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Fireburst – Heisser Arcade-Racer im Test / Review

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Veröffentlicht 11. August 2013 | 20:07 Uhr von Fabian Mäder

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Diesmal dreht sich alles um den Arcade-Racer Fireburst, bei welchem das “Fire” im Namen Programm ist. Hauptelement des Spiels ist nämlich Feuer, mit welchem ihr einige “nette” Sachen anstellen könnt. Was genau und ob das Spiel wirklich so heiß ist, wie es sich anhört, erfahrt ihr in unserem Testbericht. Fireburst ist ein reinrassiger Arcade-Racer, welcher bekannte Elemente mit neuen mischt und bei dem sich praktisch alles um Feuer sowie (ein bisschen) um Wasser dreht. Das Spiel bietet einige Einzelspielermodi sowie einen Multiplayer-Modus inkl. Split-Screen. Ferner gibt es einige abwechslungsreiche Strecken, Fahrer sowie Autos und ein paar einfach verdiente Erfolge.

Aussen hui, innen pfui!

Kaum habt ihr das Spiel heruntergeladen und gestartet, landet ihr auch schon im sehr übersichtlichen Hauptmenü, welches die Punkte Einzelspieler, Multiplayer, Hilfe und Optionen, Bestenlisten, Erfolge sowie Spiel verlassen bietet.

Unter Hilfe und Optionen könnt ihr nachlesen, wie das Spiel gespielt wird und funktioniert, sowie ganz wenige Einstellungen vornehmen. Doch neben dem Schwierigkeitsgrad und einigen standardmäßigen Einstellungen bezüglich Sound und Grafik, sucht ihr dort vergebens nach mehr Einstellungen. Hier hätten wir uns doch etwas mehr erwünscht, wie z.B. eine einstellbare Steuerung. Die Punkte Bestenlisten, Erfolge sowie Spiel verlassen sollten selbsterklärend sein, womit wir zu den beiden Hauptpunkten Einzelspieler und Multiplayer kommen…

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…Klickt man einen dieser beiden Punkte an, hat man erst das Gefühl, das Spiel biete sehr viele Modi. Doch leider werden die meisten davon schnell langweilig, da die Motivation fehlt, oder diese schlicht nicht spielbar sind wegen den fehlenden Mitspielern. Neben der Fireburst-Liga, welche den Kern des Spiels darstellt und zu welcher wir im nächsten Abschnitt eingehen, bietet Fireburst noch die Einzelmodi Schnelles Rennen, Rennen und Destruction. Und im Multiplayer wären da Schnelles Spiel, Xbox Live-Destruction, Xbox Live Party Rennen, Xbox Live Party Destruction, Splitscreen-Rennen sowie Splitscreen-Destruction.

Geht ihr auf Schnelles Rennen, werdet ihr einfach in ein zufälliges Szenario geworfen. Unter Rennen habt ihr die Möglichkeit, ein benutzerdefiniertes Rennen zu erstellen und unter dem Punkt Destruction könnt ihr auch ein benutzerdefiniertes Rennen erstellen, bei dem es dann darum geht, möglichst viele Gegner auszuschalten.

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Bei den Multiplayer-Varianten konnten wir leider nur Splitscreen genauer anschauen, da in unserer Testphase per Xbox Live einfach praktisch nie ein weiterer Spieler online war. Wir haben es nach langem Warten nur einmal geschafft, einen weiteren Spieler zu finden, welcher dann aber das Rennen nach einigen Sekunden wieder abgebrochen hat. Beim Splitscreen-Modus, welcher durchaus gelungen ist, könnt ihr benutzerdefinierte Rennen oder Destruction-Rennen fahren.

Wie schon einmal erwähnt, hält sich die Motivation für die diversen Modi neben der Karriere sehr in Grenzen, da ihr leider nur in der Karriere Belohnungen freischalten könnt. Es nützt nämlich nichts, zig Modi einzubauen, ohne eine Motivation, diese auch zu spielen. So bleibt nämlich unter dem Strich nur die Fireburst-Liga sowie etwas Splitscreen, welche es wert sind, ausgiebiger gespielt zu werden.

Spezielles Spiel, spezielle Karriere!

Schauen wir uns den Karrieremodus (wenn man diesen so nennen darf) an, welcher unter Einzelspieler -> Fireburst-Liga zu finden ist. Dieser Modus ist etwas anders aufgebaut, als die meisten bekannten Karriere-Modi in anderen Spielen. Ihr habt dort nämlich verschiedene Charaktere (Männlich und Weiblich), wovon wiederum jeder einige Rennen bzw. Herausforderungen zu bieten hat. Ziel ist es schlussendlich, mit jedem dieser Charaktere alle dazugehörigen Rennen zu meistern. Habt ihr alle Rennen mit einem Charakter geschafft, erhaltet ihr dafür Belohnungen in Form von Fahrern bzw. Autos. Ferner ist in diesem, wie auch in anderen Modi, der Fireboost das absolut zentrale Element. Dieser erzeugt einen Extraschub, ähnlich wie Nitro, wobei sich aber das Auto aufheizt. So müsst ihr aufpassen, dass ihr nicht überhitzt, da ihr sonst in Rauch aufgeht. So müsst ihr immer wieder im richtigen Moment pausieren oder euch mittels Wasser eine Abkühlung verschaffen. Weiter könnt ihr diesen Boost auch als Waffe nutzen, mit der ihr Gegner expoldieren lassen könnt oder z.B. eine brennende Reifenspur hinterlässt, welche wiederum den Gegnern schadet, sofern diese die Spur kreuzen. Mehr gibt es zu diesem Modus leider nicht zu sagen…

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Nur Standard

Bei der Steuerung gibt es leider nur eine einzige voreingestellte Variante, welche weder gewechselt, noch angepasst werden kann. Zwar ist die Standardsteuerung durchaus gut gelungen, jedoch vermisst man trotzdem eine Möglichkeit, diese in irgendeiner Form anzupassen.

Mit RT/LT gebt ihr Gas bzw. bremst, mit LB verspottet ihr eure Gegner und mit RB könnt ihr zwischen den beiden Kameraperspektiven wechseln. Mit dem linken Stick hupt bzw. lenkt ihr und zurückschauen könnt ihr wahlweise mit dem Drücken des rechten Sticks oder mit der X-Taste. Mit A betätigt ihr den überaus wichtigen Fireboost, mit Y setzt ihr euer Vehikel zurück und mit B betätigt ihr die Handbremse. Zum Schluss wären da noch die Knöpfe Back und Start, mit denen ihr das nächste Lied laufen lässt bzw. das Menü aufruft.

 

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Solide Technik mit passender Musik

In technischer Hinsicht ist das Spiel zwar nicht der Überflieger, bietet aber durchaus solide Kost. So ist die Grafik zwar schon etwas angestaubt, doch für einen Arcade-Titel durchaus annehmbar und vor allem zu jeder Zeit flüssig. Ähnlich verhält es sich mit den Soundeffekten, welche zwar nicht die Bombe sind, aber durchaus passend zum Spiel und keineswegs schlecht oder billig wirken. Zum Schluss wäre da noch die Musik, die sehr rockig daherkommt und perfekt zum Spiel passt.

Unser Test basiert auf der Xbox 360 Version. Online-Elemente, Menüs und Handhabung bei der Steuerung, usw. können in den ebenfalls vorhandenen PC- sowie Playstation 3-Versionen abweichend sein.

Unser Fazit

67 %

Fireburst ist beides - Sowohl ein gutes, wie auch ein schlechtes Spiel. Es kommt darauf an, wie ihr es spielen wollt. Seid ihr eher der Typ, welcher gerne Online spielt und nicht viel auf Einzelspieler oder zocken an einer Konsole gibt, solltet ihr die Finger von diesem Spiel lassen. Seid ihr aber eher der Typ, der gerne den kurzen Spass sucht und alleine spielt, oder mit Kumpels eine Konsole besetzt, könnte dieses Spiel durchaus etwas sein, sofern ihr nicht all zu grossen Wert auf einen grossen Umfang oder Realismusgrad legt. Fireburst spricht die Spieler an, die einfach mal gerne den kurzen Fun mit einem Rennspiel suchen und nicht all zu grosse Erwartungen an selbiges haben. Um diese Zielgruppe aber zu erweitern, muss bei einem eventuellen Nachfolger dringend an dem Umfang bzw. der Motivation und dem Online-Modus gearbeitet werden.

Pro

  • + Passender Soundtrack
  • + Einfache Steuerung
  • + Relativ einfache Erfolge
  • + Abwechslungsreiche Strecken

Kontra

  • - Fixe Steuerung
  • - Kaum Einstellungen
  • - Nur 2 Perspektiven
  • - Sehr geringer Umfang
  • - Fehlende Motivation

Unsere Bewertung

Grafik
 
72 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
40 %
Spielspaß
 
63 %

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