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Freefall Racers – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 20. Oktober 2013 | 13:09 Uhr von Michael

Freefall-Racers

Die Lebensdauer von Kinect der Xbox 360 neigt sich mit dem Verkaufsstart der Xbox One sozusagen dem Ende zu. Trotzdem lassen es sich gewisse Entwickler und Publisher nicht nehmen noch in letzter Minute ein Arcade Kinect Titel für die 360 zu veröffentlichen. Der kürzlich auf dem Xbox Live Markplatz erschienene Titel Freefall Racers soll euch nun dazu bringen euer Kinect noch einmal zu entstauben und im Freefall ins Ziel zu gleiten. Ob Freefall Racers mit fliegenden Eichhörnchen und Kinect funktioniert erfahrt ihr in unserem Test dazu!

Wenn Eichhörnchen fliegen lernen!

In Freefall Racers übernehmt ihr die Rolle eines Eichhörnchen oder besser gesagt Gleithörnchen, dass im Flug verschiedene Rennen gewinnen muss. Die Vorlage war hier eindeutig der Wingsuit, mit dem Fallschirmspringer und Basejumper durch die Luft fliegen können. Eine Story gibt es leider nicht aber die braucht es nicht. Denn in Freefall Racers geht es einzig um den Spielspaß. Ihr wählt zu Beginn eines von insgesamt neun Hörnchen aus und legt dann auch schon los. Jedes der Hörnchen ist in gewissen Bereichen besser als das andere. So hat das Ninja-Hörchen einen guten Boost, das Piloten-Hörnchen hingegen eine gute Wendigkeit, wiederum ist das Superhelden-Hörnchen in allen Bereichen gut. Das Spiel bietet euch hier nun vier Möglichkeiten entweder ihr holt euch die sechs Pokale in den sechs Turnieren oder ihr spielt in einem Einzel-oder Teamrennen um den Sieg. In den Turnieren erwarten euch je zwei bis drei Rennen, die ihr Gewinnen müsst um den Pokal zu holen. Im Einzelrennen könnt ihr eine beliebige Strecke spielen und der Teammodus lässt euch gegeneinander oder miteinander spielen.

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Vom Dschungel bis in die Arktis

Alle Strecken unterscheiden sich sehr voneinander! So fliegt ihr auf der ersten Strecke im einfachsten Turnier durch einen Tropendschungel, geht es später ab in die Arktis oder durch einen Canyon. Gesteuert wird, wie es sich für ein Kinect Spiel gehört mit eurem Körper. Dabei hebt ihr eure Arme und neigt nach links oder rechts um zu steuern. Wenn ihr die Arme nach unten fallen lässt ist es möglich abzutauchen um schnell irgendwo nach unten zu fliegen und wenn ihr euch nach vorne beugt könnt ihr zudem einen Boost auslösen. Für diesen müsst ihr aber zuerst die Anzeige füllen. Die Rennen gestalten sich grundsätzlich wie in Mario Kart, denn mit Power-Ups könnt ihr Gegner aus dem Weg räumen! Dabei müsst ihr eine kleine gelbe Kugel durchfliegen, die euch dann ein Power-Up gibt. Dabei könnt ihr gleich eine Zielsuchrakete, einen Schocker oder einen Feuersturm losschicken indem ihr mit eurem Fuß nach Vorne tretet.

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Du bist nicht alleine!

Nach einer Weile oder spätestens, wenn ihr alle Pokale geholt habt. Gibt das Spiel nicht mehr viel her! Dachten wir zumindest bis wir uns da noch den Teammodus angeschaut haben. Hier könnt ihr nun zusammen oder gegeneinander spielen wobei letzteres zu empfehlen ist. Da das Kinect nur zwei Spieler erfassen kann, wenn sie auch direkt nebeneinander stehen, gestaltet sich das Spielen schon ein bisschen schwieriger aber auch sehr viel witziger. Denn schubst ihr euren Kontrahenten mal ein bisschen auf die Seite kann es sein das er direkt in die Wand fliegt. Fliegt ihr Kopf an Kopf und haut auch gegenseitig Raketen und Feuerstürme um die Ohren macht das einfach nur sehr viel Spaß!

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I Believe I Can Fly!

Von der Steuerung waren wir von Beginn an gleich begeistert. Zwar gibt es noch ein paar Erkennungsprobleme im Großen und Ganzen aber hat die Steuerung Einwand frei funktioniert und unsere Bewegungen wurden gut erkannt. Anfangs hat man da zwar noch ein bisschen Mühe mit dem Lenken und so aber nach einer Eingewöhnungszeit von drei, vier Rennen fühlt man sich als würde man selbst fliegen. Wer hier noch einen daraufsetzten will kann ja einen Ventilator aufstellen und zusätzlich noch den Wind in den Haaren zu spüren. Naja übertreiben wollen wir es ja nicht, viele müssen ja nur schön ein paar Möbel zur Seite rücken. Freefall Racers spielt sich alleine aber auch gut, wenn nicht so viel Platz vorhanden ist. Grafisch macht das Spiel auch einiges her jedoch bleiben hier die Woow-Effekte aus. Der Cartoon Look steht dem Spiel gut und die einzelnen Eichhörnchen sind detailliert und witzig gestaltet. Vor Grafikfehler wird man aber nicht verschont und auch die Framerate bricht ab und zu ein. Die Musik im Spiel ist dafür ein Kritikpunkt, diese ist nämlich fast immer gleich und völlig langweilig.

Unser Fazit

72 %

Wir waren von Freefall Racers ein wenig überrascht. Es ist zwar nicht ein sehr umfangreiches Spiel, denn ihr habt nur sechs verschiedene Turniere und etwa neun Strecken. Die Steuerung mit Kinect funktioniert aber bis auf ein paar Fehler einwandfrei und die einzelnen Hörnchen sehen witzig aus. Spielt ihr alleine geht dem Arcade Racer zwar schnell die Puste aus, zu zweit aber sorgt Freefall Racers für einen ordentliche Dosis Spaß und Witz! Wer also wieder mal sein Kinect entstauben und sehen will, wie sich die Kinect-Steuerung gegen Ende der aktuellen Konsolengeneration macht. Sollte hier zugreifen, der Titel kostet nicht viel und macht Spaß. Gamer die jedoch noch nie was mit dem Kinect-Zubehör anfangen konnten sollten auch hier die Hände davon lassen. Denn Freefall Racers ist schlussendlich gesagt ein relativ kurzes Spiel mit hohem Spaßfaktor!

Pro

  • + Gute Kinect-Steuerung
  • + Witzig gestaltete Eichhörnchen
  • + Hoher Spaßfaktor alleine und zu zweit

Kontra

  • - Nerviger Soundtrack
  • - Zu wenig Umfang
  • - Menüführung hätte besser sein können

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
90 %
Spielspaß
 
82 %

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