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Halo 4 – Megatest zur Rückkehr des Master Chiefs

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Veröffentlicht 1. November 2012 | 10:00 Uhr von Fabrice

Halo 4 - Master Chief (Breit)

Es ist kaum zu glauben aber das letzte Abenteuer des Master Chiefs in Halo 3 liegt schon mehr als fünf Jahre zurück. Zwar mussten Xbox 360 Besitzer nicht komplett auf Halo verzichten, doch Fans von Cortana und John – 117 mussten warten. Die Wartezeit ist fast vorbei, denn nächste Woche erwartet uns die Veröffentlichung des heiss erwarteten Nachfolgers von Halo 3, des Anfangs einer neuen Trilogie rund um den Master Chief und eines der am meisten erwarteten Spiele im Herbst 2012.

Obwohl Halo somit zu seinen Wurzeln zurückkehrt, bleibt nicht alles beim Alten. Die ursprünglichen Köpfe hinter der Serie, Bungie, haben einen eigenen, von Microsoft unabhängigen, Weg eingeschlagen. Statt dessen haben die Jungs und Mädels von 343 Industries die Zügel übernommen nachdem sie schon erfolgreiche Arbeit der Neuauflage von Halo: Combat Evolved geleistet haben. Wir gehören zu den glücklichen Wenigen die schon ausgiebig Zeit mit Halo 4 verbringen durften. Nach einer mehrfach komplettierten Kampagne, mehreren Spartan-Ops Einsätzen und etlichen schlaflosen Nächte die im Mehrspielermodus verbracht wurden, konnten wir uns einen guten Eindruck vom Gesamtpaket Halo 4 machen. Vermag es dem Hype und den Vorschusslorbeeren gerecht werden oder hätte der Master Chief lieber weiterhin im Kryo-Schlaf verweilen sollen? Wer mehr wissen will sollte jetzt unbedingt weiter lesen!

4 Jahre, 7 Monate und 10 Tage später…

Das Ende von Halo 3 brachte zwar einen Abschluss für die in Combat Evolved begonnene Story, dennoch blieben viele Fragen offen und das Schicksal des Chiefs sowie seiner stetigen Begleiterin Cortana an Bord der UNSC Forward Unto Dawn blieb offen. Genau an diesem Ort startet Halo 4. Doch seit der Zerstörung der Arche durch die vereinten Kräfte der Menschen und der Elites sind mehr als vier Jahre vergangen in denen das Duo vergeblich auf Rettung gewartet hat. In all diesen Jahren befand sich John im sicheren Kryo-Schlaf, abgeschottet von der Welt. Doch die K.I. Cortana war sich in all diesen Jahren selbst überlassen, alleine und nur mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt.

Eines Tages nach all der Zeit der Warterei wird das Schiff von Truppen der Allianz gekapert, wodurch der Chief wieder das machen muss was er am besten kann. Nach einer improvisierten Flucht vom Schiff und einer Landung auf einem fremden Halo 4 - Kampagne-08 Planeten, fängt das Abenteuer erst richtig an. Schnell wird klar das der Master Chief und die Allianz-Truppe nicht die einzigen Gruppierungen auf dem Planeten sind. Unbekannte Wesen, genannt Prometheaner, machen Jagd auf den Master Chief. Denn beim Planeten Requiem handelt es sich um eine Blutsväter Schildwelt. Doch sie beherbergt ein Geheimnis, ein Wesen des absoluten Bösen welches nichts lieber sehe als die komplette Vernichtung der gesamten Menschheit. Somit liegt es am Master Chief und Cortana diesen neuen, unglaublich mächtigen Feind aufzuhalten da sonst der ganze Krieg gegen die Allianz wertlos war angesichts dieser neuen, fast schon unaufhaltsamen Macht. Doch auch Cortana ist nicht mehr die selbe wie sie einmal war. Für eine K.I. ist es üblich das sie nach einer Lebenszeit von sieben Jahren anfängt dem Wahnsinn zu verfallen. Und Cortana hat diese sieben Jahre schon mit mehr als 12 Monaten überschritten, weshalb sich auch erste Zeichen für ihren Zerfall zeigen.

Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, denn die Geschichte ist wirklich interessant und überraschend emotional. Im Kern der ganzen Geschichte steht die Beziehung zwischen dem knallharten, fast emotionslosen Master Chief und der zarten, am Rand des Wahnsinns stehenden Cortana. Und das ergibt oft interessante Momente. Es ist irgendwie herzerwärmend wenn man sieht und hört wie sich John um seine Cortana sorgt und sein einziges, persönliches, Ziel ist Dr. Halsey auf der Erde zu erreichen um seine kleine, blaue Lady zu retten. Cortana auf der anderen Seite will ihrem grossen Beschützer nicht zur Last fallen und fragt sich gleichzeitig wie es wohl ist ein lebendes, empfindendes Lebewesen zu sein. Zudem dreht sich natürlich die übergreifende Geschichte um den Blutsväter Planeten, die Erschaffer des Planeten und die Prometheaner. Wer die letzten beiden Bücher von Greg Bear (Kryptum und Primordium) weiss schon einiges über diese Wesen die lange lebten bevor sich Menschen und die Allianz bekämpft haben. Alle Leute die eben dieses Vorwissen haben, werden erfreut sein was die Geschichte alles enthüllen wird. Das bedeutet jedoch nicht das Aussenseiter die nur die Spiele gespielt haben und keine der Bücher oder Comics kennen im Dunkeln gelassen werden. Interessante Nebenfiguren sorgen dafür das auch die menschliche Komponenten nicht zu kurz kommt. Ausserdem darf man sich über den Auftritt einer Figur aus der Forward Unto Dawn freuen, welche eine grössere Rolle spielt und für Lacher aber auch für eher emotionale Momente sorgt. Die Geschichte wird gut erzählt, doch Kenner werden dem ganzen wohl mehr abgewinnen können.

Der Kampf beginnt erneut

Nachdem Halo: Reach in vielen Belangen viele Änderungen in Sachen Gameplay brachte, geht Halo 4 jetzt wieder einen Schritt zurück und orientiert sich an Halo 3. Wie gewohnt steuert man seinen Spartaner aus der Egoperspektive und schiesst verschiedene Aliens über den Haufen. Was bedeutet diese Orientierung am dritten Teil? Das Spielgeschehen ist schneller und direkter als noch bei Reach. Und genau das macht Halo 4 äusserst unterhaltsam. Als Spartaner ist man agil, zielgenau und ein laufender Panzer. Das Gesundheitssystem aus Reach wo man seine Basisgesundheit nur mit Health Packs auffrischen konnte wurde gestrichen. Statt dessen bleibt einem wieder nur der wiederaufladbare Schild und wer der verbraucht ist, sollte man gehörigst aufpassen nicht getroffen zu werden. Richtig interessant wird es weil das Gameplay einen viele taktische Möglichkeiten bietet, welche besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden sehr wertvoll sind. Denn obwohl die Levels linear sind und man sich kaum verirren kann, sind die Gebiete in den meisten Arealen eher offen gestaltet. Sie bieten verschiedene Möglichkeiten an Deckung, Höhenunterschiede oder stationäre Waffen. Kämpfe in weitläufigeren Aussenarealen machen auch mehr Spass als Feuergefechte in engen, unterirdischen Blutsväter-Ruinen weil man dort einfach nicht ganz so viel Spielraum für Experimente hat. Kombiniert mit dem vielseitigen Waffenarsenal das alles bietet, von dem standardmässige Sturmgewehr, über ein Scharfschützengewehr bis zu schweren Waffen wie einem Raketenwerfer (alles jeweils vorhanden auf Seiten der Menschen als auch der Allianz, jeweils mit kleinen aber feinen technischen Unterschieden) sorgt dieses taktische Gameplay für viel Spielspass. Alle Kampfsituationen erfordern gewisse Taktiken, ohne welche man schnell einmal stecken bleiben kann. Selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad sind die Gegner nämlich nicht auf den Kopf gefallen. Sie nutzen selbst Deckung, stürmen die eigene Position wenn man in Bedrängnis gerät oder nutzen Granaten um einen aus einer überlegenen Position heraus zu drängen. All das ist gewohnte Halo-Kost. Durch die neuen Gegner, die Prometheaner, wird aber vieles das man bisher kannte auf den Kopf gestellt. Diese verwenden nämlich Kampftaktiken welche man bisher aus der Serie nicht kannte. Die Fusssoldaten, Krabbler genannt, überrennen einen durch ihre schiere Anzahl Halo 4 - Kampagne-15 und können an Decken oder Wänden entlang gehen, wodurch man nirgends sicher vor ihnen ist. Die Springer sind mit den Elites der Allianz vergleichbar. Sie verfügen ebenfalls über wiederaufladbare Schilde, können sich aber auf dem Schlachtfeld herum teleportieren und verfügen über einen mächtigen Nahkampfangriff der einen schnell das virtuelle Leben kosten kann. Die Beobachter auf der anderen Seite sind fliegende Einheiten welche eher unterstützend als aggressiv agieren. Sie können die anderen Prometheaner mit Schilden unterstützen, sie wiederbeleben oder geworfene Granaten zum Spieler zurückschicken. Diese von den Blutsvätern geschaffenen Wächter bringen auch ihr ganz eigenes Arsenal an Waffen mit, welches einem selbst natürlich auch zur Verfügung steht. Übernommen aus Halo: Reach wurden jedoch Panzerungsfähigkeiten. Dank diesen kann man sich für kurze Zeit so gut wie unsichtbar machen, ein Hologramm zur Ablenkung los schicken oder mit einem Jetpack Angriffe aus der Luft starten. Eine Neuerung welche Neueinsteiger freuen und alte Fans überraschen könnte, ist die Tatsache das man nun von Haus aus sprinten kann. Ein einfacher Druck auf den Analogstick genügt und schon rennt man schnell wie der Wind von Deckung zu Deckung. Ist eine solche Funktion wirklich nötig? Eigentlich nicht, Halo hat bisher auch ganz gut ohne funktioniert. Dennoch ist sie komfortabel und kann in den ausufernden Gefechten gegen Dutzende Gegner verflucht nützlich sein. Man mag zwar im vorneherein der Meinung sein das man in Halo die Möglichkeit zu sprinten nicht braucht, wer aber nach Halo 4 wieder zu einem Vorgänger zurück geht wird die Funktion wohl schmerzlich vermissen. Allgemein ist die Steuerung exzellent gelungen und verzichtet auf unnötigen Schnick-Schnack.

Aber was wäre ein Halo ohne Fahrzeugabschnitte? Korrekt, kein richtiges Halo. Und wer auf grosse Schlachten mit vielen Fahrzeugen steht, wird auch von Halo 4 nicht enttäuscht. Egal ob zu Land oder in der Luft, man darf wieder die Kontrolle über Warthog-Jeeps, Scorpion-Panzer oder Longsword-Flieger übernehmen und den Gegnern mächtig einzuheizen. Ausserdem darf man in einem Vehikel Platz nehmen, welches Fans wohl seit der ersten Sichtung schon immer steuern wollten. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten aber es ist ein glorreicher Moment der für Gänsehaut sorgen kann. Alles in allem bietet die Kampagne gewohnte Shooter-Kost die wohl niemanden überraschen wird. Taktische Gefechte welche besonders auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden erst richtig zur Geltung kommen, gepaart mit einem spannenden Waffenarsenal und gegen kluge Feinde lassen aber selten Langeweile aufkommen. Halo 4 baut geschickt Höhepunkt nach Höhepunkt hintereinander ein und versorgt einen mit vielen Erinnerungswürdigen Momenten. Wer aber absolut revolutionäres Gameplay oder einen Haufen Innovationen erwartet, der wird diese nicht vorfinden. Viel mehr kombiniert 343 Industries das beste aus zwei Welten: Halo 3 und Halo: Reach. Daraus entsteht eine von der ersten Sekunde an fesselnde Kampagne, welche einen erst loslässt wenn man die Endsequenz zu sehen bekommt. Diese kann je nach gewähltem Schwierigkeit nach fünf bis acht Stunden über den Bildschirm flackern. Das ist zwar leider nicht allzu viel, dennoch fühlt sie sich zu keinem Zeitpunkt in die Länge gezogen an und versorgt einen mit genug Abwechslung um einen permanent bei der Stange zu halten.

Wir kämpfen zusammen, wir fallen zusammenstellen

Währen die einen auf die Kampagne und ihre packende, reichhaltige Geschichte schwören gibt es für das andere Lager nichts besseres als den Mehrspielermodus. Dieser kommt in zwei Varianten. Einerseits gibt es die Spartan-Ops, episodenbasierte Koop-Missionen welche eine eigene Geschichte erzählen und nach der Kampagne des Master Chiefs statt findet (komplett mit eigenen Zwischensequenzen). Was bedeutet aber episodenartig im Kontext eines Videospiels? Nun, auf der Disc befindet sich erst die erste von fünf Episoden, welche fünf Kapitel bietet in der aus der Kampagne bekannten Abschnitten bietet. Der Missionsablauf ist aber anders als in der Kampagne. Neue Missionsziele, andere Feinde und eine komplett neue Geschichte rund um die Spartan-Feuerteams Crimson und Majestic. Die restlichen (vorerst) vier Episoden werden nach dem Release wöchentlich frei erhältlich sein. Diese Missionen mögen zwar das Gameplay auch in keiner Weise revolutionieren, bieten sie doch genau das gleiche wie auch die Kampagne, dennoch bieten sie zusätzliches Futter für alle die nach der Kampagne noch nicht genug haben. Spartan-Ops Missonen lassen sich, wie auch die Kampagne selbst, mit bis zu vier Spielern absolvieren.

Richtig interessant wird es jedoch beim kompetitiven Mehrspielermodus. Auf der Disc befinden sich acht Spielmodi und 13 Karten auf welchen man sich gegenseitig über den Haufen ballern, verprügeln oder unter die Räder lassen kommen kann. Bis zu 16 Spieler können sich online auf den Schlachtfeldern tummeln, welche alles eigenständige Levels sind und nicht schon aus der Kampagne bekannte Areale. Wie gewohnt kämpft man z.B. im Team-Deathmatch darum welches Team zuerst eine bestimmte Anzahl an Abschüssen erreicht. Oder man entscheidet sich für das klassische Capture the Flag, in welchem man die Flagge des gegnerischen Teams aus ihrer Basis entführen muss um damit in der eigenen Basis zu punkten. Der Halo 4 - Spartan Ops-02 Mehrspielermodus hat im Vergleich zu den klassischen Iterationen aber eine deutliche Frischzellenkur erhalten. Wie in anderen aktuellen Shootern hat man die Möglichkeit seine ganz eigenen Klassen zu erstellen. Man wählt seine Primär- und Sekundärwaffe, eine Panzerungsfähigkeit sowie zwei passive Fähigkeiten welche gewisse Boni mit sich bringen. Je mehr Erfahrungspunkte man im Mehrspielermodus, im Spartan-Ops Modus oder durch Herausforderungen sammelt, desto höher steigt man im Level auf und schaltet somit neue Ausrüstung frei. Glücklicherweise schaltet man sehr schnell eine grosse Auswahl an Sachen frei um seine Klassen auszustaffieren und selbst die Grundausstattung welche einem von Anfang an zur Verfügung steht ist absolut konkurrenzfähig. Wie gewohnt erscheinen auf den Karten während dem Spiel ausserdem die richtig mächtigen Waffen wie Raketenwerfer oder Scharfschützengewehre. Im Gegensatz zu den älteren Teilen ist bei Halo 4 aber der Zeitpunkt und der Ort an welchem sie erscheinen nicht festgelegt. Sie erscheinen zu beliebigen Zeitpunkten und an beliebigen Orten auf der Karte, was verhindern soll das ein Team alle Waffenspawns abdecken kann um den Gegnern keine Chance zu lassen. Ebenfalls neu ist der persönliche Nachschub, welchen man als Killstreaks aus anderen Spielen schon gut kennt. Sammelt man genug Punkte durch Kills, Unterstützungsmanöver oder in dem man Ziele erfüllt, erhält man die Möglichkeit eine Waffe oder eine zeitweilige Verbesserung wie einen Superschild zu bestellen. Diese Nachschübe sind aber nur in wenigen Modi verfügbar wie beispielsweise dem vorher erwähnten Team-Deathmatch. Diese Nachschubmöglichkeiten können entweder für viel Freude aber auch für viel Frust sorgen. Welche Auswahlmöglichkeiten man hat ist rein zufällig. Je nach dem kann man zwischen Schrotflinte, Scharfschützengewehr und Superschild wählen. Wenn man Pech hat gibt es vielleicht nur Granaten, einen Nadelwerfer und eine erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit. Es ist ein Glücksspiel was oft für Unausgeglichenheit sorgen kann. Ansonsten schaltet man während man seinen Level erhöht auch noch neue Panzerungsteile frei, welche aber nur einen kosmetischen Effekt haben. Ausserdem kann man sein persönliches Emblem erstellen, wodurch man reichhaltige Möglichkeiten zur Individualisierung hat.

In Zeiten in denen die meisten Entwickler nur noch auf Online-Multiplayer setzten, steht Halo 4 wie ein Fels in der Brandung. Kampagne und Spartan-Ops Missionen lassen sich zu zwei lokal spielen, während im normalen Mehrspielermodus wie gewohnt vier Spieler zum Zug kommen. Der Mehrspielermodus macht trotz den manchmal unfairen Nachschüben sehr viel Spass. Das Gameplay ist unglaublich schnell, Treffermodelle sind akkurat und die Online-Verbindung ist zumindest in unseren Test-Sessions gegen andere Kritiker und das Entwicklerteam immer auf höchstem Niveau. Gegner halten nicht allzu viel aus, die Balance ist zumindest nach unserem ersten Eindruck gegeben und etlichen Stunden voller Spielspass steht nichts im Weg.

Der Theater-Modus und die Schmiede feiern erneut ihre Rückkehr. Im Theater können bereits gespielte Matches erneut angesehen, geschnitten und aufgenommen werden. Die Schmiede ist zurück und zwar besser als je zuvor. Sämtliche Maps aus dem Mehrspielermodus können nach eigenem Gusto verbessert und umgebaut werden. Neue Tools wie Magneten (um Objekte genauer zu platzieren) oder eine einfachere Handhabung schreien förmlich danach das kreative Geister sich richtig austoben um neue Spielmodi oder Kartenvarianten zu gestalten. Man darf gespannt sein was die Community zu Stande bringen wird mit der verbesserten Schmiede.

Bis an die Grenzen des Möglichen

Was vom ersten Moment an klar ist, das 343 Industries eine technisch wunderbare Arbeit geleistet hat. Schon im ersten Level der Kampagne wird klar wie gut Halo 4 aussieht. Tolle Partikeleffekte, ein grandioser Einsatz des Lichts und eine neue Halo 4 War Games Flood and Complex-06 Stufe an Details für die Serie zeigen was die Xbox 360 alles leisten kann. Erst dank dieser Qualität wird überhaupt erst klar wie grausig die Aliens der Allianz wirklich aussehen dank der grösseren Fülle an Details. Auch das Sounddesign ist aussergewöhnlich gut ausgefallen. Etwas schade ist das Fehler der ikonischen, schon fast legendären, Halo-Titelmusik. Diese hat man wohl bewusst aussen vor gelassen, da es sich bei Halo 4 ja um den Anfang einer neuen Trilogie handelt. Dennoch ist es irgendwie schade diese bekannte Melodie einfach nicht zu hören zu bekommen. Trotzdem gibt es einige beeindruckende Stücke, von welchen besonders der Track mit dem passenden Titel 117 für Begeisterung sorgt. Die in unserer Testversion nur auf englisch verfügbare Sprachausgabe ist auf hohem Niveau und sorgt für viel Atmosphäre. Die künstliche Intelligenz der Gegner ist extrem spannend und fordert einen immer auf der Hut zu sein. Extrem beeindruckend sind auch die CGI Zwischensequenzen, welche man ab und zu in der Kampagne zu sehen bekommt. Auf technisch höchstem Niveau erstrahlt der Master Chief in noch nie da gewesenem Glanz und man muss sich langsam wirklich fragen, wann denn nun ein waschechter Halo-Film in die Kinos kommt (auch wenn die Forward Unto Dawn Miniserie schon mal ein grosser Schritt in die richtige Richtung ist).

Unser Fazit

94 %

Wer die Befürchtung hatte das mit dem Wechsel der Entwickler die Serie zu Grunde gerichtet wird, darf aufatmen. 343 Industries hat eine grossartige Arbeit in allen Bereichen geleistet und Halo 4 ist ein würdiger Nachfolger. Aber es ist in eigentlich allen Belangen ein auf Sicherheit gespielter Nachfolger der kaum Innovation bringt und auf das Altbewährte aufbaut. Ist das zwangsläufig schlecht? Nein, ganz im Gegenteil. Die Kampagne ist eine tolle Geschichte die die menschliche Seite des Master Chiefs zum ersten Mal wirklich zeigt, denn er hat Gefühle für seine Cortana und setzt alles daran sie zu retten. Das Gameplay ist ausgezeichnet und macht Spass, egal ob man das nun alleine oder mit Partnern in der Kampagne zu spüren bekommt oder in den altbewährten Mehrspielermodi welche gut ausbalanciert sind. Wer eine Xbox 360 besitzt und nur ansatzweise auf Shooter steht der kommt um Halo 4 einfach nicht herum. Hut ab 343 Industries für ein tolles, aber teilweise zu sehr auf Sicherheit bedachtes, neues Spiel das die Liebe zu Halo in mir persönlich neu entfacht hat! 343 Industries versteht warum die Halo Serie von unzähligen Menschen absolut geliebt wird und zeigt selbst diese Liebe in Form eines unglaublich gutes Halo 4!

Pro

  • Fesselnde, emotionale Geschichte
  • Sauberes, flüssiges und actionreiches Gameplay
  • Fantastisches Mehrspieler-Erlebnis für on- und offline Spieler
  • Grafisch das wohl beeindruckendste Spiel auf der 360
  • Viel Inhalt für wochenlangen Spielspass
  • Schmiede die mehr zu bieten hat als je zuvor
  • Toller Sound und ein gute (engl.) Sprachausgabe

Kontra

  • "Nur" eine Fortsetzung ohne viele Neuansätze
  • Mehrspielermodus hat teilweise ein wenig zu viele zufällige Elemente
  • Geschichte für Nicht-Kenner der Bücher vielleicht zu unklar

Unsere Bewertung

Grafik
 
93 %
Sound
 
91 %
Steuerung
 
92 %
Gameplay
 
88 %
Multiplayer
 
94 %
Spielspaß
 
95 %

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Autor: Fabrice

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Kommentare

  • Loathing sagt:

    Cooler Review, danke ! ich muss ja zu meiner Schandde gestehen, dass ich noch keinen Halo Teil auch nur angespielt habe. ich denke das könnte sich jetzt bald ändern ^^

  • BigLink sagt:

    Hab ihm forum schon öffter gehört das ich es mir hollen soll werde es mir auf jeden fall hollen aber warten noch ein bisschen bis einer meiner kollegen noch zeit hat das wir es zusammen durch zocken können das hat mir an halo früher immer am besten gefallen `,´

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