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Helldivers – Test / Review

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Veröffentlicht 22. März 2015 | 18:50 Uhr von Erzgebirgskind

Helldivers-Screen

Spaßige Twin Stick Shooter Action auf der Next Gen ist eher rar gesät und mit dem Zombiegemetzel Dead Nation oder dem futuristischem Crimsonland ziemlich überschaubar. Da kommt der neueste Wurf von Arrowhead gerade recht und beglückt die interessierte Gamergemeinde mit einem sonyexklusiven Release. Mit einem Einmalkauf erwirbt man die Lizenz für alle drei Plattformen, und eine Cross-Save Funktion gibt es auch noch obendrauf. Das erfreut unser Spielerherz, und ob das Koop-Geballere halten kann was es verspricht erfahrt ihr im folgenden Test.

You’re in the army now

Der Schreibtischjob ist zu langweilig? Familien sollen andere gründen? Sie sind gern an der frischen Luft und suchen wahre Freundschaften? Die Super-Erde bietet Ihnen keine Herausforderungen mehr und das Universum ist gerade groß genug für Sie?

helldivers-screenshot-01

 

Werden Sie ein HELLDIVER!

Wir schreiben das Jahr „noch ziemlich lange hin“ und unsere Heimat ist die Super-Erde. Diese benötigt Schutz vor ziemlich vielen Bedrohungen in Form von Illuminaten, Cyborgs oder Bugs (Ja, auch Bugs, und der Begriff Starship Troopers kommt einem nicht nur beim Anschauen des Eingangstrailers in den Sinn). Trotzdem, wer hier eigentlich wen bedroht ist von Anfang an nicht wirklich klar, und nach einem Tutorial welches sehr gut die grundlegenden Spielmechaniken erklärt, stürzen wir uns ins Getümmel.

Good Morning, Super Earth!

Um zum Schutz der Super-Erde beizutragen wählen wir die Heimatregion einer der Alien-Rassen welche uns bedroht aus und befreien infizierte Planeten von ihnen. Pro Planet und abhängig vom Schwierigkeitsgrad müssen mindestens zwei Missionen erfüllt werden die wiederum verschiedene Aufgaben beinhalten. Ist die Planetenbefreiung erfolgreich absolviert, so tragen wir mit unseren erkämpften Punkten zum Schutz der Super-Erde bei. Weiterhin gibt es Ausrüstung bei erstmaligen erfolgreichen Abschluss, Erfahrungspunkte und bei Levelaufstieg auch Skillpunkte zur Ausrüstungsverbesserung mit obendrauf. Das hört sich einfach an, jedoch steckt hinter dem Spielsystem von Helldivers noch einiges mehr. Die Missionen sind selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad ziemlich knackig und ohne Erfahrung oder bereits erworbene Ausrüstung nur schwer 100%ig erfüllbar. Koop-Play wird damit fast quasi Pflicht, sonst ist sehr schnell die Frustgrenze erreicht. Förderlich dafür ist, dass diese Funktion des Spiels sauber läuft, Couch-Koop lokal, Koop mit Freunden oder auch Koop mit Randoms funktioniert plattformübergreifend sehr gut.

helldivers-screenshot-02

 

Die durch die Hölle gehen

HELLDIVERS entfaltet seine Stärke erst durch das Zusammenspielen mit anderen. Missionen mit höheren Schwierigkeitsgraden können nur im Team erfolgreich abgeschlossen werden. Dazu kommt, dass durch die endlos spawnenden Gegnermassen und der Friendly Fire Funktion es ziemlich schnell sehr chaotisch und unübersichtlich werden kann. Ohne ständige Bewegung, Absprache und Ausrüstung die dem Schwierigkeitsgrad angepasst ist, ist ein Scheitern schon fast vorprogrammiert. Aber genau das macht den Reiz dieses Spiels aus, hat man einmal die doch etwas hohe Einstiegshürde in das Gameplay überwunden, dann macht HELLDIVERS einfach nur noch Spaß.

Wege zum Ruhm

Toll gelöst ist auch das kleine Problemchen mit der doch etwas laschen Story: Diese wird im Prinzip quasi von der Community selbst weiter geschrieben. Jedesmal zum Start des Spiels erhält man einen Überblick wie der Krieg sich entwickelt hat. Fortschritt erreicht man nur, wenn die Community zusammen genug Planeten von einer Alien-Bedrohung befreit hat. Dann sind beispielsweise Kurzzeitevents über 4 Stunden verfügbar, in denen man gegen den Heimatplaneten der jeweiligen Alien-Rasse kämpft. Und auch hier ist der Sieg nur möglich wenn genug Helldivers zusammen an diesem Event teilnehmen und den Aliens mal so gehörig in den Hintern treten. Diese Online-Funktionalität ist ein Klasse-Feature des Spiels und das was man von einem Nextgen Spiel auch erwarten darf.

Das Gleiche gilt auch für die Grafik: HELLDIVERS kann sich für ein Spiel in dieser Klasse durchaus sehen lassen. Auch die Steuerung funktioniert sauber wie erwartet. Das Zusammenspiel über die verschiedenen Plattformen funktioniert ebenfalls reibungslos, lediglich die PS Vita wird in der Multiplayerauswahl etwas später angezeigt. Disconnects während einer Mission haben wir nicht erlebt, höchstens beim Joinen in ein Random-Spiel gab es den einen oder anderen Fehlversuch. Verfügt man über PS4 und Vita, so kann man auch schnell unterwegs weiterzocken, der eigene Spielstand ist sofort verfügbar und muss nicht erst aufwändig über die Cloud hoch und runter geladen werden.

helldivers-screenshot-03

 

Unser Fazit

82 %

Wer ein Spiel sucht um mal wieder mit seinen Kumpels auf der Couch, online oder auch quer über verschiedene Plattformen zusammen ein wenig herumzuballern und dabei auch vor einem knackigen Schwierigkeitsgrad und Taktikanspruch nicht zurückschreckt, der ist mit HELLDIVERS gut bedient. Eine Langzeitmotivation durch die Community-Features ist ebenfalls vorhanden genauso wie durch Tonnen an freischaltbaren Items die für erfolgreiche Missionen auf ihre Abholung warten. Die 20€ sind unterm Strich gut angelegtes Geld und versprechen für viele gemeinsame Spielstunden Spaß und Action.

Pro

  • + Starke Community Funktionen
  • + Hervorragendes Koop-Play
  • + Langzeitmotivation vorhanden
  • + Cross-Save und Cross-Plattform

Kontra

  • - Hohe Einstiegshürde ins Gameplay
  • - Heftiger Schwierigkeitsgrad
  • - Solospiel auf schwer quasi nicht möglich

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
85 %
Spielspaß
 
80 %

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