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Kinectimals im Test

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Veröffentlicht 9. Dezember 2010 | 0:16 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

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Das Spiel sieht putzig aus und die kleinen Tiger-, Löwen- und Pantherbabies sind zum knuddeln niedlich animiert und vertont! Die Geschichte wird in witzige und spaßige Minigames gepackt und es zieht sich für den Spieler dadurch quasi ein roter Faden durch die Kampagne. Bei anderen vergleichbaren Spielen gibt es diesen Faden nicht und Sie werden mit der Zeit schnell langweilig oder man weiss einfach nicht mehr was man noch machen kann/soll.

Bei Kinectimals beginnt alles mit dem ersten Flecken Land auf der ansonsten unerforschten Landkarte. Dort muss man nun fünf verschiedene “Kapitel” absolvieren um ein neues Kartenstück zu finden, welches einen dann in eine neue Region bringt, wo es ebenfalls fünf Kapitel zu bewältigen gibt usw. Man kann via Weltkarte dann auch ständig hin und her wechseln (zB. zum Shop).

In jedem Kapitel gibt es nicht nur dutzende Möglichkeiten sich mit seinem Tierbaby zu beschäftigen sondern auch etliche Minigames und zum Abschluss jeweils einen Wettstreit an dessen Ende man Punkte erhält die letztlich angeben ob man einen Gold-, Silber- oder Bronzepokal gewonnen hat. Der Ehrgeiz der Erwachsenen kann hier schnell entflammt werden um jedes Gold sicher nach Hause zu bringen und man ertappt sich dabei wie man im Reih-um-Verfahren mit den Zuschauern jeweils versucht den Wettstreit mit den nötigen Punkten für Gold abzuschließen.

Bevor es jedoch zu diesen Wettkämpfen kommt muss man die einzelnen Kapitel erst beenden. Man muss sich dazu lediglich mit seinem Schoßtier beschäftigen und ihm z.B. Tricks beibringen oder mit ihm Ball spielen, ihn waschen und füttern oder Funkauto fahren etc. Es gibt viele Möglichkeiten “Erfahrungspunkte” bzw. “Spielgeld” zu sammeln. Genügend Erfahrungspunkte vorausgesetzt steigt man ein Kapitel auf und erhält neue Spielzeuge für sein Tier oder Accessoires wie Halsbänder und Anhänger, die man seinem Tier umhängen darf. Für das erhaltene Spielgeld kann man im örtlichen Lemurenshop eigenes spielzeug und Verschönerungen für das Tier kaufen.

Per Schatzsuche (wird im Laufe der ersten 2 Stunden freigeschaltet) lassen sich auch Trophäen finden die dann das eigene Haus schmücken. Später auch eine eigene Schmetterlingssammlung. Damit ihr Tier die Schätze ausgräbt müssen sie mit den Händen buddeln – sonst tun die Pfoten des kleinen Rackers nämlich gar nix!

Letztlich geht es im Spiel darum sich zum einen um sein Haustier zu kümmern und es bei Laune zu halten und auf der anderen Seite die einzelnen Minigames zu meistern die pro Kapitel gestreut werden um so in der Story, die auch nett mit Ingamevideos weitererzählt wird, voran zu schreiten.

So muss man Hindernissparcours bestehen, Autorennen fahren oder schlicht Dosen mit einem Ball abwerfen (gibts später auch als Fußballvariante mit Seifenblasen die man per Fuß mit einem Ball abschießt). Die Spiele sind zwar abwechslungsreich und einfallsreich, ähneln sich dann letztlich jedoch trotzdem immer wieder. Nichts desto trotz ein sehr sehr gutes Spiel das nicht nur kurzweilig unterhalten will sondern auch gut und gerne ganze Abende füllen kann!

Die Steuerung – und damit das wichtigste – funktioniert dabei recht ordentlich und bisweilen sogar richtig gut; Einzig das Werfen der Bälle erforderte etwas Eingewöhnungszeit da der Sensor empfehlenswerterweise nur mit Bällen die von unten nach oben geworfen werden (Hilfestellung erhält man auch von seinem fliegenden Helferchen per Text und Ton) richtig funktioniert. Will man einen Ball von oben nach vorne werfen resultiert dies oft in chaotischen Flugbahnen oder im Wurfstreik. Die Technik funktioniert gut bis sehr gut aber eben noch nicht perfekt ;-)!
Um sich sein Tierchen von der Seite aus anzusehen oder zu graulen, geht man einfach einen Schritt zur Seite und streichelt los: Das ist spaßig und die kleinen Kerlchen sind einfach nur zu süß (probieren sie mal sich auf den Boden zu knien und mit den Fingern auf den Boden zu klopfen damit der kleine sich hinlegt und drehen sie sich dann im Kreis – einfach nur niedlich!)!
Beim Hindernisparcour als Beispiel müssen Sie auf der Stelle joggen damit sich ihr Tier vorwärts bewegt und dann bei entsprechenden Hindernissen springen oder sich ducken – wer unsportlich ist kommt hier schnell ins Schnaufen (wie ich zum Beispiel). Auch sehr anstrengend (!!!!) ist das gute alte Volleyball mit ihrem Haustierchen, hier ist von Pritschen bis Baggern und wilden Fußbewegungen alles dabei, was ihre Kondition hergibt – ein Spaß für Groß und Klein auch als Zuschauer!

Kleiner Wermutstropfen muss auch erwähnt werden (wenn etwas nur gelobt wird mutet es doch seltsam an oder?): Im englischen Original kann man seinem Tier einen Namen geben und das Spiel merkt sich die Stimme. Fortan dürfen Sie beim erlernen der Kunststückchen auch via Sprachbefehl wie “Braver Junge!” oder “Sitz!” oder “Schlaf!” Kommandos geben die ihr kleiner ausführt. In der deutschen Version funktioniert dies leider noch nicht wird haber hoffentlich per Patch nachgebessert – wäre schade drum wenn man sein Kätzchen nicht ab und an loben dürfte!

Auch die Ausrichtung an die kleinen Kinder bemerkt der Erwachsene selbstverständlich an allen Ecken und Enden, denn hier wird bewusst auf Frustmomente verzichtet und das kleine fliegende Helferlein kommentiert das Geschehen auf dem Bildschirm sehr kindgerecht und zum Teil überflüssig (für Erwachsene) aber eben für die Kinder sehr schön!

Die Steuerung wie schon erwähnt klappt super nur das Werfen von oben funktioniert praktisch nicht (in Bezug auf glaubhafte Flugbahnen).

Wer Kinect nicht kennt oder noch nicht hat der sollte sich eigentlich nur eine Frage stellen: Möchte ich mich beim Spielen bewegen und mit vollem Körpereinsatz spielen? Wenn ja dann kaufen Sie sich Kinect! Und Kinectimals für die Kleinen und Großen Katzenliebhaber gleich dazu! Sie werden es bestimmt nicht bereuen. Ich jedenfalls habe es trotz erwachsenem Alter nicht bereut! Und wenn sie Kinder haben gibt es kaum ein schöneres zB. Weihnachtsgeschenk für die Kids zumal die sich dann auch beim Zocken wirklich bewegen ;-).

Dieser Gastautorenbeitrag wurde von Herr Schmidt Peter eingereicht. Herzlichen Dank für das ausführliche Kinectanimals Review!

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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