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Horse Racing 2016 – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 27. Oktober 2016 | 14:24 Uhr von Fabrice

Horse-Racing-2016-Screen

Menschen neigen zu Übertreibungen. Ob Mafia 3, Call of Duty: Infinite Warfare oder fast jeder andere AAA-Titel: irgendjemand nennt sie die schlechtesten Spiele aller Zeiten! Natürlich wissen alle, dass es völlige Übertreibung ist, denn sie alle haben einen gewissen Qualitätsstandard (auch wenn dieser immer wieder zu wünschen übrig lässt).

Alle paar Monate erscheint wieder ein Spiel, dass den Titel des schlechtesten Spiels wirklich verdient. Bei dem gerade erst für die Xbox One erschienenen Horse Racing 2016 handelt es sich um so einen Fall. Technisch überholt, spielerisch langweilig und zudem ist es völlig überteuert. Schwingt euch mit uns in den Sattel, für unseren Horse Racing 2016 Testbericht.

Pferde sind majestätische Tiere. Hat man Kontakt mit ihnen, dann können sie die Seele ihres Gegenübers spiegeln. Mit ihnen zu arbeiten kann einem so viel geben.

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Nimmt man Horse Racing 2016 als Referenz, spielt das überhaupt keine Rolle, denn Pferde sind nichts weiteres als glorifizierte, lebende Motorräder. Man treibt sie mit wildem Knöpfchengedrücke und Peitschenhieben an, um sie so schnell wie möglich über einen Rundkurs zu hetzen. Keine Eleganz, keine Grazie. Nur Rundkurse und Peitschenhiebe.

Im Karrieremodus gibt es zehn Saisons à je fünf Rennen, plus das große Finale mit fünf weiteren Events. In Time Trials muss eine Runde möglichst schnell abgeschlossen werden. In Dragrennen gilt es auf einer kurzen Gerade möglichst schnell zur Ziellinie zu kommen. In Rundrennen, ohne oder mit Hürden, muss man sich auf dem Rundkurs gegen das Gegnerfeld durchsetzen. Der Haken an der Sache ist, dass jedes einzelne Rennen (abgesehen vom allerletzten Event) auf dem genau gleichen, monotonen Rundkurs stattfindet. Nur optisch unterscheiden sie sich ganz minimal. Manchmal hat es den genau gleichen Busch mehrere Dutzend Mal am Streckenrand und manchmal ist die ganze Umgebung aschgrau, als wäre ein Vulkan ausgebrochen. Wie Schnee sieht es nämlich nicht aus.

horse-racing-2016-screenshot-02

Der Ablauf ist immer genau gleich. Man treibt sein Pferd mit wildem Gehämmere auf dem A-Knopf an. Mehrere Male pro Rennen kann die Peitsche benutzt werden, um einen zusätzlichen Boost zu bekommen. Nutzt man sie jedoch zu oft, bricht das Pferd tot zusammen. In Rennen mit Hürden muss zudem im richtigen Moment gesprungen werden, um nicht an Geschwindigkeit zu verlieren. Das ist das komplette Spiel. Es gibt nichts anderes zu tun, außer ganz am Schluss. Dann gibt es ein Punkt-zu-Punkt Rennen durch einen Wald und ein Event das an eine Kür erinnert, in welchem man über Hürden springen muss, um für jeden erfolgreichen Sprung einen Punkt zu erhalten.

Es ist furchtbar banal, eintönig und langweilig. Immer und immer wieder hämmert man einfach auf den A-Knopf ein, um so schnell wie möglich über die gleiche Strecke zu kommen. Technisch ist es ebenfalls völlig veraltet. Es sieht aus wie ein Spiel aus der vorletzten Konsolengeneration und läuft auch so ab. Die Animationen sind furchtbar und steif, die Umgebungen sehen immer gleich aus und die Musik versetzt einen zusätzlich in einen schlafähnlichen Zustand. Der ganze Spaß kostet auf dem Schweizer Marktplatz ganze 39.- Schweizer Franken! Für ein Spiel das kaum eine Stunde an Inhalten bietet und in weniger als drei Stunden komplett durchgespielt werden kann, technisch völlig veraltet ist und stinklangweilig ist, ist dieser Preis unverschämt. Er ist völlig überzogen und niemand, nicht einmal passionierte Erfolgsjäger sollten diesen Preis bezahlen.

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Unser Fazit

8 %

Es ist womöglich nicht das schlechteste Spiel aller Zeiten, denn es funktioniert eigentlich, aber es ist verdammt nah dran. Das was es anbietet, läuft auch genau so wie versprochen. Nur ist das nicht viel. Es ist Monotonie in Reinkultur. Es ist eine technische Farce. Niemand und das meine ich genau so wie ich es schreibe, absolut niemand, sollte sich Horse Racing 2016 kaufen!

Pro

  • + Easy Gamerscore...?

Kontra

  • - Monoton und langweilig
  • - Technisch mehr als eine Generation im Rückstand
  • - Kaum Inhalt
  • - Völlig überzogener Preis

Unsere Bewertung

Grafik
 
12 %
Sound
 
7 %
Steuerung
 
11 %
Gameplay
 
9 %
Multiplayer
 
6 %
Spielspaß
 
3 %

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