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Hybrid – Review / Test

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Veröffentlicht 25. August 2012 | 15:37 Uhr von Christian

Hybrid

Das Grundkonzept des Deckungs-Shooters ist mittlerweile jedem bekannt. Mag es auch zu leichten Abnutzungserscheinungen kommen, so verleiht das Deckungs-System vielen Shootern doch eine taktische Note, die in den meisten Fällen zu gefallen weiß. 5TH Cell, die Macher von Scribblenauts, haben sich dem Genre einmal angenommen und mit einem netten Twist versucht etwas vollkommen Neues zu schaffen. Ob dieser Schuss gelingt oder daneben geht, verraten wir euch in unserem Testbericht zu Hybrid.

Der Kampf um Ressourcen

Hybrid Die Handlung des Spiels lässt sich schnell erklären: Menschen kämpfen gegen Aliens um wichtige Ressourcen, Dunkle Materie, um genau zu sein. Der Spieler entscheidet sich also für eine der beiden Fraktionen um den Kampf für sich und seine Kameraden zu entscheiden. Dafür wählt man auf der Weltkarte eine Region aus und stürzt sich dann direkt ins Kampfgeschehen. Warum dies leider nicht bei Jedem reibungslos funktionieren wird, erfahrt ihr weiter unten.

Da Hybrid vollkommen auf den Online-Part setzt, werdet ihr immer in Gefechte Drei gegen Drei geschickt. Jede Stage bietet viele kleinere Mauern an denen ihr Deckung suchen könnt und von denen ihr eure Gegner ins Visier nehmt. Doch anstatt von Deckung zu Deckung zu rennen, müsst ihr lediglich auf eine der Mauern zielen und betätigt dann auf Knopfdruck euren Jetpack. Dieser fliegt euch automatisch zur anvisierten Mauer hin und erlaubt so, eine überraschend spielerische Tiefe. Denn während ihr fliegt könnt ihr euch gemütlich aufs Schießen und Ausweichen konzentrieren. Auf Knopfdruck beschleunigt ihr euren Flug oder macht diesen gar rückgängig und fliegt rückwärts zurück zu eurer Ausgangsposition. Dank der simplen und präzisen Steuerung funktioniert das nach ein, zwei Matches auch genauso wie es sollte. Dank Upgrades, die entweder durch echtes Geld oder durch Levelaufstiege freigeschaltet werden, gesellen sich noch weitere taktische Elemente, welche den Spielfluss bereichern, dazu. Stärkere Waffen, teleportieren oder einfache Erfahrungsbooster verlocken zum weiterzocken. Leider zeigen sich schon hier einige Probleme: Ob der Preis von 1200 MS Points für einen reinen Online-Shooter wert ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Bots oder die Möglichkeit im Splitscreen zu spielen gibt es nicht. So verliert der Titel leider dann sein gesamtes Potential, sobald die Spieler auf den nächsten Arcade-Shooter umsteigen – und so viele, wie in den letzten Monaten erschienen sind, sowie das baldige Erscheinen der ganz grossen neuen Call-of-Duty- und Medal-of-Honor-Teile,  sieht die Zukunft für diesen aussergewöhnlichen Shooter leider nicht allzu rosig aus. Doch der größte Haken an der Geschichte folgt erst noch…

Verbindungsprobleme und Lag

Hybrid Wenn man schon einen Online-Shooter auf die Beine stellt, sollte dieser auch nach Möglichkeit einen ordentlichen Netzcode verwenden und einwandfrei funktionieren. Leider ist dem nicht so. Sowohl mit unserer Vollversion, wie auch der Demo auf anderen Konsolen bei Freunden kam es oftmals vor, dass das Spiel sich ins Endlose geladen hat. Es wurden keine Spiele gefunden, die Kommunikation mit Servern brach immer wieder ab, es wurden keine Mitspieler gefunden und und und. Wenn man jedes Mal darum bangen muss, ob man nun in ein Spiel reinkommt oder nach 5 Minuten immer noch nichts passierte und aufgibt, mindert den Spielspass deutlich. Wenn Hybrid aber einmal funktioniert, dann sind die Levels überschaubar, die Grafik ist simpel aber mit einem sauberen Look versehen. Jedoch erklären sie noch lange keine Ladezeiten von 60 Sekunden und mehr. Hinzu kommt die traurige Tatsache, dass, sobald auch nur ein einziger Spieler keine perfekte Leitung aufweisen kann, das Spiel absolut unspielbar ist aufgrund übler Lags. So macht das online spielen leider keinen Spaß, wenn man bei jedem Start hoffen muss, die perfekten Mitspieler zu finden.

 

Unser Fazit

59 %

Ist es am Anfang noch ein wenig ungewohnt, so kommt man nach zwei, drei Matches doch schnell in das flotte und unkomplizierte Spielprinzip rein. Die taktischen Komponente und die präzise Steuerung runden das ganze zusammen mit den durchdachten Upgrades ab. Leider ist es die miese Online-Komponente, die das ganze Spiel leider nach unten zieht. Wenn man jedes Mal bangen muss, überhaupt in ein Spiel zu kommen und in den meisten Fällen vor einem ewig ladenden Ladebildschirm hockt, vergeht einem schnell der Spaß an Hybrid. Wer sich ein genaueres Bild machen möchte und wissen will, ob das Spiel mit der eigenen Leitung läuft, lädt sich am besten die Demo und gewinnt selbst einen Ersteindruck. Die lässt einen nämlich eine Stunde im Kampf um die dunkle Materie mitmischen und schon hier kann man sehen, ob Hybrid bei einem funktioniert oder nicht.

Pro

  • Flottes Spielprinzip
  • Präzise Steuerung
  • Sinnvolle Upgrades
  • Saubere und schicke Grafik

Kontra

  • Miserable Online Anbindung
  • Ruckelfreies spielen nur mit einer perfekten Verbindung möglich
  • Sehr lange Ladezeiten

Unsere Bewertung

Grafik
 
65 %
Sound
 
65 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
45 %
Spielspaß
 
35 %

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Im Forum als Christian Ibe oder auf Google+ unterwegs. Inhaber und Chefredakteur von Gamezgeneration.de

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