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Donkey Kong Country: Tropical Freeze – Test / Review

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Veröffentlicht 17. Februar 2014 | 14:00 Uhr von Sandra

Donkey-Kong-Country-Tropical-Freeze

Der wohl berühmteste Affe der Videospielgeschichte ist endlich wieder da: Donkey Kong. Ja, der sympathische Pelzträger hat sich wahrlich Zeit gelassen wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Das letzte eigene Abenteuer bestritt der haarige Urwaldbewohner auf Nintendos Wii mit Donkey Kong Country Returns, welches im Dezember 2010 erschien. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben dachten sich die verantwortlichen Entwickler, einmal mehr die Retro Studios, welche sich zudem auf die Fahnen geschrieben haben, bei Donkey Kong Country Tropical Freeze nicht nur an der optischen Schraube zu drehen, sondern auch jede Menge neue Herausforderungen zu bieten, die für langanhaltenden Spielspaß sorgen sollen. Also, hüpft eine Runde mit und erfahrt, wie sich die Affenbande auf Wii U schlägt.

Wenn Pinguine schlechte Laune haben

Donkey Kong hat Geburtstag! Selbstredend, dass sich die Affensippe versammelt und diesen Ehrentag gebührend feiern möchte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mir nichts dir nichts taucht ein Schiff mit äußerst übellaunigen Pinguinen auf, die unter der Fuchtel eines bärigen Eisbösewichts stehen. Dieser frostigen Crew ist die tropische Insel, auf der Donkey Kong nebst Familie zuhause ist, ein Dorn im Auge. Kurz ein paar Kommandos geblafft und schon erhebt sich ein gewaltiger Schneedrache gen Himmel, nur um kurz später als wahnsinnige Eis- und Schneeböe auf die Insel sowie die Affen zuzurasen. Donkey Kong und seine Familie werden wie Laub durch die Luft gewirbelt und die Insel erlebt was es heißt ein Tiefkühlfach zu sein. Aber die Rechnung haben die Pinguine und der Eisbösewicht ohne Donkey Kong und sein Gefolge gemacht. Nicht nur dass die Unheilbringer gehörig den Hintern versohlt bekommen müssen, auch die Insel muss von dem eisigen Überzug befreit werden. Feuer frei – die Aufgabe ist klar definit, der Weg jedoch lang,  gespickt u.a. mit vielen Fallen, Hindernissen, Feinden und derlei Widrigkeiten mehr.

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G’lernt is‘ halt g’lernt

Donkey Kong Country Tropical Freeze ist, wie sein Vorgänger Donkey Country Returns auch, ein klassisches 2D-Jump’n Run. Das heißt aber nicht, dass ihre einen Spaziergang vor euch habt. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn die bunte Hüpferei wird euch nicht selten vor trickreiche Herausforderungen stellen, da ihr Timing, Geschick und ein gutes Auge beweisen müsst. Donkey Kong bietet eine Vielzahl an Moves, die ihr – je nach Situation – geschickt einsetzen müsst. Springen und Fässer aufheben und als Geschosse verwenden sind die Stärken von Donkey Kong. Formt ihr euch indes mit Kong als Kugel zusammen, könnt ihr wie der Blitz kurze Distanzen rasant passieren und dabei auch noch Gegner nieder bügeln. Neu in Kongs Repertoire ist, dass ihr mit ihm Schalter und Haken aus dem Boden oder Wand ziehen könnt. Scheint eine Passage unüberwindbar, haltet nach solchen Optionen Ausschau, zieht daran und e voila, Plattformen, die wie von Geisterhand auftauchen machen den Weg frei.

Ihr seid natürlich nicht allein mit Donkey Kong unterwegs. Seine Sippe steht mit Rat und vor allem Tat zur Seite: Diddy Kong, Dixie und auch Cranky Kong gehören zum Team. Alle drei sind nicht nur toll animiert, sondern verfügen über eigene Fähigkeiten, wobei Dixies und Crankys Spezialmoves sich gesamt besehen recht ähnlich sind. Während Dixie noch den Vorteil bietet, dass ihr langer, blonder Zopf als eine Art Helikopter-Rotorblätter fungieren, können beide noch verschiedene Sprungtechniken anwenden. Dabei erweist sich der Tattergreis Cranky Kong als schwieriger zu handhaben, denn der alte Knabe und sein Pogo-Stab verlangt ein sehr genaues Sprung-Timing von euch. Wir empfehlen an dieser Stelle den ergrauten Herren auf der Ersatzbank sitzen zu lassen. Dixie und auch Diddy Kong, der mit einem Raketenrucksack hilft größere Abgründe einfacher zu überwinden, sind im Zweifel die bessere Wahl zum so weit frustfreien Weiterkommen. Euren Begleiter könnt ihr, wenn nicht an bestimmten Stellen im Spiel vorgegeben, wie gewohnt an entsprechend markierten Fässern wechseln. Im Ganzen ist die Charakter-Wechsel-Mixtur gut gelungen, vor allem da auch alle Figuren wenigstens einmal garantiert zum Einsatz kommen, gesteuert in Abhängigkeit von Einsatzgebiet und Level. Apropos Spezialfähigkeiten: Wenn es mal wirklich eng werden sollte, könnt ihr auf einen Supermove zurückgreifen, mit dem ihr alle auf dem Bildschirm vorhandenen Gegner mit einem Knopfdruck ins Nirwana schicken könnt. Um diese Funktion nutzen zu können, müssen lediglich eine bestimmte Anzahl an Bananen gesammelt werden.

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Klappe zu – Affe tot!

Die insgesamt sechs großen und vor allem sehr schön designten, kunterbunten und sehr detailreichen Welten können wahlweise alleine oder im Koop gespielt werden. Zudem sind die Welten unterschiedlichen Themen zugeordnet. Ihr dürft u.a. den Dschungel durch hüpfen, Unterwasserregionen erkunden oder auch in einer Bergwelt euer Unwesen treiben. Auch die schon damals in Donkey Kong Country Returns enthaltenen und sehr schön gemachten Schattenriss-Levels sind wieder mit von der Partie. Die Levels selbst überzeugen vor allem durch ihre witzigen Details, überall gibt es etwas zu entdecken und immer wieder müssen verschiedene Gegebenheiten von euch fürs Weiterkommen genutzt werden. Sind es einmal nicht die Affen-Fähigkeiten, dann müssen z.B. die Ausstöße riesiger Alphörner genutzt werden, damit ihr von einer Seite auf die andere kommt. Lasst euch im Meer nicht vom Oktopus kassieren oder gar von den stets rotierenden Schiffsschrauben den Skalp vom Schädel ziehen. Und in der Fabrik, in der Obst verarbeitet wird passt besser auf, dass ihr nicht Opfer der Mal- und Stampfmaschinen werdet. Ebenfalls nicht ohne sind die vorhandenen Loren-Fahrten, da ihr wie in einer Achterbahn verschiedene Kurse bewältigen müsst, die es in sich haben. Alternativ gibt es noch Raketenfässer, auf denen ihr balancieren und durch vorgegebene Level-Kurse düsen müsst oder ihr reitet auf Nashorn Rambi und könnt dabei sogar große Steinbrocken zu kleinen Kieseln zerstampfen.

Aber aufgepasst! Auch wenn ihr mit z.B. Rambi fast unbesiegbar seid, Vorsicht ist die Mutter Porzellankiste. Die meisten Umgebungen sind euch nicht freundlich gesinnt und die zahlreich vorhandenen Fallen, Hindernisse und Gegebenheiten an sich trachten euch nach dem Leben. Auch immer wieder auftauchende Feinde sind nicht zimperlich und wissen zuzulangen. Seid ihr allein unterwegs, reichen in der Regel zwei Treffer und aus-die-Maus. Glück für euch, wenn ihr einen Begleiter dabei habt, dann verdoppelt sich die Energieanzeige. Kein Grund allerdings übermütig zu werden! Vielmehr solltet ihr besonnen vorgehen und gutes Timing beweisen. Ein gut abgepasster Sprung ist mehr als nur die halbe Miete. Wenngleich das auch nicht immer funktioniert. Manches Mal, wie beispielsweise auch bei den Loren-Fahrten, bleibt nichts weiter übrig als Trial & Error. Versuch macht klug sozusagen … oder frustig! Ja, das kann leider auch einmal passieren, dass ihr ob einer kniffligen Stelle in Versuchung geführt werdet das Wii U Gamepad (alternativ Pro Controller, Nunchuck & Wii Fernbedienung) an die Wand pfeffer wollt. Haltet euch, selbst wenn es schwer fällt, vor Augen, dass es zwar ärgerlich ist, aber garantiert nicht unfair – wenn ihr scheitert, so hart es klingt, ihr scheiter an euch selbst. Die Steuerung ist – egal mit welchem Eingabegerät – über jeden Zweifel erhaben und funktioniert tadellos. Na ja, und das Spiel fordert euch zwar auf ganzer Linie heraus, bietet im Umkehrschluss jedoch die eine oder andere Entschädigung in Form von beispielsweise Extraleben oder Power-Ups, die es für jeweils 100 gesammelte Bananen gibt. Gut gesetzt empfinden wir auch die vorhandenen Checkpoints, so dass ihr im Falle des Ablebens nicht den ganzen Level wiederholen müsst.

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Gesammelter Boss-Wahnsinn

Abseits der Level-sowie Gegner-Bewältigung könnt ihr auch eurem Sammeltrieb nachgeben und mit Donkey Kong verschiedene Items in den Abschnitten aufspüren. Zum einen wären das die Buchstaben K-O-N-G, die – genau – das Wort Kong ergeben. Schafft ihr es Kong in einer Welt zu komplettieren, winkt eine Belohnung. Gleichfalls verbergen sich Puzzleteile in verschiedenen Abschnitten. Die zu finden ist nicht selten richtig schwer, weil die Teile sehr, sehr gut versteckt worden sind. Ergo damit aber die ideale Herausforderung für den Forscher in euch. Solltet ihr ggf. Lust auf eine alternative Route haben, dann haltet Ausschau nach eventuell vorhandenen Nebenausgängen, die euch neue Wege offerieren.

Wie auch immer ihr eure Levels in den Welten spielt, am Ende wartet ganz sicher immer ein Boss-Gegner auf euch. Alle Boss-Gegner haben ihr eigenes Vorgehen und wenn ihr euch daran orientiert und dazu ein bisschen gutes Timing beweist, ist das Erledigen von Gorillas, Kugelfischen oder in der Halfpipe skateboardenden Seelöwen nicht nur witzig, sondern auch durchaus gut zu bewerkstelligen.

Unser Fazit

88 %

Mit Donkey Kong Country Tropical Freeze liefern die Retro Studios zum zweiten Mal ein so weit rundum gelungenes Jump’n Run für Nintendos Konsole, in diesem Fall die Wii U, ab. Bis auf ein paar kleinere Schwächen, wie beispielsweise das sehr schnelle Respawnen von Gegnern, ist das Gesamtpaket Doneky Kong für Wii U einfach rund, stimmig, witzig und liefert mit (je nach Spielwiese) gut und gerne bis zu 20 Stunden abwechslungsreiche als auch fordernde Spielzeit. Dass Donkey Kong Country Tropical Freeze dabei noch gut aussieht und sich wirklich fantastisch steuern lässt, sind die Sahnehäubchen. Wir können den Titel jedem Nintendo- und Donkey Kong-Fan nur wärmstens empfehlen und wünschen schon jetzt viel Spaß beim Spielen!

Pro

  • + detailreiche, abwechslungsreiche Welten/Levels
  • + tolle Animationen
  • + einwandfrei funktionierende Steuerung
  • + Koop-Modus
  • + viele schöne Effekte
  • + forderndes Gameplay
  • + versteckte Items
  • + gute gemachte Boss-Kämpfe
  • + stimmige FX Sounds und Musik

Kontra

  • - leider nur vier spielbare Charaktere
  • - Trial & Error sorgt manches Mal für Frust
  • - dynamische Kamerawechsel nur Effekt ohne Nutzen
  • - Wii U Gamepad ohne Sonderfunktionen fürs Spiel

Unsere Bewertung

Grafik
 
90 %
Sound
 
88 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
82 %
Spielspaß
 
90 %

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