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The Final Station – Test / Review

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Veröffentlicht 26. Oktober 2016 | 15:50 Uhr von Fabrice

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Zombies sind verdammt schwer loszuwerden. Das gilt nicht nur für die lebenden Toten selbst, sondern auch für ihren Platz in der Popkultur. Inzwischen gibt es Zombies in allen Farben und Formen. Deshalb ist es immer wieder erfrischend wenn etwas Neues mit den Untoten versucht wird.

In The Final Station übernehmt ihr die Kontrolle über einen Eisenbahn-Schaffner, der während einer ganz normalen Schicht, in einen landesweiten Zombieausbruch gerät. Es ist ein 2D-Survival und Erkundungsabenteuer. Passagiere und Zug müssen jederzeit bei Laune und in gutem Zustand gehalten werden. Doch die Ressourcen sind knapp und jeder Ausflug außerhalb der fahrenden Festung, könnte der letzte sein. Wieso The Final Station trotz einiger Längen für Unterhaltung sorgen kann, haben wir auf der Xbox One herausgefunden!

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Das Setup ist nur allzu gut bekannt: man nehme einen ganz normalen Menschen, so wie wir es eben nun mal alle sind, und werfe ihn Kopf voran in eine Apokalypse. In The Final Station ist dieser Jedermann der Führer einer Modernen Eisenbahn. In einem Land das offensichtlich schon seit längerer Zeit von einer Untoten Plage heimgesucht wird, passiert eines Tages das Undenkbare und ein erneuter Ausbruch sorgt für landesweites Chaos. Der eigene Zug dient als fahrende Festung für einen selbst und alle Passagiere die man unterwegs antrifft. Obwohl die Story eigentlich interessant anfängt, fällt ihr Unterhaltungswert schnell ab. Sie ist hauptsächlich ein Aufhänger dafür, von Level zu Level zu gelangen. NPC’s die man antrifft sind uninteressante Statisten, denen es, wie der Hauptfigur selbst, völlig an Persönlichkeit fehlt.

Spielerisch ist der Ablauf in zwei Teile aufgesplittet: Zugfahrten durch das ganze Land und Erkundungen von Städten, Tunneln oder anderen Gebieten. Die Zugfahrten sind dabei der langweilige Teil. Um den Zug am Laufen zu halten, müssen verschiedene Teile Instand gehalten werden. Dazu drückt man lediglich auf ein paar Knöpfen auf dem Controller herum, bis alles wieder im grünen Bereich ist. Dann muss man wieder warten, bis etwas passiert. Nebenbei müssen alle Passagiere mit Essen und Medizin versorgt werden. Für dies wiederum muss man lediglich ein entsprechendes Paket aus einem Dispenser holen und zur entsprechenden Person bringen. Das füllt deren Balken wieder auf und sie sind glücklich.

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Die Erkundungsabschnitte sind wesentlich spannender und unterhaltsamer. Die Abschnitte die man besucht, sind alle sehr atmosphärisch gehalten und hinter jeder verschlossenen Tür, könnte der Tod lauern. Die Zombies die einen erwarten, kommen mit unterschiedlichen Fähigkeiten daher. Die langsamen Varianten können relativ problemlos umgangen oder ausgeschaltet werden. Die Schnellen sind viel gefährlicher und wird man von einem von ihnen unvorbereitet erwischt, beißt man auch schnell ins Gras.

Begegnungen mit Gegnern erweisen sich fast schon als Puzzles. Munition für aufrüstbare Waffen ist rar gesät. Kugeln sind ein wertvolles Gut, dass man auf keinen Fall verschwenden darf. Die Umgebung und Objekte die man in ihr finden kann, können in vielen Konfrontationen zum eigenen Vorteil genutzt werden. Objekte in der Spielwelt können als Waffen missbraucht werden und verschiedene Ebenen, können zur Flucht oder der Separierung von Gegnern genutzt werden. Man lockt einen Gegner an, erledigt diesen mit einem Fass das man aufgehoben hat, flüchtet per Leiter vor den weiteren Gegnern die an der Leiter vorbei spazieren und erledigt sie dann von hinten mit zwei gezielten Kopfschüssen. Die Lösung für diese Begegnungen aus zu tüfteln macht großen Spaß und sorgt für gelungene Abwechslung. Es ändert jedoch nichts am relativ repetitiven Ablauf der Level. Man kommt mit dem Zug an, sammelt Ressourcen während man den Code zur Weiterfahrt sucht und schlägt sich mit einigen Gegnern herum. Danach geht es zurück zum Zug, wo ein paar simple Tastendrücke ausgeführt werden müssen, bevor man wieder zurück im Feindgebiet ist.

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Unser Fazit

68 %

Ist man zu Fuß unterwegs und durchsucht die Ruinen von Städten oder Bahnhöfen nach Ressourcen oder weiteren Überlebenden, dann macht The Final Station richtig viel Spaß. Die Kämpfe sind kleine Puzzles, die man immer wieder aufs Neue lösen muss. Der Rest des Spiels ist leider viel weniger interessant. Es ist langatmig und man wartet sehnlichst darauf, dass man wieder ein wenig Action hat.

Pro

  • + Dichte Atmosphäre
  • + Puzzleartige Kämpfe
  • + Kämpfe sehr abwechslungsreich

Kontra

  • - Story bietet kaum Spannung
  • - Abschnitte im Zug sehr banal
  • - Ressourcenmanagement sehr unbalanciert

Unsere Bewertung

Grafik
 
69 %
Sound
 
67 %
Steuerung
 
73 %
Gameplay
 
63 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
66 %

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