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F1 2014 – Xbox 360 Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 6. Januar 2015 | 15:19 Uhr von Marcel

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F1 2014 geht in die nächste Runde, doch zur Enttäuschung aller Fans nur auf der alten Xbox 360 und PlayStation 3. Die Next-Gen Konsolen gehen bei Codemasters wieder leer aus und das schon zum zweiten Mal. Ob sich die Strategie auszahlt oder nicht, erfahrt ihr in unserem Xbox 360 Test zu F1 2014.

Codemasters hatte mal wieder ein gutes Jahr Zeit um Neuerungen und Verbesserungen am Spiel vorzunehmen. Ob sie die Zeit genutzt haben, könnt ihr in den nachstehenden Zeilen in Erfahrung bringen.

F1 2014 beinhaltet alle Änderungen die sich die FIA in mehreren Sitzungen einfallen lassen hat. Dazu gehörten zum Beispiel der Wegfall der Strecken in Indien, Deutschland und Südkorea. Im Gegenzug dürfen die Spieler erstmals in Österreich auf „Spielberg“, in Deutschland auf dem „Hockenheimring“ sowie in Russland auf „Sotschi“ die ersten Runden drehen. Aus technischer Sicht wurden auch Anpassungen gemacht, die aber schwer bis kaum im neuen F1 2014 wahr zu nehmen sind.

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Von der Strecke gestrichen

Immerhin steht das Formel 1 Rennspiel auf einem soliden Grundgerüst, wodurch Codemasters nur eine geringe Chance hat, das ganze System gegen die Wand zu fahren. Im Großen und Ganzen liefert Codemasters den Umfang aus dem vorherigen Jahr ab. Die Classic-Ecke, welche im letzten Jahr als eines der grossen Features vorgestellt wurde, ist nicht mehr mit von der Partie. Genau betrachtet, hat das Spiel jetzt sogar weniger Umfang als im letzten Jahr. Ob man diesen Abstrich in Kauf nehmen möchte, ist jedem selbst überlassen.

Es ist durchaus verständlich, dass viele Spieler, wie eben auch bei Fifa, immer die neusten Rahmenbedingungen haben möchten. Aber muss man dafür wirklich den Vollpreis berappen, wenn keine nennenswerten Veränderungen, mal abgesehen vom Update der Fahrer und Strecken, geboten werden?
Nun, wer das Spiel startet, kann wenn er möchte, einen Einstufungstest absolvieren. Anhand des Ergebnisses, schlägt euch das Spiel einen passenden Schwierigkeitsgrad vor. Wer mit der Serie vertraut ist, wird ziemlich sicher keinen Einstufungstest machen wollen, außer er möchte die Trophäe oder Achievement dafür erhalten, welches es gibt.

Wer den Einstufungstest bestanden hat, darf sich im Hauptmenü austoben und zwischen einigen Spiel-Modi auswählen. So steht zum Beispiel die normale Karriere (in kurz, mittel oder langer Form), Koop-Karriere, Zeitfahren, Szenarien-Modus oder Saison-Challenge zur Auswahl.
In der normalen Karriere könnt ihr abhängig von der Form euer Können gegen die KI unter Beweis stellen und um den Fahrer- oder Konstrukteurs-Titel zu buhlen. In der Koop-Karriere könnt ihr gemeinsam mit einem Freund die Karriere spielen. Der Zeitfahren-Modus dürfte für sich sprechen. Hier gilt es einfach vom System definierten Zeiten zu unterbieten. Im Saison-Challenge warten verschiedene Ziele auf den Spieler, sowie Rivalen, die es zu schlagen gilt. Wem das noch nicht genug ist, kann im Szenarien-Modus verschiedene Rennen nachspielen, in denen man definierte Ziele erreichen muss, um das Szenario erfolgreich abzuschließen.

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Hört auf die Community

Gerade Spiele die im Jahres-Rhythmus erscheinen, haben einen schweren Stand, wenn keine große Veränderungen am Gameplay oder neuartige Spiel-Modi präsentiert werden. Schade haben es die Entwickler verpasst oder als nicht nötig befunden, auf die Community zu hören. Es gibt zahlreiche Kleinigkeiten, die man ohne weiteres einbauen könnte, was die Atmosphäre pushen sowie der Community ein gutes Gefühl vermitteln würde.
Aus technischer Sicht liefert Codemasters ein ordentliches Produkt ab, welches weder schlechter noch massiv besser als das vorjährige Modell ist.

Einzig was auf Dauer ein wenig ärgerlich ist, dass die Strafen sehr leichtfertig verteilt werden. Gerade für Spieler, welche es nicht so genau nehmen und gerne abkürzen, sowie andere Kontrahenten rammen, werden auf Dauer sicher keine Freude haben und ihre Fahrweise überdenken müssen.

Das Rennspiel braucht sich von der Grafik her nicht zu verstecken. Dennoch würde uns ein Formel 1 Spiel in Next-Gen Form auf jeden Fall interessieren.

Unser Fazit

78 %

F1 2014 ist ein solides Spiel ohne Wenn und Aber. Obwohl wir so manche Entscheidung nicht begreifen können, sogar schwer fällt nachzuvollziehen, ist F1 2014 ein mehr als gutes Rennspiel geworden. Neuerungen in Form von neuen Spielmodi werden zwar vermisst und auch muss man auf den Classic-Modus verzichten, wer die aktuellen Daten haben möchte und ein eingefleischter Fan ist, wird wohl nicht um den Kauf dieses Vollpreistitels kommen. Wer hingegen auf die neusten Fahrerdaten und Strecken mit gutem Gewissen verzichten kann, kann sich der Vorgänger F1 2013 zum reduzierten Preis kaufen und hat damit genau so viel Spaß und Freude, wenn nicht sogar ein wenig mehr, haben.

Pro

  • + Nacht- und Regenrennen
  • + Aktuelles Reglement
  • + Aktuelle Fahrerdaten der Saison
  • + Koop Karriere via Online-Dienst
  • + Fahrhilfen
  • + Ordentliche Präsentation

Kontra

  • - Keine Siegerehrung noch Einführungsrunden
  • - Keine Safety-Car Phase
  • - Strafen werden zu schnell verteilt
  • - Keine Neuerungen

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
83 %
Steuerung
 
82 %
Gameplay
 
78 %
Multiplayer
 
78 %
Spielspaß
 
80 %

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Gründer von insidegames und der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäensammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Weltenbummler, Sportler und Serien-Liebhaber.

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