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Dead or Alive: Dimensions im Test

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Veröffentlicht 23. Mai 2011 | 22:18 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. Februar 2012

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Eigentlich ist es unfassbar, aber die Tatsache ist wirklich wahr! In der vergangenen Handheld-Generation glänzte das Beat’em Up-Genre mit einer regelmässigen Abwesenheit, die kaum zu überbieten war. Zum Glück ändern sich die Zeiten und so kommen Nintendo Jünger des Nintendo 3DS gleich unmittelbar nach dem Launch in den Genuss von hochkarätigen Prügelspielen. Capcom hat mit „Super Street Fighter IV 3D Edition“ eindrücklich bewiesen, was hinter der neuen Technik steckt. Nun zieht Team Ninja mit Dead or Alive: Dimensions nach. Ob der exklusive 3DS Titel etwas auf dem Kasten hat, oder doch nur ein jämmerlicher Waschlappen ist, wird sich in unserem Test zu Dead or Alive: Dimensions zeigen!

So mancher Nintendo DS Besitzer wird neidische Blicke auf den „grösseren Bruder“, in diesem Fall der neue 3DS, werfen. Gleich zum Launch erschien bereits das erstklassige Prügelspiel „Super Street Fighter IV 3D Edition“ und jetzt erwartet uns möglicherweise schon das nächste Highlight im Beat’em Up-Genre. Passend zum 15. Jubiläum erscheint „Dead or Alive: Dimensions“ erstmals auf einem Nintendo Handheld und das erst noch exklusiv! Der Prügler vereint alle erfolgreichen Eigenschaften, welche die Dead or Alive Serie so stark und bekannt gemacht hat. Auf den Spieler warten 25 unterschiedliche Charaktere, die sich in actionreichen Kämpfen die Rübe aufs Gröbste einschlagen.

Das Herzstück der „Chronikmodus“

Der Chronikmodus bildet das Herzstück der schlagfertigen Software. Hier durchlebt der Spieler eine interessante Story, nimmt an den üblichen berühmten Kampfturnieren teil und deckt hinterhältige Machenschaften auf. Doch bevor es überhaupt soweit kommt, führt euch das Spiel in die wichtigsten Grundlagen des Kampfsystems und ins Spielprinzip ein.
Der Chronikmodus ist in verschiedene Kapitel unterteilt, in denen ihr immer wieder mit neuen Protagonisten euren Gegner auf die Matte schicken müsst. Einen festen Kämpfer könnt ihr dabei nicht bestimmen. Die Story wird von ansprechenden 3D Zwischensequenzen erzählt, was einerseits für eine super Atmosphäre sorgt und die Geschichte weiterspinnt.
Dead or Alive: Dimensions eignet sich sowohl gut für Einsteiger, wie auch für Fortgeschrittene Prügelfans. Mittels einer eingeblendeten Moveliste hat der Anfänger stets alle wichtigen Moves und Combos im Auge. Die Steuerung ist nahezu perfekt auf den kleinen Handheld zugeschnitten und durch das digitale Steuerkreuz sehr präzise. Wer Dead or Alive: Dimensions übers Slodepad spielen möchte, wird mit einer schwammigen und unpräzisen Steuerung gepisakt. Wir raten dringend zur Benutzung des Steuerkreuzes.

Die Nebenkammern

Wer das Herzstück durchgespielt hat, hat noch längst nicht alles vom Spiel gesehen. Die Entwickler haben mit Dead or Alive: Dimensions ein richtiges Umfangmonster erschaffen. Das fängt bei den zahlreichen freispielbaren Kostümen, Kämpfern oder Stages an und hört bei einer Handvoll verschiedener Spielmodi auf.

Der bekannteste Spielmodus ist der „Arcademodus“. Hier tritt der Spieler gegen die Bestzeit an. In sechs kurzen Fights gilt es, eine neue Bestzeit aufzustellen. Ist ein Kampf erfolgreich gemeistert, so wartet schon der nächste Gegner auf den Spieler, bis es in der finalen Runde gegen den Endboss um Alles oder Nichts geht.

Im schnellen Kampf tretet ihr gegen die K.I. mit eigenen Wunscheinstellungen an. Der Modus eignet sich gut für eine Runde zwischendurch oder einen „längeren“ Toilettenaufenthalt. Wer keinen Bock auf die K.I. hat, sucht sich einen menschlichen Gegner (entweder im lokalen Netzwerk oder übers Internet) und steigt mit ihm in den Kampfring. Durch ein intelligentes Ranglistensystem bietet der Modus genug Reiz, um die Langzeitmotivation hochzuhalten.
Zwei weitere interessante Spielmodi sind der Survival- und Tag Team Modus. Der Survivalmodus erfreut sich grosser Beliebtheit bei Beat’em Up-Fans und dürfte allseits bekannt sein. Ihr tretet gegen unendlich viele Gegner an, bis ihr ins Gras beisst. Im Tag Team, der Name sagt es bereits, tretet ihr in einem Team auf und poliert einem anderen Team die Fresse.

In allen Spielmodi werden gute Leistungen stets mit freischaltbaren Extras belohnt. Als wäre das nicht schon zu viel des „Guten“, unterstützt das Spiel Street- und Spot Pass. Dadurch lassen sich weitere neue Inhalte freischalten .

Hübsch, hübsch!

Neben dem starken und umfangreichen Inhalt kann das Prügelspiel auch im technischen Bereich begeistern. Die wundervollen Zwischensequenzen bestechen durch eine hübsche Optik und vermitteln eine stimmige Atmosphäre. Die Kämpfe und der 3D Effekt fallen auch toll aus. Wer den 3D Modus komplett ausgeschalten hat, wird schnell merken, dass das Spiel einen Zacken flüssiger und runder läuft. Genug der Lobeshymne. Das Spiel hat auch seine unschönen Stellen, wie zum Beispiel einige unscharfe Texturen oder ständiges Kantenflimmern, was das Gesamtbild ein wenig trübt, aber keinen Abbruch im Spielspass nach sich zieht.

Während die Synchronsprecher in den Zwischensequenzen tolle Arbeit leisten, gehen die nervigen Sprüche nach einem Sieg, schon kurze Zeit später, auf den Wecker.

Unser Fazit

87 %

Keine Frage, Dead or Alive Dimensions ist alles andere als ein Reinfall. Das Prügelspiel bietet einen gigantischen Umfang, zahlreiche freischaltbare Extras und eine tolle, sexy Optik. Auf Dauer wird aber nur der Multiplayer Modus für Spannung sorgen. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ einfach ausgefallen und kann dem eingefleischtem Dead or Alive Freak keine Stirn bieten, was ein schnelles durchspielen des Singleplayers zur Folge hat. Dead or Alive: Dimensions punktet mit flüssigen Animationen, detailreichen Arenen und sexy Kämpferinnen. Ob ihr jetzt lieber zu Dead or Alive oder Street Fighter greift, ist eine Frage der Vorliebe und des Geschmacks.

Pro

  • viele verschiedene Charaktere
  • grosser Umfang
  • zahlreiche Spielmodi
  • weitläufige Arenen
  • Mehrspieler Modus
  • wahnsinnige Zwischensequenzen

Kontra

  • nervige Siegersprüche
  • Kantenflimmern

Unsere Bewertung

Grafik
 
90 %
Sound
 
77 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
85 %
Multiplayer
 
76 %
Spielspaß
 
79 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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