God Mode - Test/Review - insidegames
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God Mode – Test/Review

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Veröffentlicht 31. Mai 2013 | 13:12 Uhr von Fabrice

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Wenig Story, viel Action. God Mode ist ein Arcade-Spiel das vor kurzem für den PC, die PS3 und die Xbox 360 auf den entsprechenden Online-Marktplätzen erschienen ist. In diesem 3rd-Person Shooter der alten Schule, dreht sich alles um fette Knarren und fiese Monster. Es gilt zu ballern bis der Abzugfinger glüht. Vier Spieler können sich online den Prüfungen der Götter stellen aber reicht das auch um einen länger als eine halbe Stunde zu unterhalten? Wir haben God Mode auf der Xbox 360 ausführlich getestet und sind positiv davon überrascht worden.

Nach dem Fall kommt der lange Aufstieg

Die Story ist so einfach wie unwichtig. Als Spieler stammt man von den Göttern ab, doch der böse, böse Hades hat einen zu einem normalen Sterblichen degradiert. Jetzt muss man sich durch die Labyrinthe des Hades kämpfen, damit man schlussendlich wieder zu einem Gott werden kann. Die Geschichte ist so simpel wie unwichtig im Bezug auf das grosse Ganze.

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Denn im Kern dreht sich bei God Mode alles um die schnelle, bedingungslose Action. Zur Auswahl stehen fünf so genannte Labyrinthe (obwohl man sich in ihnen kaum verirren kann), welche man auf drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden angehen kann. Es ist ein Spiel das man mit anderen zusammen spielen sollte, auch wenn es natürlich auch möglich ist sich den monströsen Horden alleine zu stellen. Doch stellt man den Schwierigkeitsgrad nach oben, sieht man alleine schnell nicht mehr wirklich viel Land und ist wohl eher etwas für die Hartgesottenen. Leider sind die 5 Labyrinthe nicht allzu abwechslungsreich und trotz dem Fokus auf Action, wäre hier mehr drin gelegen.

Gespielt wird aus der 3rd-Person Ansicht. Man hat immer zwei Waffen dabei und God Mode ist retro genug um auf sich selbst regenerierende Gesundheit zur verzichten. Statt dessen findet man in den Arenen Gesundheits-, Rüstungs- und Munitions-Items welche in hell leuchtenden Farben markiert sind. Ein Deckungssystem ist nicht vorhanden, das ist aber auch gut so. Viel mehr orientiert sich das Spiel an anderen eher klassisch ausgelegten Shootern. Unmengen von Gegner in Form von Skeletten, Zombies, Minotauren oder Zyklopen greifen einen an und jetzt gilt es zu ballern bis die Schwarte kracht. Es ist einfach aber macht überraschend viel Spass. Alleine dürfte dieser Spass jedoch relativ schnell verpuffen. Erst wenn man mit anderen menschlichen Spielern, am besten mit Freunden, online spielt entfaltet sich der echte Spielspass. Besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden zeigt sich, wie viel Spass diese pure, ungefilterte Action machen kann. Die Waffen an und für sich sind sicher nicht schlecht. Maschinenpistolen, Schrotflinten, Plasmapistolen oder Armbrüste bieten ein anständiges Arsenal an Tötungswerkzeugen. Doch gerade die Natur des Spiels, diese wild zusammengewürfelten Waffen aus verschiedenen Epochen, hätten Platz für richtig abgedrehte Waffen gelassen. Zudem sind die eher exotischen Waffen wie eine Sägeblätter schiessende Knarre, lange nicht so gut wie eine Maschinenpistole die einem von Anfang an zur Verfügung. Zusätzlich verfügt man immer über eine magische Fähigkeit. Ein Schild der Schaden abhält oder eine Heilungsaura welche verbündete wieder zusammenflickt, geben dem Spiel einen ganz feinen, ganz leichten, taktischen Hauch. Das wohl grösste Problem ist die maue Steuerung. Charaktere bewegen sich langsam und unbeholfen, Ausweichrollen sind total unpraktisch und lassen einen in einem von zehn Fällen wirklich einem feindlichen Angriff ausweichen.

Bis zum Göttergleichen Status

Neben der durchaus unterhaltsamen Action für bis zu vier Spieler ist das Levelsystem der zweite wichtige Dreh- und Angelpunkt im Spiel. Jeder besiegte Gegner und jede überstandene Arena belohnt einen mit Erfahrungspunkte. Hat man genug gesammelt, steigt man im Level auf und schaltet dadurch neue Waffen, Zauber und Personalisierungsmöglichkeiten frei. Alle paar Level schaltet man eine neue Waffe, welche man sich für Gold kaufen kann. Zudem lassen sich alle Waffen mehrere Male in Sachen Schaden und Magazingrösse verbessern. Gold findet man ab und zu bei besiegten Gegnern oder zu Hauf im letzten Abschnitt eines jeden erfolgreich abgeschlossenen Labyrinths.

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Jedes Labyrinth besteht aus mehreren Arenen. Es müssen immer alle Gegner in einer Arena besiegt werden, bevor man weiter gehen kann. Interessant gemacht wird das durch die so genannten Glaubensprüfungen. Zu Beginn von jeder Arena wird eine solche aktiviert. Das kann dazu führen das der bevorstehende Kampf einfach oder aber auch schwerer wird. Hat man Glück, bekommt man unendlich Munition für seine Waffen oder einer der vier Mitspieler ist immer wieder unverwundbar. Hat man jedoch Pech, dann hat man es mit grösseren Gegnern zu tun oder dichter Nebel macht jegliche Möglichkeit Gegner schon aus der Ferne zu erspähen zunichte.

Eine andere Möglichkeit God Mode schwerer aber auch interessanter zu machen sind Schwüre. Diese kann jeder Spieler für sich selbst ein- oder ausschalten. Diese führen dazu das man weniger Munition einsammeln, keine magischen Fähigkeiten oder keine Rüstung brauchen kann. Natürlich bringt das auch einen positiven Nebeneffekt, denn jeder aktivierte Schwur bringt schlussendlich mehr Erfahrungspunkte auf das Konto. Spielt man alleine, ohne Schwüre auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad, dann wird man lange beschäftigt sein überhaupt ein Level aufzusteigen. Spielt man aber mit anderen Spielern, auf einem höheren Schwierigkeitsgrad und wirft ein paar Schwüre in die muntere Runde, dann hagelt es nur so Erfahrungspunkte, das ganze wird aber auch ziemlich anspruchsvoll.

Unser Fazit

69 %

Wer, wie ich, ohne grosse Erwartungen an God Mode heran geht, wird wohl positiv überrascht werden. Die konstante, unterhaltsame, schnörkel- und kompromisslose Action bietet ordentlich Spielspass. Verbunden mit dem Levelsystem, den optionalen Schwüren und den immer wechselnden Glaubensprüfungen, entpuppt sich das Spiel schnell als ein Titel den man kurz für eine Runde oder gleich für mehrere Stunden spielen kann, wenn man denn online mit Leuten zusammen spielt. Für Einzelspieler bietet der Titel aber nicht viel Reiz.

Pro

  • Simple aber packende Action
  • Motivierendes Levelsystem
  • Spassiger 4-Spieler Modus
  • Solide Grafik
  • Glaubensprüfungen und Schwüre sorgen für Abwechslung

Kontra

  • Träge und ungenaue Steuerung
  • Zu wenige Kampfarenen
  • Waffen zu gewöhnlich
  • Wenig Interessantes für Einzelspieler

Unsere Bewertung

Grafik
 
72 %
Sound
 
68 %
Steuerung
 
53 %
Gameplay
 
68 %
Multiplayer
 
79 %
Spielspaß
 
73 %

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