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Call of Duty: Black Ops – Rezurrection im Test

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Veröffentlicht 24. August 2011 | 0:53 Uhr von Daniel

Call of Duty: Black Ops

Wir Spieler sind bereits mit vielem vertraut. Zombies haben wir vor dem Bildschirm schon genüge zu Brei verarbeitet, ebenso wie Nazis. Aber zu der Ehre Nazi-Zombies aufzumischen, sind wir eigentlich noch nie gekommen, bis Call of Duty-Entwickler Treyarch dann als kleines Schmankerl zum eintönigen Soldatenalltag einen Nazi Zombie-Modus eingebaut hat, in dem man gegen endlose Wellen von Untoten Wehrmachtssoldaten antreten musste und sich um mit denen fürs Töten verdienten Punkten neues Schießeisen zu kaufen um den Tod hinauszuzögern. Das sich der Trend so stark entwickeln würde hat sich Treyarch sicher nicht gedacht, denn bis heute sind in zwei Ablegern der Call of Duty-Serie insgesamt elf Zombie-Karten erschienen, die das Abenteuer um viele Features, Waffen, Gadgets und Geheimnisse rund um die durch das Element 115 ausgelöste Zombie-Horde erweitern. Mit dem Rezurrection-DLC ist  für Call of Duty: Black Ops heute der vermutlich letzte Trip in die Zombie-Hölle erschienen und der schickt euch mal einfach auf den Mond. Was genau euch erwartet erfahrt ihr in unserem Test zum großen Finale der Zombies-Ära in Call of Duty.

Nacht der Untoten

Zurück dahin wo alles begann. Nacht der Untoten ist die erste, und die am simpelsten gestrickte Karte von allen. Es gibt einen Startraum mit fünf Fenstern, ein Ein-Schuss-Repetiergeweher, sowie ein Halbautomatisches Gewehr. Einen Raum später gelangt ihr zur Mystery Box, die um 950 Punkte eine zufällige Waffe mit euch teilt. Unten in der Halle kann man es gut aushalten, wenn man im Kreis läuft und stetig neue Schießeisen zulegt. Es gibt keine Getränke und zum Einstieg ist Nacht der Untoten am besten geeignet, da man hier das beste Gefühl für den Spielverlauf bekommt.

Zombie Verrückt

Mit dem ersten Mappack für Call of Duty: World at War kam auch die erste, neue Zombie-Karte. Verrückt (ent)führte euch in eine verlassene Irrenanstalt in Deutschland, wo auch die Untoten die Oberhand gewonnen haben. Neu eingeführt wurden die Perks Juggernog, Speed Cola, Quick Revive und Double Tap Root Beer. Mit ersterem haltet ihr mehr Schaden aus bevor ihr zu Boden geht, mit Speed Cola wird euch das Nachladen erleichtert, mit Quick Revive helft ihr euren Kameraden schneller auf die Beine zurück und mit letzterem feuert ihr schneller Salven ab. Um an die Getränke zu gelangen, müsst ihr jedoch den Strom aktiveren. Ebenfalls hatte man Blitzfallen in Petto, die mit Gegenleistung in Form von Punkten aktiviert, und so die Zombies in Röst-Zombies verwandeln.
Enge Korridore sorgen für viel Spannung, und die rasenden Zombies für einen Puls, der bis ins Grenzenlose reicht.

Shi No Numa

Das erste Mal Abwechslung von wiederauferstandenen Kämpfern des Dritten Reichs hat man sich mit Shi No Numa verschafft, in der die Nazis durch ehemalige Soldaten der kaiserlichen,  japanischen Armee ersetzt wurden. Das Areal wurde sichtlich erweitert, und auch frische Luft konnte man schnappen. Ganz neu an Bord hat man die Wunderwaffe DG-2, die anstatt klassischer Projekte eine Kette aus Blitzen von sich gibt, die einen getroffenen Zombie als Leiter zum nächsten verwendet und somit eine Kette bildet. Auch die Getränke sind erneut dabei, jedoch erscheinen sie an vier verschiedenen Orten komplett unterschiedlich und von Runde zu Runde anders. Auf Shi No Numa feiern auch die Hellhounds ihr Debüt. Jede fünfte bis sechste Runde wird ein Rudel zombifizierter Hunde auf euch los gelassen, die ebenso schnell, als auch in der Masse auftreten.

Der Riese

Die wohl umfangreichste Karte aus dem Repertoire von Call of Duty 5. Getränke, Mystery Boxen an verschiedenen Orten, Hellhounds, Wunderwaffen und eine neue Waffe: Die Affenbombe. Genutzt wird sie wie eine sekundäre Granate aber die Wirkung ist alles andere als “gewöhnlich”. Einmal geworfen lockt sie alle Zombies aus der Umgebung an und sie lassen sich dann nicht mehr davon abkriegen, bis es Bumm macht. Das ist aber noch nicht alles, was Der Riese zur besondersten World at War-Map macht. Man hat Teleporter am Start, die mit dem Strom aktiviert, und anschließend zur Mainframe verlinkt werden müssen, um den Pack-a-Punch-Automaten zu enthüllen, der einem für 5000 ersparte Punkte eine aufgerüstete Waffe schenkt, die in den Automaten gelegt wird. Ob Schrotflinte, MG, Magnum oder Pistole. Jede Waffe passt rein und erhält einen neuen Look, mehr Munition und natürlich mehr Feuerpowah! Von rot-violettem Feuer mal ganz abgesehen.

Moon

Nun zur neuesten und wohl interessantesten Zombie-Karte, die jemals angekündigt wurde. Moon.  Wie der Name schon sagt befindet ihr euch in Moon auf dem Mond. Zumindest den Großteil des Spiels. Denn alles beginnt mit einem Aufenthalt in Area 51, welches in den Statistiken als Niemandsland bezeichnet wird und dem Teil der Karte einen mysteriösen Touch gibt. Hier gilt es überleben bis der Teleporter seine Pforten öffnet und euch auf den Mond beamt. Doch da auf dem Mond überraschenderweise akute Sauerstoffnot herrscht, müsst ihr euch mit einem Haps in einen Raumanzug schmeißen und den Helm aufsetzten. Schon macht ihr euch mit der Schwerelosigkeit vertraut. Die Zombie-Leichen könnten an einem Weitwurf-Wettbewerb teilnehmen, so sehr fliegen sie nach ihrem Ableben mit einer kräftigen Waffe hinfort. Auch ein Sprung erreicht an so manchen Momenten mehr Wirkung als erhofft. Die Mondoberfläche verlassen könnt ihr aber nicht, außer ihr stürzt in eine Felsspalte, womit ihr gleich aus dem Rennen seid. Neu ist eigentlich so ziemlich alles auf Moon. Es gibt nun die Wellenkanone, die einen Zombie bei Treffer in der Gewehrform aufbläht und von innen nach außen explodieren lässt oder die Akimbo-Variante, die Blitze abfeuert. Und bevor wir uns weiter in Details vertiefen, Moon ist gigantisch. Schon fast zu gigantisch. Bald werdet ihr euch verlaufen und eure Freunde nicht mehr finden, was den sicheren Tod bedeutet. Ein neuer Perk gesellt sich ebenfalls dazu. Der Mule Kick oder Eseltritt, mit dem ihr drei Waffen auf einmal tragen könnt, sobald ein Gegner eine fallen lässt, wie ein Power-Up. Störend hingegen ist die Tatsache, dass Ausgrabungen auf dem Mond stattfinden, die selbst nach der Epidemie anscheinend weiterlaufen. Vier riesige Grabungsgeräte sind auf dem Mond verteilt und können die Basis zerstören, womit auch dem Gewächshaus der Sauerstoff  und die Gravitation entzogen wird. Gut hingegen ist, dass man aufgrund fehlender Anziehungskraft keinen Sturzschaden erleidet und dass man Granaten effektiver nutzen kann, da sie eine gerade Laufbahn haben. Als nervigeren Gegensatz haben die Entwickler einen bösen Astronauten eingebaut, welcher zur Verwirrung den Namen eines Freundes aus der Freundesliste der Hosts der Session trägt. Hat dieser euch einmal gepackt, teleportiert er euch zum Start auf Moon zurück und fügt erheblichen Schaden zu. Sonst ist wieder alle wie gehabt. Ein Song von Elena Siegman, lustige Sprüche der Protagonisten und zahlreiche Easter-Eggs, die euch so einiges an Konzentration und Geduld abverlangen, um das Ende der Zombie-Ära zu erläutern.

Fazit:

Wo das Annihilation Kartenpaket noch einfache, dafür neue Karten enthielt, holt Rezurrection alles aus der Zombie-Serie heraus. Aufgebesserte Karten aus World at War, eine neue wahrlich gigantische auf dem Mond angesiedelte Map und noch viel Bonusmaterial, wie etwa den Zombie Soundtrack mit 20 Musikstücken und ein Moon-basiertes Premium-Thema für Xbox LIVE. Wer keine Chance hatte, die Karten aus dem Vorgänger zu spielen und ein riesiger Zombie-Fan ist, wird sich freuen wie ein Schneekönig. Da der Soundtrack allein auf iTunes für ungefähr 10 Euro zu haben ist, bekommt man auch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis geboten. Wer kein Fan der Zombies ist, wird sowieso kein Interesse an dem Rezurrection-Mappack haben, weshalb man dann aber auch keinen Grund zum Meckern haben sollte. Kurz und knapp: Rezurrection ist für jeden Zombie-Liebhaber ein wahres Muss. Ach ja, wer die Prestige-Edition von Call of Duty: Black Ops hat, bekommt den gesamten Inhalt umsonst.

 

SEHR GUT -

 

 

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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