insidegames

F1 2018 – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 25. September 2018 | 16:52 Uhr von T_Knightingale

F1-2018-KeyArt

Seit dem eher mageren F1 2015, dem ersten F1-Spiel für Playstation 4 und Xbox One, hat Codemasters in den letzten Jahren ordentlich zugelegt und sowohl F1 2016 als auch F1 2017 mit neuen Features, Spielmodi und vielen frischen Ideen regelrecht vollgestopft. Hält dieser Trend auch mit F1 2018 weiter an oder verliert das Innovationstempo ein wenig an Fahrt?

Eine jährlich erscheinende Spieleserie regelmäßig frisch und innovativ zu halten, ist kein leichtes Unterfangen, insbesondere dann, wenn man durch eine offizielle Lizenz gebunden ist, die es eben nicht so einfach macht, einen neuen Serienteil schlicht und einfach durch mehr Umfang in Form von zusätzlichen Strecken, mehr Autos oder ausgefallenen Spielmodi zu erweitern.

Trotz dieser Einschränkungen hat es Codemasters in den letzten zwei Jahren geschafft, die Formel 1-Spiele mit frischen Ideen auf neue Höhen zu hieven. F1 2016 sah die Rückkehr des Karrieremodus mit diversen interessanten Konzepten, die in F1 2017 ausgebaut und vertieft wurden. Und für F1 2017 hatte Codemasters noch einmal ein riesiges Paket an zusätzlichen Features in petto, die das Spiel in fast allen Bereichen erweitert und verbessert haben: Historische Fahrzeuge, Meisterschaften mit alternativen Regeln, Kurzvarianten einiger Strecken aus dem Formel 1-Kalender und der bereits erwähnte Ausbau des Karrieremodus.

Trotz dieser vielen Neuerungen in den letzten Jahren gab es aber auch immer noch genug Spielraum, um diese zu ergänzen und auszubauen, da einige der Ideen nur angerissen, aber noch nicht komplett ausformuliert wurden. In einigen der Bereiche wurde die Chancen, die F1 2017 offen gelassen hat, durchaus genutzt, einige andere Ideen liegen aber weiterhin unfertig brach, während in anderen Bereichen sogar leichte Rückschritte verzeichnen sind.

f12018-screenshot_09-18-24

Fahrzeuge: Vom Halo geprägt

Das wichtigste Element, das sich in jedem Formel 1 von Jahr zu Jahr unvermeidlich ändert, sind die Fahrzeuge. Mit jeder neuen Formel 1-Saison kommen neue oder veränderte Regeln ins Spiel, die das Fahrverhalten und Aussehen der Formel 1-Autos verändern, und da jeder Hersteller mit den Veränderungen unterschiedlich gut umzugehen weiß, gibt es auch innerhalb des Fahrzeugfeldes jedes Jahr performancetechnische Verschiebungen. Da die F1-Spiele immer erst recht spät in der Saison erscheinen, werden diese Leistungsunterschiede auch in diesem Jahr relativ realitätsnah umgesetzt. Trotz des grundsätzlich gleichen Konzeptes, das hinter allen Autos steht, fahren sich die Boliden der verschiedenen Teams auch F1 2018 angenehm unterschiedlich, so dass sich recht schnell die einzelnen Stärken und Schwächen eines Fahrzeugs herausarbeiten lassen.

Die wichtigste technische Änderung der aktuellen Saison ist jedoch weniger im Fahrverhalten zu finden als viel mehr in der Optik. Der nicht ganz unumstrittene Halo, eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die den Fahrer bei Unfällen schützen soll, verändert das Aussehen der Fahrzeuge doch ziemlich dramatisch und dürfte für viele Spieler das größte Problem sein, sich in F1 2018 einzugewöhnen. Bei Nutzung der Verfolgerkamera fällt der Halo über dem Cockpit kaum auf, aber bereits bei den TV-Kameras muss man sich erstmal dran gewöhnen, dass der Halo vor allem den Blick auf die Schnauze des Boliden versperrt. Wirklich einschneidend wird das Halo-Erlebnis aber vor allem in der Cockpit-Perspektive, da dieser das Sichtfeld vor allem nach oben und in die Ferne deutlich verkleinert. Zwar lässt sich die mittlere Säule des Halos, die das Sichtfeld am stärksten limitiert, ausblenden, ein Hindernis bleibt der Halo dennoch. Es ist verständlich, dass die F1-Lizenz ein komplettes Ausblenden des Halos verhindert, da dieser fester Bestandteil des Autos ist, jedoch ist dieser für ein Spiel deutlich schlechter geeignet als für die Realität, da es in Spielen durch die feste Kameraperspektive deutlich schwieriger ist, an dem Halo einfach mal vorbeizuschauen. Cockpitfahrer müssen sich auf jeden Fall auf eine gewisse Eingewöhnungszeit gefasst machen, bevor sie den Halo nicht mehr als störend empfinden.

f12018-screenshot_09-18-23

Fahrphysik: Dynamischer und anspruchsvoller

Aber auch die Fahrphysik von F1 2018 erfordert von Serienveteranen eine gewisse Umstellung. Neben den generellen Anpassungen, die sich durch Änderungen am Reglement ergeben, hat Codemasters die Fahrphysik auch generell ein ganzes Stück verfeinert, was sich insbesondere bei der Federung der Fahrzeuge bemerkbar macht. Nicht nur arbeiten die Boliden optisch spürbar intensiver auf der Strecke, auch beim Controllerfeedback machen sich diese Änderungen deutlich bemerkbar. F1 2018 ist immer noch keine schraubengenaue Hardcore-Simulation, sondern immer noch ein ziemlich leicht zugängliches Rennspiel mit Simulationselementen, bei der Fahren ohne Fahrhilfen ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen ist, aber im Vergleich zu F1 2017, in dem die Fahrzeuge auch unter extremeren Bedingungen fast zu gutmütig waren, muss man sich selbst mit aktiviertem ABS und Traktionskontrolle darauf einstellen, dass etwas mehr Fingerspitzengefühl nötig ist, um die Boliden sauber und schnell auf der Strecke zu halten.

Dies gilt insbesondere für das Fahren im Regen und über Kerbs. In F1 2017 war es noch möglich, fast jede Art von Kerb auch mit höherem Tempo mitzunehmen. Wer das gleiche in F1 2018 versucht, wird insbesondere bei dem höheren und unebeneren Kerbs schnell feststellen, dass ein solches Manöver ganz schnell in der nächsten Wand oder zumindest in der Auslaufzone enden kann. Die Boliden reagieren in F1 2018 deutlich sensibler und realistischer auf gröbere Unebenheiten und lassen sich dementsprechend einfacher aushebeln, was, solange man nicht schnell genug gearbeitet, schnell in üblen Drehern enden kann. Aber auch auf den vermeintlich glatten und ebenen Asphaltoberflächen warten auf manchen Strecken einige böse Überraschungen, auf die die veränderte Fahrphysik deutlich extremer reagiert als noch im Vorgänger, so dass es wirklich hilfreich ist, die Trainingssessions zu nutzen, um kritische Stellen auf den Strecken aufzudecken und entweder die Fahrweise oder das Setup anzupassen, um vor allem in den Kurven, die mit der 2018er Fahrphysik schwieriger geworden sind, mehr Grip zu haben. Denn obwohl das Spektrum an Reifenmischungen um Hypersoft und Superhard ergänzt wurde, werden die Mischungen für das Rennwochenende immer noch vorgegeben, so das pro Rennen immer nur ein Bruchteil des gesamten Spektrums zur Verfügung steht, was auch dazu führt, dass sich die Boliden von Strecke zu Strecke unterschiedlich anfühlen und ein Fahrzeug trotz identischem Setups durch die vorgegebenen Reifen auf jeder Strecke unterschiedliche Stärken und Schwächen haben kann.

Auch das Fahren bei Regen ist in F1 2018 ein ganzes Stück schwieriger geworden. In F1 2017 haben sich Regen und Nässe auf der Strecke vor allem auf das Tempo ausgewirkt, das unter nassen Bedingungen deutlich niedriger war, jedoch war insgesamt ziemlich einfach, den Wagen auch unter extremer Nässe sauber in der Spur zu halten. In F1 2018 ist hierfür deutlich mehr Feingefühl gefragt, da zu schnelles oder zu unsauberes Fahren abseits der relativ freigefahrenen Ideallinie bei Nässe viel schneller durch Rutschen bestraft wird. Es wird zwar nicht das extreme Niveau von F1 2016 erreicht, bei dem Fahren ein regelrechter Ritt auf der Rasierklinge war, bei dem das Auto fast permanent kurz davor war auszubrechen, aber so unbekümmert wie F1 2017 kann man Regenrennen im diesjährigen Ableger auch nicht angehen.

f12018-screenshot_09-18-22

Grafik: Detailverbessert und weniger Tearing

Die Veränderungen im Regen lassen sich jedoch nicht nur in Bezug auf die Fahrphysik feststellen, auch optisch wurde der Regen ein ganzes Stück verbessert. In F1 2017 hatten regennasse Strecken noch einen recht merkwürdigen Look, bei man zwar die Idealline wirklich prima und auch viel besser als in anderen Rennspielen ausmachen konnte, es fehlte jedoch ein wenig an dem plastischen Aussehen von F1 2016, bei dem Pfützen und größere Wasseransammlungen deutlicher dargestellt wurden. F1 2018 geht hier tatsächlich einen gewissen Schritt zurück zu der 2016er Optik, so dass Pfützen wesentlich klarer zu erkennen sind und sich insgesamt ein realistischeres Gesamtbild als noch im Vorjahr ergibt.
Dies gilt übrigens auch für die Grafik als Gesamtes. Die F1-Serie hat sich bereits in den letzten Jahren vor allem dadurch ausgezeichnet, dass sie von allen derzeit auf dem Markt befindlichen Rennspielen so ziemlich die realistischste und natürlichste Optik hatte. Überzeichnete Sonneneinstrahlungen waren genauso wenig an der Tagesordnung wie extreme Wetterbedingungen, die eher das Gefühl eines Weltuntergangs vermitteln statt die eines echten Regentages. Sowohl Rennen an Sonnentagen als auch bei Regenwetter wurden bereits in F1 2016 und 2017 so authentisch rübergebracht, dass man bei der Lichtstimmung des Spiels nur wenig störende oder unrealistische Unterschiede zu einem Blick aus dem Fenster bei Sonne oder Regen ausmachen konnte.

Die Grafik von F1 2018 ist von daher auch eher eine Fortführung dieses Konzeptes als denn ein riesiger Sprung, der die Optik komplett verändert. Der Detailgrad wurde an verschiedenen Stellen etwas erhöht und einige neue Effekte machen die Strecken nochmal ein Stückchen stimmungsvoller, am stärksten machen sie die Detailveränderungen jedoch bei der Transformation der Strecke über einen gewissen Zeitraum hinweg bemerkbar. Fährt man die einzelnen Rennen mit 25, 50 oder 100 Prozent Länge, so fühlt sich fast jede Runde einzigartig an, da sich der Stand der Sonne und der Wolken über einen längeren Zeitraum regelmäßig und realistisch verschiebt. Liegt ein Streckenteil z.B. in Runde 3 noch voll im Sonnenschein, so können sich an dieser Stelle zwei oder drei Runden später Wolken vor die Sonne geschoben haben, so dass der gleiche Streckenabschnitt plötzlich viel dunkler und auch weniger gut einsehbar wirkt. Und ziehen Regenwolken auf, so braucht es oft nur wenige Runden, um ein breites Spektrum an Lichtstimmungen zu erleben. Dieses realistische Beleuchtungsmodell, dass im Vergleich zu den Vorgängern noch einmal verfeinert wurde, führt dazu, dass die Rennen in F1 2018 auch optisch eine gewisse Lebendigkeit und Dynamik versprühen, an denen es manch anderem Rennspiel mangelt. Einzig die Gesichter und die Mimik von Menschen bekommt die aktuelle Engine der F1-Spiele nur durchschnittlich gut hin. Die Modelle, die für die Zwischensequenzen verwendet werden, sind zwar etwas besser gelungen als in F1 2017 wirken aber dennoch immer noch wenig natürlich arg roboterhaft.

Leider hat Codemasters die Performanceprobleme, die in F1 2017 durch Patches zwar minimiert wurden, aber stellenweise noch vorhanden waren, immer noch nicht komplett in den Griff bekommen. Spürbare Einbrüche der Bildrate und nerviges Tearing wurden zwar weiter reduziert, können in seltenen Fällen aber immer noch auftreten. Insbesondere die Strecke in Mexiko wies auf der Xbox One S, die für den Test genutzt wurde, an den bereits in den letzten Jahren kritischen Stellen im Stadion-Bereich gelegentlich immer noch Tearing auf. Insgesamt ist man dem Ziel, dauerhaft stabile 60fps hinzubekommen, erneut ein gutes Stück nähergekommen, aber ganz perfekt ist die Performance noch nicht. Dennoch spielt sich F1 2018 weitaus angenehmer und flüssiger als z.B. F1 2016, das viel regelmäßiger von diesen Problemen heimgesucht wurde.

f12018-screenshot_09-18-21

Fahrzeug- und Streckenauswahl: Sepang raus, Hockenheim und Le Castellet rein

Ebenfalls nur kleine Schritte vorwärts anstatt riesiger Veränderungen gibt es bei der Fahrzeug- und Streckenauswahl. Wie es sich gehört, sind alle Fahrzeuge, Fahrer und Teams der aktuellen Saison vertreten, und auch die historischen Fahrzeuge, die in F1 2017 wiedereingeführt wurden, sind erneut mit dabei und wurden um einige zusätzliche Exemplare ergänzt, so dass man jetzt außerhalb des Karrieremodus auf einen Fuhrpark von 18 (20 mit der Headline-Edition) historischen Boliden aus den Jahren 1972 bis 2010 zugreifen kann. Leider werden die historischen Fahrzeuge auch weiterhin nicht durch historische F1-Kurse, wie man sie zuletzt in F1 2013 gesehen hat, ergänzt, so dass man die Klassiker weiterhin nur auf den modernen F1 Kursen fahren kann. Hier wird schlicht und einfach die Chance verpasst, der Historie der Formel 1, die über Jahre hinweg auf vielen legendären Strecken gefahren ist, von denen auch heute viele noch existieren und die besser zu den Klassikern passen würden als die modernen Strecken, gerecht zu werden.

Bedingt durch die Änderungen am Rennkalender ist zudem die Sepang-Strecke entfallen. Dies wird aber durch die Rückkehr von Hockenheim und den Circuit Paul Ricard, auf dem zuletzt 1990 gefahren wurde, kompensiert, so dass die Streckenauswahl in F1 2018 im Vergleich zu den Vorjahren von 20 auf 21 Kurse angestiegen.

Und so bizarr die Strecke in Le Castellet im Fernsehen oder aus der Vogelperspektive mit ihren riesigen blau-gestreiften Auslaufzonen auch wirkt, so ist sie doch im Spiel selbst sowohl optisch als auch fahrerisch ansprechend umgesetzt, da sie mit ihren Wechseln aus schnellen und kurvigen Passagen eine interessante fahrerische Herausforderung darstellt.

Bedauerlich ist jedoch, dass das Konzept der Kurzstrecken, das in F1 2017 eingeführt wurde, nicht weiter verfolgt wurde. Zwar sind auch in F1 2018 kurze Varianten der Strecken in Großbritannien, den USA, Japan und Bahrain vorhanden, jedoch wurden diese nicht um weitere Kurzstrecken ergänzt, obwohl diverse Kurse wie z.B. Hockenheim, Catalunya oder der Yas Marina Circuit dies hergeben würden, da alternative Layouts dieser Kurse in anderen Rennspielen sehr wohl vorhanden sind. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn Codemasters in Bezug auf die Streckenauswahl in nächsten Jahren nochmal legen könnte und zumindest einige klassische F1-Strecken oder zumindest mehr Kurzvarianten anbieten könnte, um etwas mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen.

Nichtsdestotrotz ist ein großer Vorteil der F1-Serie immer noch, dass sie eine ganze Menge Strecken wie z.B. den Hungaroring, den Circuit Gilles Villeneuve, das Autódromo Hermanos Rodriguez, Interlagos oder das Sochi Autodrom bietet, die man derzeit, zumindest auf den Konsolen, in keinem anderen Rennspiel findet.

f12018-screenshot_09-18-20

Spielmodi: Abseits des Karrieremodus herrscht Stillstand

Auch bei den Spielmodi herrscht derzeit eher Stillstand. F1 2017 hat mit den Meisterschaften und den Einladungsevents, die mit einem jeweils eigenen Satz an Regeln dahergekommen sind, ein schönes Stück Abwechslung ins Spiel gebracht. Dieses Konzept wurde zwar in F1 2018 übernommen, jedoch nicht großartig um weitere Ideen oder Events ergänzt. Mit den Meisterschaften, den Einladungsevents, dem Einzel-Gran Prix und dem Zeitfahren stehen zwar immer noch mehr als genug alternative Spielmodi zur Verfügung, aber der große Sprung wie von F1 2016 auf 2017 bleibt hier leider aus. Wer größere Veränderungen in den Spielmodi sucht, kommt um das Herz des Spiels, den Karrieremodus, nicht herum, denn dieser Modus ist es, dem Codemasters das meiste Augenmerk gewidmet hat und der prall gefüllt ist mit neuen Konzepten und feingeschliffenen Änderungen

Karrieremodus: Ausgebaut, umgebaut und verbessert

Mit dem Karrieremodus der F1-Spiele hat sich Codemasters in den letzten Jahren ein echtes Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet. Geht es in den meisten Rennspielen vor allem darum, von Anfang an Siege oder zumindest Podestplätze zu erringen, so sind die F1-Spiele viel mehr Motorsport- als denn reine Rennspiele. Im echten Motorsport gibt es nur einen Sieger, drei Fahrer auf dem Podium und jede Menge Fahrer, für die es nicht um den Sieg geht, sondern darum, die bestmöglichen Positionen herauszufahren, selbst wenn das am Ende nur einen zehnten Platz bedeutet. Und dieses Gefühl vermittelt die F1-Serie wirklich prima.

Entscheidet man sich zu Beginn der Karriere dafür, nicht bei einem der starken Teams einzusteigen, sondern wählt eines der Teams mit einer schwächeren Performance, so geht es vor allem erst einmal darum, sich gute Positionen im hinteren Bereich des Feldes zu sichern und das Auto durch viel Arbeit über mehrere Saisons zu verbessern und Strategien zu erarbeiten, um sich Stück für Stück nach vorne zu arbeiten.

f12018-screenshot_09-18-19

Wichtigstes Mittel hierfür ist neben dem eigenen Fahrvermögen das umfangreiche Upgrade-System, das in 4 Kategorien (Strapazierfähigkeit, Antrieb, Chassis und Aerodynamik) aufgeteilt ist und das Ressourcenpunkte verwendet, um neue Upgrades kaufen zu können. Ressourcenpunkte erhält man einerseits durch das Abschließen von Runden in Training und Qualifying, aber auch für ein gutes Abschneiden gemessen an der Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs. Aber eine der wichtigsten Quellen für Ressourcenpunkte sind vor allem die unterschiedlichen Programme, die man in den Trainingssessions absolvieren kann. Codemasters hat hier in den letzten Jahren eine wirklich cleveren Weg gefunden, die 3 Trainingssessions, die an jedem Wochenende stattfinden, durch kleine Minispiele, bei denen man die Strecke besser kennenlernt oder ein Gefühl dafür bekommt, wie man Treibstoff und Reifen effektiv nutzt, aufzuwerten und interessant zu machen. Denn möchte man sein Fahrzeug wirklich optimal nutzen und für das Rennen vorbereiten, sowie möglichst viele Ressourcenpunkte zusammenfahren, so sind ausführlich genutzte Trainings- und Qualifying-Sessions mindestens genauso wichtig wie ein gutes Rennen und nehmen vom Zeitaufwand her an einem Rennwochenende je nach gewählter Rennlänge gut und gerne 50% oder mehr eines Rennwochenendes in Anspruch. Da die Minispiele aber durchaus unterhaltsam sind und man die Auswirkungen in Form von zusätzlichen Ressourcenpunkten schnell zu spüren bekommt, bleiben diese aber auch in Saison 2 oder 3 immer noch unterhaltsam.

f12018-screenshot_09-18-18

Neu dabei: Das ERS-Management und Regeländerungen am Saisonende

In diesem Jahr hat Codemasters das Ressourcen- und Upgrade-System noch einmal umgestaltet und erweitert, so dass auch Serienveteranen nicht zu schnell Langeweile empfinden. Zu den bisher 5 Trainingsprogrammen (Benzin- und Reifenmanagement, Streckenakklimatisierung, Qualifying-Tempo, Renntempo) kommt ein sechstes hinzu, das sich mit dem Management des Energierückgewinnungssystem beschäftigt, das in F1 2018 erstmal manuell gesteuert werden kann und das Hybrid-System der F1-Boliden kompletter abbildet, indem man in niedrigen Modus Energie sammelt, die man im hohen Modus nutzen kann, um sich z.B. für Überholmanöver einige zusätzliche PS zu verschaffen.

Zudem liegt der Forschungsbaum für die Entwicklung verbesserter Teile in diesem Jahr teilweise im Nebel, so dass man am Anfang eines Forschungsbaumes nicht sofort erkennen kann, welche Upgrades am Ende eines Baumes warten, so dass man zumindest am Anfang ein wenig blind forscht. Außerdem besteht jetzt zum Ende einer Saison jederzeit die Gefahr, dass, wie im echten Motorsport, Regeländerungen in Kraft treten, die bereits entwickelte Upgrades obsolet machen. Hierüber wird man einige Wochen vor Ende der Saison informiert, so dass man genug Zeit hat, zumindest einige der Upgrades so abzusichern, dass sie auch den Reglements der kommenden Saison entsprechen. Das ist ein wirklich spannendes, neues Element, das die Entwicklung des eigenen Fahrzeugs ganz schnell über den Haufen werfen kann, da die Absicherung der Upgrades immer noch 50% der ursprünglichen Entwicklungskosten kostet und das wertvolle Ressourcenpunkte sind, die an anderer Stelle vielleicht fehlen und die Entwicklung ins Stocken bringen oder gar zurückwerfen kann.

f12018-screenshot_09-18-17

Fahrzeugentwicklung: Strategie, Rückschläge, Kompromisse

Diese zusätzliche Komponente verdeutlich noch einmal mehr, dass die Weiterentwicklung eines F1-Fahrzeugs keine reine Einbahnstraße ist, sondern jede Entscheidung bei der Weiterentwicklung eines Fahrzeugs gut überlegt sein sollte, da es durchaus mehrere Saisons dauern kann, bis ein Fahrzeug wirklich das Maximum erreicht hat. Upgrades in F1 2018 sind recht teuer und es besteht auch eine große Wahrscheinlichkeit, im ersten Entwicklungsversuch zu scheitern, was wiederum zusätzliche, aber leicht reduzierte Kosten verursacht, um die Entwicklung ein zweites Mal anzustoßen. Wertvolle, hart erarbeite Upgrades durch Regeländerungen zu verlieren und neu entwickeln zu müssen, kann somit ein wirklich teures Unterfangen werden. Von daher ist es wichtig, sich von Anfang an eine gute Strategie zurecht zu legen und auch immer ein paar zusätzliche Punkte in der Hinterhand zu haben.

F1 2018 ringt einem hier permanent spannende Entscheidungen ab. Welche Schwächen hat das eigene Auto? Setzt man von Anfang an alles auf Leistung, Chassis oder Aerodynamik oder ist es nicht erstmal viel wichtiger die Strapazierfähigkeit zu verbessern, um Strafen zu vermeiden, die man durch das Ersetzen von verschlissenen Komponenten erhält? Ist es vielleicht sinnvoller erst in die Fähigkeiten der einzelnen Abteilungen zu investieren, um die Upgrade-Kosten dauerhaft zu minimieren und durch eine bessere Qualitätssicherung die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns bei der Entwicklung neuer Komponenten zu verringern?

Je nachdem, welche Entscheidungen man trifft, können sich folgenden Rennen und Saisons dramatisch unterschiedlich entwickeln. Wer anfangs viel in die Strapazierfähigkeit und die Kompetenz der Entwicklungsabteilungen investiert, wird in Rennen weniger Ausfälle von Komponenten und Strafen für das Austauschen von Teilen zu verzeichnen haben, muss in dieser Zeit aber mit einem Auto fahren, das im Vergleich zu Konkurrenz immer schwächer wird, bevor man massiv in Leistungsupgrades investieren kann. Wer im Gegenzug jedoch vor allem auf Leistungsupgrades setzt, muss sich dem Risiko von höherem Verschleiß und der höheren Wahrscheinlichkeit des Scheiterns von Upgrades stellen, hat aber im Gegenzug mit etwas Glück schneller ein wirklich gutes Fahrzeug.

f12018-screenshot_09-18-16

Renndynamik: Der Weg zum Erfolg ist mit Unwägbarkeiten gepflastert

Codemasters gelingt es hier wirklich gut, den Kampf mit und gegen die Technik sowie die ganzen Unbekannten, die damit einherkommen rüberbringen. Motorsport ist zu einem gewissen Grad unberechenbar und die F1-Spiele vermitteln dies sowohl abseits als auch auf der Strecke wirklich gut. Denn ein gutes Auto zu haben, bedeutet noch lange nicht, dass ein Erfolg garantiert ist, denn auch auf der Strecke warten in F1 2018 jede Menge Unwägbarkeiten.
Dadurch, dass die F1-Spiele sowohl den Teile-Verschleiß simulieren, als auch jede Menge Regeln des echten Motorsports wie z.B. das echte oder das virtuelle Safety-Car umsetzen und auch Unfälle und Ausfälle anderer Fahrer an der Tagesordnung stehen, kann ein gut geplantes Rennen mit einer exzellenten Reifen- und Benzin- und Stopp-Strategie schnell im kompletten Gegenteil enden. Eine Safety-Car-Phase kann ein Rennen genauso komplett auf den Kopf stellen wie ein Boxenstopp zu falschen Zeitpunkt, der im schlimmsten Fall dazu führt, dass man in der Boxengasse erst 5-6 andere Autos vorbeilassen muss, was wiederum wertvolle Sekunden und Plätze kosten kann. Und auch ein kleiner Regenschauer zwischendurch kann alles durcheinanderwerfen.
Viele dieser Elemente kommen erst dann zum Tragen, wenn man die Rennen mit mindestens 25% der eigentlichen Rennlänge absolviert, aber möchte man sich darauf einlassen, so kann man in F1 2018 wirklich spannende, dynamische Rennen erleben, die immer wieder einem Ritt auf der Rasierklinge gleichen.

f12018-screenshot_09-18-15

Schwierigkeitsgrade: Große Auswahl, aber kleine Unstimmigkeiten

Zumindest dann, wenn man den richtigen Schwierigkeitsgrad für sich gefunden hat. Und das ist nicht so einfach und erfordert anfangs ein bisschen Experimentierwillen, in dem man z.B. außerhalb des Karrieremodus ein paar Rennen absolviert hat. Wie der Vorgänger bietet F1 2018 eine extrem offene Skala an Schwierigkeitsgraden von 1 bis 110, in der man jeden einzelnen Schritt auswählen kann. Hier den perfekten Punkt zu finden, der zum eigenen Fahrvermögen passt und der darin resultiert, dass man tatsächlich auch nur die Platzierungen rausfährt, die das eigene Auto hergibt, braucht durchaus ein paar Rennen Erfahrung, zumal es auch speziell im Karrieremodus einige Inkonsistenzen gibt. Denn die Ergebnisse, die einem für das erfolgreiche Absolvieren der Trainingsprogramme abverlangt werden, sind teilweise unangemessen hoch. So kann man es im Trainingsprogramm mit Ach und Krach schaffen, die Zeit für den projizierten 17. Platz im Qualifying zu erreichen, muss dann aber feststellen, dass man in der gleichen Trainingssession und im echten Qualifying mit vergleichbaren Zeiten deutlich weiter vorne liegt und auch die Rennen zu einfach sind.

Das ist ein Problem, das bereits in F1 2017 existierte, dort aber einfach umgangen werden konnte, indem man bei Wechsel von Training zu Qualifying und Rennen den Schwierigkeitsgrade einfach erhöht hat. Die Option bietet F1 2018 leider nicht mehr. Der Schwierigkeitsgrad in der Karriere kann nur noch in einem kleinen Zeitfenster zwischen zwei Rennwochenenden angepasst werden, aber nicht mehr zwischen Sessions. Hier muss Codemasters eindeutig noch nachbessern, indem entweder die Anforderungen zwischen Sessions ausgeglichener gestaltet werden oder der Schwierigkeitsgrad wieder zwischen den Sessions anpassbar wird. So ist das leider ein ziemlicher Rückschritt.

f12018-screenshot_09-18-14

Atmosphäre und Präsentation: Verschenktes Potenzial

Und es ist leider nicht der einzige Rückschritt, den F1 2018 macht. Auch bei der Atmosphäre und der Präsentation herrscht ziemlicher Stillstand – in eigenen Bereichen schlägt sich F1 2018 hier sogar schlechter als die Vorgänger.
Marketing-Slogan für F1 2018 ist „Make Headlines“, was sich vor allem darauf bezieht, dass in der Karriere jetzt regelmäßig Gespräche mit einer Reporterin anstehen, bei denen die Antworten sowohl Einfluss auf den Ruf als Fahrer beim eigenen als auch bei anderen Teams haben, aber auch die Leistungsfähigkeit und Moral der entsprechenden Entwicklungsteams beeinflussen können. Diese Interviews werden zwar am Anfang mit einer netten Zwischensequenz eingeführt, verkommen aber am Ende zu reinen Textfenstern, bei denen nicht mal die Fragen vertont sind, was dazu führt, dass die Interviews dauerhaft ziemlich steril wirken.

Gleiches gilt für Momente zwischen den Sessions in der Karriere, bei denen man vor einem Computer im ziemlich nüchternen Rechenzentrum versetzt wird. Zwar sitzt einem der jeweilige Teamkollege an seinem eigenen Arbeitsplatz gegenüber, aber die erfrischenden Momente aus den Vorgängerspielen, in denen man hin und wieder nochmal Besuch von Teammitgliedern oder der Managerin bekommt, fehlen gänzlich. Das kalte Rechenzentrum in F1 2018 ist atmosphärisch kein Vergleich zum Arbeitsplatz in F1 2016, von dem aus man im Hintergrund sogar die jeweilige Strecke, an der man jeweils befunden hat, erkennen konnte.

Auch die Streckenintros, die am Anfang eines jeden Rennens gezeigt werden und noch nie wirklich herausragend waren, wirken in F1 2018 ziemlich unterkühlt, lustlos und aufgrund gelegentlich abbrechender Sprachausgabe etwas unfertig. Hier verschenkt Codemasters enormes Potenzial, echte F1-Atmosphäre rüberzubringen, indem z.B. die Strecke und einzelne Kurven oder Schlüsselstellen mit schönen Kamerafahrten und entsprechendem Kommentar, der sich auch nicht bei jedem Rennen überholt, angemessen präsentiert und zelebriert wird. Dass die Einblendungen währen des Rennens nicht im offiziellen Branding erscheinen und einige Werbeflächen nur generisch mit dem F1 2018-Logo und nicht mit echten Sponsoren ausgefüllt werden, wird sicherlich gewisse lizenzrechtliche Gründe haben, aber dennoch wäre es schön, wenn Codemasters in Sachen Präsentation künftig etwas mehr aus der Lizenz machen würde. Denn in anderen Bereichen wie der detailliert ausgestalteten Karriere oder auch dem Sound, der durchaus ziemlich authentisch rüberkommt, zeigen sie ja, dass sie können.

Mehrspieler: Jetzt mit Fahrer- und Sicherheitswertung

Für Mehrspieler-Freude bietet F1 2018 erneut eine recht üppige Auswahl an Optionen. Von einzelnen Rennen mit und ohne KI bis hin zu einer kompletten Koop-Saison ist Vieles möglich, zumal auch viele der Regeln und die Rennlängen umfassend angepasst werden können. Neu hinzugekommen sind sowohl ein Fahrer- als auch ein Safety-Rating. Während das Fahrerrating vor allem das Matchmaking erleichtern soll, damit man eher gegen andere Spieler mit dem gleichen Fähigkeitslevel antritt, spiegelt das Safety-Rating vor allem die saubere oder unsaubere Fahrweise wieder. Da es aber einige Wochen an Beobachtung benötigen würde, um Effektivität dieser Ratings final beurteilen zu können, fließen diese Elemente nicht in die Wertung ein.

f12018-screenshot_09-18-13

Bugs und Sonstiges: Künstliche Intelligenz manchmal gar nicht intelligent

Größere Probleme und Bugs sind während der über 1000 Runden, die diesem Review zugrunde liegen nicht aufgefallen. Neben den Unstimmigkeiten mit dem Schwierigkeitsgrad waren es vor allem Kleinigkeiten, die hier und da mal negativ aufgefallen sind. So wurden Texturen in Zwischensequenzen gelegentlich erst spät in höchster Detailstufe geladen, und auf einigen Strecken wie Kanada und Mexiko funktioniert die Ausrichtung und Rotation der Minimap nicht korrekt. Ein Problem, das unter gewissen Umständen mit dem Benzinverbrauch auftreten kann, soll dieser Tage mit einem Patch behoben werden. Davon abgesehen hat sich F1 2018 als ein technisch weitgehend ausgereiftes und absturzfreies Spiel präsentiert, das bereits jetzt in einem besseren Zustand ist als F1 2017 zum gleichen Zeitpunkt – insbesondere was Framerate und Tearing betrifft.

Leider muss man aber auch attestieren, dass die KI noch bisschen Feintuning vertragen könnte. Sie zeigt oft genug, dass gute und saubere Rennen abliefern kann, man kann aber auch immer wieder einmal das komplette Gegenteil erleben. Es gibt immer wieder Momente, in denen der KI jedes Mittel recht ist, wenn sie meint, dass sie schneller ist. Da wird an Stellen überholt, an denen gar nicht genug Platz ist, oder sie rammt von hinten in einen rein, obwohl man sauber auf der Idealline fährt und erst an Stellen bremst, an denen das Bremsen auch angemessen ist. Und da das Verwarnsystem des Spiels anscheinend nicht in der Lage ist, diese Feinheiten unterscheiden zu können, handelt man sich gerne mal eine Verwarnung für eine Situation ein, an der man eigentlich komplett unschuldig ist. Glücklicherweise gibt es für diese Fälle die gut umgesetzte Rückspulfunktion, aber eine bessere Lösung wäre auf jeden Fall eine Option, mit der die Aggressivitätsgrad der KI anpassen könnte.

f12018-screenshot_09-18-01

Bild 1 von 24

Getestete Version: Xbox One

 

Unser Fazit

87 %

Auch wenn es im Bereich der Präsentation noch einiges an Luft nach oben gibt, ist F1 2018 fraglos das beste Formel 1-Spiel der letzten Jahre und auch eines der besten Rennspiele, die man derzeit auf Konsolen erwerben kann. Vor allem die Optimierungen und Ergänzungen im Karrieremodus sowie die neue Strecke in Frankreich machen F1 2018 auch für jene interessant, die bereits die Vorgänger gespielt haben. Zwar sind die Innovationsschritte kürzer als in den Vorjahren ausgefallen, aber mit den ganzen Systemen, die hinter F1 2018 stecken, ist es sowohl auf als auch abseits der Strecke immer noch die interessanteste Motorsport-Simulation, die sowohl packende, dynamische Rennen bietet, als auch das ganze Drumherum des Motorsports so interessant und detailliert rüberbringt wie kein anderes Rennspiel auf den Konsolen. Und da es trotz der Komplexität sowohl einsteigerfreundlich als auch fordernd sein kann, ist es die beste Wahl für die all diejenigen, die sich nicht nur dafür interessieren, immer nur Erster zu werden, sondern vor allem eine möglichst detailgetreue Umsetzung des Motorspots erleben möchten. Denn dieses Segment des Genres bedient Codemasters mit den F1-Spielen, zumindest auf den Konsolen, immer noch exklusiv. Dass es nicht ganz dafür reicht, sich auch an Spitze des gesamten Rennspielgenres zu setzen, liegt vor allem an den kleineren Unstimmigkeiten, die es bei der KI und dem Schwierigkeitsgrad gibt.

Pro

  • + Alle Fahrer, Autos und Teams der aktuellen Saison
  • + Alle 21 Strecken der aktuellen Saison
  • + 20 historische F1-Fahrzeuge enthalten
  • + Atmosphärische Kulisse an der Rennstrecke
  • + Große Auswahl an Fahrhilfen und Schwierigkeitsgraden
  • + Diverse zusätzliche Spielmodi mit eigenen oder anpassbaren Regeln
  • + Packende, dynamische und authentische Rennen
  • + Verbesserte, anspruchsvollere Fahrphysik
  • + Umfangreicher Karrieremodus mit vielen unterschiedlichen Elementen, die ineinandergreifen
  • + Sehr gute Umsetzung des Motorsports inkl. Regeln, Strafen und Verschleiß
  • + Grafisch ein Stück schöner und stabiler als F1 2017

Kontra

  • - Framerate-Einbrüche und Tearing minimiert, aber immer noch nicht komplett ausgemerzt
  • - Inkonsistenter Schwierigkeitsgrad im Karrieremodus
  • - keine neuen Kurzstrecken oder Alternativlayouts
  • - keine klassischen Rennstrecken
  • - Schwächen in der Präsentation
  • - Gelegentlich arg aggressives und kurzsichtiges Verhalten der KI
  • - Einige kleinere Bugs

Unsere Bewertung

Grafik
 
85 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
87 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Thommysoft ist auf Xbox-Senioren.com sowie im Schwestern-Forum PSN-Senioren.com ein Moderator und hilft mit viel Engagement den Usern bei PlayStation-Problemen weiter. Ab und an verfasst er für insidegames einen Test.

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


Es ist noch kein Keyword vorhanden

- ANZEIGE -


*