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Duke Nukem: Critical Mass im Test – Kleiner Duke ganz groß?

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Veröffentlicht 18. April 2011 | 21:05 Uhr von Daniel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

dukenukem

Der Duke ist ohne Frage einer der bekanntesten Videospiel-Charaktere aller Zeiten, was er wohl vor allem seinen markanten Sprüchen, sowie seinem lockeren Umgehen mit fiesen Aliens und seiner Art heiße Ladys zu behandeln zu verdanken hat. Als Duke Nukem 3D dann als First Person-Shooter die Fans gewinnen konnte, konnte ihn niemand mehr stoppen. Vor rund 15 Jahren dann, hat man Duke Nukem: Forever angekündigt, welches bis heute noch nicht im Handel ist, aber wenigstens einen aktuellen – und hoffentlich fixen – Veröffentlichungstermin hat. Im Juni ist es dann soweit, dann darf man wieder in die Haut des Blondschopfes mit Sonnenbrille schlüpfen und Babes retten und natürlich Aliens in den Hintern treten!

Währenddessen hat es sich der Gute auch auf Nintendos kleinstem gemütlich gemacht und verarbeitet auch dort Außerirdische zu Gulasch. Was er hier so zu bieten hat, erfahrt ihr hier jetzt in unserem Review.

 

What the f*** is that about?

Und worum geht es denn nun in Critical Mass? Nun ja. Des Dukes größter Erzfeind Dr. Proton ist zurück und hat so einiges vor. Er hat alle die ehemals Duke Nukem gegenüber standen versammelt und unterjocht so die Welt. Zumindest versucht er das. Die Earth Defense Force sieht die letzte Rettung der Menschheit darin, den Duke mit einem Zeitportal in die Zukunft zu verfrachten, um von dort aus alles zu regeln und alles wieder ins Lot zu bügeln. Weil dies ja zu simpel gewesen wäre, bricht bei der Ankunft des blonden Frauenhelden eine Alieninvasion aus und der blaue Planet hat jetzt zwei Probleme an der Backe. Und wer darf das richten? Genau! Der gute, alte Muskelprotz. Duke Nukem!

Ballern in guter, alter Manhattan Project-Manier

Auf den ersten Blick fällt auf, dass Duke Nukem: Critical Mass optisch sehr dem alten Duke Nukem: Manhattan Project ähnelt. Man läuft in 2.5 D von links nach rechts und von rechts nach links, knallt Schweine ab, löst kleine Rätsel, springt von Plattform zu Plattform und rettet hübsche Babes aus den Fängen der Aliens. Klingt ja mal nicht übel, aber was man daraus gemacht hat, passt auf keine Schweinehaut (Achtung, Schenkelklopfer!)

Das anfangs recht unterhaltsam klingende Spielprinzip wird extrem durch die sehr, sehr magere Optik getrübt. Pixelbrei wo es nur geht, matschige Texturarbeit und stotternde Framerate.

Ohne Probleme hätte man die Grafik ohne zu übertreiben auch auf dem Gameboy Advance servieren können.

Lediglich die abwechslungsreichen und recht nett gestalteten Areale – die von simplen Stadtgebieten bis hin zu massiven Wüstenlandschaften reichen –, um dem Duke auf dem DS wenigstens einen positiven Punkt in Sachen Grafik zu sprechen zu können. Denn es passt sonst kaum etwas. Bei der Matschoptik ist es sogar ein Wunder, dass man den Duke überhaupt erkennen kann. Hier wäre viel mehr drinnen gewesen.

Gameplay mit Abwechslung?

 

Auch wenn es anfangs vielleicht nicht so geklungen hat, ist Critical Mass durchaus reich an Abwechslung, was den Spielverlauf angeht, aber kann trotzdem kaum unterhalten. Das simple Rumhüpfen wechselt sich recht oft mit verschiedenen Sequenzen ab, in welchen das Gameplay vom Standard des restlichen Spiels abweicht. Wenn ihr euch in Ecken an die Wand lehnt um Gegner in kleinen Gassen zu Schweizer Käse zu zerlegen, wechselt die Kamera ihre Perspektive und auch die Steuerung ändert sich grundlegend. Das gleiche habt ihr, wenn ihr den Raketenrucksack umgeschnallt habt. Dann wechselt das Spiel in eine Vogelperspektive, aus welcher ihr mit Maschinengewehren und Raketen den Schweinen zu Leibe rückt.

In bestimmten Missionsabschnitten gibt es auch Scharfschützengewehre aufzuheben, wo ihr dann in den Sniper-Modus gelangt. Ähnlich wie der Jetpack-Mode ist auch der Sniper-Modus eine kurze Sequenz die vom sonst einheitlichen Gameplay abweicht. Wie der Name schon sagt, seht ihr darin durch die Linse eines Scharfschützengewehres. Nun gilt es mit Zoom und einem losen Finger möglichst viele von diesen drecken Schweinen über den Haufen zu ballern. Das mag ja ganz nett klingen, aber im Endeffekt spielt es sich nicht nur grausig, es ist auch grausig.

Seit ihr jedoch nicht in einen von den oben genannten speziellen Modis, kann es schneller öde werden, als ohne.

Was hat Critical Mass sonst noch zu bieten?

Eigentlich recht wenig. Neben der zirka 8 – 10 stündigen Kampagne gibt es kaum noch etwas, dass zum Wiederholen anregt. Es gibt zwar Erfolge zu sammeln und eine Babegalerie, aber das sind keine wirklichen Argumentationsverstärker. Sonst warten dutzende Duke-Zitate, die alten Hasen in die Erinnerung kommen werden. Der Soundtrack ist recht gelungen und passt recht gut dazu, während man Aliens den Garaus macht. Er ist rockig, stimmig und zu keinem Moment unpassend. Lediglich etwas rauschig und von minderer Qualität, genauso wie die Synchronstimmen.

Einen Mehrspielermodus gibt es ebenfalls, aber wir sind im Laufe der Testphase nicht dazu gekommen, ihn anzuspielen. Jedenfalls braucht jeder ein Modul und Wi-Fi wird nicht unterstützt.

Unser Fazit

50 %

Duke Nukem: Critical Mass ist so eine ziemliche Sache für sich. Für die Duke-Fans unter euch, ist Critical Mass durchaus eine Überlegung wert, aber nur für die, die wirklich alles von ihm haben wollen. Die Technik ist gnadenlos unter dem Durchschnitt und wird dank brüchiger Framerate, pixeligen Texturen und billigen Effekten noch weiter getrübt, aber das Gameplay könnte Veteranen des Dukes und Manhattan Project-Liebhaber durchaus ansprechen. Jeder Normalo-Zocker wird das Spiel einlegen und nach den ersten paar Spielminuten kopfschüttelnd seinen DS zu klappen. Um es kurz zu machen: Nur wahre, beinharte Hardcore-Duke Nukem-Fans können mit Bauchweh zu greifen. Besonders die, die sich mit einem neuen Spiel des blonden Muskelprotzes die Zeit verspielen wollen, bis endlich das langersehnte Duke Nukem: Forever im Handel erscheint. Um ehrlich zu sein sollte man sich das Geld bis zum Juni eher aufheben. Und nein. Das Spiel ist ab 12 Jahren freigegeben und daher fallen nackte Brüste sowie Blutmassen aus. Noch ein Minuspunkt...

Pro

  • Der Duke mal für unterwegs
  • ordentliche Spiellänge
  • abwechslungsreiche Schauplätze
  • stimmiger Soundtrack...

Kontra

  • ...der rauschig wirkt
  • Technik von vorgestern
  • Steuerung etwas hakelig
  • viel unausgeschöpftes Potenzial
  • zu sehr kindgerecht

Unsere Bewertung

Grafik
 
50 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
60 %
Gameplay
 
60 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
20 %

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