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Galaga Legions DX – Der Arcadest

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Veröffentlicht 18. Juli 2011 | 5:16 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 29. Februar 2012

galagalegionstitel

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat Namco mit Pac-Man C.E. DX meisterhaft bewiesen das man Klassiker spektakulär aufpolieren kann ohne dabei die Wurzeln des eigentlichen Originals zu verraten. In unserem Test konnte sich Pac-Man C.E. DX eine ausgezeichnete Gesamtnote von 9 sichern und gehört somit in jede gut sortierte Arcadespiele-Sammlung.

Dieser Titel war der Auftakt einer Serie namens Namco Generations, in welcher die guten alten Klassiker neu aufgelegt werden. Das zweite Spiel in dieser Reihe von Remakes ist die Deluxe Edition von Galaga Legions. Erwartet die Spieler erneut ein Arcadespiel der Extraklasse oder hätte man das Original lieber einfach in Ruhe lassen sollen?

Gegner im Anflug

Im Gegensatz zum eingangs erwähnten Pac-Man C.E. DX hat man bei Galaga Legions DX das Spielkonzept des Originals massiv verändert. Im Original erschienen Wellen an Gegnern am oberen Bildschirmrand die sich auf das eigene Raumschiff am unteren Bildschirmrand zu bewegten. Das Remake hingegen ist ein Twin-Stick Shooter der stark an Spiele wie Geometry Wars erinnert. Mit dem linken Stick bewegt man sein Raumschiff über den Bildschirm und mit dem rechten Stick kann man seine Waffen in einem 360 Grad Radius ausrichten. Das wäre es dann auch schon fast, denn es geht einzig und allein darum so viele Punkte anzuhäufen wie möglich. In 9 verschiedenen Levels, einer Meisterschaft und dem Zeitangriffsmodus gilt es Feindeswellen möglichst schnell und effizient zu vernichten. Um das zu erreichen muss man die Bewegungsabläufe der Feinde analysieren und unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten nutzen. Logischerweise kann man versuchen einfach alle Feinde mit purer Feuerkraft vom Himmel zu holen. Das ist nicht nur gefährlich sondern dauert auch noch sehr lange wodurch man niemals viele Punkte anhäufen kann. Schneller geht es mit den Galaga-Bomben. Diese explosiven Vernichtungswaffen befinden sich oft innerhalb von Feindansammlungen und vernichten in der Regel ganze Gruppen. So erledigte Feinde bringen zwar nur die Hälfte der eigentlichen Punkte, auf diesem Weg spart man aber viel Zeit was sich am Levelende positiv bemerkbar machen wird. Eine andere Möglichkeit ganze Gruppen auf einen Schlag zu erledigen ist deren Anführerschiff zu vernichten. Diese sind durch ihre Grösse leicht von den normalen Gegnern zu unterscheiden. Sobald die Anführer zerstört sind, lösen sich auch die normalen Gegner auf die dazu gehören. In Verbindung mit den Galaga-Bomben lassen sich atemberaubende Kettenreaktionen auf den Bildschirm zaubern. Als erstes bringt man eine Bombe zur Explosion wodurch eine weitere Bombe gezündet wird. Dies wiederum führt zur Zerstörung eines Anführers, was schlussendlich eine Welle von gut und gerne 100 Gegnern innerhalb von fünf Sekunden erledigen kann.

Jedes der 9 Gebiete im Spiel besteht aus 5 Abschnitten. Die ersten vier Abschnitte bieten jeweils zwischen 3 und 10 Gegnerwellen. Hier ist es wichtig alle Wellen in möglichst kurzer Zeit zu meistern. Das ist nämlich essentiell wenn es darum geht den Highscore zu knacken. Der letzte der fünf Abschnitte bietet nämlich maximal 99 Wellen an Gegnern. Jede Sekunde die man in den ersten Abschnitten sparen kann, wird für den letzten Abschnitt auf das Zeitkonto drauf gepackt. Je länger man also in Level 5 Zeit hat, desto länger kann man Punkte abstauben. Das ist vor Allem dadurch möglich, dass man im letzten Level mehr Feuerkraft zur Verfügung hat als in den normalen Levels. In den Startabschnitten hat man nämlich nur die Feuerkraft des eigenen Raumschiffs sowie die der zwei Satelliten die an der Seite des Raumschiffs fliegen zur Verfügung. Auf Knopfdruck kann man das Feuer auf einen Strahl konzentrieren umso an einer Stelle möglichst viel Schaden zu verursachen. Nach einem weiteren Knopfdruck bekommt man die Möglichkeit gleichzeitig in verschiedene Richtungen zu feuern. Der Clou am jeweils fünften Abschnitt ist folgender: Zu Beginn kann man eine grosse Anzahl an Feinden assimilieren um so mehr Feuerkraft zu haben. Und aus diesem Grund kann man in Level 5 so viele Punkte sammeln.

Der Umfang von Galaga Legions DX ist relativ schmal. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, schliesslich ist das Ziel des Spiels immer höhere Highscores aufzustellen um in der Online-Rangliste nach vorne zu kommen. Dennoch sind es einfach zu wenige Levels damit wirklich Abwechslung aufkommt. Das liegt auch daran das jedes der Gebiete keine 10 Minuten Spielzeit beinhaltet.

Viele, viele bunte Farben

Das Trefferfeedback das man bekommt wenn man grössere Gruppen von Gegnern gleichzeitig zerstört ist unglaublich schön anzusehen. Die Farben gehen in einem Farbenmeer auf und visualisieren das gerade erreichte Ziel auf eine gute Art. Ansonsten darf man optisch auch nicht allzu viel erwarten, denn das würde nur vom eigentlichen Geschehen ablenken. Auch wenn der Zweck hier das Ziel ist, etwas mehr hätte doch drin liegen können. Der elektronische Sound den es zu hören gibt unterstützt die Optik auf entsprechende Weise, wodurch der audio-visuelle Eindruck gut ausfällt. Nüchtern betrachtet sind die einzelnen Komponente weder spektakulär noch besonders gut ausgefallen, der erzielte Effekt stimmt dennoch weswegen man da nicht allzu hart sein darf.

Unser Fazit

70 %

Im Gegensatz zu Pac-Man C.E. DX sticht Galaga Legions DX nicht wirklich aus der grossen Masse an Twin-Stick Shootern heraus. Das Gameplay ist gut ausgefallen und wer gerne auf Highscorejagd geht, kann mit diesem Spiel stundenlangen Spielspass haben. Schlussendlich gibt es aber zu wenige Levels, welche auch sehr schnell beendet werden können. Längere Abschnitte oder ein Endlos-Modus hätten dem Spiel sicher gut getan, denn als Spieler wird man eben immer wieder aus dem Spiel herausgeworfen wenn man gerade vertieft wäre und sich voll auf Geschehen konzentrieren könnte. Der technische Aspekt an sich ist nicht speziell ausserordentlich ausgefallen, bietet jedoch einen erstaunlich guten Gesamteindruck.

Pro

  • Tolles Spielprinzip
  • Gut durchdates Punktesystem
  • Präzise Steuerung
  • Tolles Zusammenspiel von Musik und Optik
  • Gut für eine schnelle Runde zwischendurch

Kontra

  • Wenig Umfang
  • Kaum Wiederspielwert
  • Zu kurze Levels
  • Keine an sich beeindruckende Technik

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
65 %

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