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Bravely Second: End Layer – Test / Review

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Veröffentlicht 2. März 2016 | 14:56 Uhr von Andreas Keser

Bravely-Second-End-Layer-Artwork

Nach dem Erfolg von Bravely Default, wird dem Japano-RPG doch sogleich ein Nachfolger spendiert. Dieser knüpft direkt an die Geschehnisse des ersten Teils an und lässt euch sogar abermals in die Rolle der zwei bekannten Hauptcharaktere Tiz und Edea schlüpfen. Auch sonst gibt es viele Dinge zu sehen, die man bereits aus dem Vorgänger kennt. Doch hat man es neben all den bekannten Elementen auch geschafft, genügend Neues einzubauen? 

Eine Story wie aus dem Pilzkönigreich?

Die Geschichte in Bravely Second entführt euch abermals nach Luxendarc und spielt zwei Jahre nach Bravely Default. Gleich zu Beginn kommt es zu einem wilden Kampf, in dem der finstere Kaiser Verheer die Päpstin Agnès Oblige besiegt und anschließend entführt. Er hält sie fortan in seiner fliegenden Festung gefangen und es liegt nun an euch, seine Machenschaften zu durchkreuzen und Agnès aus seinen Fängen zu befreien. Euch? Das sind zunächst Yew Geneolgia, ein schlauer und tapferer Knabe aus reichem Hause, der Mitglied der Kristallwache ist. Mit seinen vermeintlichen Freunden bricht er auf, um die fliegende Himmelsfestung zu stürmen, doch schon sehr bald ist alles ganz anders. Auf seinem Weg bekommt er prominente Verstärkung von Edea und einer mysteriösen jungen Frau, die vom Mond stammt. Vervollständigt wird die Heldengarde schlussendlich durch Tiz, der die Geschehnisse aus Bravely Default gerade so überlebt hat, aber zunächst aus einer Art Koma erweckt werden muss. Sind alle vier Helden erstmal komplett, kann die Befreiung von Prinzessin Peach, ähh Päpstin Agnès volle Fahrt aufnehmen.

Der Kern der Geschichte ist leider wenig komplex oder tiefgründig. Es geht wirklich in erster Linie um diese Rettungsaktion. Klar, unsere vier Helden geraten in die verschiedensten Verstrickungen und erleben viele spannende Dinge, aber in Punkto Story hätte man sich dennoch ein bisschen mehr Kreativität und Tiefgang gewünscht.

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Viele Anpassungsmöglichkeiten, aber stockender Spielfluss 

Bravely Second spielt sich zunächst ganz ähnlich wie sein Vorgänger. Man folgt der Story, reist über die Landkarte von einer Stadt zur anderen, besucht verschiedene Dungeons, meistert Bossfights und levelt seine Truppe ordentlich auf. Positiv sticht auch dieses Mal wieder heraus, dass man viele Dinge ganz nach eigenem Geschmack anpassen kann. Sollten einem im Dungeon die Tränke ausgehen oder die Magiereserven neigen sich dem Ende, so kann man die Zufallskämpfe kurzerhand ausschalten und muss keine weiteren Konfrontationen mit fiesen Monstern fürchten. Hat man ein Gebiet jedoch hauptsächlich aufgesucht, damit man seine Kräfte messen kann und um Erfahrungspunkte zu sammeln, dann schiebt man den Regler einfach ein Stückchen höher und nach jedem zweiten Schritt wird man von Gegnern angefallen. Ein solches Feature ist enorm praktisch, da man auf diese Weise nicht genervt ist und die Zügel selbst in der Hand hat. Was zur Nervenschonung ebenfalls beiträgt sind die Wächter, die jeweils am Eingang und gegen Ende eines Dungeons stehen. Bislang konnte man bei ihnen lediglich das Spiel abspeichern, aber neuerdings halten sie auch ein Zelt parat, in welchem man sich (für einen zugegebenermaßen etwas höheren Preis) ausruhen und neue Kräfte sammeln darf. So kann man die Spuren, die der Dungeon eventuell auf den vier Helden hinterlassen hat, einfach abschütteln und mit frischer Energie in den finalen Endgegnerkampf starten.

Das wirkt sich positiv auf den Spielfluss aus, denn auf diese Weise muss man nicht extra nochmals zurück in eine Stadt, um Kräfte zu regenerieren oder den Vorrat an Tränken aufzustocken. Leider gibt es aber auch einige Faktoren, die den Spielfluss eher bremsen. Während die Geschichte irgendwann Fahrt aufnimmt, möchte man dieser eigentlich gerne folgen und stets am Geschehen bleiben. Oft geht das aber kaum, da man gezwungenermassen aufleveln sollte. Immerhin wird einem bei jedem Dungeon noch angezeigt, welches Level eure Charaktere etwa haben sollten (z.B. 15-19), aber ohne stupides Gegnerschlachten reicht es manchmal schlichtweg nicht, um jeweils am Puls des Geschehens zu bleiben.

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Brave, Default, Second – das Kampfsystem

Dafür ist das Aufleveln nicht ganz so schlimm, weil man wieder auf das bewährte Kampfsystem mit dem bekannten Brave- & Default-Konzept zurückgreift. Kämpft man etwa gegen ein Monster, das Energie sammelt, um dann in der nächsten Runde mit einem gewaltigen Angriff zu punkten, so ist es ratsam, sich für Default zu entscheiden. Dann geht euer Held in eine Verteidigungsposition und nutzt seinen Zug für diese Runde nicht. Er ist aber besser gegen Angriffe geschützt und darf in der nächsten Runde gleich doppelt Gas geben und zwei Aktionen hintereinander durchführen. Wenn man merkt, dass ein Gegner allerdings fast am Ende ist und es nur noch wenig braucht, dann kann man sich auch im Vorfeld Kampfpunkte borgen, indem man sich für Brave entscheidet. Man darf dann direkt mehrfach (bis zu dreimal) hintereinander angreifen. Sollte der Gegner danach noch stehen, muss man allerdings in der nächsten Runde für drei Angriffe aussetzen und ist dem Feind somit für einen gewissen Moment lang hilflos ausgeliefert (und das ohne besonderen Schutz). Wann und wie genau man diese beiden Funktionen einsetzt, muss man im Laufe des Spiels selbst herausfinden und einfach immer wieder damit experimentieren. Als dritte Option gibt es auch noch die Brave-Second. Diese ist jedoch ein wenig zwiespältig. Man erhält sie nicht durch eigene Leistungen, sondern nach einer gewissen Zeit automatisch oder indem man sie mittels realem Geld kauft. Das ist sehr nervig und hätte nun wirklich nicht sein müssen. Nützlich ist sie aber natürlich schon, denn durch ihren Einsatz, wird die Zeit quasi eingefroren und ihr seid am Zug, ganz egal wie die Situation gerade aussieht. Selbst wenn euer Feind eigentlich gerade zum Gegenschlag angesetzt hat.

Doch das ist auch schon alles, für das ihr tief in euer reales Portemonnaie greifen müsst (sofern euch das Warten zu lange dauert). Die vielen Anpassungsmöglichkeiten, wie beispielsweise einen Temporegler oder die Speicherung verschiedener Angriffsmuster, bekommt ihr ganz umsonst. Das ist besonders beim Aufleveln praktisch, wenn man immer wieder den gleichen Gegnertypen begegnet. Einfach einmal eine gute Strategie ausgedacht, gespeichert, die Zeit ein bisschen schneller gedreht und schon ist in Windeseile ein Kampf nach dem anderen gewonnen. Neuerdings kann es sogar sein, dass sich direkt im Anschluss an einen Kampf, ein neuer Herausforderer ankündigt. Der Nachteil ist dabei, dass man sich nicht vorbereiten und somit auch nicht die Verletzungen des letzten Kampfes kurieren kann, aber dafür winken auch mehr Erfahrungspunkte, wenn man auch diesen Anschlusskampf erfolgreich gemeistert hat.

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Astrologe, Exorzist, Kämpfer und Patissier – die neuen Berufe

Während sich am Kampfsystem nur Nuancen verändert haben, sieht es bei den Berufen ein wenig anders aus. Dieses Mal könnt ihr in 30 verschiedene Charakterrollen schlüpfen und 12 davon sind sogar komplett neu. Das Grundprinzip funktioniert dabei aber immer noch so wie früher. Man entscheidet sich für einen bestimmten Beruf (sofern man den passenden Asterisken dazu besitzt) und weist ihn einem der vier Charaktere zu. Während man nach jedem Kampf ganz allgemeine Erfahrungspunkte erhält, gibt es auch spezielle Job-Erfahrungspunkte. Ein Charakter entwickelt sich also im Bereich seines Berufes unabhängig von seinen anderen Statuswerten (Angriff, Verteidigung, Lebenspunkte…). Mit steigendem Joblevel, werden auch immer mehr jobspezifische Fähigkeiten erworben. Als Bischof besitzt man schon zu Beginn die Fähigkeit zu heilen. Mit der Zeit verbessert sich diese Fähigkeit, indem sie stärker wird, wenn man sie direkt mehrmals hintereinander benutzt. Der Magier verfügt mit höherem Joblevel über immer komplexere Zauber und der Kämpfer arbeitet an seinen Kampftechniken. Es gibt aber auch ein paar Berufe, die ein bisschen außergewöhnlich sind. Als Fechter ist es beispielsweise so, dass man zunächst die verschiedensten Tierposen einnehmen muss. So kann man dann nur aus der Haltung des Wolfes heraus einen ganz speziellen Angriff starten oder man macht die Falkenhaltung, um an Schnelligkeit zu gewinnen. Noch verrückter wird es beim Patissier, der mit tödlichen Desserts um sich wirft oder bei der Katzenbeschwörerin. Es gibt hier also jede Menge zu entdecken. Oft muss man den Beruf auch dem jeweiligen Dungeon oder Endgegner anpassen, um überhaupt eine realistische Chance zu haben. Einzelne Fähigkeiten eines anderen Berufes lassen sich außerdem noch kombinieren, sodass man immer einen Hauptberuf hat und zusätzlich über Hilfsfähigkeiten eines anderen Berufes verfügt.

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Spannende Nebenschauplätze und Dilemma-Situationen

Möchte man stets nur den Hauptquests folgen, so sollte man sich an die gelben Markierungen halten, denn diese leiten einen zu den Ereignissen der Hauptgeschichte. Wenn man aber in den Genuss von mehr Berufsasterisken, Erfahrungspunkten, Belohnungen und natürlich auch spannenden Nebengeschichten kommen möchte, dann sollte man hier und da auch auf die blauen Markierungen achten und diesen folgen. Meist geht es dabei um eine Kurzgeschichte, die sich zwischen zwei Personen (Völkern, Interessensgruppen…) abspielt. Man gerät etwa an zwei Männer, die beide nicht unbedingt gerade vor Seriosität strotzen und teils eine etwas fadenscheinige Vergangenheit haben, aber es nun scheinbar auf den richtigen Weg geschafft haben und sich mit Herzensblut um ihre ambitionierten Projekte kümmern. Nur einen von beiden kann man allerdings unterstützen, da beide zur Zielverfolgung etwas Ähnliches benötigen. Man ist nun mitten in einem Dilemma. Zunächst muss man sich überlegen, was man in Sachen Story spannender fände und auf der anderen Seite erhält man den Beruf der Person, gegen die man sich schlussendlich stellt, da man diese bekämpfen wird. Den Beruf desjenigen, den man unterstützt, erlernt man in diesem Moment allerdings nicht mehr, aber er kommt mit seinem Anliegen weiter (was einem später vielleicht auch wieder helfen könnte). Das ist manchmal gar nicht so leicht zu entscheiden und schreit geradezu danach, sich im New-Game-Plus-Modus noch ein zweites Mal ins Abenteuer zu stürzen und hier und da andere Entscheidungen zu treffen.

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Recycling und Plüschtierproduktion 

Auch schon den Vorgänger konnte man mehrmals hintereinander durchspielen. Umso ärgerlicher ist es daher für die Einen, dass man manche Schauplätze und Charaktere kurzerhand recycelt hat. Neben den neuen Schauplätzen, besucht man auch immer wieder Städte, die man bereits gut kennt. Das ist auf der einen Seite super, denn es fühlt sich irgendwie vertraut an und man freut sich, dass man bestimmte Dinge wiedererkennt, aber auf der anderen Seite kann das auch demotivierend sein. Besonders bei den Dungeons, da man einige wirklich 1:1 nochmals durchlaufen muss. In den Nebenquests tauchen außerdem Charaktere auf, die vermeintlich totgeglaubt waren. Sie scheinen plötzlich wieder quicklebendig zu sein und erfreuen sich bester Gesundheit. Auch das ist recht unterhaltsam, aber irgendwie auch ein bisschen öde.

Dafür gibt es neue Minispiele! Zum Beispiel das Plüschtierbasteln. Um sich ein bisschen Kleingeld zu verdienen, eröffnen Yew und seine Freunde eine kleine Fabrik, in der jeder seine genau definierte Arbeit zu erledigen hat. Der Stoff muss zugeschnitten, das Plüschtier gestopft, zusammengenäht und angemalt werden. Am Ende werden die Meisterwerke verkauft und man kann sich bessere Scheren leisten oder hochwertigeres Füllmaterial. Auch der kleine Snack zwischendurch kann aufgebessert werden, wodurch die Truppe für eine gewisse Zeit effizienter arbeitet. Das hört sich nun alles ein wenig schräg an und das ist es auch, aber irgendwie macht dieses Minigame richtig Spaß und echt süchtig. Eine weitere Nebenaktivität besteht darin, dass man Magnolias Volk (das Mädchen vom Mond) darin unterstützt, ihren Planeten wieder neu aufzubauen, da dieser durch schwere Zerstörungen verwüstet wurde. Dafür kann man sich einige neue Spezialattacken freischalten.

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Klassisch und doch modern

Bravely Second ist ein typisches Japano-RPG, das ganz auf den alten 16-Bit-Charme setzt und trotzdem nicht altbacken wirkt. Die zahlreichen Locations kommen mit einer enormen Liebe fürs Detail daher und werden durch verschiedenste Effekte zum Leben erweckt (schimmernde Lichtstrahlen, rauschende Wellen…). Auch das Charakterdesign kann überzeugen. Leider aber nicht auf ganzer Linie, denn neben den sehr liebevoll gestalteten Hauptfiguren, gibt es auch andere, bei denen wohl keine Zeit mehr übrig war, um sie ebenfalls so detailliert und charmant zu gestalten. Hier ist die Qualität ein wenig schwankend. Die musikalische Untermalung ist insgesamt gut gelungen und unterstützt das Abenteuer unserer vier Helden auf positive Weise. Ebenso kann man auch die Steuerung hervorheben, denn man hat zu jeder Zeit volle Kontrolle, egal ob zu Wasser, zu Land oder in der Luft. Die Navigation durch die Menüs, den Kampfbildschirm oder die Oberwelt ist hervorragend umgesetzt worden und es gibt kaum etwas zu bemängeln. Manchmal kommt sogar der Gyrosensor zum Einsatz, wenn man den 3DS durch die Gegend schwenken muss, um sich etwa umzuschauen. Auch der 3D-Effekt fügt sich abermals gut ins Geschehen ein. Die technischen Aspekte sind somit äußerst zufriedenstellend umgesetzt worden und teilweise sehr beeindruckend.

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Unser Fazit

85 %

Fans von Bravely Default und alle Liebhaber von klassischen 16-Bit- und Japano-RPGs kommen mit Bravely Second: End Layer voll auf ihre Kosten. Es knüpft bei den Stärken seines Vorgängers an und hat hier und da ein paar (winzig) kleine Verbesserungen zu bieten. Optisch ist es noch schöner geworden und die intuitive Steuerung wurde beibehalten und sogar noch leicht optimiert. Es ist super, dass man so viele Dinge individuell einstellen kann (Zufallskampfregler, Schwierigkeitsgrad, Tempo in Kämpfen, Abspeichern von Angriffsmustern...). Durch das altbewährte Kampfsystem mit seinem Brave- und Default-Feature, wird es ein wenig taktisch und somit nicht zu stupide. Dafür sorgen auch die 30 Berufe, die teilweise richtig cool und manche auch sehr ulkig sind. Neben der ganzen Abwechslung, wurde aber auch ein bisschen Recycling betrieben. Einige alte Schauplätze und Dungeons wurden wieder aufgewärmt und manche Charaktere sogar aus dem Grab geholt. Das kann ganz interessant sein, aber manchmal nervt es auch. Ebenso das Feature, das man Brave-Second-Points mit echtem Geld bezahlen muss. Neben der Tatsache, dass das Gameplay hier und da ein wenig ins Stocken gerät, weil man zunächst aufleveln muss, spielt sich das Abenteuer rund um Yew und seine Freunde aber richtig gut. Es macht einfach Spaß und bei dem ordentlichen Umfang und vielen weiteren Goodies und Optionen (New-Game-Plus, Minigames, Dilemmasituationen...) kann man richtig lange bei Laune gehalten werden. Ein echter Hit und ein Muss für jeden (Japano-) RPG-Fan!

Pro

  • + tolles Kampfsystem
  • + insgesamt 30 Berufe
  • + 12 neue und teils sehr lustige Charakterrollen
  • + viele Anpassungsmöglichkeiten (Zufallskämpfe)
  • + ordentlicher Umfang
  • + New-Game-Plus-Modus
  • + lustige Minigames (Plüschtierproduktion)
  • + sympathische Charaktere
  • + wunderschöne Schauplätze
  • + gelungene Musikuntermalung
  • + sehr umfangreiche und gute Sprachausgabe (Japanisch & Englisch)
  • + das Spiel versprüht einfach eine Menge Charme

Kontra

  • - Hauptstory ist ein bisschen seicht
  • - echtes Geld nötig für Brave-Second-Points
  • - teilweise Recycling von Schauplätzen und Charakteren
  • - Spielfluss ist nicht immer optimal

Unsere Bewertung

Grafik
 
85 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
85 %

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Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Andreas Keser eigentlich auf allen Plattformen heimisch.

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