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James Noir’s Hollywood Crimes 3D im Test

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Veröffentlicht 17. Januar 2012 | 18:04 Uhr von Daniel

James-Noirs-Hollywood-Crimes-Teaser

1961. John F. Kennedy wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, der erste Mensch gelangt ins Weltall, die UdSSR löst mit der Zar-Bombe die bis dato größte von Menschenhand geschaffene Explosion aller Zeiten aus und ein von Puzzles bessessener Mörder treibt in Hollywood sein Unwesen. Letzteres kennt ihr vielleicht nicht, denn das hat sich bloß im kürzlich erschienen, 3DS-exklusiven Puzzle-Spiel James Noir’s Hollywood Crimes 3D ereignet. Und um genau dieses Spiel dreht sich unser Review. Ubisoft hat nach Strategiespielen, Shootern und Rennspielen nun auch etwas fürs Hirn parat. Wie uns das Detektivspielen gefallen hat, lest ihr in unserem Test.

„Willkommen, bei The Incredible Puzzle Masters!“

Neben oben genannten historischen sowie fiktiven Ereignissen gibt es auch The Incredible Puzzle Masters. Eine Quizshow aus der Traumfabrik Hollywood, welche zurzeit die höchsten Einschaltquoten zu verbuchen hat. Die Teilnehmer können – falls sie die Rätsel lösen – jede Woche aufsteigen und als Hauptpreis eine voll und ganz bezahlte Weltreise gewinnen. Doch auch abseits der Serie erlangen sie Ruhm, sie dürfen Produkte berwerben, erhalten Autos und gelangen sogar in die Schlagzeilen. Kein Wunder, dass diese Sendung so beliebt ist. Und nun bewerbt auch ihr euch, um Teilnehmer in dieser Show zu werden. Dazu tippt ihr euren Namen auf das Formular und knipst mit der 3DS-Kamera euer Foto, welches euch noch im weiteren Spielverlauf begleiten wird, versaut es also nicht. Wie sollte es auch anders sein, werdet ihr auch aus mehreren Kandidaten in die Show gewählt. Nun heißt es sich zusammenzureißen, denn euer Konkurrent war bereits an der Reihe und hat sich genug Punkte für die nächste Runde erspielt. Eine Spielwoche später geht es euch an den Kragen. Der Moderator Glenn Darnby heißt euch herzlich willkommen zur Show. Er erklärt euch was ihr zutun habt, und worum es geht. Jede Woche wechseln sich ihr und euer Konkurrent auf Rundenbasis ab. Jedesmal gibt es eine bestimmte, zu erreichende Punktzahl, die irgendwann von einem Teilnehmer nicht mehr erreicht werden können. Dann spielt der übrig Gebliebene eine letzte Runde. Es gibt leichte Rätsel mit einer maximalen Punktzahl von 10, mittlere mit 15 und schwere Aufgaben mit 20 Punkten. Für jedes richtige Ergebnis erhaltet ihr die Punkte, je nachdem wie schwer euer Rätsel war. Wirklich schwer sind die ersten Rätsel nicht, aber später können sich aus ihnen wirklich harte Brocken entwickeln, bei denen ihr am liebsten euren 3DS zerbeißen würdet. Dank der Option Hinweise zu benutzen, ist dies aber nicht wirklich nötig, auch wenn man bei der Beschreibung der Tipps etwas verständlicher vermitteln hätte können. Nachdem ihr die erste Runde für euch entschieden habt und nun weiter gekommen seid, bittet euch Darnby ihm bei einem Drink Gesellschaft zu leisten, bis euer alter College-Kollege Matt Booker auftaucht. Er hat euch im Fernsehen beobachtet und braucht nun eure Hilfe, bei einerReihe seltsamer Morde, bei denen der Täter Rätsel hinterlassen hat. Da die Opfer immer Gewinner der Quiz-Show sind, an der ihr gerade teilnehmt, müsst ihr zusammen mit dem FBI alles unternehmen, um nicht in die Fänge des Mörders zu geraten.

„Darf ich da mal Hand anlegen?“

Während ihr mit anderen Personen Dialoge führt, hat man anstatt der klassischen computergenerierten Figuren auf Schauspieler gesetzt, die euren virtuellen Konversationspartner ersetzen. Auf Details wie Lippensynchronität hat man hier verzichtet, was recht seltsam wirkt und an manchen Stellen einfach nur gehörig nervt, wenn euer Gesprächspartner dutzende Male die selben Bewegungen macht. Die Musik, der Farbfilter und besonders das Intro vermitteln einen guten Charme der 60er Jahre, wie man sie aus Film und Fernsehen kennt. Verlasst ihr das Dialogfenster kommt ihr in den Rätselbildschirm, aus welchem ihr nun hauptsächlich agiert. Denn wirklich bewegen tut man sich kaum, man wird immer strikt von Szenario zu Szenario geleitet – viel Bewegungsfreiheit bleibt einem außer bei mehreren Antwortmöglichkeiten auf Fragen nicht. Denn selbst bei denen gelangt ihr immer wieder auf ein und denselben Pfad zurück, egal was ihr sagt, es läuft stets auf dasselbe Hinaus. Im Rätselmenü angelangt, findet ihr nun entweder auf dem Top- oder dem Touchscreen das wichtige Objekt, mit dem interagiert werden muss. Von Schiebe- über Dreh- bis hin zu Zahlenrätseln ist alles dabei. Im Verlaufe der recht langen und spannenden Story werden die Rätsel selbstverständlich immer kniffliger, falls sich jemand zu Beginn unterfordert fühlt. Der 3D-Effekt kommt einem hie und da recht gelegen, wirklich wichtig, ist er aber dennoch nicht. Den Zwischensequenzen verleiht er dennoch die gewisse Portion Etwas.

Kurzes Detektiv-Vergnügen

Recht lange dauert euer Dasein als Detektiv nicht an. Zwar werden über 100 verschiedene Rätsel geboten, die sich – wenn wir hier auf jedem Detail herumreiten wollen – schon in einzelnen Fällen ähneln. Solltet ihr einige Rätsel in der TV-Serie übersprungen oder nicht zu des Pudels Kern vorgestoßen sein, habt ihr die Wahl sie in eurem Hotelzimmer zu wiederholen, in welchem ihr Fanpost lesen könnt, um Hinweispunkte zu sammeln, die ihr dann in Tipps im Rätselbildschirm investieren könnt, sollte es nicht so aalglatt laufen, wie ihr es euch vielleicht erwartet hättet, Speichern oder ins Hauptmenü gehen könnt. Am Ende jedes Kapitels werden die Geschehnisse erneut beleuchtet, damit euch kein wichtiges Detail abhanden kommt. Und auch sonst werden Point and Click-Fans mit nichts besonderem versorgt, was man noch nichts in anderen Puzzle-Krimis wie Hotel Dusk oder auch Professor Layton kennt, spannend präsentiert ist James Noir’s Hollywood Crimes 3D stellenweise alle Male. Und die herausragenden, deutschen Synchronsprecher tun ihr übrigens und lassen zusammen mit bereits genannten 60er Jahre-Faktoren ebenfalls gute Stimmung aufkommen.

Unser Fazit

70 %

Was soll man sagen? James Noir’s Hollywood Crimes 3D ist ein solider Puzzler, für den 3DS. Die Stimmung der 60er wurde gut eingefangen und die Rätsel machen Spaß und fordern teilweise auch richtig ordentlich. Außer der recht kurzen Spieldauer und einigen grafischen Schnitzern läuft das Spielgeschehen recht flüssig und wenn man genug Hirnschmalz investiert, kann selbst mit diesem Knobelspiel auch wenn nicht Professor Layton drauf steht, ordentlich Spaß haben. Die Funktionen des 3DS wie der Touchscreen, die Kamera und die Bewegungssensoren werden zwar nur selten genützt, aber es macht recht viel Spaß sich per Kamera im Spiel zu verewigen. Etwas mehr Recht auf Bewegung hätte dem Spieler sicher nicht geschadet und die Hinweise hätte man hilfreicher gestalten können. Jeder der sein Repertoire an befriedigenden bis sehr guten 3DS-Spielen aufstocken möchte, darf gerne zugreifen. Jeder andere, der offen ist für dieses Genre, es aber lieber gewohnter haben möchte, bleibt bei Professor Layton.

Pro

  • recht spannende Mörderjagd
  • 60er Jahrestil mit Charme
  • bravoröse deutsche Vertonung
  • viele Aufgaben

Kontra

  • grafisch nicht der Überflieger
  • Animationen wiederholen sich
  • stellenweise richtig schwer
  • Hinweise könnten (ähnlich wie bei der Professor Layton-Reihe) deutlich formulierter sein
  • kurzes Vergnügen
  • gänzlich linear

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
75 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
%
Spielspaß
 
70 %

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Mein Name ist Daniel und größtenteils bin ich im Netz mit meinem Gamertag TheLivingVirus tätig, sowie im Forum. Man sieht sich!

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