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Just Dance 2017 – Review / Test

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Veröffentlicht 19. Dezember 2016 | 17:02 Uhr von Alexander Winkel

Just-Dance-2017-Artwork

Jahr für Jahr kehrt die beliebte Tanzreihe aus dem Hause Ubisoft zurück und nach wie vor unterstützt der französische Publisher dabei auch die Xbox 360 bzw. dessen Kinect. Wir haben ordentlich das Tanzbein geschwungen, die Songs gemeistert und Herausforderer geschlagen. Mit viel Schweiß, aber altgewohntem Spielspaß vergingen einige vergnügte Stunden.

Die Xbox 360 bekommt nicht mehr sonderlich viele Titel ab, aber mit Just Dance 2017 kehrt eine der beliebtesten Serien auf der alten Konsole zurück. Es wird das Tanzbein geschwungen und Ubisoft bzw. deren Entwickler haben die Kinect-Plattform perfektioniert. Sämtliche Songs wurden mit teils äußerst aufwendigen Choreographien versehen, wo bis zu vier Tänzer eine gemeinsame Show abliefern können, das bei typisch knallbunter Präsentation. Ganz so graziös wie in Dirty Dancing sieht es bei uns nicht aus, doch der Schweiß und die anschließenden Belohnungen in Form weiterer Avatare, neuer Choreographien und weltweiten Rekorden macht dies wieder wett. Wer übrigens kein Kinect besitzt, kann auch sein Smartphone mit einer passenden App ausstatten. Das Spielgefühl kann aber bei weitem nicht das wiedergeben, was uns die Kamera bietet.

just-dance-2017-screenshot-06

Sobald das Profil angelegt ist, befindet wir uns in einer länglichen Liste mit sämtlichen 40 Songs von David Guetta feat. Sia mit dem Song Titanium, über Justin Bieber, der mal wieder Sorry singt bis hin zu Klassikern unter anderem Queen und seinem Don’t Stop ne Now. Wer seine Augen aufhält, findet unter den Kacheln auch die bekannten Spielmodi mit Songlisten und die Möglichkeit, den Kalorienzähler zu aktivieren. Außerdem könnt ihr Rivalen aus aller Welt mittanzen lassen und solltet ihr deren Rekorde schlagen, könnt ihr wieder Herausforderungen senden. Wer es vorzieht, quasi parallel zu tanzen, kann sich wie gewohnt auf den World Dance Floor begeben. In diesem Onlinemodus werden Songs vorgegeben oder in einer Wahl zwischen allen Spielern demokratisch bestimmt und man kann unkompliziert jederzeit ein- bzw. auch wieder aussteigen. Mehrere Teilnehmer spielen in einer Gruppe gleichzeitig und nach dem Songs wird zudem noch die aktuelle Weltrangliste angezeigt. Das motiviert, auch so immer wieder das Tanzbein zu schwingen.

Beim Lesen der letzten Zeilen ist sicherlich bereits aufgefallen, dass wir von altbekannten Modi und Möglichkeiten gesprochen haben. Just Dance 2017 ist definitiv kein schlechtes Spiel, dazu müsste in der Entwicklung wahrlich vieles schief gehen, und wem die Songs gefallen, der wird sicherlich gerne wieder das Parkett beackern. Aber wirklich innovativ gibt sich die Xbox 360 Version leider nicht mehr. Seit einiger Zeit liefert uns Ubisoft dasselbe Spiel mit denselben Spielmodi und Möglichkeiten Jahr für Jahr, nur mit entsprechend neuen Songs in der Liste. Wirklich hartgesottene Fans stört das sicherlich nicht, wer jedoch ein wenig Abwechslung möchte und mehr als nur Altbekanntes erleben will, sollte sich lieber die Versionen für die aktuellen Konsolen anschauen. Dort gibt es immerhin ein paar zusätzliche Features und vor allem mit Dance Unlimited die Möglichkeit, die Songauswahl ordentlich zu erweitern.

just-dance-2017-screenshot-03

 

Unser Fazit

72 %

Auch die 2017ner Ausgabe von Just Dance auf der Xbox 360 ist ein grundsolides und spaßiges Tanzspiel. Die Kinect-Erkennung ist wie immer gelungen und die Choreographien für bis zu vier Tänzer ziemlich anspruchsvoll. Dennoch macht der Titel unglaublich viel Laune, vor allem dank der Rekorde und dem Partyspaß. Nur leider wird die Xbox 360 Variante stiefmütterlich behandelt und sicherlich nur noch aufgrund des Erfolges und der kauffreudigen Kundschaft noch mitgezogen. An der Spielmechanik wird, anders als bei den Ablegern der aktuellen Konsolen-Generation, aber nicht mehr gefeilt. Altbekannte Spielmodi, ein gewohntes Menüsystem und dieselben Herausforderungen und Erfolge wie bereits in den letzten Jahren - das ist natürlich nicht sonderlich revolutionär.

Pro

  • + 40 abwechslungsreiche Songs und gute Choreographien dazu
  • + Sehr gute Kinect-Erkennung und dadurch anspruchsvolles Tanzgefühl
  • + Wie immer extrem farbenfroh, aber passend zur Partystimmung
  • + Nach wie vor ordentliche Spielmodi und Onlinemodus vorhanden

Kontra

  • - Nach wie vor fehlt der Trainingsmodus, das trotz teils kniffliger Choreographien
  • - Einfacher Austausch der Songs, ansonsten hat sich gegenüber den Vorgängern nichts getan

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
80 %

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Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

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