Game & Wario Wii U - Test / Review - insidegames
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Game & Wario Wii U – Test / Review

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Veröffentlicht 28. Juni 2013 | 13:11 Uhr von Fabrice

Game Wario - Wii U Review

Schon lange hat Wario seinen Status als „böser Mario“ abgelegt. Statt dessen ist er, zusammen mit seiner Crew, die Hauptfigur der WarioWare Serie. In diesen von Microgames dominierten Titeln, benötigt man als Spieler blitzschnelle Reflexe und eine gute Auffassungsgabe. Mit Game + Wario findet die Gang rund um Wario ihren weg auf die Wii U. Leider wurde das grundlegende Prinzip der Microgames fast komplett über Bord geworfen. Ob sich der Kauf des Spiels trotzdem lohnt, erfahrt ihr in unserem allerersten Test für ein Wii U Spiel.

Japanisch, japanischer, Game & Wario!

Wie schon in der Einleitung erwähnt, hat Game & Wario nur wenig mit den rasanten WarioWare Vorgängern zu tun. Zwar liegt der Fokus noch immer auf Minigames, diese scheinen jedoch ausgereifter und umfangreicher zu sein. Zur Auswahl stehen 12 Games für Einzelspieler und 4 für bis zu fünf Spieler. Das ist schon einmal enttäuschend, ist WarioWare Smooth Moves auf der Wii eine richtige Granate im lokalen Mehrspielermodus.

Game Wario - Wii U Review

Game Wario – Wii U Review

Entscheidet man sich dafür alleine zu spielen, müssen nach und nach alle Spiele erfolgreich abgeschlossen werden, damit das nächste frei geschaltet werden kann. Jedes Game wird von Wario oder jemandem aus seiner Crew geleitet und durch eine reichlich bizarre Comic-Zwischensequenz eingeleitet. Diese sind, aus unserer Sicht, so richtig japanisch, was in diesem Kontext nur positiv gewertet werden kann. Hat man aber alle erst einmal gesehen, ist ihr Reiz schnell verflogen und so ziemlich jeder wird sie überspringen wollen (was auch möglich ist bei wiederholtem spielen). Es wird keine emotionale oder tiefgründige Geschichte erzählt, es soll ganz einfach lustig sein und Spass machen. Ein Ziel, welches erreicht wurde.

Game + Wario folgt, wie ihr bestimmt schon denken konntet, keiner gewohnten Videospiel-Struktur. Deshalb ist auch das Layout des Tests anders als gewohnt. Ihr findet gleich im Anschluss eine Liste mit allen Spielen die auf der Disc enthalten sind, wie sie ablaufen und was gut oder gar nicht funktioniert. Abschliessend folgt dann, wie üblich, das Fazit zu Game & Wario.

Arrow (1 P.)

Das Wii U Gamepad muss horizontal gehalten werden, um damit Pfeile auf heran watschelnde Gegner auf dem TV zu feuern. Eine begrenzte Anzahl an explosiven Pfielen kann genutzt werden, um ganze Gruppen zu erledigen. Bei feindlichem Beschuss muss das Pad zur Verteidigung nach oben gehalten werden. Werden die Gegner auf dem TV zu überwältigend, „springen“ sie auf das Gamepad wo man sie auf dem Touchpad weg klicken muss.

Arrow gehört, besonders in höheren Levels, zu den besseren Games. Es macht Spass mit Pfeilen auf den Bildschirm zu ballern, Highscores zu erzielen und das Gamepad herum zu schwenken. Die Gegner auf das Pad springen zu lassen, ist zwar nicht atemberaubend ausgefallen, immerhin wird es dadurch aber auf eine interessante Weise genutzt.

Ashley (1 P.)

Durch kippen und neigen des Gamepads, wird eine Hexe auf ihrem fliegenden Besen durch zweidimensionale Level gesteuert. Wie in einem Shoot’em Up, müssen heran fliegende Gegner erledigt werden um Punkte zu sammeln. Geschossen wird automatisch, wodurch man sich selbst auf das fliegen konzentrieren kann.

Das Spielprinzip ist seit der weitläufigen Verbreitung von Smartphones eigentlich altbekannt. Das Wii U Pad wird auch in keiner speziellen Art für das Spiel genutzt. Nichts desto trotz, funktioniert es einwandfrei, ist unterhaltsam für eine Weile aber bietet generell zu wenig Substanz um ernsthaft und langzeitig vor den Bildschirm zu fesseln.

Bird (1 P.)

Man übernimmt die Kontrolle über einen Vogel und seine unglaublich lange Zunge. Mit der Zunge muss man versuchen, herunterfallende Samen zu fangen und zu verputzen. Verpasst man einen Samen, fällt dieser auf die Plattform auf welcher man sich befindet und zerstört den getroffenen Platz.

Bird ist ein simples Spiel mit einem richtig hohen Suchtfaktor. Eine einfache Steuerung und ein spannendes Spielprinzip, sorgen für viel Spielspass. Je länger man spielt, je mehr Samen herunter fallen, wodurch wiederum das Level immer wie kleiner wird, desto hektischer wird der Ablauf, aber auch umso unterhaltsamer.

Game Wario - Wii U Review

Game Wario – Wii U Review

Bowling (1 P.)

Der Titel sagt eigentlich alles: durch das neigen des Gamepads versucht man zu bowlen und, wenn möglich, alle Pins umzulegen.

Bowling hat wenig Substanz und da man es nur alleine spielen kann, bietet es kaum Motivation öfter zu spielen. Zwar nicht wirklich schlecht aber keines Wegs DAS Spiel das man gespielt haben muss.

Design (1 P.)

Hier sind Künstler mit einem Auge für Distanzen gefragt. Man bekommt Aufgaben gestellt, welche man auf dem Pad nachzeichnen muss. Beispielsweise müssen Linien in bestimmten Längen, Kreise mit bestimmten Durchmessern oder andere geometrische Formen gezeichnet werden. Am Ende werde die Teile zu einem Roboter zusammen gefasst und es wird ausgewertet ob das Design funktioniert.

Das Konzept ist interessant und macht guten Gebrauch vom Gamepad. Wer aber, wie ich, überhaupt kein Auge für Formen und Distanzen hat, wird es schwer haben. Das ändert jedoch nichts daran das es ganz nett ist, einen Roboter aus seinen Formen entstehen zu sehen. Nettes Konzept, bestimmt aber nichts für Jedermann.

Gamer (1 P.)

Es ist Schlafenszeit für den jungen 9-Volt, doch eigentlich will er auf seinem Handheld noch weiter Videospiele zocken. Auf dem Gamepad spielt man eine Reihe von bekannten WarioWare Microgames, doch auf dem TV ist das Zimmer des Jungen zu sehen. Die Mutter macht ihre Runden und könnte jeden Moment herein platzen. Im richtigen Moment muss man sich unter der Decke des Betts verstecken um nicht erwischt zu werden.

Gamer ist das Highlight von Game & Wario. Es nutzt die Kombination der zwei verfügbaren Bildschirm auf innovative und witzige Weise. Auf dem Pad muss man bereit sein eine Reihe von Reaktionsspielen zu zocken, dennoch muss immer ein Auge auf dem TV sein. Die Mutter kann im Fernseher, vor dem Fenster oder in der Zimmertür erscheinen. Eine schnelle Auffassungsgabe, flinke Reaktionen und Multitasking Fähigkeiten sind gefragt.

Kung Fu (1 P.)

Ein Kämpfer im Training unter seinem Meister muss durch einen Parkour aus schmalen Steinsäulen hüpfen. Er bewegt sich beständig vorwärts und man muss versuchen in über die Plattformen zu lenken.

Langweilig und öde beschreiben Kung Fu ziemlich treffend. Durch das kippen des Gamepads steuert man seine Spielfigur und muss versuchen am richtigen Ort zu landen. Kaum Wiederspielwert und wenig Spielspass machen es zu einem der langweiligsten Minigames der Sammlung.

Game Wario - Wii U Review

Game Wario – Wii U Review

Patchwork (1 P.)

Auf dem Bildschirm sind mehrere Formen zu sehen, welche an den richtigen Stellen platziert werden müssen um daraus ein Puzzle zu erstellen.

Wenig Innovation ist auch bei Patchwork zu finden, dennoch ist es ein unterhaltsames Puzzlespielchen. Es ist entspannend und überraschend süchtigmachend, passt aber schwerlich in die Sammlung von eher actionorientierten Games.

Pirate (1 P.)

Pirate ist eher schwer zu beschreiben, den es ist ein Rhytmus-Spiel im Piratenstil. Im Rhytmus von Discomusik muss versucht werden, Geschosse die von einem Piratenschiff aus geschossen werden abzuwehren.

Der Stil ist ausgefallen und das Gameplay überraschend faszinierend. Das Gamepad muss zum Beat der Musik in verschiedene Stellungen gehalten werden um Geschosse zu blockieren. Einfach, spassig und sehr gut gelungen. Ein Diamant in der Sammlung von Game & Wario.

Ski (1 P.)

Die Spielfigur mit dem blauen Afro muss eine halsbrecherische Skipiste herunter gelenkt werden. Je schneller, je besser.

Das Gamepad muss, mal wieder, gekippt werden um den Skifahrer über die Piste zu lenken, Hindernissen auszuweichen und Beschleunigungsstreifen zu treffen damit man die Bestzeit erreicht. Das Geschwindigkeitsgefühl ist ziemlich lahm und die von oben Ansicht auf dem Bildschirm hilft auch nicht.

Taxi (1 P.)

Als Taxifahrer muss man auf einer Insel Passagiere abholen und am Zielort abliefern. Gleichzeitig wollen fiese Aliens in ihren Ufos diese Passagiere entführen, weshalb man die Ufos abknallen muss bevor sich diese mit ihrer Beute verziehen können.

Wie schon bei Gamer, bietet Taxi eine herrliche Kombination der beiden verfügbaren Bildschirme. Auf dem TV muss man seine Route für das Taxi heraus suchen, Passagiere abholen und so schnell wie möglich sein Ziel erreichen. Gleichzeitig sieht man das Geschehen auf dem Pad aus der Ego-Perspektive. Dort muss man die Ufos abknallen in dem man den Controller als Fadenkreuz benutzt. Die Mischung machts und Taxi zeigt, was ein kluges Entwicklerstudio aus den Screen heraus holen kann.

Fruit (2-5 P.)

Ein Spieler muss in einer Stadt voller Passanten, versuchen Äpfel zu stehlen. Der Charakter des Spielers unterscheidet sich äusserlich nicht von den NPCs. Die anderen Spieler, müssen versuchen auf dem Bildschirm zu erkennen welche Figur dem ersten Spieler gehört. Das Ziel für sie ist es zu erkennen wer es ist, bevor der Spieler alle Äpfel eingesammelt hat.

Wie ein simples Spielprinzip doch Spass machen kann! Es braucht keine ausgefallene Grafik oder ausgeklügeltes Gameplay. Auch Simplizität kann überzeugen, was Fruit königlich unter Beweis stellt.

Islands (2-5 P.)

Bis zu fünf Spieler müssen in mehreren Zügen versuchen, ihre Geschosse auf eine Plattform zu katapultieren. Jede Zone auf der Plattform hat einen bestimmten Punktwert und der Spieler der am meisten Punkte sammelt gewinnt. Unterschiedliche Geschosse haben diverse Fähigkeiten, die hilfreich sein können wenn sie richtig eingesetzt werden.

Islands ist eine interessante Mehrspielervariante des bekannte Angry Birds System. Das simple Prinzip macht Spass und hier zählt, je mehr Spieler, desto mehr Spass macht es auch.

Sketch (2-5 P.)

Der Spieler mit dem Gamepad bekommt einen Begriff, welchen er so gut wie möglich zeichnen muss. Die anderen Spieler müssen das Bild das auf dem TV erscheint erraten.

Es ist das alte Gesellschaftsspiel, das wohl schon viele von uns mit Stift und Papier gespielt haben. Nicht mehr und nicht weniger. Wer es mag, der wird Freude daran haben. Es bringt jedoch keinerlei Kaufargumente für das Spiel auf den Tisch.

Unser Fazit

63 %

Es gibt Minispiele die vollkommen öde sind, es gibt aber auch solche die unglaublich süchtig machen können. Game & Wario ist extrem unausgewogen, wenn man die gesamte Palette an gebotenen Spielen begutachtet. Besonders für den lokalen Mehrspielermodus hätten mehr Games drin liegen müssen, denn das was geboten wird gehört zum unterhaltendsten der ganzen Sammlung. Leider ist auch Game & Wario nicht unbedingt ein Titel für den man eine Wii U haben muss. Wer jedoch Lust auf eine, im Allgemeinen, kurzweiligi Minispielsammlung zum eher kleinen Preis hat, macht nicht viel falsch.

Pro

  • Einige ausgefallene Ideen für die Nutzung beider Bildschirme
  • Motivierende Highscore-Jagd
  • Bizarre, japanische Zwischensequenzen
  • Simple und charmante Präsentation
  • Minispiel Gamer ist richtig, richtig gut

Kontra

  • Zu wenig Mehrspieler Games
  • Gewisse Games sind unglaublich öde
  • Zwischensequenzen sind nach erstem Schauen unnötig

Unsere Bewertung

Grafik
 
00 %
Sound
 
00 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
68 %
Multiplayer
 
64 %
Spielspaß
 
61 %

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