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Guardians of the Galaxy: The Telltale Series – Episode 2: Under Pressure Test / Review

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Veröffentlicht 6. August 2017 | 17:36 Uhr von Marc Wunder

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Wir haben der zweiten Episode von Guardians of the Galaxy: The Telltale Series auf den Zahn gefühlt. Ob uns der Titel überzeugen konnte, könnt ihr jetzt im nachfolgenden Test erfahren.

Alte Helden, neue Feinde

Episode 2 startet nahtlos dort, wo die erste Episode per Cliffhanger endete. Peter Quill kehrt durch die Hilfe des Artefakts – die „Schmiede der Ewigkeit“ – zu den Lebenden zurück. Die Worte „Finde mich!“ seiner in einer Vision auftauchenden Mutter verfolgen ihn. Dem Heldenquintett ist jetzt auch klar, warum das Artefakt so mächtig ist und Hala, die Anführerin der Kree, es unbedingt in ihren Besitz bringen möchte. Vermag es doch durch Aufnahme von Seelen, bereits tote Personen zurück zu holen. Deshalb darf sie es auf keinen Fall in die Finger bekommen. Das Schiff unserer Helden wurde allerdings schwer beschädigt, was Quill dazu bewegt, einen alten Freund aufzusuchen. Fans der Guardians freuen sich daraufhin auf ein Treffen mit Yondu Udonta, dem blauhäutigen Anführer der Ravagers.

Doch nicht nur Peter Quill kämpft mit den Dämonen seiner Vergangenheit, auch in den restlichen Crewmitgliedern toben innere Kämpfe. Gamora würde gern wieder Nähe zu Nebula aufbauen, die aber durch den Tod ihres „Vaters“ Thanos noch wütender auf ihre Schwester ist. Drax ist verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Bestimmung, jetzt wo der Mörder seiner Familie vernichtet wurde. Und auch Rocket würde am liebsten Dinge aus seiner Vergangenheit ungeschehen machen – wobei ihm das Artefakt helfen könnte…

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Böse Aliens und andere Probleme…

Während in Episode 1 die Geschichte ins Rollen gebracht werden musst und es oft zu längeren Actionsequenzen mit Quick-Time Events kam, so nimmt Episode 2 das Tempo zu Gunsten erzählerischen Tiefgangs etwas heraus. Dies ist allerdings nicht schlimm, ganz im Gegenteil. So erhält man interessante Einblicke aus Peter Quills Kindheit oder auch über Rockets Ursprünge als Experiment auf dem Planeten Halbwelt. Nebula, „Schwester“ von Gamora, kommt in dieser Episode auch nicht zu kurz. Die Hassliebe der beiden zueinander wird tiefer beleuchtet.

Was man Telltale diesmal wirklich zu Gute halten muss, ist die Auswirkung der getroffenen Entscheidungen. War es in den meisten ihrer Games bisher so, dass Spielerentscheidung nur kleiner Auswirkungen wie veränderte Dialoge hatten, so werden diese in Guardians of the Galaxy sogar über Episoden hinaus getragen. So entscheidet zum Beispiel die Wahl, an wen man Thanos in Episode 1 verkauft darüber, wo man Episode 2 auf Nebluar trifft. So stattet man dem Museum des Collectors einen Besuch ab, oder rettet die Cyborgfrau vor den NovaCorps. Entscheidungen müssen auch in dieser Episode wieder zur Genüge getroffen werden, so dass man gespannt sein darf, wie sich das Handeln des Spielers auf den Rest der Handlung auswirkt.

Spielerisch betritt Telltale Games auch diesmal kein Neuland. Überwiegend folgt man Dialogen, die mal komisch, mal ernst und nachdenklich daher kommen. Ab und an eingestreute Actionsequenzen – mit tollem 80er-Jahre Soundtrack – lockern die Handlung auf. Frei Flächen zum Erkunden sind quasi nicht vorhanden. Der Bewegungsspielraum erstreckt sich über wenige Quadratmeter.

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Unser Fazit

81 %

Der Handlungsfaden des Abenteuers wird interessant weiter gesponnen. Das gedrosselte Tempo stört in keinem Fall, da man viele interessante Geschichten aus der Vergangenheit der Helden präsentiert bekommt. Natürlich darf auch der obligatorische Cliffhanger am Ende nicht fehlen – wie gewohnt gerade dann, wenn es am spannendsten ist! Wer Episode 1 schon etwas abgewinnen konnte, wird auch bei „Under Pressure“ und darüber hinaus am Ball bleiben.

Pro

  • + Witzige Dialoge
  • + Spannende Handlung
  • + Tolle Charaktere
  • + Cooler Soundtrack

Kontra

  • - Grafikengine mit Altersschwäche
  • - Nur englische Vertonung
  • - kaum „richtiges“ Gameplay

Unsere Bewertung

Grafik
 
65 %
Sound
 
88 %
Steuerung
 
82 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
87 %

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