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Happy Feet 2 – Das Videospiel Test/Review

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Veröffentlicht 25. Januar 2012 | 20:19 Uhr von Jan Bonino

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Das Spiel zum Film. Bei diesem Satz horcht jedes Gamerohr auf. Warum? Die meisten Filmumsetzungen sind einfach nur Müll und viel zu teuer für ihr Niveau. Ob jetzt auch das Videospiel Happy Feet 2 zu diesem Müll gehört oder doch Spass macht, haben wir für euch herausgefunden. Let`s Dance!

Erik, wo bist du?!

Das Spiel und dessen Story orientieren sich der des Kinofilms. Im ersten Teil hat der Pinguin Mumble sich erfolgreich mit seinen tanzenden Füssen durchsetzen können und ist ein Star unter seines Gleichen. Jetzt hat aber sein Sohn Erik ein Problem. Er kann nicht zum Rhythmus tanzen. Als der kleine Racker auch noch einen fliegenden Pinguin trifft, ist an das Tanzen gar nicht mehr zu denken. Gleich danach reisst Erik aus und Mumble geht mit seinem besten Freund Ramon auf die Suche nach ihm. All das natürlich tanzend.

Level, Kapitel und weiter

Die ganze Geschichte wird in Kapiteln und diese wiederum in einzelnen Levels erzählt. Davon gibt es über 50 Stück. Zu Beginn eines Levels gibt es noch 2 Sätze von Mumble und Ramon zu hören, die nicht gerade sehr überzeugen. Beispiel gefällig?
„Oh, wo könnte Erik nur sein? Wir müssen ihn finden.“ – „Keine Sorge Amigo. Wir werden ihn schon finden.“
Solche Dialoge wirken einfach nur ins Spiel gezwungen und wären nicht nötig gewesen.
Auch später nachdem Mumble und Ramon den kleinen Ausreisser gefunden haben und die Dialoge etwas mehr Abwechslung kriegen, wirken sie immer noch etwas uninspiriert. Die Zwischensequenzen sind jedoch gut gelungen und kommen in einem sehr toll gezeichneten Look daher. Um dann noch den Bildern etwas Dynamik zu verpassen, bewegen sich bestimmte Teile in der Zeichnung. Sehr gut gelöst! Leider sind die Ausschnitte etwas kurz geraten.

Natürlich besteht das Spiel nicht nur aus der Suche nach dem kleinen Erik. Nach dem ihr ihn gefunden habt, geht die ganze Reise von Mumble, Ramon und Erik erst richtig los! Den Rest findet ihr am Besten lieber selber raus in dem man den Film schaut oder das Spiel spielt.

Spielmodi

Einen Online-Multiplayer oder sonstige Spielmodi sucht ihr vergebens in Happy Feet 2. Hier gibt es nur den Story-Modus, der aber zum Glück auch zu zweit durchgespielt werden kann (Koop). Klingt nach wenige, ist es auch. Auch wenn man mit den ca. 50 Levels ein paar Stunden beschäftigt ist, wird es nach den ersten zwei Kapiteln langweilig. Warum? Weil sich alles zu wiederholen beginnt. Was sich genau wiederholt dazu kommen wir jetzt.

In jedem Level geht es darum, möglichst viele Noten und Pinguine zu sammeln. Die Noten werden benötigt um im Songlevel zu steigen. Es gibt 19 verschiedene Songs die man auswählen

kann und dann im Hintergrund abgespielt werden. Diese laufen in einer Endlosschlaufe, bis der aktuelle Abschnitt beendet wird. Wenn dann immer mehr Noten gesammelt werden, füllt sich die Leiste im oberen Bildschirmrand. Ist die Leiste voll, steigt man im Rang und dem Lied wird ein neues Instrument hinzugefügt. Ist die Stufe 7 erreicht, hat man die maximal Anzahl an Noten gesammelt.

Ohne die Musik würde Happy Feet 2 nur halb so viel Spass bereiten und die Motivation wäre auch schon nach dem ersten Kapitel im Keller.

Später kommen noch Boss, Bonus oder Renn Levels dazu, um das Spielgeschehen aufzulockern. Bei einem „Endkampf“ tanzt ihr, in dem die angezeigten Knöpfe gedrückt werden. Angezeigt wird euch das als eine Notenliste bei der ein roter Ball von der linken Seite auf die rechte Seite hüpft.
In einem Bonus Abschnitt können zusätzliche Noten gesammelt werden und bei einem Rennen rutscht man einen Kanal runter. Um das ganze dann noch ein Stück schwieriger zu gestalten, muss man entgegenkommenden Steinen auswichen und über Schanzen springen und einen Move ausführen. Durch einen erfolgreichen Stunt erhält man einen Boost.

 

 

Lauf Pinguin, lauf

Mumble und sein Kumpel Ramon bewegen sich natürlich nicht von alleine und daher müsst ihr sie durch das Abenteuer steuern. Mit dem linken Stick bewegt ihr den Pinguin in die gewünschte Richtung. Mit B kann geklatscht werden und mit X tanzt man. Das Klatschen wird nur bei schlafenden Pinguinen benutzt um sie auf zu wecken. Das Wichtigste im Spiel ist aber das Tanzen. Denn damit können Pinguine die überall in einem Level verstreut sind in die Gruppe aufgenommen werden. Dies ist nötig, weil bestimmte Tiere nur mit einer bestimmten Anzahl an Pinguinen in der Gruppe aufgeweckt werden können. Das gleiche gilt um den Level zu verlassen. Hat man nicht die gewünschte Anzahl erreicht, muss man zurück und die Fehlenden einsammeln. Um das ständige hin und her watscheln ein bisschen aufzulockern, müssen herumliegende Eisbrocken (Kleinere und Grössere) mit einer Stampfattacke aus dem Weg geschafft oder spitze Eiszapfen zerschlagen werden. Später müssen auch Vögel verscheucht werden damit keine Lebensenergie verloren geht. Wer will schon in Happy Feet sterben?

Schönheit ist nicht alles…

Happy Feet ist niedlich. Das kann niemand abstreiten. Auch die Grafik des Spiels ist niedlich, aber kein neues „Wow“-Erlebnis. Trotzdem passt sie zum Spiel und zeigt wie schön ein Sonnenuntergang im Hintergrund sein muss. Die Pinguine im Spiel bewegen und tanzen sich flüssig, es tauchen keine Ruckler auf und am liebsten möchte man Mumble, Ramon oder die Anderen gleich in die Arme nehmen und ganz fest knuddeln.

 

Unser Fazit

74 %

Ich hab schon den Film gemocht und jetzt auch das Spiel. Die Musik hört sich gut an, die Steuerung ist nicht überladen und die Grafik passt perfekt zum Spiel. Leider sind die Sprecher echt mies! So was konnte ich noch nie bei einer Filmumsetzung leiden. Die Boss Levels sind nicht all zu schwer und auf ein Rennen freue ich mich jedes Mal. Leider beginnt sich alles ab dem dritten Kapitel zu wiederholen und die Motivation sinkt. Ohne die auswählbare Musik, hätte ich das Spiel schon längst weggelegt. Auch der Koop Modus hat das Weglegen noch eine Weile hinausgezögert. Früher oder später wird es jedoch verstauben, weil es einfach keinen Wiederspielwert hat. Für die Kleinen ist aber ein tolles Geschenk zum Geburtstag.

Pro

    < li >einfach Steuerung< / li > < li >tolle Musik< / li > < li >19 verschiedene Songs< / li > < li >Musik kann selber ausgewählt werden< / li > < li >Koop Modus< / li > < li >perfekt für Kinder< / li >

Kontra

    < li >nur Story Modus< / li > < li >nach 2 Kapiteln nur noch dasselbe< / li > < li >nervige Dialoge in den Levels< / li > < li >kein Wiederspielwert< / li >

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
50 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
70 %

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Kommentare

  • GameStar sagt:

    Nun ja es ist nicht zu verstehen warum ein Spiel das nichts positives bei der Pro/Kontra hat, auf eine Wertung von 74% kommen kann. Kann es sein das derjenige, der das Spiel getestet hat, sich nur auf die Musik konzentriert hat? Ansonsten ist eine so lächerliche Wertung nicht zu Verstehen. Was müssten dann Topspiele für eine Wertung haben?

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