Kinect Star Wars - Test / Review - insidegames

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Kinect Star Wars – Test / Review

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Veröffentlicht 8. Mai 2012 | 10:42 Uhr von Kevin

Star Wars Kinect_Microsoft_Xbox 360_Lucasarts

Mit Kinect Star Wars ist ein weiterer vielversprechender und von vielen langerwarter Titel in der Kinectreihe erschienen. Dass das Spiel eher die „sanftere“ Gamergeneration und nicht die sogenannten „Hardcoregamer“ unter uns anspricht dürfte ja wohl jeden klar sein. Nach unseren Tests mussten wir erschreckt feststellen in diesem Spiel ist die Macht nicht mit uns. Da haben die Padawane der Microsoft Studios keine gute Arbeit geleistet, obwohl sie ja schon mit Kinect Sports bewiesen haben das sie Superspiele machen können. Kinect Star Wars hätte doch genremäßig ein echt tolles Spiel werden können. Aber leider nur hätte können. Warum haben die Macher nicht an die anderen großen Star Wars Spiele angeknüpft und eine echte Star Wars Story erschaffen. Stattdessen kann man sich nur zwischen mehreren Modis entscheiden welche mehr oder weniger lustig sind. Also möge der Test mit uns sein!

xb360_kinectstarwarsa Da die Story gerade mal drei Kapitel umfasst und innerhalb von drei/vier Stunden erledigt ist ist dieses Spiel Story technisch doch eher uninteressant. Man kann die Story nicht einmal mit einem der bekannten Charaktere spielen, nein man muss einfach irgendeinen Charakter nehmen der sich erst mal einen Namen machen will. Aber ohne Hilfe bringt dieser nichts zu Stande. Man hat hier die Chance die größten Schlachten der Star Wars Filme zu spielen und den Krieg der Sterne hautnah mitzuerleben. Aber weit gefehlt anstatt sich mit Lichtschwertern in epischen Schlachten zu schlagen, fuchtelt man wie wild herum und hofft Kinect würde doch irgendwas von dem wilden Gefuchtele erkennen. Kinect verweigert schlichtweg die Ausführung eurer Bewegungen, was natürlich dazu führt das eure Gegner sich frohlockend über euch hermachen können und so den Sieg auf ihrer Seite haben. Die Machtgriffe wiederum die man mit der linken Hand ausführen muss werden doch relativ gut erkannt und klappen auch meist. Aber diese Machtgriffe alleine reichen leider nicht alleine aus. Man kommt sich schon wie ein Depp vor bei dieser wilden Fuchtelei und nichts klappt. Man hat das Gefühl das die Gegner nach mehrmaligen Blocken und Angreifen unsererseits aus Langeweile aufgeben und umkippen. So kann man nicht mal als Padawan bestehen, geschweige denn ein Jedi werden.  Solche Duelle kann man auch direkt als Modus wählen und hier gegen die ultimativen Jedis und Siths antreten, was wiederum auch keine Änderung bringt sondern auch nur wilde Fuchtelei erfordert. Schnell ertappt man sich bei diesem Spiel, dass man vor Blödsinn und Langeweile nur dummes Zeug anstellt, wie unbedeutende Gegner einfach wie wild vor Wände oder ihre Gefährten zu schleudern. Mehrere kleine Minispiele sorgen für etwas Abwechslung, so kann man zum Beispiel einen Speeder fliegen oder einen Geschützturm bedienen, aber von der Langeweile können diese nicht wirklich ablenken.

Der große mächtige Rancor

Ihr seid der große mächtige Rancor was im ersten Moment doch recht spaßig ist. Ihr rennt auf vier Planeten herum wo ihr Gegenstände durch die Gegend werft, die Einwohner fresst und einfach so viel zerstören wie es die Zeit erlaubt. Aber leider reagiert auch hier der Kinect Sensor mehr schlecht als recht. Aber leider war es das auch schon wieder in diesem viel zu kurzen Modus.

Das Podrennen

xb360_kinectstarwarsp Dieser Modus löst bei echten Star Wars Fans feuchte Augen und ein gewisses Kribbeln im Bauch aus. Man fühlt sich gleich wie Anekin Skywalker und möchte Sebulba in seine Schranken weisen. Ihr fahrt hier auf sechs verschiedenen Strecken mit euren Pods Rennen und versucht den Sieg zu ergattern. Kinect ist in diesem Modus sehr erkennungsreich und erkennt alle Bewegungen wodurch dieser Modus sehr viel Spaß macht und das auch über längere Zeit. Einzig die verschieden Aktionen behindern sich gegenseitig, so kann es passieren das ihr vor die Wand kracht wenn ihr euch zum Beispiel den Staub oder das Wasser vom Visier wischen wollt. Zum fahren braucht ihr beide Hände die nach vorne gestreckt Gas geben und den Flitzer fahren lassen. Wenn ihr die Hände nach hinten zieht bremst ihr ab und könnt so ruhiger in die Kurven gehen ohne euch zu überschlagen. Aber ihr werdet schnell merken das dies ganz schön auf die Arme geht und der ein oder andere auch Muskelkater haben wird. Die Kontrolle werdet ihr auch beim benutzen eurer Power- Ups verlieren, denn wenn ihr den Arm hochreißen müsst um zum Beispiel ein Scharfschützen- Droiden zu aktivieren ist es wieder hin mit der Kinecterkennung. Aber trotz alledem macht der Podrennenmodus doch sehr viel Spaß und ist Langzeitmotivierend, bis auf die Schmerzen in den Armen.

Der Tanzwettbewerb

xb360_kinectstarwarsk Der wahrscheinlich lustigste in diesem Game ist der galaktische Tanzwettbewerb. Die verschiedensten Figuren des Star Wars Universums schwingen hier ihr Tanzbein und tanzen sich die Seele aus dem Leib. Zu umgedichteten Popsongs der letzten 15 Jahre schwingen zum Beispiel C3PO, Storm-Trooper usw. das Tanzbein. Bekannte Songs sind hier zum Beispiel Christina Aguileras „Genie in a Bottle“ aus welchem „Princess in a Bottle“ wurde. Han Solo tanzt zu dem bekannten Song von Jasen Derulo „Ridin‘ Solo“ und  Boba Fett zu YMCA, was in Empire: Today umgewandelt wurde. Man muss vorgegebene Choreographien wie die „Müllpresse“, den „Doppel-Blaster“ oder den „Chewie-Knuddler“ nachahmen. Hier gibt es leider die größten Schwierigkeiten mit Kinect, es weigert sich schlichtweg die Befehle zu befolgen. So ist dieser Tanzmodus zwar an sich lustig aber die Steuerung echt unnötig.

Dies und Jenes

Grafisch gesehen hat man die lange Entwicklungszeit echt nicht genutzt um das Beste rauszuholen. Man hat es hier mit klobigen Figuren, matschigen Texturen und zahlreichen kleinen Patzern zu tun.

Schlimmer noch ist die deutsche Synchronisation der Charaktere, wie C3PO und R2D2, die so unterirdisch sind das es besser wäre den Ton auf stumm zu stellen und sich selbst seinen Teil zu denken.

Unser Fazit

76 %

Kinect Star Wars hätte der Kinect Titel schlechthin werden können, aber zum Leidwesen vieler Fans ist es das nicht. Nicht ein einziger Modus kann einen über lange Zeit richtig fesseln und begeistern. Der Kinectsensor ist extrem unzuverlässig und hat üble Aussetzer. Auch grafisch gesehen ist dieses Spiel nicht der Knaller, aber nichts im Vergleich zu der grottigen Synchronisation. Gott sei Dank gibt es hier und da noch einen Modus der spaßig ist, wie beispielsweise das Podrennen. Aber alles in allem ist das Spiel langweilig und hat keinerlei Langzeitmotivation, das Spiel ist an einem Abend durchgespielt. Wir müssen ganz klar sagen, dass dieses Spiel keine Kaufempfehlung wert ist.

Pro

  • + doch witziger Tanzmodus
  • + doch guter Podrennen- Modus
  • + Koop-Modus

Kontra

  • - wenig Bewegungsfreiheit
  • - grausige Synchronisation
  • - schwammige Grafik
  • - schlechte Kinect-Erkennung
  • - langweilige Lichtschwertduelle

Unsere Bewertung

Grafik
 
76 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
69 %
Gameplay
 
78 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
74 %

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