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inFamous: First Light – DLC Review / Test

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Veröffentlicht 26. August 2014 | 15:03 Uhr von Sandra

inFamous-First-Light-Screenshot

Dieses Jahr sorgte Sucker Punch mit ihrem Action-Adventure Infamous: Second Son für einen respektablen ersten Playstation 4-„Aha“-Effekt. Mit Delsin Rowe galt es Conduit-Fähigkeiten zu erlangen, zu intensivieren und der D.U.P. letztlich mit ihren eigenen Waffen in den Allerwertesten zu treten. Hin und wieder wurde Delsin von Fetch, eine Gleichgesinnte im Kampf gegen die D.U.P.,  unterstützt und jetzt ist es an der Zeit zu erfahren, was es mit der jungen Dame eigentlich auf sich hat.

Willkommen zurück …

…. Abigail „Fetch“ Walker. Fetch ist die Hauptfigur in dem Stand-Alone-DLC inFamous: First Light und folglich erlebt ihr als Spieler, was es mit der rebellischen Frau, ihres Zeichens eine Conduit,  auf sich hat. Dabei hilft ein Blick zurück, und ihr werdet Zeuge, wie Fetch ihr Dasein auch in einem D.U.P.-Gefängnis fristen musste. Gleichzeitig bekommt ihr Einsicht in die Trainingsgepflogenheiten der D.U.P. und wie die Organisation versucht Fetch umzudrehen, um sie vor den D.U.P.-Karren zu spannen. Ganz nebenbei erfahrt ihr auch, dass Fetch eine Bruder, Brent mit Namen, hatte– oder noch hat? – und es kommt, wie es kommen muss: Während einer heftigen Explosion verliert Fetch fast ihr Leben.

Abigail „Fetch“ Walker ist ein mächtiger Conduit und eure Aufgabe ist es nicht nur Fetch zu helfen ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern, sondern auch Rache an denen zu nehmen, die ihr in ihrer und der Vergangenheit ihres Bruders übel mitgespielt haben. Fetch kann, wie für einen Conduit üblich, eine Spezialfähigkeit, in dem Fall Neon, kontrollieren. Außerdem ist sie gesamt sehr schlagkräftig unterwegs und weiß, wie man auszuteilen hat.

infamous-first-light-gamescom-2014-screenshot-07

 

Story-Abschnitte treffen Arenakämpfe

inFamous: First Light steht für sich alleine und kann unabhängig vom Hauptspiel inFamous: Second Son bezogen als auch gespielt werden. Wer die Abenteuer von Delsin seinerzeit gespielt hat, wird sich binnen weniger Sekunden sofort zu Recht finden und Einsteiger bekommen ein umfangreiches Tutorial spendiert.

Anders als noch im Hauptspiel ist die Story in First Light ein probates Mittel zum Zweck und dient in erster Linie dazu euch mit Fetch von Arenakampf zu Arenakampf zu lotsen. In den Geschichtsabschnitten steht hier und da das Erkunden der Umgebung an, das Finden von Items (Lumen, Graffiti), das Zerstören von Drohnen oder auch das Absolvieren von sogenannten Lumen-Rennen. Dahinter verbirgt sich eine temporeiche Neuerung, da ihr mithilfe der Neon-Fähigkeit Superspeed erlangen müsst ohne dabei vom Kurs abzukommen. In den Straßenschluchten und quer durch und über die Wolkenkratzer von Seattle mitunter keine leichtes Unterfangen.

Ist eine Story-Passage erledigt, findet ihr euch in einer Art Arenakampf (Alpha, Beta, Gamma) wieder. Es gilt Fertigkeiten zu vertiefen, sich neue Fähigkeiten anzueignen und dem Gegner zu zeigen, was eine Harke ist. Gesäumt wird das Ganze noch mit speziellen Aufgaben, die erledigt werden können und müssen. Dazu gehören beispielsweise Rettungsaktionen oder eine Art Horde-Spiel, bei dem zahlreiche Gegner auf euch einstürmen und ihr euch eurer Haut erwehren müsst. Im Übrigen können die verschiedenen Arenen über das Menü auch zu jederzeit direkt angesteuert werden.

Wem das im Ganzen zu wenig Action ist, kann sich in der Story als auch in den Arenen zusätzlichen Herausforderungen stellen. So können in der Geschichte auch eine bestimmte Anzahl an Geiseln in Seattle gerettet, Schwachpunkte-, Nahkampf- oder Kometenfall-Kills usw. ausgeführt werden oder bestimmte Objekte verlangen nach Zerstörung. Passende Counter zählen im Hintergrund mit und ist eine Herausforderung abgeschlossen, gibt es SP-Punkte als Belohnung, mit denen wiederum benötigte Upgrades, z.B. Neon entziehen, Lichtgeschwindigkeit, Nahkampf oder auch Stase-Explosion, gekauft und folglich verbessert werden können. Herausforderungen in der Arena, z.B. eine bestimmte Punktzahl während eines Rettungsversuchs zu erlangen oder Geschütze gekonnt überlasten, spucken ebenfalls SP-Punkte. Hüben wie drüben gibt es, ergänzend zum eher linearen Verlauf von Fetch‘ Geschichte, eine Menge an Extraaufgaben.

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Aufpoliertes Seattle

Wiederholungstäter, sprich Spieler von Infamous: Second Son, werden feststellen, dass sich in Seattle mehr bewegt und die Stadt in sich detaillierter, lebendiger geworden ist. Blätter fliegen durch die Luft, es tummeln sich mehr Passanten auf den Straßen, Rauch aus Schornsteinen steigt auf und verdüstert den Himmel und Büsche und Bäume bewegen sich auch mehr. Auch Fetch‘ Neon-Fähigkeit hat optisch nochmals einen Tacken zugelegt und sieht im Vergleich eine Spur besser, voller, intensiver aus. Das Grundgerüst Seattle ist generell geblieben ist, die neuen Details stehen dem virtuellen Abbild der großen US-Stadt allerdings mehr als gut zu Gesicht.

In Sachen Animation, Sprachausgabe als auch Steuerung gibt es nach wie vor nichts zu meckern. In diesen Belangen sind sich Sucker Punch treu geblieben und haben gute Arbeit abgeliefert.

Unser Fazit

83 %

inFamous: First Light macht Spaß, allerdings versehen mit einem „aber“. Anders als noch im Hauptspiel, ist die Story noch weiter in den Hintergrund gerückt und hat dem „zerstöre dies“, „zerstöre das“ mehr Platz eingeräumt. Es wird vergleichsweise weniger erzählt und es geht mehr um Action, Kampf und Zerstörung. Der Stand-Alone-DLC ist in sich recht Arcade-lastig ausgefallen und sorgt dafür, dass vor allem diejenigen Spieler, die ggf. jetzt erst den Einstieg in inFamous für PS4 wagen, ein etwas verzerrtes Bild von dem Action-Adventure gewinnen könnten. Optisch dagegen kann sich der DLC sehen lassen, was gleichermaßen für die In-Game- als auch die Sequenz-Abschnitte betrifft. Bezogen auf den Umfang sollte man sich - je nach Spielskill – auf ca. 5-7 Stunden einstellen, wobei man die meiste Zeit in den Arenakämpfe mit den zugehörigen Herausforderungen verbringt. Wer richtig gut ist, landet dabei im Übrigen in weltweit geführten Highscores, die jederzeit eingesehen werden können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass inFamous: First Light durchaus lohnt, nicht zuletzt da der Anschaffungspreis moderat ausgefallen.

Pro

  • + verbesserte, detailliertere Grafik mit gut gemachten Effekten
  • + Vorgeschichte zu inFamous: Second Son wird erzählt
  • + sehenswerte Animationen
  • + überzeugende Sprachausgabe (Englisch)
  • + Rennfähigkeit verbessert (Figur bleibt nicht mehr so oft hängen)
  • + Einsteiger freundlich
  • + Preis/Leistung geht in Ordnung
  • + ohne Hauptspiel spielbar

Kontra

  • - partiell Clippings & Pop-Ups
  • - Schwerpunkt zu sehr auf Arenakampf gelegt
  • - Aktionsmöglichkeiten in der Stadt während der Story zu wenig vorhanden
  • - Sprachausgabe in Deutsch leider wieder etwas unmotiviert

Unsere Bewertung

Grafik
 
88 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
87 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
83 %

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Leben, lieben, lachen – spielen! Die Pixel und ich sind seit Anfang der 80er Jahre beste Freunde. Mit einem Schneider CPC fing alles an – der Rest ist Geschichte ^-^ Ich mag sie - fast - alle: J-RPGs, Shooter, Action, Adventure, Puzzle… Bei der Achievement/Trophy-Jagd helfe ich euch gerne, selbst sind sie mir nicht so wichtig ;-) Außerdem liebe ich Katzen, mag Action- & Horror-Filme, bin ein Netflix- /US-Serien-Addict und Musik (Metal, 80er, Dance, Oldies, etc.) ist das Nonplusultra (für mich ;-))!

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