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Fallout: New Vegas unser Review

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Veröffentlicht 31. Oktober 2010 | 9:25 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

Für viele Spieler war Fallout 3 absolut genial und das Spiel schlechthin. Der einzigartige Gameplay-Mix und die riesige Spielwelt fesselten verschiedene Generationen vor die Bildschirme. Nach unzähligen Add-ons erschien sogar eine Fallout 3: Game of the Year Edition mit allen Inhalten im Handel. Jetzt rückt weiterer frischer Nachschub an. Mit Fallout: New Vegas will der Entwickler an die Erfolge des Überraschungshit Fallout 3 anknüpfen. Neu wird das Spiel nicht mehr von Ubisoft vertrieben, sondern von Namco Bandai. Ob das ein gutes Omen ist? Wir haben Fallout: New Vegas dank unserem Partner dem GCShop ausgiebig getestet. Lest einfach unser Review!

Fallout: New Vegas knüpft nicht wie viele annehmen an die Story von Fallout 3, sondern es wird eine ganz neue Geschichte erzählt. Unser Charakter stirbt gleich zum Spielstart, denn es wird ihm oder ihr in den Kopf geschossen. Dank eines Doktors der uns anschliessend wieder aufpeppelt, werden wir zum erneuten Leben erweckt. Als erstes gilt es Aussehen und Attribute festzulegen.

Die Qual der Wahl

Ein Nuklearkrieg hat die ganze Welt in Fallout: New Vegas aufs Übelste verwüstet. Die zahlreichen Überlebenden haben sich zu verschiedenen Gruppen formiert. Jeder Spieler hat selber die Qual der Wahl wie er sich gegenüber anderen Gruppen verhält und wie er mit der ganzen Situation umgeht. Fallout: New Vegas übergibt die ganze Handlung in die Hände des New Vegas Spielers. Weil die Fäden schlussendlich in den Händen des Spielers sind, hat jede Entscheidung seine Vor- und Nachteile. Jede Tat wirkt sich auf euer Charisma und auf das Ende aus. Ihr könnt dabei den Badboy mimen und unschuldige Leute ausrauben und bestialische Morde begehen oder doch lieber einen auf Mister Nice machen und die Welt vor dem Abschaum beschützen. Die Entscheidung liegt ganz alleine bei euch! Jede Tat hat auch Auswirkungen auf die unterschiedlichen Gruppierungen. Was der einen Fraktion Freude bereitet, könnte einer anderen Fraktion zu tiefst schaden. Egal für welchen Weg ihr euch im Endeffekt entscheidet, das Spiel bietet genug Abwechslung für mehrere Durchgänge und jedes Mal trifft der Spieler in Fallout: New Vegas auf neue schräge Vögel. Fallout: New Vegas ist ein richtiges Open-World Spiel! Wer gerade mal keinen Bock auf Storymissionen hat, der hat die Möglichkeit eine der vielen Nebenaufgaben zu erledigen oder einfach das Land nach Lust & Laune zu erkunden oder so richtig die Sau raus zu lassen.

Das Aufleveln geht einfach von der Hand und hat viele Ähnlichkeiten mit dem Vorreiter Fallout 3. Leider ist bei Level 30 bereits Schluss, aber vielleicht heben die Entwickler mit einem Patch das Höchstlevel an wie zum Beispiel in Fallout 3 oder Borderlands. Für weitere Langzeitmotivation sorgt der eigene Waffenbau oder das Modifizieren von Waffen und das Brauen von Tränken. Fallout: New Vegas ist mit „Oblivion“ in der Zukunft zu vergleichen.

Never change a running System!

Der Spieler steuert seinen Helden in der Ego- oder der 3d Person Perspektive. Zu jeder Zeit kann der Spieler zwischen den zwei verschiedenen Sichten umschalten. Kenner von Fallout 3 fühlen sich sofort in Fallout: New Vegas zu Hause. Quereinsteiger machen sich am Anfang zuerst mit dem Pipboy vertraut. Mit dem Pipboy wird der ganze Inventar und Co. verwaltet. Darunter fällt zum Beispiel das durchblättern durchs Questbuch oder ablegen von Waffen.

Das altbewährte Kampfsystem V.A.T.S. ist zum grossen Glück nicht verändert worden und erfüllt seine Zwecke weiterhin problemlos. In diesem speziellen Kampfsystem bleibt alles für einen Moment kurz stehen. Der Spieler kann jetzt genau festlegen wo er den Gegner am liebsten mit einer Kugel treffen will. Wer jetzt denkt jeder Schuss trifft, der hat sich bös geschnitten. Je grösser die Entfernung ist, und auch der Standort des Gegners spielt eine tragende Rolle, wird eine prozentuale Wahrscheinlichkeit eines Treffers ausgerechnet. Alle Kämpfe lassen sich auch in Echtzeit in einer der beiden vorher erwähnten Perspektiven spielen. Mir hat besonders gut die Mischung aus Ego-Perspektive und dem V.A.T.S. Kampfsystem gefallen. Die zwei Einstellungen kann ich euch ans Herz legen. Die Steuerung geht gut von der Hand.

Technisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit

Im Vergleich zu Fallout 3 hat sich nicht viel getan, schade, denn optisch und akustisch wäre sicherlich mehr in Fallout: New Vegas gelegen. Das heisst jetzt nicht, dass die Grafik schlecht ist, nur wäre mit der heutigen Technik noch mehr herauszuholen.
Fallout: New Vegas leidet an kleinen Kinderkrankheiten. So hängen immer wieder einmal Gegner mit ihrem Körper in der Wand oder können mit magischen Kräften durch die Luft laufen. Soweit ich mich entsinnen kann, war das in Fallout 3 stellenweise auch der Fall. Hier hätten die Entwickler ruhig ein wenig mehr Zeit investieren und die Fehler ausbügeln können.

Die Technik ist in Fallout: New Vegas nur zweitrangig. Der entscheidende Faktor ist die riesige freie Spieltwelt, die Entscheidungsfreiheit, die wirklich tollen Dialogen und das durchdachte aufleveln der eigenen Figur. Der Sound ist in Ordnung. Es scheppert und rumst ordentlich. Manchmal ist die Deutsche Synchronisation fast ein Tick zu leise.

Neuerungen

In Fallout: New Vegas trifft der Spieler auf neue Gegner und Monster. Während den zahlreichen Spielstunden hatte ich das Gefühl, dass das Spiel etwas schwerer als der Erstling ist. Neu mit von der Partie ist der Hardcoremodus, der seinem Namen alle Ehre macht. Der Spieler muss regelmässig trinken sonst stirbt er an einem Hitzetode. Die Entwickler haben mehrere Fraktionen in Fallout: New Vegas eingebaut, was einerseits den Spielverlauf intensiviert und ganz neue Konflikte entstehen lässt!

Wie vorher im Review erwähnt kann der Spieler neue Waffen zusammenbauen und eigene Tränke herstellen. Für ein wenig Abwechslung sorgen die unterhaltsamen Minispiele wie zum Beispiel: Poker, Black Jack oder Karawane. Nicht ganz neu sind die unterschiedlichen Talente, dafür hat sich deren Wichtigkeit verändert. Besonders wichtig ist die Überzeugung von anderen Leuten um mehr Informationen oder Extras zu erhalten.

Fazit:

Mit Fallout: New Vegas ist trotz aller Skepsis ein erfolgreiches Spiel entstanden. Der einzigartige Genre Mix aus Egoshooter und taktischen Kämpfen geht nach wie vor gut auf. Allerdings fehlt es mir doch zeitweise ein wenig an Abwechslung. Viele Sachen hat der Spieler schon in der gleichen Form von Fallout 3 gesehen. Ob Fallout: New Vegas genau so lange wie der Vorgänger den Spieler an den Bildschirm fesseln kann, wage ich nicht zu sagen.
Grafisch ist der Titel von Obsidian nicht mehr ganz aktuell und hat einige technische Mängel. Wer über die kleinen Kinderkrankheiten wie z.B. gelegentliches Ruckeln oder fliegende Personen hinweg sehen kann, wird mit einem tollen Spiel belohnt, das dem Spieler eine Menge Freiheit bietet und mit einem durchdachten Levelsystem aufwartet.

Bestellt das Spiel bei unserem Partnershop GCShop.ch

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Unser Fazit

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Pro

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Unsere Bewertung

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Steuerung
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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