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Boulder Dash XL im Test

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Veröffentlicht 22. Juli 2011 | 21:58 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. Februar 2012

Boulder Dash XL - 01

Im Jahre 1984 erschien der erste Teil des Arcadespiel „Boulder Dash“. Seitdem wurde die Reihe immer weiter fortgeführt, teils durch den Hauptentwickler Kalypso Studios, aber auch durch programmierfreudige Fans. So gibt es nun „Boulder Dash XL“ im XBLA-Bereich zum Download. Wir sind für euch in die Rolle von Rockford, dem Roboter geschlüpft und haben uns das Ganze angeschaut.

Seit es Boulder Dash gibt, ist das Spielprinzip nicht geändert worden, so auch in der XL Version nicht. Wie immer heißt es sich durch eine 2D Höhle zu bewegen, möglichst viele Diamanten aufzusammeln und dabei nicht von Monstern aufgefressen oder von herunterfallenden Felsbrocken zermatscht zu werden. Habt ihr dann alle Kristalle eingesackt, müsst ihr euch nur noch zum Ausgang durchschaufeln und seid frei.

Der buddelnde Rockford

Klingt einfach? Ist es aber nicht, denn entweder mauert ihr euch häufig selbst ein, sodass euch nicht anderes als der Neustart übrig bleibt, oder euch geht die Zeit aus. Glücklicherweise könnt ihr die rasant tickende Stoppuhr per Knopfdruck anhalten, um den Level genauer zu begutachten, allerdings dürft ihr euch währenddessen nicht bewegen.
Mit der richtigen Strategie lassen sich auch die feindlichen Amöben und anderen Mutanten erledigen. Verschiebt ihr die grauen Steine richtig, könnt ihr den Spieß umkehren und so selber Monstermatsch erzeugen oder ausgeklügelte Fallen stellen. Das geht anfangs kinderleicht, je mehr Höhlen ihr aber freispielt desto schwerer wird es, da z.B. manche Edelsteine erst durch spezielle Werkzeuge erzeugt werden müssen. Dabei steht euch ebenfalls euer ausfahrbarer Teleskoparm bei, um weiter entfernte Objekte gefahrlos verschieben zu können.

Verschiedene Spielmodi

Habt ihr die 100 Levels im Arcademodus vervollständigt, bietet euch das Spiel noch einen Zen-Modus, in dem ihr alle bereits gespielten Höhlen noch einmal in Ruhe, das heißt ohne Zeitdruck erkunden könnt, um so andere Taktiken auszutesten. Dann gibt es noch den Scoremodus, wo ihr eine bestimmte Zeit vorgegeben bekommt und solange nach Herzenslust Diamanten sammeln könnt. Die besten Ergebnisse werden schließlich der Onlinebestenliste hinzugefügt.
Aber damit noch nicht genug, denn auch für Rätselfans lohnt sich Boulder Dash XL aufgrund des Puzzlemoduses. Hier erwarten euch kleinere Höhlen, die dafür um einiges schwieriger zu lösen sind, da man sich selbst noch schneller einmauert und so wieder von vorne beginnen muss. Immerhin ist die Zeit hier nur Nebensache.

Ein bisschen Retro?

Zum Schluss gibt es noch eine Überraschung für alle alteingesessenen Fans. Klaypso  Studios hat nämlich einen Retromodus integriert, in dem sich das uralte und unsagbar schwere Boulder Dash aus den 1980er spielen lässt. Dabei erschlagen euch beispielsweise sogar herabstürzende Diamanten. Insgesamt lässt auch die nur in diesem Modus angewendete 8bit Grafik jedes Retro-Herz höher schlagen.

Optik,  Steurung und Musik

Durch das einfache Spielsystem geht auch die Steuerung kinderleicht von der Hand, so benötigt ihr nicht mehr als die beiden Analogsticks und drei Tasten zur Bedienung. Im Gegensatz zu den früherern Versionen erwarten euch in der XL-Version viel mehr Objekte um ein Level zu lösen, eine große Menge an diversen Gegnertypen und sogar die Fall und Bewegungsanimationen sehen schön flüssig aus. An der KI eurer Feinde wurde jedoch nichts geändert, sie bewegen sich immer nach dem gleichen Prinzip und werden somit berechenbar, was euch aber hilft den perfekten Weg durch eine Höhle zu finden. Auch die Grafik ist für ein Arcadespiel angemessen, nur die Musik wird auf Dauer nervtötend.

Unser Fazit

80 %

Endlich ist Rockford mit seiner Freundin Crystal zurück auf Diamantenjagd. Wie immer gilt es viel zu erkunden, dabei Feinden auszuweichen und möglichst viele Edelstein in einer bestimmten Zeit einzusammeln. Der Schwierigkeitsgrad steigt weiter und sogar die Grafik ist aufpoliert. Jeder Boulder Dash und Retro-Fan sollte hier zuschlagen, immerhin ist bekommt man für seine 800 Microsoft-Points viel geboten.

Pro

  • über 100 Level
  • vier Modi
  • Retro-Modus
  • fordender Denkspaß
  • passende Grafik

Kontra

  • teils sehr schwierig
  • nervige Musik
  • kein Multiplayer

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
50 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
10 %

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