Dishonored – The Knife of Dunwall (DLC) – Test / Review - insidegames

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Dishonored – The Knife of Dunwall (DLC) – Test / Review

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Veröffentlicht 20. April 2013 | 19:16 Uhr von Ricky

The Knife of Dunwall

Nach einem wirklich gelungenem Einstig mit dem Hauptspiel Dishonored, und einem eher durchwachsenen ersten DLC Dunwall City Trial, wurde nun ein zweiter Dishonored DLC veröffentlicht. Mit The Knife of Dunwall gibt es eine Story-Erweiterung, welche euch Seitenwechsel spendiert. Ihr schlüpft in die virtuelle Haut von Assassinen Daud, der bekanntlich die Kaiserin ermordet hat. Wir haben uns einmal die „andere Seite“ für euch angeschaut.

Nachdem die Kaiserin von Daud umgebracht wurde, ist in Dunwall nichts mehr so wie es einmal war. Daud sucht indes nach Erlösung und realisiert auf einmal, was er da eigentlich getan hat. Mithilfe eurer treuen Untergebenen macht ihr euch auf Weg Erlösung zu finden, und was nebenbei eigentlich noch viel wichtiger ist: Wer oder was ist Delilah?

Alles neu oder nicht?

Die Story in The Knife of Dunwall ist mit all ihren Irrungen und Wirrungen gut weitererzählt, vorausgesetzt ihr begebt euch auf die Suche nach vielen vorhandenen Notizen und Büchern. Auch diverse Sprachnachrichten helfen euch weiter den ganzen Umfang der Story zu verstehen. Ihr werdet sehr schnell feststellen, dass es für euch als Spieler keinen großen Unterschied macht, ob ihr nun Corvo aus dem Hauptspiel steuert, oder jetzt Daud in der DLC-Erweiterung. Ein Ei gleicht dem anderen, bis auf ein paar kleine optische Änderungen, was die Waffen in euren Händen betrifft.

Neuigkeiten gibt es eher bei den Waffen, denn hier bekommt ihr jetzt die Möglichkeit mit Sprengpfeilen, Blitzgranaten oder Würgepulver zu experimentieren. Die meisten magischen Fähigkeiten von Daud sind schon aus dem Hauptspiel bekannt, ergeben aber mit den neuen Waffen und Fähigkeiten ein schönes Zusammenspiel, vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden.

Dishonored - The Knife of Dunwall DLC - Tower Assassins

 

Düster aber kurz

In drei relativ großen Missionen dürft ihr euch als Assassine austoben, und bekommt vor allem durch das Lesen der Notizen immer wieder neue optionale Missionen geboten. Ebenfalls sind wieder versteckte Runen enthalten, welche eure Fähigkeiten verbessern oder freischalten können. Diese Runen solltet ihr auch dringend suchen, wenn ihr auf einem anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrad unterwegs seid. Nicht nur ihr habt neue Fähigkeiten bekommen, sondern auch bei euren Gegnern ist Zuwachs zu verzeichnen.

Leider ist nach ca. knapp vier Stunden (je nachdem wie ihr spielt) der ganze Spaß schon wieder vorbei, und man lässt euch trotz aller Büchern und Notizen mit einigen ungeklärten Fragen zur Story zurück. Auch ist die Spannung und Intensität der Story während des DLCs nicht so hoch wie im Hauptspiel selbst. Interessant anzusehen war, dass der letzte Abschnitt von The Knife of Dunwall abschnittsweise das gleiche Level ist, wie ein Bereich aus dem der Dunwall City Trials DLC. Sozusagen Wiedererkennung dank Recycling Effekt.

Unser Fazit

82 %

Was waren wir froh, dass die Arkane Studios in ihrem zweiten DLC nicht wieder eine Art Minispiel-Sammlung veröffentlicht haben, wie es mit Dunwall City Trials DLC der Fall war. Eine Story-Erweiterung steht Dishonored weitaus besser zu Gesicht, nicht zuletzt da aus dem Hauptspiel nicht alle Fragen beantwortet wurden. Leider gibt es in The Knife of Dunwall auch nicht für alles eine schlüssige Erklärung, sondern es werden wiederum neue ungeklärte Fragen in den Raum geworfen. Aber was soll‘s, der DLC macht definitiv Spaß und setzt die guten Seiten des Hauptspiels Dishonored gekonnt fort. Schade ist nur die doch verhältnismäßig kurze Spielzeit. Je nach Art und Vorgehen werdet ihr nach ca. vier Stunden den DLC beendet haben, was angesichts des Preises doch etwas wenig anmuten lässt. Denn wenn ihr beide Wege bestritten habt, den Bösen, in dem ihr alles tötet was noch lebend herum läuft, als auch den, auf dem ihr brav alles umgeht, was Ärger bedeuten könnte, hat der DLC sonst keinen hohen Wiederspielwert zu bieten. Wenn ihr alles gesehen habt, ist das Ganze auch schon wieder vergessen. Hier wäre, auch im Vergleich mit Hauptspiel, deutlich mehr drinnen gewesen. Trotz allem können wir den DLC The Knife of Dunwall allen Dishonored-Spielern wärmstens ans Herz legen.

Pro

  • + endlich ein Story-DLC
  • + gewohnt sehr gute Steuerung
  • + Story wird interessant weiterzählt
  • + viele Hintergründe in Büchern und Notizen zu entdecken
  • + neue Waffen
  • + frische Gegner mit anderen Fähigkeiten
  • + Erzählung aus Sicht des Kaiserinnen-Mörders

Kontra

  • - verhältnismäßig kurze Spielzeit
  • - kaum Wiederspielwert vorhanden
  • - nicht alle Fragen werden beantwortet und neue kommen dazu

Unsere Bewertung

Grafik
 
81 %
Sound
 
89 %
Steuerung
 
96 %
Gameplay
 
81 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
81 %

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