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Dead Nation – PS Vita Test / Review

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Veröffentlicht 9. Mai 2014 | 14:29 Uhr von Erzgebirgskind

Dead-Nation

Bereits seit 2010 ist Dead Nation für die PS3 im Handel verfügbar. Inzwischen auch für die PS4 als Apocalypse Edition erschienen, macht Sony jetzt das Triple voll und schiebt die PS Vita-Version hinterher. Ob sich der Schwenk auf die mobile Variante lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

The return of the mobile undead

Wieder einmal –wie so oft schon in den allermeisten Zombiestories- hat ein Virus dazu beigetragen, dass sich der Großteil der Bevölkerung einer fiktiven Welt ziemlich mies gegenüber dem kleineren nichtinfizierten Rest verhält. Mehr Story braucht es auch nicht, denn schließlich haben wir unsere PS Vita nicht angeworfen um Märchen zu hören, sondern um möglichste viele Untote mit möglichst viel Waffengewalt endgültig ins Jenseits zu befördern. Und das tun wir wahlweise als immuner männlicher oder weiblicher Hauptcharakter oder eben zusammen im Koop durch zehn Kapitel, die uns durch abgebrannte Straßen, dunkle Parks, gammelige Krankenhäuser und Militäranlagen führen. Mit an Bord ist ebenfalls ein mit der Zeit ansehnliches Arsenal von Waffen und Wurfgegenständen, die mit den in den Kapiteln verdienten Punkten aufgerüstet werden können.

Dead-Nation-PS-Vita-Screenshot-01

Sie wollen doch bloß spielen

Als klassischer Twin-Stick Shooter konzipiert, steuert es sich dann auch genauso: Mit dem linken Stick wird gerannt und mit dem rechten gezielt und gleichzeitig die Taschenlampe auf das gewünschte zu erhellende Gebiet gerichtet. Geschossen wird mit R, geworfen mit L, durch die Waffen und die Throwables bewegt man sich mit dem Steuerkreuz. Gespielt wird im Übrigen in der Iso-Ansicht, man schaut sozusagen schräg von oben auf die zu spielende Map. Hat man wenig Erfahrung mit dieser Art von Steuerung und Ansicht, so benötigt man am Anfang etwas Zeit bis man den Bogen raushat. Irgendwann fühlt man sich mit der Steuerung vertrauter, eine Restungenauigkeit aufgrund der Sensibilität der Sticks bleibt jedoch und kann einem in Stress-Situationen auch schon mal das Leben kosten.

Nichtdestotrotz setzt trotzdem nach kurzer Zeit der Suchtfaktor ein. Nur noch schnell um die nächste Ecke, ein neu gefundenes Upgrade ausprobieren, die Waffen weiter aufskillen, den Multiplikator permanent über 100 halten oder noch mehr Geld einsammeln für noch bessere Upgrades: Es gibt viel zu tun und durch die gut sortierten Bestenlisten die sich nach allen möglichen Kriterien darstellen lassen hat man auch immer wieder einen Anreiz Kapitel noch einmal zu spielen. Ob allein oder zu zweit, Dead Nation macht einfach Spaß wenn man genau auf diese Art von Spielen steht. Positiv angemerkt sei außerdem noch die Stärke-Skalierung der Gegner: Spielt man im Koop so sind auch die Feinde stärker.

Dead-Nation-PS-Vita-Screenshot-02

Dead Nation zeichnet sich außerdem auch dadurch aus dass das Gameplay eben nicht zur stupiden Zombieprügelei verkommt. Der durchaus schon auf Normal fordernde Schwierigkeitsgrad setzt eine taktische Vorgehensweise oder eine hohe Frustresistenz voraus. Ohne das Berücksichtigen der Möglichkeiten der Umgebung wie das Aktivieren der Alarmanlagen herumstehender Autos oder Krach erzeugen durch das Schlagen auf Tonnen ist man schneller Zombiefutter als man „Brain“ sagen kann. Denn die Untotenhorden reagieren auf Geräusche und so kann das Ausnutzen dieser Möglichkeiten durchaus zur letzten lebensrettenden Maßnahme mutieren natürlich nur wenn man seine Wurfgeschosse wie Fackeln, Granaten oder Molotowcocktails geschickt in Verbindung damit nutzt.

Die Atmosphäre trägt im Übrigen dazu bei, dass sich der selbst berufene Zombiejäger in diesem Spiel mehr als nur wohl fühlt. Die Maps sind mehr als gelungen. Straßen mit dunklen Ecken oder brennenden Autos, dunkle Parks mit plötzlichem Anstürmen ganzer Horden von Zombies und Waffen- und Umgebungssounds die gerade mit Kopfhörer so richtig ins Ohr gehen. Die Portierung auf die PS Vita ging leider etwas zu Lasten der Grafik, trotzdem sieht das Spiel insgesamt noch sehr ansehnlich aus.

Unser Fazit

82 %

Hat man Dead Nation bisher noch nicht in seinem Besitz, wollte das aber immer schon mal tun oder man verfügt nicht über eine PS3 oder PS4 so ist die Vita eine durchaus lohnenswerte Alternative. Ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen bei der Steuerung ist gefragt. Das Ganze wird durch den Spaß im Koop-Spiel und der gelungenen Atmosphäre die sich durch das ganze Spiel zieht durchaus wieder aufgewogen.

Pro

  • + Koop-Modus mit stärkeren Gegner
  • + Wiederspielbarkeit durch Bestenlisten und Vergleiche
  • + Gelungene Atmosphäre
  • + Sehr gute Waffensounds

Kontra

  • - Etwas kurzer Umfang
  • - Etwas schlechtere Grafik
  • - Ungenaue Steuerung
  • - Cross-Buy nur für PS3/ Vita, nicht für PS4

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
85 %
Multiplayer
 
85 %
Spielspaß
 
85 %

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Jung gebliebenes Spielekind, zockt meist alles was bis Drei! nicht aus der Konsole springt. Im wahren Leben als Jacqueline Track unterwegs ....

Kommentare

  • Marcel sagt:

    Schöner Test, mir hat vor allem gut gefallen, dass die Spiel-Intervalle relativ kurz gehalten sind. So ist das Spiel ideal um zwischendurch zu spielen, was bei den meisten anderen Spielen oftmals nicht geht.

    Der Schwierigkeitsgrad ist an manchen Stellen übertrieben hart!

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