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Die Sims 3: Unser Review

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Veröffentlicht 8. November 2010 | 21:18 Uhr von Miranda

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Letztes Jahr erschien mit Sims 3 für PC der vorläufige Höhepunkt der erfolgreichen Serie. Ein gutes Jahr später erhält die aktuelle Konsolengeneration endlich ein „richtiges“ Sims spendiert. Ob das Spiel dem grossen Bruder auf dem PC nacheifern kann, wird sich in unserem Testbericht zu Sims 3 zeigen. Eines muss ich aber vorab sagen, ich bin restlos begeistert! Mehr erfahrt ihr in unserem Testbericht!

Besonders das weibliche Geschlecht zieht „Die Sims“-Serie in den Bann. Böse Zungen behaupten sogar das Spiel sei sogar ausschliesslich auf Frauen zugeschnitten. Der Spieler hat die Möglichkeit einen eigenen Sim zu kreieren und zu spielen. Die Freiheiten sind dabei schier unermesslich.
Sims 3 vereint mehrere Zielgruppen miteinander. Mit den neuartigen Wünschen und Träumen die jeder Sims hat, wird dem Spieler ein klares Ziel vorgegeben. Genau dieses Ziel müssen wir erreichen.

„Aller Anfang ist schwer!“

Diese Aussage passt wie die Faust aufs Auge zu „Sims 3“. Aller Anfang ist wirklich schwer. Bevor der Spieler in die grosse, weite Sims Welt einsteigen kann, muss er zuerst einen eigenen Sims erstellen. Die Möglichkeiten sind dabei sehr gross. Vom körperlichen Aussehen bis hin zu den Kleidern kann der Spieler nach Lust und Laune seinen Charakter erstellen. Wichtiger als das Aussehen sind die vielen kleinen Details. So hat jeder Charakter seine eigenen Charakterzüge. Der Spieler kann aus über 60 verschiedenen Charaktereigenschaften auswählen. Vom fabelhaften Koch über einen Snob bis hin zum notorischen Feigling sind viele unterschiedliche Möglichkeiten möglich. Über die Charakterzüge wird das eigene Lebensziel definiert.
Weil aller Anfang schwer ist, kann ich jedem davon abraten gleich zu Beginn einen Haushalt mit vier Personen zu erstellen. Ich habe diesen Fehler begangen und habe es im Endeffekt bitter bereut. Zum Einstieg ist ein Haushalt mit einem oder maximal zwei Sims zu empfehlen. Sobald der Spieler seinen Sim erstellt hat, nimmt das lustige und unterhaltsame Abenteuer seinen Lauf!

Der harte Alltag

Wie im wahren Leben definiert sich auch der Sim über seine tägliche Arbeit. Auch in der Jobwahl ist die Vielfalt wieder riesig. Von der Medizin über die Wirtschaft bis hin zur Politik sind die Sparten gut abgedeckt. In jedem Job muss man sich zuerst in der Karriereleiter nach oben arbeiten. Je mehr Einsatz und guten Willen eure Figur an den Tag legt, desto eher sind eine Beförderung und eine Aussicht auf mehr Gehalt drin. Im Spiel aus dem Hause Electronic Arts sind wirklich fast keine Grenze mehr gesetzt. So kann der Spieler sich auch mit seiner Chefin richtig anfreunden und irgendwann im Laufe eines Gesprächs auf eine Gehaltserhöhung und eine Beförderung ansprechen.

Neben der Arbeit muss der Spieler zu jeder Zeit die Bedürfnisse seiner Figur überprüfen. Der Sim braucht Schlaf, Essen, Spass, soziale Kontakte und Körperpflege. Es herrscht ein ständiger Kampf zwischen den notwendigen Bedürfnissen. Sind seine Bedürfnisse nicht erfüllt, so drückt das enorm auf die Stimmung und die Arbeitsqualität. Jeder Sim kann verschiedene Fähigkeiten wie zum Beispiel Kochen, Malen oder Angeln und noch vieles mehr erlernen.

Das hart verdiente Geld kann man auf viele Arten wieder ausgeben. Entweder man kauft sich einige neue Einrichtungsgegenstände, besucht einen Weiterbildung- oder Kochkurs oder kauft sich neue Bücher zum lesen.

Die Freiheiten in Sims 3 sind wirklich umfangreich! Gerade die massive Freiheit gekoppelt mit der Liebe zum Detail motivieren den Spieler über Dutzende weitere Stunden. Ein letztes kleines Beispiel zu den Details. Es kann sein das in irgendeiner Nacht ein Dieb in euer Haus einsteigen und euch ausrauben will. Die einzige Möglichkeit einen Einbruch zu verhindern ist frühzeitig die Polizei anzurufen oder eine Alarmanlage zu installieren. Meistens kommt die Polizei aber zu spät und der Dieb ist mit dem Diebesgut bereits über alle Berge geflüchtet.

Problemzonen

Das grösste Problem in Sims 3 ist gleich zu Beginn die Überforderung des Spielers. Ich hatte am Anfang keine Ahnung wie ich mit meinem Sim umgehen muss, damit er eine gute Arbeit abliefert und ein zufriedenes Leben führt. Die Einarbeitungszeit dauerte einige Stunden, aber sobald der Spieler das Spielprinzip verstanden und intus hat, sorgt die Konsolenadaption für massig viel Spass wie das PC Pendant! Die Idee mit der Simulation ist erfrischend und ausgereift. Das erkennt man sehr schön an der Komplexität des Spiels. Was auch der auslösende Grund war, warum ich am Anfang überfordert war.

Die Steuerung geht interessanterweise flott von der Hand und ist gut auf den Controller zugeschnitten. Wenn der Spieler allerdings neue Wände oder einen Pool bauen will, ist das ganze umständlich und mit einigen Schwierigkeiten verbunden.

Gegenüber der PC Version haben die Entwickler ein exklusives Feature für die Next-Gen Konsolen eingebaut. Die Rede ist von magischen Karma-Kräften. Mit denen kann der Spieler auf übersinnliche Art ins Spielgeschehen eingreifen. Beispielsweise gibt es eine Kraft die einen beliebigen Sim rundum glücklich macht. Mit einer anderen Kraft kann er einen toten Sim wiederbeleben oder seinem Glück beim anderen Geschlecht auf die Sprünge helfen. Der Spieler muss sich aber zuerst die Zaubersprüche mit Herausforderungen verdienen.

Technik in Ordnung

Die Sims 3 ist kein Grafikwunder im Stil von Gears of War 2 oder Mass Effect 2. Die grafischen Elemente erfüllen ihre Zwecke voll und ganz. Soundtechnisch gibt es nicht viel zu bewerten. Die verschiedenen Sims reden auf „simlisch“. Ihr Gefühle und Gedanken sind nur anhand von Sprechblasenzeichnung zu erkennen.

Unser Fazit

80 %

Der erste richtige Aufritt der Sims auf der Next-gen Konsolen ist durchs Band weg gelungen. Die zweckmässige Optik ist weder ein Hin- noch Weggucker und erfüllt seine Zwecke vollständig. Das süchtigmachende Gameplay wurde unverändert auf die Konsolen portiert und macht unheimlich viel Spass. Der „ich mach nur noch schnell diese Aufgabe und dann ist Schluss“-Effekt ist vorhanden. Oft war ich so im Spiel vertieft, dass ich die Zeit völlig vergessen habe und zu spät ins Bett oder zur Arbeit bin. Einziger Wehrmutstropfen ist der fehlende (obwohl) versprochene Multiplayermodus.

Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
100 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
80 %

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