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Dead Space Ignition: Das Arcadespiel im Test

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Veröffentlicht 26. Dezember 2010 | 21:53 Uhr von Fa4Bii

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Mit Dead Space begeben sich die Entwickler von Electronic Arts in die futuristische Welt der Shooterspiele – mit Erfolg. Das Spiel liess sich so gut verkaufen, dass man einen zweiten Teil sehr schnell angekündigt hatte. In Zusammenarbeit mit Visceral Games veröffentlicht EA am 25. Januar 2011 Dead Space 2. In dieser Zeitspanne von mehr als zwei Jahren befasste man sich mit einem Arcade-Titel. Dieser trägt den Namen Dead Space Ignition und erschien diesen Herbst. Nun stellen wir uns die Frage, was das Arcadespiel alles zu bieten hat. Als Antwort haben wir gleich ein Review dazu geschrieben.

Dead Space von einer anderen Seite
Ignition ist im Vergleich zu Dead Space ein Spiel der anderen Kategorie. Bislang kämpfte man sich als Isaac Clarke durch die Sciene-Fiction Welt, um herauszufinden, was mit dem anderen Teil seiner Besatzung geschehen ist. Dabei traf der Spieler oft auf Aliens und andere Ungeheur und geriet dadurch in einen actionreichen Shooter. Bei Dead Space Ignition spielt sich die Handlung sozusagen in einem Zwischenspiel vom ersten und zweiten Teil ab. Der Spieler versetzt sich in die Rolle von Franco DeLille und muss sich in verschiedenen Minispielen durch Systeme hacken. Zu Beginn scheint alles sehr ruhig und einfach zu verlaufen. Plötzlich geriet die Situation völlig ausser Kontrolle und Franco muss mit seiner Assistentin Sarah Andarsy die ganze Geschichte wieder gerade biegen.

Die verschiedenen Minispiele – Langeweile oder Spannung?
In insgesamt 15 Level muss der Spieler verschiedene Aufträge wie eine Route verfolgen, ein System lahmlegen oder eine Hardware hacken. Beim Verlegen der Route muss man einen sogenannten Tracer bedienen und sich einen Weg durch den Datenstrom finden. Dabei sind verschiedene Firewalls und Hindernisse aufgestellt, die den Tracer bremsen können. Nutzt man hingegen die Link-Libraries, so wird die Geschwindigkeit des Tracers erhöht. Schlussendlich ist es das Ziel, den eigenen Tracer schneller ans Ziel zu bringen, als den vom Computer gesteuerten Tracer.

Im Modus “Systeme lahmlegen” muss Franco den grünen Port (Systemport) mithilfe von Viren ausschalten. Treffen die eigenen Antiviren auf sogenannte Cycler-Viren, so werden sie kurzzeitig keinen Wiederstand leisten können. Um diese Cycler-Viren zu zerstören, kann der Spieler mit der B-Taste auch eigene Cycler losschicken. Mit dem Standard-Corruption-Virus werden die Viren im System zerstört und man hat frei Bahn auf den Kern. Diesen muss man ebenfalls mit solchen Viren angreiffen, bis er vollkommen ausgeschaltet ist.

Beim Hardware hacken erscheint ein Bedienfeld, indem man einen grünen und roten Energiestrahl in den jeweiligen Empfänger leiten muss. Dabei muss man mehrere Reflektoren auf dem Feld platzieren, die den Strahl in die gewünschte Richtung reflekiert. Zu Beginn noch relativ einfach, doch der Schwierigkeitgrad steigert sich in jedem Level. Plötzlich tauchen Komponenten und Kondensatoren auf, die die Laufbahn der Strahlen beeinflussen kann. Mit viel Geschicklichkeit und dem nötigen Wissen können aber auch diese ausgeschaltet werden, damit der Strahl seinen Empfänger doch noch finden kann.

Klingt schwierig, ist aber einfach
Die Erklärung der folgenden Minispiele ist recht komplex und auch Begriffe wie Kondensatoren und Cycler-Viren hört man nicht jeden Tag. Jedoch ist Dead Space Ignition nicht ein allzu schwieriges Spiel. Als Anfänger braucht man meistens mehrere Anläufe, bis man das Level verstanden hat. Spielt man das Level aber ein zweites Mal, ist die ganze Sache schon viel einfacher. Auch die Spielzeit ist mit gut einer Stunde für ein Arcadespiel viel zu kurz.

Von der Zukunft zum Comic
Mit der Geschichte wichen die Entwickler bei Dead Space Ignition schon ein bisschen vom Ursprung ab. Bei der Grafik haben sie es ein weiteres Mal gemacht. Dead Space ist bekannt für futuristische Schauplätze und Monster aus der Zukunft. Beim Arcade-Titel setzen sie auf eine zeichnerische Darstellung mit Comicfiguren und Artwork-Dialogen. Das kann sich noch einigermassen sehen lassen, aber die Optik im Spiel ist mehr ein Gaumengraus als ein Gaumenschmaus und hat den Ruf “Arcadespiel” nicht wirklich verdient. Wenigstens klingt es akustisch nicht ganz so enttäuschend wie grafisch. Die Kommunikation zwischen Franco DeLille und Partnerin Sarah Andarsyn ist teilweise sehr ernst und manchmal geprägt von lustigen Sprüchen und Witzen.

Unser Fazit

40 %

Dead Space Ignition, ein Titel der sich mit dem Inhalt keinen guten Namen macht. Einfache Minispiele, ein trockenes Gameplay und eine veraltete Grafik erscheinen am Bildschirm, wenn man Dead Space Ignition startet. Eines der wenigen, wenn nicht der einzige Pluspunkt ist die ausgewogene Steuerung, die bei jedem Minispiel ein bisschen anders ist. Ein Multiplayermodus ist zwar vorhanden, doch der beinhaltet die gleichen 15 Level und dieselben Minispiele wie der Einzelspieler. Als kleiner Bonus erhält man einen „Hacker“-Rig-Anzug für Isaac, wenn man Dead Space Ignition durchgespielt hat. Dieser Anzug wird in Dead Space 2 zum Einsatz kommen. Der Preis für dieses Arcadespiel beträgt akzeptable 400 Microsoft-Points bzw. 4,99 Euro.

Pro

  • ausgewogene Steuerung
  • preisleistungsfähig
  • „Hacker“-Rig-Anzug als Bonus

Kontra

  • schwaches Gameplay
  • einfache Minispiele
  • veraltete Grafik
  • sehr kurze Spielzeit
  • keine Action vorhanden

Unsere Bewertung

Grafik
 
40 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
60 %
Gameplay
 
40 %
Multiplayer
 
50 %
Spielspaß
 
30 %

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