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DmC Devil May Cry: Definitive Edition – Review / Test

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 9. April 2015 | 14:30 Uhr von Fabrice

DmC-Devil-May-Cry-Definitive-Edition

Noch immer werden für die aktuelle Konsolengeneration weitere Remastered, Super Extended oder Definitive Editionen von Spielen aus der letzten Generation portiert. Gewisse mit ein wenig mehr, gewisse mit ein wenig weniger Liebe zum Detail.

Das aktuellste, aber noch lange nicht das letzte, aus der Reihe der neu aufgelegten Titel, ist Devil May Cry. Nicht die Neuauflage von Devil MayCry 4 (die kommt erst später in diesem Jahr heraus…), sondern des Serienreboots von 2013. Genau das Devil May Cry, das damals für soviel Wirbel gesorgt hat, weil Dante ein neuer Charakter und ein Neustyling verpasst bekommen hat.

Auf der Xbox One haben wir uns diese Definitive Edition angeschaut und sagen euch erneut, weshalb sich Devil May Cry immer noch beziehungsweise jetzt erst recht lohnt!

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(Noch) Besser als jemals zuvor?

Im Januar 2013 hatten wir bereits das ursprüngliche DMC Devil May Cry getestet. Damals lobten wir die Entwickler Ninja Theory und Capcom dafür, dass eine neue Richtung gewählt wurde. Dante wurde arroganter, cooler und geiler als je zuvor! Wenn ihr genau wissen wollt, wie wir zu diesem Fazit gekommen sind, dann könnt ihr hier den kompletten Test durchlesen!

Basierend auf diesem Test haben wird die Möglichkeit, genauer auf die Änderungen und Neuerungen der DMC Devil May Cry Definitive Edition einzugehen. Und es handelt sich dabei nicht, wie bei anderen Titeln, um eine Neuauflage, die vielleicht ein wenig die Auflösung und die Framerate erhöht oder alle DLCs mit einbezieht. Das wird zwar auch gemacht, ist jedoch nicht alles!

Enthalten sind in der DMC Devil May Cry Definitive Edition sowohl das eigentliche Grundspiel Devil May Cry als auch der DLC Vergils Niedergang. Zusätzlich enthalten sind eine Vielzahl an Kostümen und anderen Spielereien.

Im DLC übernimmt man die Kontrolle über Vergil, Dantes Bruder, welcher in der Story von DmC auch eine wichtige Rolle übernimmt. Sie setzt nach dem Ende von DmC an, weshalb wir an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten wollen. Als Vergil verfügt man über ein komplett anderes Moveset. Das fängt an bei der Waffenauswahl. Statt den von Dante gewohnten Waffen, hat Vergil nur sein treues Yamato an seiner Seite. Er verfügt nicht über zusätzliche Engels- und Teufelswaffen, sondern erhält im Verlauf der Kampagne Zugriff auf Engels- und Teufelsangriffe die mit Yamato ausgeführt werden können. Mit dem Hauptspiel kann dieser DLC jedoch nicht mithalten. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, was sicher auch an der Figur selbst liegt. Diese wirkt sich auch auf das Gameplay aus. Vergil ist langsamer als Dante, weshalb es auch nicht möglich ist mit der gleichen Geschwindigkeit Kombos auszuführen und zwischen den Gegnern hin und her zu metzeln. Wer den DLC bisher verpasst hat, wird sicher anständig damit unterhalten. Dantes eigentliches Abenteuer, ist jedoch klar besser.

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Schnell, schneller, Turbo!

Wer das Original gespielt hat, weiß, dass es dort schon nicht am Wiederspielwert gemangelt hat. Etliche Schwierigkeitsgrade und der Bloody Palace sorgen für etliche Stunden Spielspaß.

Genau darauf baut die DMC Devil May Cry Definitive Edition auf. Noch mehr Schwierigkeitsgrade und Möglichkeiten um das Spiel so anzupassen, wie man es gerne möchte. Besonders überzeugt hat uns die Möglichkeit, wortwörtlich den Turbo zu zünden. Aktiviert man vor einer Mission den Turbo-Modus, dann läuft das ganze Spiel immer 20% schneller. Hat man sich daran gewöhnt, gibt es auch kein zurück mehr. Es fühlt sich fast so an, als hätte das Spiel schon immer auf diese Weise gespielt werden sollen. Es ist schnell und brutal, genau wie es sich für ein Devil May Cry gehört. Wieder zur normalen Spielgeschwindigkeit zurück zu gehen, hat sich für uns einfach nicht richtig angefühlt.

Das Spiel kann aber auch noch auf andere Weisen modifiziert werden. Im Hardcore-Modus bleibt der Schwierigkeitsgrad selbst unberührt. Statt dessen, ist es viel schwieriger die Combo-Anzeige oben zu behalten. Ein Treffer sorgt dafür das diese komplett zurück gesetzt wird und um sie oben zu halten, sind abwechslungsreiche Combos nötig. Alternativ kann auch mit einer Modifikation gespielt werden, bei welcher Gegner nur dann Schaden nehmen, wenn man mindestens eine S-Combo hat.

Diese alternativen Mods sind alle optional. Wer also nicht damit spielen und DmC in seiner normalen, originalen Form genießen will, der kann das ohne Problem machen. Es sind aber diese neuen Möglichkeiten, welche die DMC Devil May Cry Definitive Edition auch für Kenner interessant macht.

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SSSensational!!!

Die Grafik an sich wurde nicht massiv überarbeitet. Man sieht das die Auflösung erhöht wurde, das steht außer Frage, denn die DMC Devil May Cry Definitive Edition ist schärfer. Auffallender ist jedoch das die Framerate beständig auf den 60FPS bleibt. Egal wie viel Action gerade abläuft, Turbo-Modus aktiviert oder nicht, die Framerate bleibt stabil. Das zeigt sich auch. Flüssiger als hier hat es auf den Konsolen noch nie ausgesehen!

Ansonsten gilt auch hier das, was wir schon im damaligen Review geschrieben haben. Selbst die Kamera hat noch die gleichen Macken, wie beim ersten Release von DMC Devil May Cry.

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Unser Fazit

90 %

Ob man DMC Devil May Cry gespielt hat oder nicht, diese Definitive Edition hat es auf jeden Fall in sich. Für Kenner und Fans, bietet es genug Neues damit es auf keinen Fall langweilig wird. Ein sowieso schon exzellentes Spiel, wurde sinnvoll erweitert. Wer es noch nie gespielt hat, der bekommt ein fantastisches Spiel geboten das einen enormen Wiederspielwert bietet.

Pro

  • + Super Steuerung
  • + Schönes und spassiges Kampfsystem
  • + Sinnvolle Neuerungen
  • + NOCH mehr Wiederspielwert
  • + Etliche Anpassungsmöglichkeiten

Kontra

  • - Kameraprobleme noch immer vorhanden
  • - Vergils Niedergang nicht auf gleichem Niveau wie Hauptspiel

Unsere Bewertung

Grafik
 
85 %
Sound
 
89 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
90 %

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