Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi - Test - insidegames
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Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi – Test

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Veröffentlicht 9. November 2011 | 18:29 Uhr von Goreminister

Letzte Änderung 25. Juni 2012

Dragon Ball Z_Ultimate Tenkaichi_Review_Insidegames

Dragon Ball Z-Spiele gibt es wie Sand am Meer, doch scheinbar bekommen die Fans nicht genug von Son-Goku & Co. weswegen Publisher Namco Bandai erneut zum Kamehamehaaa-Schlag ausholt und mit Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi ein weiteres Spiel zur bekannten Anime-Serie veröffentlicht. Im Vorfeld wurden spektakuläre Kämpfe mit Dutzenden von Charakteren versprochen, weswegen wir diesem Versprechen auf den Grund gegangen sind und Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi auf Herz und Nieren getestet haben…

Prügelnde Jugendliche und Martial-Arts Opas
Wie in vielen anderen Dragon Ball Z-Spiele wurden die einzelnen Kapitel auch im neuesten Ableger in sogenannte „Sagas“ unterteilt. Dabei erlebt ihr die Reise von Son-Goku und seinen Freunden, die sich stets auf der Jagd nach den berühmten sieben Dragon Balls befinden. Die Geschichte beginnt in Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi sozusagen bei Adam und Eva, so das ihr eingangs in die Rolle von Son-Gokus Vater schlüpft und miterleben könnt, wie der kleine Goku auf die Erde gelangte. Anschließend zieht Goku in einer Art Open World-Szenario durch die Lande und mischt diverse Gegner auf oder nimmt mit seinen Freunden an unterschiedlichen Turnieren teil. Doch nicht nur in Turnieren müssen sich die Helden beweisen, sondern auch Dämonen und gefährlichen Außerirdischen zeigen wo der Hammer hängt. Nicht selten steht das Schicksal der Erde auf dem Spiel, wobei man unter anderem Szenen aus den Dragon Ball Z-Filmen und der Dragon Ball GT-Serie nacherleben kann.

Das Ganze gestaltet sich ähnlich wie in den zuvor veröffentlichten Spielen Dragon Ball Z: Budokai 3 und Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 2, während euch im Rahmen dessen gigantische Gegner wie z.B. Janemba und Hirudegarn erwarten und die Geschichte mit ansprechenden Anime-Szenen gespickt wurde. Die Endgegner werden ihren Namen durchaus gerecht, sind bis zu 15x größer als der eigene Charakter und präsentieren sich dementsprechend imposant. Fans der Serie werden keine größeren Probleme haben umgehend in die Geschichte und die einzelnen Sagas abzutauchen, während gänzlich unbedarfte Spieler erst einmal an der Optik und der – für europäische Spieler – wirschen Erzählweise zu knacken haben.

Vielfältige Modi zum Köppe einkloppen
Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi bietet dem geneigten Spieler unterschiedliche und variationsreiche Spielmodi. Angefangen vom Story-Modus, über den Trainingsmodus, welcher auch ein Tutorial beinhaltet, bis hin zum Kampfmodus in dem ihr alleine, bzw. im Team gegen Computergesteuerte oder menschliche Gegner antreten könnt. Zusätzlich gibt es einen Turniermodus in dem ihr euch mit bis zu 16 anderen Spielern messen könnt, doch leider ist dieser nur im Offline Modus verfügbar. Findet ihr keine Mitspieler so können die freien Spielplätze auch durch KI-Gegner besetzt werden. Und wie in jedem Prügelspiel darf auch in Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi der entsprechende Versus-Modus nicht fehlen in dem man sich sogar via Online-Anbindung mit anderen Spielern rund um den Globus messen kann. Wer die traditionelle Art und Weise des „Birne-Weichkloppens“ bevorzugt, der kann natürlich auch seinem Kollegen auf der Couch in virtueller Weise das Muss aus der Rübe prügeln.

Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi enthält zudem erstmals den sogenannten „Hero“-Modus, mit dem ihr euren ganz eigenen Super Saiyan erschaffen könnt. Mit Hilfe dieses Mini-Editors könnt ihr an der Körperform, der Haar- und Gesichtsfarbe, dem Kampfstil und der Stimme des jeweiligen Charakters schrauben und habt somit eine ganze Menge an Konfigurationsmöglichkeiten. Dieser Modus enthält sogar seine eigene Story, doch müsst ihr hier auf groß angelegte Anime-Zwischensequenzen verzichten. Dabei kämpft ihr unter anderem gegen bekannte Charaktere wie Captain Ginyu, Piccolo oder Omega Shero und bewegt euch wie im Story-Modus frei durch die Welt. Schwebend geht es zu den einzelnen Kämpfen in denen ihr auf teils kleinere, aber auch auf Bossgegner trefft. Um die Sache abzurunden wurde eine Art Rollenspiel-Element implementiert. Nach jedem gewonnenen Kampf werden eure Ergebnisse ausgewertet und in Punkte umgewandelt, die eure Fähigkeiten verbessern. So erlangt man mit der Zeit mehr KI-Power, Gesundheit, Beweglichkeit, etc. p.p. Freunde der Serie werden sich besonders in diesem Modus verlieren können, da es eine Menge zu entdecken und frei zu schalten gibt.

Der Story-Modus verhält sich ähnlich wie der „Hero“-Mode denn auch hier kann man in einem Paralleluniversum frei umher schweben und die Missionen nach Belieben wählen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man einer größtenteils vorgegebenen Geschichte folgt und die Rollenspielelemente des Heldenmodus wegfallen. Dafür bekommt man jedoch eine Menge animierter Zwischenszenen zu Gesicht, die der TV-Serie entnommen und für HD-Geräte aufbereitet wurden. In einer besseren Qualität habt ihr die Anime-Szenen der Serie sicherlich noch nicht über eure Bildschirme flimmern sehen. Und während man im „Heldenmodus“ nur mit seinem eigenen Charakter umherstreift, schlüpft man im Story-Modus abwechselnd in verschiedene Rollen.

Prügelspaß für jedermann (!?)
Schaut man sich die grundlegende Steuerung an so fällt umgehend auf, dass sich Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi eher an die Buttonmasher-Fraktion richtet. Komplizierte Kombinationen fallen beinahe gänzlich weg und wer mag, kann mittels Dauergedresche auf den „X“-Knopf beinahe jeden Gegner zu Fall bringen. Gut, das mag etwas übertrieben klingen, doch wirklich viel Geschick oder Feingefühl benötigt man nicht um die Steuerung in Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi zu meistern. Statt dessen bekommt man alle Nase lang irgendeine Animation mit völlig überzogenen Kampfmanövern zu sehen, welche der Grundstimmung der Anime-Vorlage jedoch mehr als gerecht werden. Dragon Ball Z-Fans werden sich umgehend heimisch fühlen, wenn die Mega-Moves aus luftiger Höhe mit großem Kabumm und Effektgewitter auf die Gegner herunter prasseln. Beat ´em Up Fans, die mit Dragon Ball eher weniger am Hut haben, wird das Spielprinzip etwas zu unausgewogen und simpel ausfallen. Und in der Tat werden die Kämpfe mit zunehmender Dauer recht eintönig, da man sehr oft die gleichen Manöver zu sehen bekommt und auch die kleinen Quick-Time Events nicht wirklich den nötigen Pfiff in die Klopperarie bringen. Die Angriffe mittels KI-Blast aus einer gewissen Entfernung laufen nach dem gleichen Schema ab wie die Nahkampfattacken; Durchbricht man die Verteidigung seines Gegners und pumpt ihn mit Blitzen voll dann geht’s in den Nahangriff und das selbe Minispielchen wie bei den Prügelattacken wird ausgelöst. Es gilt den „X“ oder „Y“ Button zu drücken und je nachdem welche Taste der Gegner betätigt kann man seinen Angriff mit einer Fifty-Fifty Chance landen oder nicht.

Abschließend wären da noch die verheerenden KI-Angriffsmanöver, die sich mit einem Klick auf den rechten Analogstick auslösen lassen. Richtig! Keine komplizierte Tastenkombination, sondern ein simpler Klick reicht aus, um die Erde bersten zu lassen und massive Energiestrahlen oder ähnliches Gezumpe auf den Gegner abzufeuern. Natürlich ist dies nicht jederzeit möglich, sondern nur wenn die Geist-Anzeige entsprechend gefüllt ist. Für den Angreifer eine tolle Sache und für den Angegriffenen eine missliche Lage, der man allerdings entkommen kann. Wird erst einmal ein solcher Energiestoß abgefeuert, kann man im Falle von genügend KI-Energievorrat wählen, welche Abwehraktion man der Attacke entgegen setzten möchte. Entweder kann man den Angriff abblocken und den Schaden ein wenig reduzieren oder ausweichen, indem man ein kleines Quick-Time-Event absolvieren muss. Man kann allerdings auch kontern und dafür sorgen, dass der Gegner seine eigene Medizin zu schmecken bekommt. Dafür müsst ihr einen Buttonmash-Contest gewinnen und könnt dann zum schmerzhaften Gegenschlag ausholen.

Wie erwähnt muss man nicht unbedingt ein Studium in Kernphysik absolviert haben, um mit der Steuerung und dem Gameplay in Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi zurecht zu kommen. Nur die Tatsache, dass man keine klassischen Energiebalken zu sehen bekommt, sondern die verbleibende Lebensenergie in Zahlen dargestellt wird, mag etwas ungewöhnlich sein. Hat man sich jedoch an diesen Umstand gewöhnt, spielt sich Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi wie jedes andere Prügelspiel – Allerdings ohne Fingerverrenkungen auf dem Controller.

Schrill, bunt und typisch japanisch
Wer die TV-Serie kennt der weiß, dass es in Dragon Ball meist schrill und bunt zugeht. Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi bildet da wahrlich keine Ausnahme, sondern adaptiert das Anime-Vorbild in allen Belangen. Ständig blitzen Effekte über den Bildschirm, die Umgebung wird in Schutt und Asche gelegt und Anime-Sequenzen sorgen für stimmungsvolle Momente. Zumindest für die Fans und Kenner der Serie, während unbedarfte Spieler mit der Handlung, den teils abstrusen Charakteren und den schnellen Schnitten vielleicht etwas überfordert werden. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass die Anime-Szenen aus der Serie komplett überarbeitet wurden und in neuer HD-Qualität erstrahlen, bzw. auch das Original-Intro der Serie zu Anfang des Spiels verwendet wurde. Ansonsten bekommt man solide Cel-Shade Kost geboten, da eine realistische Darstellung auch kaum zu einer Anime-Versoftung passen würde.

In Bezug auf den Sound gibt es als Fan ebenfalls wenig zu meckern, da sowohl die japanischen als auch englischen Sprecher der einzelnen Charaktere angeheuert wurden. Eine deutsche Synchronisation gibt es nicht, doch wurden alle Zwischensequenzen entsprechend untertitelt, so dass auch die nicht Japanisch oder Englisch sprechende Bevölkerung nachvollziehen kann, was gerade auf der Mattscheibe passiert. Gut, die musikalische Untermalung ist erneut so eine Sache für sich, denn der Fan fühlt sich abermals wunderbar aufgehoben, während den Neulingen die J-Pop/Metal-Breakbeat Riffs und Klänge womöglich sehr fremd und eigentümlich erscheinen werden. Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi ist eine typische Frage des Geschmacks und aufgrund der Thematik fühlt sich eben nicht jeder Spieler angesprochen, da man den Liebhabern der Serie viel bietet, sich aber auch wenig Mühe gibt frisch hinzugekommene Spieler zu involvieren.

Anbei noch die Liste aller spielbarer-Charaktere in Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi (inkl. Super Saiyan Formen):

1. Goku (Base, Super Saiyan, Super Saiyan 2, Super Saiyan 3)
2. Kid Gohan
3. Teen Gohan (Super Saiyan, Super Saiyan 2)
4. Ultimate Gohan
5. Piccolo
6. Vegeta (Base, Super Saiyan, Ascended Super Saiyan)
7. Krillin
8. Yamcha
9. Tien Shinhan
10. Future Trunks (Base, Super Saiyan)
11. Gotenks (Super Saiyan, Super Saiyan 3)
12. Super Vegito
13. Super Gogeta (Super Saiyan 4 Gogeta vs Omega Shenron)
14. Gogeta (Super Saiyan 4)
15. Bardock
16. Raditz
17. Saibamen
18. Nappa
19. Vegeta (Scouter)
20. Zarbon (Base, Transformed)
21. Dodoria
22. Cui
23. Captain Ginyu (Base, Goku’s Körper)

24. Recoome
25. Burter
26. Jeice
27. Frieza (1. Bis Finale Form, 100% Power)
28. Android 16
29. Android 17
30. Android 18
31. Android 19
32. Dr. Gero
33. Cell (Unvollständig Form, Semi-Vollständige Form, Perfekte Form, Super Perfekte Form)
34. Cell Jr.
35. Majin Vegeta
36. Majin Buu
37. Super Buu (Base, Gohan absorbed)
38. Kid Buu
39. Broly (Legendary Super Saiyan)
40. Super Janemba
41. Omega Shenron

Unser Fazit

60 %

Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi ist ein typisches Fanspiel und möchte wohl auch nichts anderes sein, da Neulinge weitestgehend außen vor bleiben. Auch wer ein waschechtes Beat ´em Up erwartet wird sicherlich enttäuscht, da man sich kaum anstrengen oder Techniken erlernen muss, um bombastische Angriffsmanöver auszuführen. Das klingt anfangs sehr spaßig und zugegebener Maßen kann man mit Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi eine gewisse Weile großen Spaß haben. Hat man die gleiche Kampfanimation jedoch mehr als 10 Mal am Stück gesehen schleicht sich allmählich Langeweile ein. Auf Dauer bietet Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi trotz des gehörigen Umfangs einfach zu wenig Abwechslung, um die Spieler bei der Stange zu halten. Liebhaber des Mangas und des Animes können einen Blick riskieren, doch unterscheidet sich Dragon Ball Z: Ultimate Tenkaishi, außer dem angesprochenen Hero-Modus und einigen, kleineren Veränderungen im Gameplay, viel zu wenig von den Vorgängern. Ob man also ein weiteres Dragon Ball Z-Spiel in seiner Sammlung aufnehmen möchte, sollte man sich aufgrund des Vollpreises im Vorfeld gut überlegen.

Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
66 %
Sound
 
72 %
Steuerung
 
84 %
Gameplay
 
51 %
Multiplayer
 
62 %
Spielspaß
 
59 %

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