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Dr. Kawashima Körper- und Gehirnübungen im Test
Dr. Kawashima ist zurück und dieses Mal sogar auf der Xbox 360 mit „Dr. Kawashimas Körper- und Gehirnübungen“. Mittels Kinect Steuerung will der Professor eure grauen Hirnzellen und eingerosteten Körper in Form bringen. Ob der Versuch gelingt, wird sich in unserem Review zeigen.
Der berühmte Doktor verfolgt die gleichen Ziele wie auf dem Nintendo DS vor zwei Jahren. Auf spielende Art und Weise soll euer Gehirn wieder in Schwung gebracht werden. Dabei werden die Leistungen stets aufgezeichnet und im Anschluss ausgewertet. Bevor ihr mit dem Spieler loslegen könnt, ermittelt das Programm das aktuelle Alter. Zuerst müssen unterschiedliche Übungen gemacht werden, damit der Professor eine gute Einschätzung machen kann. Welche Faktoren für die Berechnung berücksichtigt werden, sind nicht bekannt und aus diesem Grund spuckt das Programm teilweise ganz interessante Ergebnisse aus.
Der Nächste..
„Körper- und Gehirnübungen“ klingt nach einer harten Fitness Session, aber das ist zum Glück nicht ganz so. Die korrekten und falschen Antworten gibt der Spieler mit den Armen oder Beinen ein. Im Menü kann man unter „Meine Übungen“ eine Übung frei wählen. Wer die Qual der Wahl hat und sich nicht entscheiden kann, darf sich auch eine Beratung von Dr. Kawashima holen. Er schlägt jeden Tag unter „Heutige Übungen“ drei unterschiedliche Übungen vor. Vor jeder Aufgabe wird die Übung schriftlich und bildlich genau erklärt.
Die Entwickler haben sich sichtlich Mühe gegeben Abwechslung in die trockene Materie zu bringen. Doch leider dringt doch eine gewisse Eintönigkeit ans Tageslicht. Gefordert sind vor allem die Hand und Augen Koordination und eure grauen Hirnzellen. Die Aufgabenstellung könnte nicht unterschiedlicher sein. Mal müsst ihr in der richtigen Reihenfolge Ballons zerplatzen lassen oder unter Zeitdruck einige Gleichungen lösen. Das Hirn wird auf jeden Fall gefordert. Der Schwierigkeitsgrad ist gerade in den speziellen zeitbasierenden Herausforderungen auch nicht ganz ohne und erfordert unter Umständen einen mehrfachen Neustart!
„Sie sind 20 Jahre alt, aber ihr Gehirn ist schon im Stadium eines 50 Jährigen“
Der Ursprung der Kawashima-„Serie“ merkt man dem etwas anderem Spiel deutlich an und ist leicht auf den Nintendo DS zurückzuführen. Gerade optisch kann das Spiel keinen Blumentopf gewinnen. Es erinnert stark an die eher schwache Farbumgebung eines Nintendo Wii Ableger. Da hätte man mehr draus machen können. Auch wenn die Grafik von gestern ist, ist wenigstens die musikalische Untermalung gelungen. Die Musik ist weder penetrant oder störend. Das der nette Doktor Kawashima während der ganzen Spielzeit stumm wie ein Lamm ist, hätten die Entwickler anders lösen müssen. Auf den Spieler wartet nämlich ein riesiger Berg „Lesestoff“.
Ein weiteres Problem ist der eher laue Einzelspielermodus. Während der ganzen Testphase hatte ich nicht wirklichen Spielspass empfunden. Einerseits kommt man sich extrem blöd vor in einem Gehirntrainingsspiel die Eingaben mit Händen und Füssen zu machen und anderseits werden die Aufgaben einfach lieblos dem Spieler serviert ohne jeglichen Zusammenhang.
Dafür verspricht der Mehrspielermodus mehr Spielspass. Bis zu vier Spieler können gleichzeitig die Aufgaben des Professors lösen. Das ganze Spielprinzip ist wie eine Quizshow aufgebaut. Mit einem Glücksrad wird die zu lösende Aufgabe zufällig eruiert. Durch die mitspielenden Spieler wird es garantiert neuen Lachstoff geben.
Unser Fazit
Dr. Kawashima Körper- und Gehirnübungen kann den Charme der NDS Umsetzng nicht vollständig auf die Xbox portieren. Gerade alleine tritt sehr schnelle Langeweile auf und die Luft ist raus. Umso mehr ist es interessanter, dass das Spiel in einer geselligen Runde erstaunlich viel Spass macht, wenn bis zu vier Spieler gegeneinander antreten.
Pro
Kontra
Unsere Bewertung
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