Kampf der Giganten: Dinosaurier 3D - Review - insidegames

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Kampf der Giganten: Dinosaurier 3D – Review

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Veröffentlicht 5. April 2011 | 0:50 Uhr von Keysjore

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Kampf der Giganten Dinosaurier 3D

Einst wurde die Erde von mächtigen Urechsen regiert, den Dinosauriern. Es war eine wilde und wüste Zeit, die auf den Gesetzen der Nahrungskette basierte: Fressen und Gefressen werden. Doch in einer dunklen Stunde kam Unheil über die Welt der Dinosaurier. Mitten im Zentrum der Erde entsprang ein bedrohlicher Vulkan; Asche und Lava fegte über das Land. Eine Zeit des Chaos brach herein, regiert von dem wohl Welt ersten Superschurken – Professor Archosaurus. In seinem überhaupt nicht geheimen Geheimversteck in einem Klischee-Vulkan wie er im Bild steht, auf der Spitze der Erde, brachte er Tod und Verderben über das verwüstete Land. Nur eine Macht konnte ihn aufhalten, die laut einer uralten Prophezeiung aus vier ethisch unterschiedlichen Dino-Champions besteht. Sie sind das D-Team. Eine schnarchige Truppe vier unglaublich langweiliger Urzeitechsen mit zwei gemeinsamen Zielen: Dinosaurierleichen schänden und Spieler anöden. Begleitet unsere vier nicht voneinander unterscheidbaren Freunde durch lineare superlangweilige Level. Erkundet rein gar nichts, sammelt Knochen und Dinoüberreste, die euch unnötige Extras bescheren und erlebt unepisch, immer gleich bleibende Kämpfe im atemberaubenden 3D-Gewand.

Keine Action!

Zur Auswahl stehen euch vier unterschiedliche Dino-Arten: Räuber, Jäger, Verteidiger und Verfolger, die jeweils unterschiedliche Rassen beherbergen. Der Umfang wirkt auf den ersten Blick groß und auch optisch unterscheiden sich die Dinos deutlich voneinander. Im Spiel selbst merkt man fast keine Unterschiede; jeder Dino hat einen normalen Angriff und eine Schubsfunktion. Auch die Kampf-Animationen sehen fast immer gleich aus. Während der T-Rex mit seinem riesigen Schädel auf den Wiedersacher einklopft, schwingt der Stegosaurus mit seinem Schwanz von links nach rechts. So stampft ihr also durch die kurzen Levelabschnitte über vertrocknete Zweige, kleine Steinhaufen und große Felsen bis ihr auf einen von insgesamt vier Dinokämpfen in jedem Level stößt. Jedes Szenario verfügt über fünf Level, in der ihr auf eine mögliche Dino-Art pro Level trifft, die immer wieder die gleiche Angriffs- und Verteidigungsstrategie abverlangt. Beispiel: Fröhlich stampft ihr durch den Dschungel, zerstört hier und da mutwillig einen Fels oder ohne hin schon am Boden liegenden Bäume und sammelt nebenbei ein paar Dinosaurierleichenteile ein.

Stampf, Stampf, Stampf.

Oh, ein Dino.

Let’s Fight!

Nachdem ihr den B-Knopf malträtiert, blockt euer Dino-Widersacher ab und holt mit einem roten Aufleuchten zum Gegenangriff aus. Ein kurzer Schwung nach rechts und der B-Knopf wird weiter gequält. Von taktischen Kämpfen nicht der Hauch einer Spur, auch die unterschiedlichen Angriffsmuster der einzelnen Rassen, bringen keine Abwechslung in das stumpfsinnige Button-Mashing. Über das monotone Spielgeschehen hilft selbst die durchaus gelungene Grafik nicht hinweg. Die sich ständig wiederholenden Levelmuster werden durch ansehnliche Licht- und Schatteneffekte, fallende Blätter oder lodernde Flammen gut in Szene gerückt. Auch die Dinos sehen klasse aus, besonders die Animationen wirken sehr flüssig. Der 3D-Effekt bringt zwar keine spielerischen Ergänzungen mit sich, verfügt dafür aber über eine komplette Spielunterstützung. Selbst das Menü wird plastisch im 3D-Gewand präsentiert. Negativ auffallend ist die Empfindlichkeit der 3D-Stärke, hier verlangt es viel Fingerspitzengefühl bis eine erträgliche Einstellung gefunden ist. Die auf der Spielhülle angezeigte Touchpad-Funktion ist im Spiel merkwürdigerweise nicht enthalten. Das Touchpad-Feld vom 3DS wird überhaupt nicht genutzt, auch bei der Charaktererstellung bleibt dieses ungenutzt. Die Steuerung des Titels bietet nur wenig Angriffsfläche, die Aktionselemente bleiben bei jedem Ablauf identisch. Die Steuerung durch die Levelabschnitte fällt dafür sehr unsauber und schwerfällig aus. Ein weiterer Minuspunkt sind die gelegentliche Spielabstürtze. Häufig nach dem beenden eines Kampfes, gefriert der Bildschirm und das komplette System muss neugestartet werden.

Magere Extras

Im „Mistgeburten-Editor“ könnt ihr euren Dinosaurier nach Belieben verschandeln. Durch das Einsammeln von Knochen und dem Spielfortschritt erhaltet ihr neue Farben und Muster. Wieso die Möglichkeit besteht eine majestätische Urzeitechse mit Sternen und einem pinken Anstrich zu verschandeln, bleibt mir jedoch schleierhaft. Wirklich schöne Muster und Farben gibt es nämlich nur wenige. Auch die stolzen 500 Sammelobjekte, die als Ausrüstungsgegenstände verwendet werden können, rutschen durch das monotone Kampfsystem fast gänzlich in den Hintergrund. Bis zu drei unterschiedliche Dinoleichtenteile kann ich an meine Kriegerechse anbringen. Durch das vorbestimmte Kampfgeschehen, haben die Statusverbesserungen der Objekte zu wenig Einfluss auf das Spielempfinden. Im „Kampf der Giganten: Dinosaurier 3D“ wird die StreetPass-Funktion zum Organhandel. Hier könnt ihr mit anderen Besitzern des Titels eure erbeuteten Leichenteile gegen anderen unnützen Kram tauschen und so eure pathetische Sammlung erweitern. Kämpfen darf natürlich nicht zu kurz kommen. Begegnet ihr, während euer „Kampf der Giganten: Dinosaurier 3D“ aktiv ist, einem anderen Spieler, so bricht ein wilder Kampf zwischen den prähistorischen Monstern aus, sofern sie von der gleichen Rasse sind. Andernfalls gibt es nur ein paar weitere unnötige Gaben.

Unser Fazit

30 %

Fazit: „Kampf der Giganten: Dinosaurier 3D“ enttäuscht auf ganzer Linie. Wer einen netten 3D-Dino-Brawler erwartet hat, wird bitter enttäuscht. Wieso verleiht man dem Spiel nicht etwas Bewegungsfreiheit in den Kämpfen? Jeder Kampf fühlt sich gleich an, auch die Umgebung sieht nahezu immer gleich aus. Selten hab ich so ein monotones Spiel gespielt. Durch den schlechten Aufbau des Spielgeschehens werden die stolzen 500 Sammelobjekte, die auch als Ausrüstungsgegenstände dienen, fast unnötig und haben einen zu geringen Einfluss auf die Kampfentwicklung der Dinos. Auch das stattliche 3D-Menü und die mehr oder weniger interessanten freischaltbare Inhalte, können dem Gesamtpaket nicht mehr Substanz verleihen. Unterm Strich bleibt eine nette Grafikdemo mit sehr gelungenen Grafik- und 3D-Effekten, das aber leider zu einem völlig überteuerten Preis verhökert wird.

Pro

  • gelungene Grafik
  • gute Darstellung der Dino-Animationen
  • brauchbare 3D-Effekte
  • schönes 3D-Menü
  • ordentlicher Umgebungsgeräusche
  • 18 unterschiedliche Rassen
  • Hintergrundwissen zu Dinosauriern
  • StreetPass-Funktion

Kontra

  • schwer anpassbare 3D-Einstellung
  • ständig wiederholende Levelmuster
  • Kampfanimationen wiederholen sich
  • spielerisch fast kein Unterschied zwischen den Rassen
  • Nur 5 Missionen
  • monotoner Ablauf
  • abwechslungsloser Soundtrack
  • schwache Upgrade-Objekte
  • magere Extras
  • keine Touchpad-Funktion
  • keine Spieler Vs. Spieler-Funktion
  • gelegentliches Aufhängen des Spiels
  • hoher Preis

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
50 %
Gameplay
 
20 %
Multiplayer
 
30 %
Spielspaß
 
20 %

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