insidegames

God of War Collection – PS Vita Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 3. Juni 2014 | 13:22 Uhr von Erzgebirgskind

God-of-War-Collection-PS-Vita-Screenshot-04

Vor über neun Jahren bereits begann der Antiheld Kratos seine blutige Odyssee durch Sony’s Konsolenlandschaft. Im Jahre 2014 erreicht er nunmehr auch die PS Vita in HD-Auflösung und optimierter Steuerung. Ob sich das Revival in der mobilen Version lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

Das Lied von Verrat, Blut und Tod

Im ersten Teil der Serie erhält der spartanische Heerführer Kratos im Tausch gegen seine Seele die Chaosklingen vom Kriegsgott Ares, welche ihn quasi unbesiegbar werden lassen. Und so zieht Kratos mordend durch das antike Griechenland bis er eines Tages beim Abschlachten eines Dorfes feststellen muss auch seine Frau und Kinder ermordet zu haben. Als er herausfindet dass dies eine List von Ares war, wendet er sich von ihm ab und dient ab sofort den anderen Göttern im Olymp. Zehn Jahre später geht er erneut einen Pakt –diesmal mit Athene- ein, die ihm verspricht ihn von seinen Schmerzen und düsteren Visionen zu befreien, falls er ihren alten Erzfeind Ares tötet. Nichts lieber als dass, den mit Ares hat Kratos ja sowieso noch eine Rechnung offen. Nach einigem Abenteuern und Verwirrungen gelingt Kratos das schier Unmögliche, er tötet Ares und rückt an seiner Stelle auf den soeben freigewordenen Posten des Kriegsgottes im Olymp auf.

Tja alles könnte so schön sein als neuer Kriegsgott, doch leider befreiten die Götter Kratos nicht von seinen furchtbaren Visionen die ihn seit dem Tod seiner Familie quälen und auch der gewünschte Freitod wurde abgelehnt. Und so zieht Kratos im zweiten Teil erneut los in seinen hasserfüllten Kampf gegen die Götter um sein vorgegebenes Schicksal zu ändern. Auch hier muss er erst diverse Abenteuer meistern und Fehlschläge überstehen bis er es schafft in einem epischen Endkampf Zeus zu besiegen.

God-of-War-Collection-PS-Vita-Screenshot-01

Lasst die Spiele beginnen

God of War macht immer noch Spaß. Die Story ist episch, das Kampfsystem genial und es verwundert damit nicht, dass Sony die Ableger für die Playstation Vita nachgeschoben hat. Da die PS Vita über weniger Tastenmöglichkeiten als der PS3-Controller verfügt, ist es fast unabdingbar dass einige Funktionen auf das vordere und hintere Touchpad gelegt worden sind. Ist das Nutzen der vorderen Touchpads (bspw. eine Fähigkeit aktivieren oder sprinten) schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergegangen, so kann man das leider von der Funktion des hinteren Touchpads nicht behaupten. Jeder ausgeprägte Rechtshänder der gleichzeitig versucht, die X- oder Kreis-Taste zu drücken und dazu noch das hintere Touchpad zu berühren, wird damit seine Probleme haben. Ansonsten gibt die Steuerung keinen Anlass zur Klage, dass Spiel lässt sich mit der Standardkonfiguration flüssig spielen.

God-of-War-Collection-PS-Vita-Screenshot-03

Bilder, Ton und Scherben

Ob es Sony wirklich ernst gemeint hat mit der HD Umsetzung oder einfach nur schnell auf den fahrenden Revival-Zug aufspringen wollte, daran kommen wirkliche Zweifel beim näheren Betrachten der God of War Collection auf. Zwar haben die Spiele schon ein paar Jahre auf der Kante, dass es aber besser geht, haben andere HD-Revivals bewiesen. Die Zwischensequenzen wurden vollständig im alten 4:3 Format übernommen und weder angepasst noch aufpoliert. Auch die Framerate wurde auf 30 FPS gesenkt, auf der PS3 konnte die Kollektion noch mit 60 FPS glänzen. Insgesamt wirkt die komplette Kollektion optisch nicht wirklich modernisiert. Kanten sind teilweise unscharf, Schriften schlecht leserlich. Man möchte Sony hier am liebsten nochmal nach Hause schicken mit „Setzen, sechs!“.

Die Soundausgabe der Zwischensequenzen hat unter dieser Umsetzung ebenfalls gelitten. Ist im Spiel die Soundausgabe noch gut und klar verständlich, so können auch hier die Zwischensequenzen im Audiobereich nicht mithalten. Der Sound ist dumpf und hallt mehr oder weniger. Technisch kann die Vita mehr leisten, schade dass dieses Potential einfach verschenkt wurde.

Erwähnenswert sei außerdem noch, dass permanente Probleme mit der Trophäenliste bestehen. Manchmal erhält man die Trophäen, manchmal nicht. Für Gamer, die sich genau aus diesem Grund die God of War Collection zulegen, ist dies mehr als ärgerlich.

Unser Fazit

73 %

Für ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis ist es möglich sich auf eine kleine Reise zurück in die Vergangenheit zu begeben. Die Erwartungen sollten jedoch nicht auf ein optisches High End Feuerwerk gelegt werden, sondern darauf dass zwei Klassiker mit einer epischen Story und hervorragendem Gameplay jetzt auch für unterwegs verfügbar sind.

Pro

  • + Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • + Epische Story
  • + Sehr gutes Kampfsystem
  • + Cross-Buy mit PS3

Kontra

  • - Keine gute HD Umsetzung
  • - Umständliche Touchpadsteuerung
  • - Verbuggte Trophäenliste
  • - Zwischensequenzen können nicht abgebrochen werden
  • - Misslungene Rückseitentouchpad-Integration

Unsere Bewertung

Grafik
 
60 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
80 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Jung gebliebenes Spielekind, zockt meist alles was bis Drei! nicht aus der Konsole springt. Im wahren Leben als Jacqueline Track unterwegs ....

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • god of war 2 ps vita keine trophäen
  • god of war vita test
  • god of war collection ps vita test
  • God of war ps vita lohnt es sich zu kaufen
  • god of war vita sprinten
  • <>ps vita god of war collection test
  • god of war ps vita trophäen gehen nicht
  • god of war 2 insidegames

- ANZEIGE -


*