Dragonball Z für Kinect - Test / Review - insidegames
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Dragonball Z für Kinect – Test / Review

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Veröffentlicht 8. November 2012 | 0:03 Uhr von Sandra

Dragon Ball Z für Kinect

Prügeln lässt sich auf vielfältige Weise – sozusagen klassisch à la Tekken, Dead or Alive und Co. oder aber, wenngleich sich nicht weniger schmerzvoll auf die Nuschel gekloppt wird, Comic- pardon, Manga-lastig u.a. im ohne jeden Zweifel erfolgreichen Dragonball-Universum. Und genau dorthin begeben wir uns mit Son Goku und Konsorten. Dank Kinect soll sich das gegenseitig auf die Fresse geben nämlich noch echter und cooler anfühlen. Na dann, ran an die Buletten!

Geschichte?! Ach was, wir lassen Fäuste sprechen!
Dragonball Z für Kinect scheint auf den ersten Blick vielversprechend, stehen immerhin rund 50 verschiedene Charaktere, wie z.B. Vegeta, Piccolo und natürlich Son Goku, Spalier, die darauf warten, dass ihr sie auswählt und mit ihnen in den Ring steigt. Außerdem können mit jeder Figur aus dem Dragonball-Reich satte 100 Moves ausgeführt werden, einzeln, kombiniert – je nachdem was gebraucht bzw. gefordert ist, so dass ihr mit Hilfe der Angriffe eure Gegner auf die Matte schickt. Verpackt ist das fröhliche sich gegenseitig auf die Brezel geben in einer Art Story-Modus. Wir sagen deshalb eine „Art von“, denn ein waschechter Story-Strang sieht definitiv anders aus. Vielmehr bekommt ihr eine Aneinanderreihung von Kämpfen geboten, die sich ganz weit entfern an die Sagen der Saiyajin, Freezer, Cyborgs und Majin-Boo orientieren, ohne euch jedoch nachhaltig aufzuklären. Die wenigen Dialoge und kargen Informations-Fetzen lassen vor allem bei weniger Dragonball-versierten Kandidaten die Fragenzeichen erscheinen. Fans und Kenner hingegen ist das gelinde gesagt egal, denn diese wissen um die komplexen Zusammenhänge die Dragonball gesamt bietet. Und so scheint das Geschehen auch vorzugsweise auf die Fan-Gemeinde ausgelegt zu sein, die mit der angebotenen Geschichte sicher zufrieden sein werden. Den anderen Spielern wird, davon gehen wir jedenfalls aus, das ein wenig entzerrende, ein bisschen aufklärende Drumherum fehlen.

Dafür ist das Kampf-Repertoire soweit ohne Beanstandung, dank auch soweit funktionierender Kinect-Erkennung. Große Kalibrierungsaktionen und dergleichen mehr müsst ihr nicht vornehmen, Dragonball Z für Kinect erkennt eure Extremitäten einwandfrei und somit steht deren Einsatz nichts mehr im Wege. Da sich eure Gegner stets in der Bildmitte befinden, sollten gezielt platzierte Treffer, egal ob Kinnhaken, Tritte, Faustschläge oder auch Feuerbälle, etc. kein Thema sein.

Wer austeilt muss auch einstecken können?
Dragon Ball Z für Kinect Nee, ganz sicher nicht – davon ab, wo kämen wir denn da hin?! Im Zweifel ist das Ausweichen im Kampf denkbar einfach. Mit ein wenig Übung lassen sich die Angriffe, Attacken sowie auf uns zufliegende Meteore usw. leicht erkennen, so dass ihr vor allem bei geplanten gegnerischen Spezialangriffen nicht erst auf die Symbol-Einblendung warten müsst. Stimmen eure Bewegungen bzw. führt ihr diese soweit korrekt aus, werdet ihr nicht getroffen. Einfache Angriffe lassen sich natürlich auch simpel mit hochgezogenen Armen blocken.

Während ihr munter euren Widersacher traktiert, minimiert ihr dessen Ausdauerzahl. Gleichzeitig füllt sich natürlich eure KI-Anzeige. Diese angesammelte Kraft im richtigen Moment genutzt, und euer Gegenüber fliegt zig Hundert Meter weit. Selbstverständlich setzt ihr in einem solch günstigen Augenblick nochmal nach und prügelt den Opponenten endgültig ins virtuelle Nirwana. Klingt cool, ist aber irgendwie auch total Banane, denn von den bereits erwähnten rund 100 Kampfoptionen und Moves braucht ihr allenfalls eine Handvoll. In der Regel sind die Fäuste am fliegen und machen aus dem Gegner Matsch. Manches Aufeinandertreffen hat was von Box-Aufwärmtraining und nichts mit den genialen Kampf-Aktionen aus dem Dragonball-Universum gemein. Das mag zwar für den Einsteiger toll sein, weil einfach zu handhaben, aber der Fan wird sich unter Umständen schnell langweilen. Immerhin gibt es noch die Option, sofern ihr genug Energie gesammelt habt, zum Super Sayajin zu transformieren. Wenn das Geschehen ist, na dann aber Hallo, dann ist Polen offen – bzw. dann hat euer jeweiliger Gegner nichts mehr zu lachen. Und sind wir ehrlich, ein Dragonball Fan fühlt sich auch dann genial, wenn sich das Erlenen des Kamehame-ha an der Konsole mal so richtig echt anfühlt. Und das können wir sicher sagen, das tut es!

Hübsch schnell vorbei!
Dragon Ball Z für Kinect Optisch sind die Transformierungen und fett in Szene gesetzten Kombo-Attacken neben der gesamt sauber-ordentlich präsentierten als auch der Vorlage gerecht werdenden Grafik definitiv ein Spektakel, spielerisch mit der Zeit gewöhnlich, denn leider, leider gibt es nur Computer-Widersacher, die es niederzuprügeln gilt. Antreten gegen menschliche Gegner, sei es im Splitscreen, was ohne Weiteres möglich gewesen wäre oder sich Online messen? Tja, leider Fehlanzeige. So bleibt es beim Story-Modus, der, einmal durchgespielt, keine weiteren Anreize bietet – es sei denn, ihr wollt es mit allen Figuren erleben. Große Abwechslung gibt es dabei jedoch nicht. Dass die aus der Serie bekannten Charaktere ihre zwei individuellen Spezialangriffe mitbringen, macht den Bock deswegen nicht fetter.

Wer dennoch zeigen möchte was er kann, muss sich mit dem Punkte-Modus, in dem ihr gegen freigespielte Widersacher antretet, und der damit verbundenen Online-Highscoreliste begnügen. Mit dem vorhandenen QR-Code schaltet ihr im Übrigen weitere Inhalte frei. Haltet den Code einfach vor die Kinect Kamera, den Rest erledigt das Spiel.

Unser Fazit

62 %

Ihr seid Dragonball-Fan, so richtig und ohne Wenn und Aber? Okay, dann könnt ihr bedenkenlos zuschlagen bei Dragonball Z für Kinect. Schaut ihr die Serie nur hin und wieder, findet vielleicht die Idee dahinter ganz witzig, dann – sagen wir ehrlich – spart euch das Geld lieber und investiert es in ein anderes Spiel! Ihr würdet euch nur ärgern, denn unterm Strich und nüchtern betrachtet verspricht das Spiel viel, viel mehr als das es halten kann. Gleichwohl Kinect sauber arbeitet, die Bewegungen anstandslos registriert und umgesetzt werden, der Inhalt ist einfach zu banal und dröge ausgefallen. Was nützen 100 Moves, wenn man am Ende nur die Fäuste schwingt?! Was bring ein stolzes Heldenaufgebot, wenn man binnen kurzer Zeit das Ende erreicht hat?! Auch die sehr dürftig erzählte Geschichte sowie die nicht klar nachvollziehbaren Dialoge sprechen leider gegen und nicht für das Spiel. Dass erschwerend noch Spielmodi für die Langzeitmotivation fehlen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Kloppen ohne Mehrspieler-Option – wo gibt es denn so was?! Ach ja, genau, bei Dragonball Z für Kinect. Tja, Bandai Namco, das war ein netter Versuch – mehr jedoch leider auch nicht!

Pro

  • + einwandfreie Bewegungserkennung
  • + 50 verschiedene Original-Charaktere
  • + gut funktionierede Kombo-Attacken
  • + saubere Optik, wird der Vorlage total gerecht
  • + Anime-Episode mit Son Gokus Vater (japanisch mit deutschem Untertlte)

Kontra

  • - nur drei Schwierigkeitsgrade
  • - zu geringer Umfang
  • - keine Mehrspieler-Optionen
  • - keine richtige Story und für Einsteiger sehr verwirrend
  • - keine Duelle möglich
  • - nur Highscore-Liste Online möglich
  • - nicht nachvollziehbare Dialoge
  • - großes Kampf-Repertoire kann/braucht nicht genutzt werden
  • - spielt sich eher wie ein "Box-Spiel">/li>

Unsere Bewertung

Grafik
 
79 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
82 %
Gameplay
 
60 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
58 %

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