Call of Duty: Modern Warfare 3 - Der Test - insidegames

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Call of Duty: Modern Warfare 3 – Der Test

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Veröffentlicht 12. November 2011 | 21:04 Uhr von Daniel

Letzte Änderung 2. Januar 2012

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Es ist vollbracht. Die beiden, heißerwarteten Top-Shooter des Herbst 2011 sind im Handel erhältlich. Battlefield 3, sowie der Konkurrent aus dem Hause Activision, Call of Duty: Modern Warfare 3. Electronic Arts Ego-Shooter war bereits bei uns hier im Testlabor, letzterer befindet sich heute bei uns im Test. Hat Modern Warfare 3 überhaupt eine Chance gegen Battlefield 3? Ob es seine bei uns geschürten Erwartungen erfüllen, oder sogar übertreffen kann, erfahrt ihr hier im Test zum ersten Ableger der Call of Duty-Serie, an welchem Infinity Ward erstmals mit den Sledgehammer Studios zusammen arbeiteten. Ob man gemeinsam für die gewisse Würze gesorgt hat, oder ob wie das Sprichwort besagt, zu viele Köche die Suppe versalzen haben?

 (Diejenigen, die vielleicht noch die Vorgänger beendet möchten, bevor sie mit dem vielleicht letzten Modern Warfare-Teils Vorlieb nehmen, sollten den Kampagnenabschnitt unseres Tests überspringen. Wir haften für keine verhinderte Spannung im Solo-Modus durch eventuelle Spoiler.)

Krieg bleibt immer gleich.

Widmen wir uns zuerst der Einzelspielerkampagne, welche genau da anknüpft, wo bei Modern Warfare 2 der Abspann begann, über den Bildschirm zu trällerrn. Nun befindet ihr euch in der Haut des am verbluten befindenden Soap MacTavish, welcher zuletzt mit Capt. Price auf dem Weg war, General Shepards Fährte zufolgen, nachdem dieser Ghost und Roach verraten und getötet hat. Es bleibt keine Zeit mehr. Ihr verliert immer mehr Blut und Price und Nikolai beeilen sich, euch in Sicherheit zu bekommen. Währenddessen sausen euch Erinnerungen durch den Kopf. Was geschehen ist und wie in diese Lage gekommen seid.

Kaum habt ihr nach dem Eintreffen eines Arztes das Bewusstsein verloren, geht es auch gleich zur Sache. Nun seht ihr die Welt aus den Augen des Delta Force-Mitglieds „Frost“ Westbrook und befindet euch mit im zerstören New York, wo auch gleich ein Gebäude auf euch herabkracht, als ihr den zerstören Humvee heile verlasst. Keine Zeit zum Verschnaufen, denn das ist Modern Warfare 3! Noch hitziger geht es hier zu, auch wenn das ein Schwachpunkt in der Kampagne ist. Der Spielablauf im Singleplayer ist dem der beiden Vorgänger gleich geblieben. In stressigen Situationen rennt ihr durch enge Schlauchlevels, und wenn ihr noch etwas Bewegungsfreiheit habt, geht es ruhiger zur Sache. Aber selbst dabei hat sich nicht viel verändert. Die Michael Bay-artige Inszenierung sucht wie gewohnt ihres Gleichen. An jeder Ecke kracht es, es bleibt kaum eine Sekunde zum Verschnaufen und es geht von einer Skriptsequenz zur anderen. Ob man das nun mag, oder nicht, bleibt einem selbst überlassen. Es wird hier abwechslungsreiches Actionkino vom Feinsten. Zu Land, zu Wasser und vom Boden aus wird hier den Invasoren gezeigt, wo der Hammer hängt. Wirklich neu ist das nicht, eine Schlauchboot-Verfolgungsjagd, aus einer AC 130 heraus Feinde eliminieren oder die recht häufigen Vorstoß-Sequenzen, bei denen man nach dem Sprengen der Tür Feinde die sich dahinter befinden in Zeitlupe ausschaltet. Anfangs noch recht öde wirkend, entfaltet die Kampagne spätestens nach dem ersten Drittel ihr ganzes Potential. Hier offenbaren sich Höhepunkte nach jedem Höhenpunkt. Ob der Fall des Eiffelturms, schockierende Wendungen oder das Wiedersehen mit alten Charakteren.

Die Kampagne hat unglaublich viel – wenn auch nicht sonderlich neues – zu bieten, und hier wird erneut gezeigt, worin die Jungs von Infinity Ward gut sind, wenn es um die Inszenierung geht. Hinzu kommt noch das grandiose Finale, welches den fünf Stunden packender Action noch das Sahnehäubchen aufsetzt und die Modern Warfare-Trilogie beendet. Dieser Punkt geht zweifelsohne an Activision. Hier weiß man einfach, worauf es in der eigentlich als Nebensache stehenden Einzelspielerkampagne ankommt. Auch Weltenbummler kommen auf ihre Kosten. Denn wie sollte es auch anders sein, kauft ihr mit Modern Warfare 3 nicht bloß einen Weltkriegsshooter sondern auch ein Ticket quer durch die Welt. Ob die USA, Paris, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder auch Afrika, ihr kommt ganz schön herum und hinterlasst auf dem halben Globus eure Spuren. Was hingegen nicht so gelungen ist, ist der Einstieg. Man wird einfach ins kalte Wasser geworfen. Keine Erklärung der Steuerung, kein Trainingsparcour. Eine Einleitung in die Handlung findet am Anfang des Spiels per Ziwschensequenz statt, in der die bereits abgehakten Ereignisse erläutert werden. Sonst muss der Neuling erst den Bezug zum Bösewicht Makarov aufbauen. Auch die kontroverse Szene wird man innerhalb der ersten Spielstunden erleben, in der eine junge Familie bei einem Sprengstoffanschlag ums Leben kommt. Wie auch beim Zweiten Teil hat man zu Beginn der Kampagne die Wahl, diese bestimmte Szene zu überspringen, wenn auch durch das Skippen eine kleine Handlungslücke auftritt, die aber gleich daraufhin wieder gefüllt wird. Infinity Ward hat es erneut geschafft, die Gemüter zu erhitzen, wie man dann letztendlich darauf reagiert und diese Szene persönlich aufnimmt, kann kein einzelner sagen. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Technisch gar nicht so ‚modern’?

Wie seit Call of Duty 4, setzt zurzeit jeder Ableger und jedes Entwicklerteam der Kriegsserie auf dieselbe Engine. Große Sprünge kann man in Sachen Technik also nicht erwarten und so ist es dann letztendlich auch. Die Charaktermodelle können sich seit je her blicken lassen, auch wenn manche Animationen eher stockig und unschön wirken. So kann es gut sein, dass Leichen noch wild herumzucken und auch Clipping ist wieder vermehrt vertreten. Die Texturen sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Aus der Ferne recht ansehlich verkommen sie aus der Nähe immer mehr zu einem Pixelmatsch und auch die Einschusslöcher sind seit dem vierten Teil der Call of Duty-Reihe gleichgeblieben. Langsam aber doch merkt man, wie am sonst so grafisch ansprechenden Call of Duty der Zahn der Zeit nagt. Es sieht nicht schlecht aus, im Gegenteil, aber Texturen, Umgebungen und Waffen kennt man bereits seit Jahren und somit kommt es einem einfach nicht mehr frisch vor. Im Gegenzug muss jedoch gesagt werden, dass man auf konstante 60 Bilder pro Sekunde setzt. Egal wie sehr es gerade kracht, egal wie viele Soldaten gerade am Bildschirm ihre Geschosse abfeuern, die Framerate bleibt stets konstant und flüssig und auch die Waffenmodelle können sich sehen lassen. Mit mehr Details als je zuvor werft ihr einen Blick durch das Rotpunktvisier und erkennt jeden Kratzer auf der Linse.

Rauch, Explosionen und Co. sind jedoch 2006 stecken geblieben und könnten ruhig etwas imposanter aussehen. Wer jedoch über die entsprechende Soundausstattung verfügt, wird bei Momenten in denen beispielweise ein Flugzeug in Turbulenzen gerät und direkt vor eurer Nase auf den Boden kracht oder ihr samt Panzer durch den Boden unter euren Füßen brecht, vom Sofa fliegen. Bei den Synchronsprechern hat man auch diesmals bloß Mittelmaß abgeliefert. Alte Synchronsprecher wie zum Beispiel von Soap wurden ausgetauscht und auch sonst hätte man etwas emotionaler ans Werk gehen können, was dann auch die Atmosphäre etwas milder ausfällen, wenn gerade der fantastische Soundtrack ins Ohr geht.

Gemeinsam > Einsam

Nachdem ihr die rund fünf Stunden vor der Kampagne verbracht habt und nun damit abgeschlossen habt, warten zwei weitere Modi auf euch. Einer davon ist der Mehrspieler, welcher der Kernpunkt in jedem Call of Duty darstellt. Bis zu 16 Spieler sind am Start, wenn es in dutzenden Spielmodi zur Sache geht. Die Variationen sind so ziemlich gleich, wie auch in den letzten Jahren. Von Deathmatch, über Team Deatchmatch, Herrschaft und Suchen und Zerstören ist alles Altgewohnte dabei, auch in den Hardcore-Variationen. Doch auch neue Spielmodi haben in Modern Warfare 3 Unterschlupf gefunden, darunter auch der bereits im Vorfeld beworbene Kill Confirmed, oder auf Deutsch, Abschuss Bestätigt Mode, bei dem man dem Campen vorbeugen will, denn um die Punkte für das Team zu bekommen, muss man die nach dem Tod vom Feind fallengelassenen Hundemarken einsacken. Erst dann zählt der Abschuss. Ob man in einer privaten Session loslegt, im Splitscreen Kopf-an-Kopf bis zu vier Spieler oder auch im System Link ist egal. Vorbildlich ist es aber, wie in Black Ops einen Zwei-Spieler-Splitscreen einzubauen, mit welchem zwei Spieler an derselben Konsole gegen den Rest der Welt antreten können. Mit einem eigenen Profil kann man im Multiplayer-Menü der Lobby beitreten, sollte man kein eigenes Profil haben mit Gold-Account, greift man einfach auf das Profil des Hosts zu.

Während man im Multiplayer noch auf gewohnte Spielmodi setzt, lassen einem die Möglichkeiten im Privaten Match kaum Wünsche offen. Natürlich sind Deathmatch und Co. erneut vertreten, aber es haben auch viele andere „Fun-Modi“ ihr Debüt. Wie zum Beispiel Infected, bei dem ein Spieler der Infizierte ist, der nun den Rest der Spieler töten muss um sie anzustecken, um aus ihnen auch Infizierte zu machen. Erinnert etwas an den Infektion-Modus aus Halo: Reach. Ob man da etwas gespickt hat?

Komplett überarbeitet hat man das Killstreak-System. Statt drei, fixen Abschussserienbelohnungen hat man nun die Wahl zwischen drei Paketen. Dem Sturm- Unterstützung- und Spezial-Paket. Ersteres enthält aggressive Killstreaks wie beispielweise eine AC 130 die dem Gegner direkt aus der Luft zeigt, wer im Match die Hosen anhat. Das Unterstützungspackage kümmert sich um das Team mit Aufklärungsdrohnen, Ballistikwesten um den Sprengstoffschaden einzudämmen die frei für das Team aufzuheben sind und EMP, während ihr mit dem Special-Pack für jeden Kill Perks aktiviert, die ihr vielleicht noch nicht in eurem Repertoire habt. So könnt ihr auch von Klasse zu Klasse variieren, ohne jedes Mal ändern zu müssen, womit ihr grade Gegner plätten möchtet.

Eine weitere, erweiterte Funktion findet das Waffenrang-System im Mehrspieler. So habt ihr mit jeder Waffe wie „mit euch selber“ die Möglichkeit zu leveln. Sammelt einfach Erfahrungspunkte durch Kills und Extra-Punkte für Kopfschüsse und parallel zu euren Gesamtpunkten werden sie auch gleichzeitig in den Waffenrang investiert. Primärwaffen haben grundsätzlich 31 Waffenränge, bei Sekundärwaffen wird auf 10 gesetzt. Für jeden Rang gelangt ihr in den Besitz von Aufsätzen, Tarnungen oder Extras, die ihr individuell platzieren und nutzen könnt. In Sachen Individualisierung hat man sich wie beim Vorgänger auf das Erstellen der CoD-Karte verlassen, für die man einen Titel, ein Emblem sowie einen Clantag aussuchen kann. Nun kann man auch sehen, wer in welchem Call of Duty welchen Prestige-Rang erreicht hat. Und das hat nicht nur einen optischen Grund. Wer in den Vorgänger fleißig online gespielt hat, wird in Modern Warfare 3 belohnt. Für jedes Spiel in welchem man mindestens einen Prestige-Rang erreicht hat, erhält ein Prestige-Token. Insgesamt kann man vier für Call of Duty 4, World at War, Modern Warfare 2 und Black Ops sammeln, die für Sachen wie für Emblems und Titel, neue Klassen oder zwei Stunden doppelte Erfahrungspunkte ausgegeben werden können. Coole Sache.

Doppelt hält besser

 Der dritte ‚große’ Spielmodus, sind die Spezialeinheiten. In Modern Warfare 2 hatte der Modus Premiere gefeiert und das zu recht. Neben der Kampagne und dem Multiplayer spielten die Spec Ops-Missionen eine große Rolle, wenn es um den Umfang geht. Die Special Operations im dritten Ableger der Modern Warfare-Serie jedoch bietet allerdings nicht bloß Zwei-Spieler-Aufträge, sondern auch den Überlebenskampf. Wie der Name bereits andeutet müsst ihr hier überleben und zwar gegen schier endlose Wellen von Feinden, die von der einfachen Infanterie, bishin zu Selbstmordattentätern und stark gepanzerten Juggernauts jede nur erdenkliche Art Feind umfasst. Um euren Feinden euer Ableben schwieriger zu gestalten, kauft ihr einfach mit dem fürs Töten gewonnen Geld neue Ausrüstung samt Schießeisen. Pistole, Sturmgewehr, MP, Scharfschützengewehr … Für jede Art Spieler ist was dabei, wobei letztere, aufgelistete Waffenart etwas unnütz erscheint, da die Gegner euch so schnell erfasst haben, das wenig Zeit zum snipen bleibt. Immerhin bleiben ja noch die Vorratskisten, in welchen ihr neue Waffen erwerben könnt, Bonis wie Predator-Raketen oder ein Team von Spezialeinheiten die euch beim Kämpfen unterstützen und Sprengstoff wie ye olde Splittergranate oder C4 dürfen auch nicht fehlen. Mithilfe des eigenen Levelsystems schaltet ihr immer wieder neue Schmankerl wie Aufsätze oder neue Waffen frei.

In den Missionen für Zwei gilt es Spezialmissionen mit einem Partner absolvieren. Hierbei unterscheidet man Stealth-Aufträge, bei denen man so unauffällig wie möglich zum Beispiel die Tochter des Präsidenten lokalisieren muss, dann muss man Geiseln aus den Fängern von Terroristen fangen oder selber in welche Schlüpfen und für Makarov den russischen Präsidenten kidnappen. Drei Schwierigkeitsgrade sorgen für lange Unterhaltung. Wer keine Freunde parat hat zum Spielen, kann auch online nach willigen Personen suchen, die euch bei euren Aufträgen unterstützen

Gehörst du zur Call of Duty-Elite?

 Bei Call of Duty: Elite handelt es sich um eine Art Social-Network-Plattform rund um Call of Duty. Ihr könnt euch kostenlos registrieren und jederzeit online eure Statistiken abrufen, sie mit denen eurer Freunde vergleichen, Clans erstellen, HD-Videos teilen, auf einen Online-Klasseneditor zugreifen und einiges mehr, eine eigene kostenlose App für diverse Smartphones inkludiert. Wer Activision einen jährlichen Betrag von ungefähr 40-50 Euro oder 4000 Microsoft Points im Jahr auf die Kralle haut, kommt in den Genuss des Call of Duty-Elite TVs mit eigens produzierten Sendungen rund um die Shooter-Reihe, in den Genuss von Online-Turnieren mit echten Preisen und man erhält monatlich einen Download-Content kostenlos bereitgestellt. Somit kann man laut dem Entwickler sein Mehrspielererlebnis intensivieren.

Der Vergleich mit Battlefield 3

Was soll man sagen? Es ist Call of Duty. Wie immer setzt man hier mehr auf einen gelungenen Mehrspielermodus als auf eine gute Kampagne, aber jedes Jahr wieder, schafft es Infinity Ward beziehungsweise Treyarch mich zuerst vor den Singleplayer zu ziehen, was nicht wenig an der einzigartigen und filmreifen Präsentation liegt, die ein Battlefield einfach nicht erreichen kann. Aber wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen wie das bekannte Sprichwort sagt. Call of Duty spielt sich einfach ganz anders und kann folglich nicht mit Battlefield verglichen werden. Fans des einen Lagers wird man schwer herausholen können um sie für das andere Produkt überzeugen zu können, was sehr schade ist, denn dieses Jahr haben es beide Entwickler geschafft unglaublich gute Spiele abzuliefern die den Konkurrenzkampf nicht scheuen müssen. Natürlich ist dies ein Modern Warfare 3-Test aber um den Vergleich kommt man nicht herum.

Im Einzelspieler hat Modern Warfare klar das Sagen, was dann im Gegenstück und zwar dem Mehrspieler wieder ganz anders aussieht. Hier ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wer mehr auf verwinkelte Maps als auf große Schlachtfelder steht, wer mehr darauf steht alleine durch die Karten zu rushen und das Gegnerteam zu Kleinholz zu raspeln als gemeinsam mit seinem Squad aus dem Panzer heraus die feindliche Basis in Schutt und Asche zu bomben, darf ruhig zu Call of Duty: Modern Warfare 3 greifen. Alle anderen, die lieber auf Fahrzeuge zurückgreifen und dem Team lieber mit Medipacks und den eigenen Diensten als Reperatureinheit für Vehikel unter die Arme greifen, als sich durch Abschüsse mit EMPs und Stealthbomber einen Namen zu machen, greifen zu Battlefield 3.

Unser Fazit

84 %

Wirklich neu ist Modern Warfare 3 nicht. Im Gegenteil. So einige Spielelemente aus der Kampagne wie Helikopterabschnitte an einem MG wirken beinahe 1:1 übernommen aus den Vorgängern. Dann aber zeigt es einem immer wieder, dass Infinity Ward nicht geschlafen hat. Massenschlachten mit einer AC 130 am Himmel während vor einem der Eiffelturm zerstört wird, lassen einem den Atem stocken. Missionen in welchen man sich an den Feinden vorbei schleicht und nachts im Regen durch den Fluss schwimmt, um nicht gesehen zu werden, versetzen einem einen Puls wie es keine andere Kampagne könnte. Zwar hat man sich kurz gehalten, doch in der Kürze liegt die Würze, zumindest in der Modern Warfare-Serie die noch nie für tagelange Einzelspielererfahrung gestanden hat. Doch auch im Multiplayer hat Infinity Ward erneut ins Schwarze getroffen. Neue Spielmechaniken und ein komplett überarbeitetes Killstreak-System lassen frischen Wind aufkommen, auch wenn man die Grundpfeiler unangetastet lies. Denn kleine Maps, wilde Aufsätze und teils hektische Gefechte sind immer noch an Bord. Modern Warfare 3 ist eine klare Kaufempfehlung an alle Freunde filmreifer Inszenierung und schneller Mehrspieleraction, in der es binnen Sekunden ans Eingemachte geht.

Pro

  • absolut filmreife Kampagne
  • befriedigendes Ende
  • abwechslungsreiche Missionen
  • hervorragender Mehrspieler
  • neue Spielmodi machen Spaß
  • technisch überzeugend
  • flottes Gameplay
  • Spec Ops für zwei Spieler
  • Prestige-Tokens motivieren auch die Vorgänger auszugraben

Kontra

  • kurzer Einzelspieler mit rund 5 bis 7 Stunden
  • KI mit geringen Aussetzern
  • alte Engine mit bekannten Texturen und Umgebungen
  • Synchronsprecher schwächer und ausgewechselt
  • lineare Schlauchlevels
  • Gegner-Wellen bis zum Erreichen eines bestimmten Punktes
  • Call of Duty-Elite Preis hat es in sich

Unsere Bewertung

Grafik
 
72 %
Sound
 
91 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
85 %
Multiplayer
 
86 %
Spielspaß
 
ja %

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