Dead or Alive 5 - Test / Review - insidegames
- ANZEIGE -

insidegames

Dead or Alive 5 – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 8. Januar 2013 | 14:33 Uhr von Sandra

Dead or Alive 5_KOEI_Tecmo_Screen4

Rund sechs Jahre sind es her, da Tecmo seine aufreizenden Amazonen sowie die zugehörigen gestählten Adonis-Typen zuletzt für Prügelorgien in den virtuellen Ring geschickt hat. „Tot oder lebendig“, so lautet auch heuer wieder das Motto in Dead or Alive 5, dass sich zugegeben verdammt lange Zeit gelassen hat auf der Bildfläche der Beat’em Up Freunde aufzutauchen. Selbstredend, dass wir im extremen Selbstversuch viele Treffer ausgeteilt und eingesteckt haben.

Die alte Mähr …

Speziell das Beat’em Up Genre ist ein kleiner, komplexer Kosmos und existiert eigentlich außerhalb der gängigen Spiele-Genre-Umlaufbahnen. Während bei vielen anderen Spiele-Typen sowas wie gängige Eintracht herrscht, sind die Prügelspiele fast schon eine Wissenschaft für sich, und das obwohl es eigentlich nur darum geht, sich gegenseitig gepflegt einen auf die Schnauze zu brezeln. Okay, okay – wir wissen es, ganz so einfach ist das natürlich nicht, denn die Art und Weise wie ein Kampfspiel, vorzugsweise mit Vollkontakt-Attitüden, daher kommt, ist mehr als wichtig. Auch die Darbietungsweise kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Während der eine nach wie vor am guten, alten und meist auch bockschweren 2D Beat’em Up festhält, Street Fighter stellt in diesem Segment ohne Zweifel sozusagen die Krone der Klopper-Schöpfungen dar, teilt sich die Gefolgschaft in Sachen 3D Prügel-Kandidaten auf. Soul Calibur, Tekken und Dead or Alive sind – wenn man so will – die sturmbeständigen Ableger, die mit Fans aufwarten können.

Jedoch ist es auch um Soul Calibur recht ruhig geworden und Tekken Tag Tournament 2, auch 2012 auf den Markt gekommen, hat zwar vieles richtig gemacht, aber der große Sprung zurück an die Spitze gelang dennoch nicht. Bleibt noch Dead or Alive 5, im Übrigen kurz nach TTT2 im Handel aufgeschlagen. Und erneut versucht man Entwicklerseitig mit großzügiger Nacktheit, coolen Moves für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen zurück ins Gedächtnis der Spielerschaft zu gelangen.

Schon Dan Harrow wusste worauf es ankam!

doa_5_ce_-5 Who the F*ck is Dan Harrow? Ganz einfach, dass ist ein ‚Italo-Disco‘ Musiker der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, der vorzugsweise Frauen und ihre weiblichen Vorzüge in seinen Songs verbal in den Fokus rückte und damals schon wusste, dass die “großen Argumente” einer Eva-Nachfahrin stets ein Zentrum zum Hinsehen darstellen. Immerhin trüge Frau nicht selten „… T-Shirts to show what a shapley Bust they’ve got“; Übersetzt heißt das so viel wie “… sie zeigt, welche wohlgeformten Rundungen sie hat”.

Ja, das gilt auch wieder für die zuschlagende Damenriege des Dead or Alive 5 Aufgebotes. Dahingehend sind sich Tecmo definitiv treu geblieben. Es würde auch kaum mit rechten Dingen zugehen, wenn Tecmo das stets viel gelobte Brest-Bounce-Feature (weibliches Wackel-Dackel-Gehabe, wenn man so will) nicht mehr mit von der Partie wäre. Keine Sorge, werte Herren, es schaukelt schön wie eh und eh, nebst der zugehörigen, aufreizenden Kamerafahrten sowie mehrdeutigen Posings der weiblichen DOA5-Belegschaft.

Der Freizügigkeit der Damen steht das eher dezent Hochgeschlossene der Herren gegenüber. Die Adams-Vertreter wirken einmal mehr angesichts der vielen damenhaften Wölbungen gar arg züchtig, dafür allerdings – und darauf kommt es am Ende – nicht weniger schlagkräftig. Sich abzeichnende Muskelberge, stramme Waden und breite Kreuze, was braucht ein Kerl mehr um in den Ring zu steigen? Vielleicht noch eine ausgefeilte Kampftechnik. Gut, die haben beide, Männlein wie Weiblein zu bieten, so dass wir jetzt am besten damit beginnen uns gegenseitig den Schädel zu zertrümmern.

Geschichtsträchtige Protagonisten

Wir werten, in sozusagen all unserer Güte, den Versuch seitens der Entwickler eine Art Story in ein Beat’em Up zu integrieren als hübsches Gimmick, dass jedoch kein Mensch braucht. Charakter kann man einfacher, besser, sinniger vorstellen, ohne diese gleich in eher gequält wirkenden Sequenzen und Abschnitten auftreten zu lassen. Anhänger fliegender Fäuste wollen nicht zuhören, die wollen zuschlagen. Somit ist der Story-Modus mehr gewollt denn gekonnt, gleichwohl auch hier der Fußfeger, der Schulterwurf oder die Links-Rechts-Kombination gefragt ist. Kämpfe allerdings mit nicht wirklich wichtigen Story-artigen Zwischenstops zu unterbrechen, die oftmals auch zeitlich extreme Sprünge unternehmen, braucht es nicht wirklich. So nebenbei erwähnt sind auch die Dialoge alles andere als, sagen wir, intelligent. Der Story-Modus ist, auch wenn ca. 70 Kämpfe pro Figur auf euch warten, definitiv verschenktes Potential. Das Gequatsche sowie dieses versuchte Geschichten erzählen hätte sich Tecmo wahrlich sparen können. Nach ungefähr fünf Stunden ist der Story-Part sprichwörtlich Geschichte und man kann sich guten Gewissens an die Bereiche machen, die dann auch wirklich Spaß machen.

Versöhnlich stimmen uns dagegen die nicht geringe Anzahl an bekannten als auch neuen Charakteren: Ayane, Ryu Hayabusa, Lei Fang, Zack, Tengu, Kasumi, Jann Lee, Helena, Mila – um nur ein paar Kandidaten des virtuellen Schlägertrupps zu nennen. Ähnlich erging es uns mit den verschiedenen Kampf-Stages, die erneut über mehrere Etagen verteilt, bezogen auf ihre optische Natur durchaus abwechslungsreich daher kommen, bei näherer Betrachtung aber ohne jede Frage vertraut wirken. DOA5 hat einfach seinen Stil, und dem ist man bei Tecom ebenfalls für Teil 5 treu geblieben.

Blut spritzt, Knochen knacken, Gedärme fliegen

Gut, gut – ganz so schlimm ist es nicht, aber zur Sache geht es dennoch. Dead or Alive 5 ist erneut das ideale „ich hau dir auf die Fresse“ Spiel, mit dem Einsteiger wie Fortgeschrittene Spieler ihren Spaß im Ring haben – sexy Schenkel und schlagkräftigen „runde Argumenten“ inklusive. Den Story-Modus außen vor gelassen, habt ihr mit dem den weiteren Spielmodi, u.a. Time Attacke, Arcade- und Survival-Modus oder auch den Tag-Team Battles garantiert euren Spaß. Dank eher niedrig angesetztem Schwierigkeitsgrad dürfte der Frustfaktor bei den meisten von euch im Kampf niedrig bleiben. Auch die moderat ausgefallene, nicht überladene Steuerung für die verschiedenen Teilnehmer nebst ihrer individuellen Kampfkünste stellen in Sachen Beherrschung derselben kein unüberwindliches Hindernis dar. Der Trainingsmodus hilft im Zweifel garantiert weiter. Ein wenig Tastenkombinations-Verinnerlichungstraining und der nächste Gegner wird von euch mit links abgefrühstückt.

dead_or_alive_5_screenshots_8 Vor allem Kombos sowie die Option Angriffe zu blocken und im Umkehrschluss in eine eigene Attacke auf den Widersacher prassen zu lassen, kann etwas  dauern zu erlernen. Aber wenn ihr das final mal drauf habt, eure Reaktion entsprechend mitspielt, habt ihre eure Gegenspieler ratzfatz im Sack. Im Übrigen auch Online kein schlechtes Unterfangen, wenn ihr geübt habt in Sachen abwehrende Konter für euch nutzbringend zu platzieren. Nicht selten gibt es den einen oder anderen Online-Duellanten, der meint den Sieg einfahren zu können, in dem er stets einen gleichen, oftmals sehr schadensbringenden Schlag anwendet. Durchschaut ein solches Spiel und spukt dem Kollegen ordentlich in die Suppe.

An der Stelle sei erwähnt, dass auch die KI-Kollegen darauf reagieren, wenn ihr versuchen solltet immerzu gleiche Angriffe zu fahren. Tut das besser nicht, wenn ihr nicht zwingend darauf steht von einem virtuellen KI-Kandidaten vermöbelt zu werden.

Das Auge isst mit!

Dead or Alive 5 ist sowas wie das schillernde Samstagabend-Programm mit dem Auftrag in erster Linie durch seine überzogene Darstellung, die extrem verqueren Moves und die sehr gut gewordenen Stages zu überzeugen. Neben den wieder ins Auge stechenden offenherzigen Damen gefallen vor allem die großzügig angelegten Areale, die – wie erwähnt – über mehrere Etagen optischen Spaß bieten. Ausnahmslos alle Locations bieten die Option, dass das Drumherum im Kampf mit eingebunden werden kann – und am besten auch sollte. So können Tanks, die sich in Ecken tummeln, zur Explosion gebracht werden, so dass eurem Gegenüber gehörig an der Energieleiste genagt wird. Alternativ spendiert ihr eurem Opponenten einen Freiflug von den Klippen oder dem Häuserdach, klatscht ihn durch eine Wand oder lasst ihr über eine Pagode stolpern, bevor ihr euch eine Etage weiter unten weiter aufs Ohr haut. In Sachen Animation haben die Tecmo-Herrschaften eigentlich alles richtig gemacht. Klar, die Übertreibungen an gewissen Stellen sich nicht zu übersehen und obwohl das Groh der Protagonisten wieder astrein daher kommt, detailliert wirkt – zumindest auf den ersten Blick, erweisen sich die Kampfgesellen beim zweiten Hingucken als recht steril und wenig ausdrucksstark in Sachen Mimik und Reaktion. Doch sei es drum, denn die Bewegungen, auf die kommt es an, und die sind flüssig, sahnig, wie aus einem Rutsch – und so wollen wir das haben, oder nicht?!

Musikalisch fährt DOA5 auf seinen bisherigen Bahnen fort, und das ist sicher nichts Schlechtes. Abgesehen von den eher überflüssigen Dialogen gehen Sound und FX-Untermalung definitiv in Ordnung.

Das  gleiche gilt auch für den Online-Modus (inkl. Online-Pass!), in dem gesamt 16 Spielerlobbies auf euch warten. Selbige bieten zudem an, dass ihr, wie es so schön heißt, sozial mit anderen interagieren könnt. Kampfangebote lassen sich zudem auch annehmen, wenn ihr gerade Einzelspieler unterwegs seid – de Facto ein nettes, nicht gängiges Extra-Feature. Wollt ihr vom Kampf mal pausieren, habt ihr jederzeit die Möglichkeit anderen beim Fresse polieren zuzusehen.

Unser Fazit

79 %

Dead or Alive 5 ist stereotypische, standardisierte Prügelkost für jeden der einfach mal Bock hat sich gepflegt virtuell einen Nasenbruch zu holen – oder zu verteilen. Man muss kein Beat’em Up Checker sein, um mit den DOA5-Kollegen klar zu kommen. Für jede Skillung ist der passende Kandidat dabei und selbst wenn man der absolute Noob in Sachen Haudrauf-Spiel ist, bleibt der gut gemachte Trainingsmodus mit ordentlichen Anweisungen, die dabei helfen den gewählten Schläger binnen recht kurzer Zeit zu beherrschen. Dazu noch ein paar Trockenübungen im Story- oder Arcade- bzw. Tag Team-Modus und auf geht’s sich der Online-Welt gestellt. Dead or Alive 5 ist gesamt besehen ordentliche Klopper-Kost geworden, die, Story-Modus nicht berücksichtigt, schlichtweg Spaß macht. Und darauf kommt es am Ende an. DOA5 ist auf jeden Fall für all jene Zocker der richtige Griff, die nicht auf knallharte Fighter stehen.

Pro

  • + wieder große, umfangreiche Kämpfer-Riege
  • + viele bekannte Kämpfer & neue Protagonisten
  • + ordentliches Spielmodi-Angebot
  • + gut gemachter Online-Modus
  • + einfache Handhabung u. Steuerung auch danke Trainingsmodus
  • + neue, abwechslungsreiche Stages
  • + gute Animationen
  • + Sprachausgabe kann gewählt werden (Englisch/Japanisch)

Kontra

  • - irgendwie einfach komischer Story-Modus
  • - emotionslose Gesichter & keine Mimik
  • - übertriebene "Wackel/Schaukel"-Animationen
  • - dümmliche Dialoge
  • - kein Editor vorhanden
  • - wenig Extras/Goodies zum Freispielen
  • - grafisch nicht wirklich weiter entwicklet gegenüber Teil 4
  • - partiell hässliche Effekte
  • - keine erkennbaren Neuerungen

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
79 %
Steuerung
 
81 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
80 %
Spielspaß
 
79 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Im Forum als HOLYANA oder auf Google+ unterwegs. Music-Addict and crazy Cat-Lady!

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • 80er frauen

  • dead or alive 5 blut

  • stramme schenkel

  • dead or alive 5 test

  • musiker der 80er

  • soul calibur 5 nackte frauen video gratis

  • dead or alive 5 schweiz

  • italo Frauen nackt


- ANZEIGE -


*