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Darkstar One: Broken Alliance – Der Test

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Veröffentlicht 14. Dezember 2010 | 22:12 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 29. März 2011

darkstartitel

Ein Hoch auf die alten Zeiten

Weltraumsimulationen gab es früher auf dem PC wie Sand am Meer. Da gab es die geniale X-Wing Reihe, Elite oder Freelancer. Heute sind Spiele die in den Weiten des Alls handeln aber Mangelware, besonders auf aktuellen Konsolen sind sie quasi nicht vorhanden. Darkstar One: Broken Alliance das in Deutschland entwickelt wurde schafft hier Abhilfe. Der Titel Darkstar One sagt dem ein oder anderen aufmerksamen Zocker vielleicht was und falsch liegen sie nicht. Darkstar One erschien vor gut fünf Jahren für den heimischen Computer. Weil es auf der XBox 360 ja keine Konkurrenz gibt, wird das Spiel schwer zu vergleichen sein und das fünf Jahre zurückliegende Ursprungsveröffentlichungsdatum ist auch kein gutes Omen. Zwar merkt man dem Titel sein Alter deutlich an, warum das Spiel aber dennoch überzeugen kann erfahrt ihr in unserem extraterrestrischen Testbericht!

Das Schiff der Zukunft

Kayron Jarvis ist ein junger und aufstrebender Kampfpilot, der gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Sein Vater, einer der erfahrensten Piloten aller Zeiten, wurde bei einer routinemässigen Eskortmission getötet. Bald erfährt Kayron das die Waffensysteme seines Vaters sabotiert wurden und schwört dem feigen Saboteur gegenüber Rache. Glücklicherweise hat Kayrons Dad ihm noch einen Langstreckenjäger der Sonderklasse vermacht. Die titelgebende Darkstar One ist ein Prototyp, gebaut aus der Technologie einer längst vergessenen Zivilisation. Ausserdem verfügt der Prototyp über ein hochmodernes Upgrade-System, wodurch sich das Schiff mit Hilfe von alten Artefakten verbessern und sogar verändern kann. Das starke und moderne Raumschiff benötigt Kayron auch ganz dringend, denn schon bald befindet er sich inmitten eines ausbrechenden, intergalaktischen Krieges.

Die Geschichte eines ausbrechenden und völkerübergreifenden Kriegs ist wohl altbekannt. Auch die Story des jungen, auf Rache sinnenden Piloten der einen Prototypen erhält um die Welt oder die Galaxie vor dem Untergang zu retten, hat man schon regelmässig zu hören und zu sehen bekommen.

Darkstar One: Broken Alliance versetzt den Spieler in das Cockpit des titelgebenden Schiffs. Im Verlauf der rund 20-stündigen Geschichte begibt sich Kayron in jeweils eines der insgesamt 300 Systeme in der ganzen Galaxie. Logischerweise sind nicht alle Systeme von Anfang an anfliegbar. Schon eine der ersten Aufgaben im Spielverlauf besteht darin, genug Geld aufzutreiben um einen neuen Antrieb kaufen zu können. Denn nur mit einem besseren Antrieb ist es möglich ferne Systeme zu erreichen. Bevor es jedoch in die Weiten des Alls geht, stehen ein paar Trainingsmissionen mit einem befreundeten Piloten an. Dieser weist Kayron in die Grundlagen von Kampf, Handel und Artefakten ein. Mit den Artefakten die man in Asteroiden findet, kann man die Darkstar nämlich in einem von drei Bereichen verbessern: Rumpf, Flügel oder Antrieb. Je nach Ausrichtung erhält das Schiff mehr Plätze für Geschütze, neue sorgen für eine erhöhte Wendigkeit während dicke Panzerplatten den Schadensschutz erhöhen.

Grosse, leere Weiten des Alls

Obwohl sich die Galaxie über 300 Systeme erstreckt, entpuppt sich das Gameplay schnell als etwas monoton und repetitiv. In den Systemen gibt es immer eine grössere Einrichtung wie Handelsstationen. Fliegt man diese an und holt sich über Funk eine Landeerlaubnis ein, kann man dort landen um verschiedene Dinge zu erledigen. So lassen sich neue Waffen oder kleinere, zeitlich begrenzte Upgrades kaufen. An einem Terminal lassen sich die aktuellsten Nachrichten aus der ganzen Galaxie anschauen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. An einer weiteren Terminalstation gibt es schon fast unzählbar viele Nebenaufgaben um das eigene Konto wieder aufzustocken. Dort kann man von den unterschiedlich gesinnten Organisationen Aufträge annehmen um Geld zu machen. Als Pirat gilt es Überfälle auf Frachtschiffe durchzuführen, als Kopfgeldjäger hingegen jagt man den Abschaum der Galaxie durch die verschiedenen Systeme. Wer es lieber etwas friedlicher mag, kann als Händler Waren von einem System in ein anderes transportieren um sie möglichst gewinnbringend wieder zu verkaufen. Ausserdem kann man als Eskorte für andere Händler arbeiten. Schlussendlich laufen aber alle Missionstypen, bis auf den Handel mit Gütern, auf die spannenden Kämpfe hinaus. Das Wirtschaftssystem funktioniert auch nicht richtig, denn es lässt sich relativ leicht austricksen um schnell an grosse Mengen Credits zu kommen. Auch die eigentlichen Hauptmissionen wirken manchmal deplatziert. Oft kämpft man sich durch Wellen von Gegnern oder besucht eine befreundete Person in einem weit entfernten System. Es scheint einfach, dass viele dieser Aufträge nur als Lückenfüller dienen um die Spielzeit künstlich zu erhöhen.

Zwischensequenzen aus der Vergangenheit

Schon seit fünf Jahren gibt es Darkstar One und das sieht man dem Titel deutlich an. Besonders die Zwischensequenzen sind unglaublich veraltet. Die deutsche Synchronisation ist gar nicht gelungen, die Animationen wirken steif und abgehakt und die Grafik an sich ist auch eher im unteren Bereich angesiedelt. Besonders die Gesichter der Protagonisten sind ehrlich gesagt richtig schlecht. Ist man jedoch mit dem Schiff in der Dunkelheit des Alls unterwegs wirkt die Grafik nicht mehr ganz so altbacken. Natürlich, die Explosionen fallen meist relativ gering aus (es gibt ja schliesslich auch keine Atmosphäre, also ist das eigentlich logisch) und auch die Modelle der Raumgleiter sind grafisch nicht schlecht ausgefallen. Was aber gesagt werden muss, ist das die Raumschiffe extrem klischeehaft gestaltet wurden und aus der Konserve zu stammen scheinen.

Bis in die Unendlichkeit…

Darkstar One: Broken Alliance ist ein gutes Spiel, nicht mehr und nicht weniger. Die Technik ist in den meisten Bereich hoffnungslos veraltet, doch da es spielerisch durchaus ordentlich Spass machen kann, kann man darüber hinweg sehen. Zwar sind die Nebenmissionen schnell extrem eintönig und auch die Hauptmissionen wirken oft gestreckt lange, aber besonders die Kämpfe im Weltall machen richtig Spass. Sie sind schnell, geraten eigentlich nie ins Stocken und treiben den Adrenalinspiegel schnell in die Höhe. Mangels richtigen Alternativen ist Darkstar One: Broken Alliance besonders für Genrefans uneingeschränkt empfehlbar, wer mit dem Genre aber nicht viel anfangen kann wird wohl nicht so viel Langzeitspass haben.

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Kommentare

  • eJUNKI3 sagt:

    Bedenkt man wie alt das Game ist und es ja erst nach langer Zeit den Weg auf die Konsole gefunden hat, ist die veraltete Technik schon vergessen. Das Game selbst ist aber wirklich top und grad für alte PC’ler absolut empfehlenswert. Wer schon früher Elite gespielt hat, macht hier nichts falsch!

  • MrNice sagt:

    Da auf der Konsole ja praktisch keine vergleichbaren Spiele vorhanden sind (auf der aktuellen Gen), ist erst wirklich toll das es inzwischen ne gute Variante in Form von Darkstar One gibt. Dennoch hat das Spiel so seine Längen und Schwächen, Spass macht es dennoch ne Menge weil die Kämpfe gut abgehen. Spiele dennoch immer wieder mal ne Runde Rogue Squadron auf dem Nintendo 64 oder vorallem X-Wing Alliance auf dem PC, geniales Spiel!

  • eJUNKI3 sagt:

    Da stimme ich voll und ganz zu!

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