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Ivy the Kiwi? Nintendo Wii im Test

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Veröffentlicht 18. Februar 2011 | 22:41 Uhr von Tim Jung

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Die Entwickler Prope und Publisher Rising Star bringen ein Nintendo Wii Spiel auf den Markt. Die Rede ist vom Spiel Ivy the Kiwi. Kann das Spiel mit dem kleinen und niedlichen Küken Ivy überzeugen? Alles wird in unserem Test geklärt.

Die schöne Geschichte beginnt, als ein kleines Küken in einem tiefen Wald aus einem Ei schlüpft. Das Küken mit dem Namen Ivy unterscheidet sich jedoch in zwei Merkmalen von anderen Küken. Sie kann nicht fliegen und ihre Federn sind so rot wie das Feuer. Doch mit Bedauern müsst ihr feststellen, dass Ivy ihre Mutter am Anfang nicht findet. Sofort macht sie sich auf die Suche nach ihr und eine spannende, interessante und schöne Geschichte beginnt.

Auf ins Abenteuer!

Im ersten Level werden euch zuerst einmal die wichtigsten Grundlagen des Spiels erklärt. Ivy läuft, oder besser gesagt rennt alleine nach links oder rechts. Sobald ein Hindernis im Weg steht, kehrt sie um. So gesehen schlüpft ihr nicht in die Rolle von Ivy, sondern ihr seid eine Hilfsperson. Ihr müsst “lediglich“ darauf Acht geben, wohin das niedliche Küken läuft. Euer Ziel ist es mit Hilfe der Wii-Fernbedienung Efeuranken zu platzieren. Somit müsst ihr verschiedenen Hindernissen aus dem Weg gehen, indem ihr das Efeu unter Ivy anspannt. Der A-Knopf muss gedrückt werden und dann muss mit der Wii-Fernbedienung eine Linie gezogen werden. Ivy läuft dann genau auf dieser gezogenen Efeu-Linie nach. So müsst ihr zum Beispiel bei einem grossen Hindernis eine Linie ziehen jene ansteigt. Doch sobald sie zu steil ist, kommt Ivy nicht mehr weiter, das Küken kehrt um und läuft wieder in die andere Richtung. Danach müsst ihr sie wieder dazu bringen, dass sie umkehrt. Die Efeu-Linien können bis zu drei Mal gleichzeitig eingesetzt werden. Sobald eine vierte gemacht wird, löscht es die erste Efeuranke. Falls euch einmal Blöcke oder Gegner im Weg stehen müsst ihr an eurer Efeuranke mit dem B Knopf an der Wii-Fernbedienung ziehen und könnt damit Ivy durch die Blöcke oder Gegner “schleudern“. Diese Methode ist sehr hilfreich und sorgt für Abwechslung. Oft wird auch Geschicklichkeit von euch gefordert, denn wenn ihr nicht schnell handelt, gerät Ivy in Bedrängnis. In den Level erwarten euch viele spitzige und gefährliche Stacheln an jenen Ivy sterben kann. Ausserdem lauern oft auch kleine Monster. Bei Berührungen mit diesen müsst ihr von vorne beginnen.

Bei den ganzen Levels habt ihr immer eine Zeitbegrenzung von 300 Sekunden jene eingehalten werden müssen. Falls ihr zu lange unterwegs seit, müsst ihr von vorne beginnen und ein Leben wird euch abgezogen. Ausserdem gibt es bei abgeschlossenen Levels und guten Aktionen Punkte. Vor allem steigt die Schwierigkeit immer mehr. Zu Beginn ist das Spiel noch recht einfach zu spielen. Sobald aber all eure Leben aufgebraucht sind, könnt ihr zwar wieder beim selben Level beginnen, jedoch werden euch die Punkte abgezogen und ihr müsst wieder bei null anfangen. Leider enthält das Spiel nicht immer die nötige Abwechslung. Die Levels sind vor allem zu Beginn recht linear aufgebaut. Doch mit der Zeit werden sie zum Glück abwechslungsreicher. Auch das Federn suchen bereitet einen Spass und an die etwas andere Steuerung seid ihr euch schnell gewöhnt. Dennoch kann sie manchmal für etwas Frust sorgen, da Ivy die Richtung immer wechselt, falls eine Efeu-Linie im Weg steht. Sobald ihr zehn Federn gefunden habt, egal ob in einem Level oder über mehrere erstreckt, bekommt ihr ein Leben. Der Umfang kann sich durchaus sehen lassen. Es gibt insgesamt über 100 Level. Leider enthält das Spiel keine Checkpoint-Funktion. Falls ihr euch einmal bezwingen lassen müsst, fängt ihr beim Start des jeweiligen Levels an. Sobald ihr jedoch das Hauptspiel mit 50 Levels gemeistert habt, schaltet ihr ein zweites Spiel frei. Hier müsst ihr im jeweiligen Level Schlüssel finden, um das Schloss zu öffnen, welches sich am Ende befindet. Ergo gibt es 100 Levels in Ivy the Kiwi?. Das ergibt insgesamt eine Spieldauer von sicher über sieben Stunden.

Des Weiteren ist auch ein Multiplayer im Spiel integriert. Ihr könnt zu zweit das Abenteuer von Ivy absolvieren. Auch ein Versus-Mode ist enthalten. Hier spielt ihr im Splitscreen gegeneinander mehrere Levels. Der Spieler der das Ziel als erster erreicht ist der Sieger. Jener Modus bereitet einen riesen Spaß.

interessante Kinderbuch-Grafik

Neben der neuartigen Steuerung ist auch die Grafik in einem andern Stil gehalten. Und jene ist grandios! Der Comicartige Stil ist hübsch gestaltet und kann positiv Punkten. Das Spiel wirkt oft wie in einem schönen Märchenbuch und ist atmosphärisch toll aufgebaut. Der Hintergrund wechselt oft und sorgt für stimmungsvolle Abwechslung. Des Weiteren kann auch der Sound positiv überzeugen. Jedes Level enthält ein Musikstück. Jene sind klassisch und bringen eine schöne Stimmung. Manchmal wiederholt sich zwar der Titel, dennoch passt der Sound perfekt zum Spiel.

 

Unser Fazit

80 %

Ivy the Kiwi? ist ein richtig netter Nintendo Wii Titel, ein typisches Geschicklichkeits-Spiel. Es macht richtig Spass mit dem niedlichen Küken Ivy in das Abenteuer zu ziehen. Die Steuerung der etwas anderen Art konnte uns überzeugen und es bereitet einen riesen Spaß die Efeuranken zu ziehen. Geschicklichkeit ist auf alle Fälle gefordert. Oft läuft Ivy in die falsche Richtung und ihr müsst schnell handeln. Die Hauptfigur, Ivy, könnt ihr nicht selber steuern. Auch dies ist einmal eine Abwechslung in den vielen Videospielen. Die Spieldauer beträgt gut sieben Stunden und der Umfang ist mit insgesamt über 100 Levels sehr gut. Auch der Multiplayer bereitet vor allem im Versus Mode richtig Spaß. Die Atmosphäre ist fantastisch. Optisch kann das Ganze auch beeindrucken. Die Grafik ist schlicht gehalten, dennoch wirkt das Spiel lebendig und ist hübsch gestaltet. Lediglich die Abwechslung ist leider nicht immer vorhanden in den Levels. Vor allem zu Beginn erwarten euch oft gleichgehaltene Missionen. Doch je länger das Spiel andauert, desto schwieriger und abwechslungsreicher wird es. Auch der Sound punktet positiv. Er passt perfekt zum Spiel und trägt zu einer schönen Stimmung bei. Wir können für alle Nintendo Wii Spieler den Titel empfehlen, jene ein Geschicklichkeits-Spiel suchen. Ihr könnt hier überhaupt nichts falsch machen.

Pro

  • hübsche Märchenbuch Grafik
  • interessante Steuerung
  • schöner Sound
  • grosser Umfang
  • spassiger Multiplayer
  • schöne Animationen
  • niedlicher Charakter

Kontra

  • etwas zu einfach
  • zu Beginn wenig Abwechslung

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
70 %

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