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Child of Eden Review

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Veröffentlicht 2. Juli 2011 | 14:02 Uhr von Kevin

Letzte Änderung 29. Februar 2012

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Ein bekannter Spruch „Kunst kommt von Können“ drückt aus was man erlebt und fühlt wenn man dieses Spiel beginnt zu spielen. Es ist wahrlich ein Meisterwerk an Farb- und Musikspiel. Der Entwickler des Spiels Tetsuya Mizuguchi hat das Spiel zu einem kleinen Kunstwerk gemacht, wie das im Einzelnen aussieht könnt Ihr in folgendem Test lesen.

Wie Eden entstand

Zu Beginn des Spiels wird die Story von „Child of Eden“ in einer wirklich atemberaubenden, cineastischen Videosequenz erzählt. Die Geschichte erzählt das in der Zukunft, wo das Internet der wichtigste Teil der Menschheit ist, dieses von Viren bedroht wird und es vor der endgültigen Zerstörung steht. Der Name „Internet“ wird diesem riesigen Netzwerk nicht mehr gerecht und wird in Eden umbenannt. Im Mittelpunkt der Story steht Lumi, die laut der Story der erste Mensch war der im Weltall geboren wurde. Sie soll nun nach Ihrem Tod in digitaler Form wieder zum Leben erweckt werden, aber dazu muss Eden von den Viren befreit und die Zerstörung verhindert werden.

Bunter “Rhythmus-Shooter”

Im Grunde genommen kann man Child of Eden als ein „Ballerspiel“ bezeichnen, aber bei der der zauberhaften Kulisse ist es schon ein wenig skurril es so zu nennen. Man hat drei verschiedene Arten von Waffen mit welchen man die Viren vernichten kann. Zum einen können wir bis zu acht Ziele markieren und dann gleichzeitig zielsuchende Geschosse auf alle Viren abfeuern, zum zweiten gibt es eine Art Gatlinglaser mit einem lilanen Laserstrahl der lilane Gefahren ruckzuck vernichtet und zu guter letzt hat man Bomben in begrenzter Anzahl zur Verfügung die einen gewaltigen Energiestoss auslösen und damit alles auf dem Bildschirm zerstören.

Das beste Kinect-Spiel bisher?

Child of Eden ist speziell für die Kinect- Steuerung entwickelt worden, aber keine Angst es lässt sich auch mit einem Controller spielen. Wird das Spiel mit Kinect gespielt zielt man mit der rechten Hand und feuert die Geschosse mit einer ruckartigen Bewegung nach vorne ab. Mit der linken Hand wird der Laser gesteuert und wenn wir beide Arme schnell nach vorne bewegen löst man einen Energiestoss aus.  Mit dem Controller ist die Steuerung auch recht einfach, nur geht es mit den markieren der Feinde etwas schwieriger als bei der Kinect-Steuerung, wobei das Waffenwechseln auf dem Controller wiederum leichter ist. Aber alles hat sein Für und Wieder.

In der Kürze liegt die Würze

Das Spiel bietet leider, da es nur fünf Level hat, wenig Abwechslung, was aber durch die atemberaubenden Designs wett gemacht wird. Die Musikuntermalung zieht einen in seinen Bann und man versucht die Geschosse im Takt abzufeuern, wobei die Punkte rasend schnell zählen und unseren Highscore steigen lassen. Man muss jedes Level ein paar mal spielen bis man eine perfekte Wertung erzielt hat, denn nur so öffnet sich der nächste Bereich. Bei öfteren Besuchen in den einzelnen Welten kann man auch Extras, wie Galeriebilder und Videos abstauben, auch kann man in der Highscoreliste höher steigen. Wem das dann alles zu einfach geworden ist, der wechselt einfach in den zweiten Schwierigkeitsgrad und versucht sein Glück auch so.

Unser Fazit

83 %

Child of Eden zieht einen in einen magischen Bann, den man immer wieder erleben möchte, so wie man sich auch gerne mal sein Lieblingslied immer wieder anhört. Sound und Grafik sind so miteinander verknüpft, dass es nahezu unmöglich ist, sich dem besonderen Charme des Games zu entziehen. Es muss natürlich auch angemerkt werden, dass die vielen Farben und das rasante Gameplay sehr schnell zu Verwirrungen beim Spielen führen. Alles in Allem muss man den Entwicklern zugestehen ein sehr schönes Spiel entwickelt zu haben.

Pro

  • brillante Grafik
  • sehr mit dem Spiel stimmige Musik
  • einfaches Gameplay
  • gute Kinect-Steuerung

Kontra

  • zu wenig Level
  • kein Mehrspieler

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
90 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
56 %

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Kommentare

  • Homunculus sagt:

    Da soll mal einer sagen, das Videospiel nicht Kunst sein können. Child of Eden ist der beste Beleg für einen atemberaubenden Augen- und Ohrenschmaus und so ganz nebenbei kann man das Spiel durch Kinect mit allen Sinnen genießen.

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