Just Dance Kids - Review / Test - insidegames

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Just Dance Kids – Review / Test

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Veröffentlicht 9. Februar 2012 | 13:46 Uhr von Marcel

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Ubisofts Just Dance Kids ist für die Zielgruppe von 4-8 Jahren gedacht. Ob nun Ubisoft seine Zielgruppe zufrieden stellen kann und was wir so von Just Dance Kids halten gilt es zu ergründen. Ist es nur ein Just Dance mit Kinderliedern oder ist die Gradwanderung gelungen und ein kindgerechtes Spiel auf der Basis von Just Dance entwickelt? Doch wie testet man, ob ein Entwickler es schafft ein Spiel für Kinder zu schaffen? Wir sind Spieler, Tester oder auch jahrelange Zocker. Da hat sich die Insidegames Redaktion was ganz tolles Einfallen lassen. Wir haben 3 Kinder im Alter von  4, 6 und 8 Jahren das Spiel einfach mal testen lassen. 

Der Start war diesmal nicht so einfach wie sonst, da 3 kleine Mädchen ungeduldig an einem rumzerren weil sie tanzen möchten. Also schnell das Spiel in die Konsole – starten – und sehen was kommt. Und da folgt auch schon der erste Eindruck:  ein Kind gerechtes, aufgeräumtes und einfaches Menü. Nachdem der erste „Berühren zum weitermachen“ geklickt ist, sehen wir das Menü, doch dazu später mehr,  denn erst wollen die Mädels tanzen. Also auf den Button „Tanzen“ gedrückt und Song ausgewählt. Dann geht’s auch schon los. Die beiden größeren tanzen den Posen der vortanzenden Kinder nach.

Der Tanz und die Punktevergabe

Der erste Tanz fängt sehr schnell an und als Beobachter kommt in einem der Gedanke auf, dass es doch sehr schwer aussieht. Die Choreografien sind teilweise recht schnell und kompliziert. Teilweise wirken Sie sogar hektisch. Die beiden großen Mädchen haben gut mitgemacht hatten ihren Spaß. Am Ende des Liedes dann die Auswertung. Es erscheinen 2 Balken nebeneinander und die Punkte zählen hoch, dann kommen noch Sterne, die Bonuspunkte vergeben z.B. für eine Combo oder aber für den aktivsten Tänzer. Das ist eine Sache die Kinderaugen zum Strahlen bringt.

Jetzt tauschen wir die Spieler aus, denn nun will die 4-Jährige auch nicht mehr länger nur zuschauen. Somit tritt sie mit dem 6-jährigen Mädchen zum Test. Im Menü ist unten eine Leiste mit den Buttons „Alle“, „Jünger“,  „Älter“,  „Leicht“ und  „Schwer“.  Wir  wählen für diese Runde „Jünger“ und „Leicht“. Die Oberleiste lassen wir für diese Runde außer Acht.

Nun tanzen die Beiden gegeneinander, und Sie haben eine Menge Spaß dabei. Bis unsere kleinste Tänzerin die Übungen im Bildschirm begreift und  schließlich nachahmt, sind schon die nächsten Bewegungen an der Reihe. Das Spiel wirkt auch in dieser Schwierigkeitsstufe noch sehr schwer.  Am Schluss nimmt das Spiel eine tragische Wendung. Die Große hat 5-mal so viel Punkte wie die Kleine. Zur Belohnung bekomme ich von der einen Seite einen durchaus zufrieden- glücklichen, und von der anderen Seite einen traurig- enttäuschten Blick zugeworfen.  Daher ab zurück ins Menü.

Spielmodi

Voreingestellt ist in der oberen Leiste des Menüs  „Einfach“  doch das hat unserer 4-Jährigen Testerin fast die Tränen in die Augen getrieben. Die anderen beiden Punkte im Menü lauten „Team-Bestergebnis“ sowie „Pose & Tanz“. Teamergebnis hört sich nach der Lösung des Problems an, also umgestellt und nochmal getanzt. Und ganz  am Ende sehen wir es. Es gibt diesmal nur einen Punkte-Balken und alle Punkte, die beide Mädchen ertanzt haben werden zusammen gezählt. Da freuen sich dann wieder beide, das nächste Lied wird ausgewählt und weiter getanzt.

Schnell zeigt sich auch, dass die Bewegungen flüssiger werden und die Punkteskala schneller ansteigt.

Jetzt wird mal wieder getauscht und die Größte tanzt mit der Kleinsten. Diesmal wird am oberen Balken „Pose & Tanz ausgewählt.

Erst wirkt alles identisch –  doch dann kommt es – die Musik stoppt – und wir sehen einen schemenhaften Körper, in dessen Pose wir verharren sollen, bis es weitergeht. Das kommt bei den Kindern nicht so gut an, also wieder zurück ins Menü und den Gruppenmodus einschalten.

Beobachtungen

Was auffällt ist, dass die Hintergründe und Effekte recht schön und kindlich passend sind, also absolut für diese Zielgruppe geeignet.

Für Erwachsene eher gewöhnungsbedürftig, ein wenig merkwürdig und vielleicht auch lustig anzusehen ist, dass  die Kinder wie Stars angezogen sind. Man hat den Eindruck eine Band aus 8-jährigen legt zu einem Kinderlied eine Boygroup-Choreografie hin. Das sollte man dem Spiel aber nicht negativ anlasten. Es geht ja um den Spaß der Kinder – und der ist definitiv gegeben.

Kreativ

Nach circa  zehn Tänzen, die unsere kleinen Testerinnen bis dahin absolviert haben kam das absolute Highlight.

Im Kreativ-Modus kann man sich einen Song aussuchen, und dann frei tanzen – nach Lust und Laune. Sei es, um eingeübte Schritte zu trainieren oder um mal lustig locker rumzuhüpfen.  Dank Kinect-Sensor wirst du aufgenommen und tanzt nun direkt im Fernseher herum. Nach der Aufnahme kannst  du deine Tanzbewegungen abspeichern, um dann später deine Choreographie selbst nachzumachen – es gibt wieder Punkte für  die richtigen Bewegungen.

Die Augen meiner Tänzerinnen strahlten.  Und spätestens da merkt man, dass Ubisoft seine Hausaufgaben gemacht hat.

Bemerkung

Es gibt noch 2 weitere Spielmodi. Der erste heißt „Songlisten“ in ihm sind nur Lieder zu Gruppen zusammengefasst  für z.B. Mädchen  oder Jungs. Der andere Modus nennt sich „Endlos-Mischung“  hier werden 15, 30, 60 oder 120 Minuten angewählt die man dann spielen kann ohne immer einen neuen Song einzeln anwählen zu müssen.

Kinect

Die Kinect-Steuerung beherrschten alle Kinder auf Anhieb und auch die Sensibilität im Menü war angenehm. Fairerweise muss man dazu sagen, dass alle Kinder Kinect und auch das navigieren durch Menüs gewohnt sind.

Schade ist jedoch, dass die Buttons im Menü nicht durch Piktogramme dargestellt wurden. In der Zielgruppe können eine Menge Kinder nicht lesen.

Negativ fiel jedoch auf, dass im Co-op Modus der zweite Spieler nach jedem Spiel erneut durch Winken auf sich aufmerksam  machen musste. Und dann durfte er winken und winken und  nochmals winken, bis er dann endlich wieder eingeloggt wurde.  Das ist natürlich ein ganz großer Minuspunkt. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen erkennt das Spiel seine Spieler  oft nicht auf Anhieb – da winken die Kinder schnell mal mehr, als dass sie tanzen.

Das Spiel wurde von unserem Moderator KUeNSTlicher getestet. Herzlichen Dank!

Unser Fazit

78 %

Ein schwieriger Test, da man immer aufpassen muss, das Spiel mit den „richtigen“ Augen zu sehen und zwar mit denen der Kinder. Ein Kritikpunkt ist, dass im Menü alle Buttons beschriftet – und somit für Kinder rätselhaft sind. Man hätte das sicher besser lösen können. Zweiter Punkt ist die ungenaue Kinect -Erkennung, das können andere Spiele besser. Hervorzuheben ist aber auf jeden Fall, dass es den Kindern Spaß macht und aufgrund der Vielzahl verschiedener Lieder (40 an der Zahl) für jeden Geschmack was dabei ist. Zwar hat Ubisoft mit dem Spiel keinen perfekten Titel abgeliefert, aber das Spiel ist auf jeden Fall sein Geld wert und macht den Kindern eine Menge Spaß. Und auch die Eltern können sich freuen, denn es werden Kondition, Ausdauer und Fitness trainiert.

Pro

  • + einfache Menüführung
  • + kindliche Kulisse und Effekte
  • + schöne Lieder mit lustigen Tänzen
  • +Teamwertung

Kontra

  • - Kinect Erkennung
  • - zu schnelle Tanzbewegungen
  • -kein Trainingsmodus
  • -keine Sprachauswahl im Menü

Unsere Bewertung

Grafik
 
74 %
Sound
 
82 %
Steuerung
 
66 %
Gameplay
 
78 %
Multiplayer
 
76 %
Spielspaß
 
86 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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