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Doodle God: Ultimate Edition – Test / Review

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Veröffentlicht 8. März 2017 | 20:59 Uhr von Alexander Winkel

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Doodle God: Nein, es handelt sich hierbei nicht um die Fortsetzung bzw. einen neuen Ableger von Black & White aus der Feder von Peter Molyneux, Doodle God in der Ultimate Edition ist eine weitere Umsetzung eines beliebten Smartphone/Tablet Spiels für die Konsole. Absolut göttlich, der Spielspaß, oder doch nur heiße Luft?

Geht es nach den Entwicklern von Doodle God Ultimate Edition ist die Welt aus Luft, Wasser, Erde und Feuer erschaffen worden. Grundelemente, aus dem alles Leben und alle Materialen letztendlich entstanden sind. Zunächst wird aus Luft und Erde Staub. Die Lava wiederum beinhaltet das Feuer und die Erde und der Alkohol kann eben mit Wasser und ein wenig Feuer geschaffen werden. Geradezu logische Kombinationen, auf die man als Gott im Spiel nach und nach sicherlich dann kommen wird.

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Doodle God ist ein äußerst simpler Zeitvertreib. Im klassischen Modus werden aus den anfänglich nur vier Elementen der blaue Planet mit all seinen Facetten geformt. Mit Lehm und Feuer werden Ziegel geschaffen, welche letztendlich durch den Menschen irgendwann zu Häuser getürmt werden und so nimmt der Kreis unweigerlich seinen Lauf. Durch kombinieren der Grundelemente tauchen neue auf und auch diese lassen sich letztendlich wieder kombinieren – egal ob zweimal dieselben oder unterschiedliche verwendet werden. Mit den anfänglichen Grundelementen Luft, Wasser, Erde und Feuer ist das Zauberbuch noch überschaubar, doch bald tauchen neue Kategorien auf. Es wird einfach nur kombiniert, mal führt es weiter, mal in eine Sackgasse. Irgendwann schafft man das Leben, Bakterien, Materialen, Tiere und Monster und alles dient dem einem Zweck, die Erde mit Leben und einem Sinn zu füllen.

Wie viel Sinn in Doodle God steckt, kann durchaus hinterfragt werden, denn prinzipiell probiert man einfach nur Kombinationen einzelner Elemente aus und schaut, was das Ergebnis ist. Die Handhabe mit dem Controller ist zumindest anfänglich ungewohnt, hat man die beiden Kombinationen auf beide Seiten des Pads gelegt und kann somit zwei Elemente mit je einem Stick auswählen. Anschließend werden diese kombiniert und unter Umständen lernt man ein neues Element kennen, erfindet das Rad neu oder es endet in einem Fehlversuch. Letzteres ist nervig, vor allem wenn man auf der Suche nach einem ganz bestimmten Element der insgesamt knapp 250 Möglichkeiten im Spiel.

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Doodle God als Spiel zu bezeichnen ist aber doch etwas weit hergeholt, denn mehr als nur simpel Elemente zu kombinieren ist selbst in den weiteren Spielmodi wie einem Turnier oder das Rätseln auf Zeit nicht drin. Ganz klar macht das Raten durchaus ein wenig Laune und viele Dinge klingen letztendlich auch ganz logisch. Wirklich fein sind aber nur die Wikipedia-Einträge und Sprüche, welche bei einer neuen Kreation sogar etwas Wissen verbreiten. Darüber hinaus ist Doodle God aber spielerisch anspruchslos und auf Dauer extrem langweilig. Selbst die wenigen Animationen und das hübsch aufgemachte Buch der Elemente können über das spielerische Manko nicht hinweg trösten.

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Unser Fazit

40 %

Doodle God Ultimate Edition ist durchaus kurzweilig und daher kurzzeitig unterhaltend, aber das simple Kombinieren und Probieren kann nicht wirklich lange begeistern. Mehr als wild alle möglichen Elemente aus einem Zauberbuch zu kombinieren und damit Materialen, Leben und gar eine Zivilisation auf der Erde zu schaffen, ist nicht drin. Die schmalen Animationen können das seichte "Gameplay" auch keineswegs aufpäppeln. Für den kleinen Zeitvertreib ist Doodle God sicherlich nett, jedoch bekommt ihr für einen Drittel des Preises auch die Smartphone/Tablet Variante, die sicherlich denselben Spaß bereiten kann.

Pro

  • + Kurzweiliger Zeitvertreib
  • + Einfache Erfolge
  • + Wissensvermittlung dank Wikipedia-Beiträgen

Kontra

  • - Nur simples kombinieren von Elementen
  • - Recht fad präsentiert
  • - Hoher Kaufpreis und dennoch In-App Käufe möglich

Unsere Bewertung

Grafik
 
65 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
20 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
40 %

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Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

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