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Fusion: Genesis – Review/Test

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Veröffentlicht 7. März 2012 | 22:33 Uhr von Goreminister

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Weltraum-Shooter meets Rollenspiel! Ja, wie geht das denn? Ganz einfach, denn mit Fusion: Genesis werden diese beiden Genres kurzer Hand miteinander kombiniert, wobei das Ergebnis mit einem schier riesigen Umfang aufwartet. Wie es bei all dem Umfang mit dem Gameplay bestellt ist und ob es sich lohnt 10 Euronen in das Sci-Fi Schauspiel zu investieren könnt ihr im folgenden Review nachlesen.

Star Trek mal anders
Wir schreiben das 23. Jahrhundert und der Mensch hat den Weltraum erobert. Als Mitglied in einem intergalaktischen Rat kommt es jedoch immer wieder zu Konflikten, in denen man nicht großartig diskutiert und verhandelt, sondern einfach die Waffen sprechen lässt. Als Assistent eines weisen Mannes steigt der Spieler in die futuristische Geschichte ein und muss das Geheimnis der uralten Sentinent-Drohnen lüften. Als der Wissenschaftler dem Geheimnis auf die Schliche kommt greift jedoch die übel gesonnene Dominion-Fraktion ein und legt alles in Schutt und Asche. Dumm gelaufen, denn somit sind auch alle Forschungsergebnisse dahin. Als einziger Überlebender könnt ihr jedoch mit einem einzelnen Sentinent flüchten und beginnt bei der Ergründung der geheimnisvollen Drohnen bei Null. Als ihr schließlich dahinter steigt, dass diese Sentinents in Verbindung mit der Dunklen Legion stehen, wird die ganze Sache heikel und spitzt sich zu. Auch wenn sich die Geschichte bis hierhin recht unterhaltsam anhört, so wird sie recht dröge anhand von Comic-Einblendungen voran getrieben und gestaltet sich als ziemlich wirsch. Wer den Durchblick behalten möchte muss schon genau zuhören, bzw. mitlesen, doch aufgrund der wirren Erzählweise klickt man die Einblendungen oftmals einfach weiter.

Twin-Stick Shooter meets RPG
Wie bereits erwähnt, bietet Fusion: Genesis eine illustre Mischung aus Shooter und Rollenspiel, wobei das Geschehen in der Vogelperspektive dargestellt wird. Während der einzelnen Missionen gilt es Aufträge für unterschiedlichsten Fraktionen zu erledigen, feindliche Schiffe zu bekämpfen, Rohstoffe abzubauen oder Handel zu betreiben, um euer Vehikel entsprechend aufzurüsten. Wer sich hier der Einzelspieler-Kampagne widmet wird sicherlich rund 30 bis 35 Stunden durch das Weltall düsen, weswegen man von einem wahrlich großen Umfang für einen Arcade-Titel sprechen kann. Dazu gesellt sich der Multiplayer-Mode, welcher zu kooperativen Missionen oder mitreißenden PvP-Gefechten einlädt.
Bei all der Vielfalt haben die Entwickler jedoch vergessen, ein ordentliches Tutorial einzubauen. Deswegen fliegt man eingangs recht planlos durch die einzelnen Abschnitte und muss selber lernen, wie man bestimmte Funktionen durchführt. Sich durch den Weltraum zu ballern stellt dabei nicht einmal ein größeres Problem dar, doch wenn es darum geht das eigene Schiff zu verbessern wird es schon etwas knifflig. Wie man die errungenen Spezialfähigkeiten auf das Steuerkreuz legt muss ebenfalls erst einmal eruiert werden, da es auch hierzu keine wirkliche Anleitung gibt. In Sachen Gameplay verlangt man also vom Spieler, dass dieser Geduld und Zeit mitbringt um sich im Trial and Error-Prinzip durch die unterschiedlichen Menüs zu klicken. Wer aber erst einmal herausgefunden hat, wie man sämtliche Elemente bedient, der kann sich fröhlich im Weltraum vergnügen und sich einer der fünf Fraktionen anschließen. Wird es in der einen Weltraum-Bande zu langweilig, kann man sogar zu einer anderen wechseln und unzählige Missionen absolvieren. Kann man diese erfolgreich abschließen gilt es die gesammelte Beute zu verticken, um sich damit neue Ausrüstung oder gar ein neues Schiff zu kaufen.

Auf in die Schlacht
Ziemlich schnell stellt man fest, dass Fusion: Genesis zwar einen gewaltigen Umfang bietet, doch die eigentlichen Missionen oftmals gleich ablaufen. Fliege von A nach B, zerstöre dort C und kehre nach A zurück. Oder: Dirigiere einen dicken Kreuzer gegen ein Feindesgeschwader und zerbrösel es zu Sternenstaub. Meist sind diese Missionen auch nicht von langer Dauer und fangen nach kurzer Zeit an sich zu wiederholen. Nach einiger Zeit folgt man also mehr oder weniger nur noch dem Missionspfeil und versucht die aktuelle Mission möglichst schnell zum Abschluss zu bringen. Dennoch halten den Spieler die über 100 verschiedenen Schiffe und die unzähligen Upgrades bei der Stange, die es in Fusion: Genesis zu entdecken und freizuschalten gibt. Außerdem ist man praktisch immer online unterwegs, so dass man stetig auf andere Spieler trifft. Zwischen zwei und sieben Spielern können sogar ein Geschwader bilden und sich gegenseitig bei den einzelnen Missionen unterstützen. In eigens eingerichteten PvP-Kampfzonen kann man aber auch die Waffen sprechen lassen und versuchen, die Mitstreiter zu atomisieren.

Fusion Genesis – Gameplay:

Grafisch zweckdienlich
In der guten alten Vogelperspektive düst man durch den Weltraum, wobei die Grafik eher zweckdienlich und recht bunt in Szene gesetzt wurde. Bei einem derartig großen Umfang kann man aber auch nicht wirklich viel von einem Arcade-Titel erwarten. Interessant ist jedoch die Verflechtung von 2D mit 3D-Elementen, welche die Grafik vielschichtig erscheinen lassen. Alles in allem kann sich der geneigte Spieler nicht beklagen, zumal es in Fusion: Genesis auf mehr als nur grafische Höchstleitungen ankommt. Komisch ist allerdings die Tatsache, dass es zwar Sprachausgabe gibt, diese aber nicht stetig zum Tragen kommt. Außerdem ist die Vertonung nur in Englisch verfügbar, doch wurde natürlich alles entsprechend untertitelt. Technisch gesehen gibt es sicherlich anspruchsvollere Arcade-Spiele, doch wird vieles durch die Vielschichtigkeit und die Langlebigkeit dieses Titels wieder wett gemacht.

Unser Fazit

70 %

Wer Zeit und vor allem genügend Geduld mitbringt, um sich in dieses Spiel hinein zu arbeiten der wird sicherlich die ein oder andere vergnügte Spielstunde im Weltraum verbringen. Fusion: Genesis gestaltet sich nämlich als äußerst umfangreich und wartet mit vielen Menüs und Features auf, die allerdings nicht erklärt werden. Oftmals gilt es deswegen, sich im Trial ´n Error Prinzip durch die Menübäume zu schlagen. Dafür wird man mit über 100 Schiffen, Aufrüstmöglichkeiten und Dutzenden von Missionen versorgt. Diese gestalten sich zwar mit der Zeit als ziemlich repetitiv, lassen sich aber dank Online-Anbindung auch oftmals mit mehreren Spielern bestreiten. Wenn es also um den Umfang geht, dann punktet Fusion: Genesis auf ganzer Linie, doch aufgrund des nicht vorhandenen Tutorials, der sich wiederholenden Missionen und der eher zweckdienlichen Grafik gibt es Abzüge in der B-Note. Darüber hinaus gehört das Spiel aber zu den eher empfehlenswerten Arcade-Titeln, so dass man sich auch nicht über den Preis von 800 Microsoft-Points beschweren kann.

Pro

  • Gehöriger Umfang mit über 30 Spielstunden
  • Über 100 verschiedene Schiffe, Upgrades, und und und
  • Online Modus für kooperative Gefechte…
  • …aber auch gesalzene PvP-Schlachten
  • Preislich im angenehmen Rahmen

Kontra

  • Kein Tutorial
  • Anfangs schwer durchschaubare Steuerung
  • Eher schlichte Sounds und Grafik

Unsere Bewertung

Grafik
 
65 %
Sound
 
65 %
Steuerung
 
65 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
70 %

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