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Kung-Fu High Impact – Test

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Veröffentlicht 11. Januar 2012 | 17:38 Uhr von Axel Färber

Letzte Änderung 2. Februar 2012

Kung Fu High Impact_Titel_150x150

Beat ‘Em Up und Kinect – kann das gut gehen? Woran Fighters Uncaged, einer der ersten Kampfsport-Titel für Microsofts Bewegungssteuerung, kläglich gescheitert ist, versucht sich nun die Virtual Air Guitar Company. Ob sich der Kauf lohnt oder ob ihr euch lieber in der Kung-Fu-Schule einschreiben solltet, erfahrt ihr hier in unserem Test.

Mittendrin statt nur dabei

Habt ihr das Spiel erst mal ins Laufwerk geschmissen, erwartet euch zunächst das übersichtlich gestaltete Menü, welches, wie das gesamte Spiel, inklusive der Story-Sequenzen und Landschaften, im Comic-Stil gehalten ist. Die Navigation fällt kinderleicht, was man bei vielen Kinect-Spielen ja nicht gerade behaupten kann, und ist wahlweise auch mittels Controller möglich.

Die Hauptattraktion des Spiels bildet der 15 Kapitel umfassende Story-Modus. Ihr selbst kämpft euch hierbei durch Horden von Monstern und das mit vollem Körpereinsatz. Anstatt aber jetzt irgendeinen Avatar zu steuern, werdet ihr direkt ins Spielgeschehen importiert. Die Steuerung funktioniert dann sehr intuitiv: Lasst die Fäuste fliegen oder vollführt eure besten Kung-Fu-Kicks um euren Feinden das Fürchten zu lehren. Besonders eindrucksvoll sind auch die Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung: Ihr seid in einem Sumpfgebiet, welches unter Wasser steht. Bewegt ihr euch jetzt schlägt das Wasser wellen und man hört eure Plantsch-Geräusche. Oder ihr werdet im Hafen von Zombie-Herden aus Fracht-Containern überrannt? Kein Problem: Ein einfacher Kick Richtung Tür schließt sie und ihr habt eure Ruhe. Falls euch das noch nicht reicht könnt ihr auch noch beliebige Objekte aus eurem Haushalt dazu verwenden, den Feinden gehörig eins überzubraten. Da wird die Stehlampe schnell mal zum Schwert und der Regenschirm zum Schutzschirm. Das alles und die Treffergenauigkeit funktionieren so präzise wie nur bei wenigen Kinect-Spielen und geben euch wirklich das Gefühl mittendrin statt nur dabei zu sein.

Zusätzlich stehen euch im Kampf einige Superkräfte zur Verfügung. Springt ihr zum Beispiel in die Luft und streckt beim Landen die Faust nach unten könnt ihr ein Erdbeben auslösen. Fliegen könnt ihr, indem ihr die Hände seitlich ausstreckt und es ist sogar möglich Blitze zu schleudern und Pfeile zu schießen. Außerdem stehen euch Power-Ups zur Verfügung, wie beispielsweise Schadensverstärkung oder Verwandlung in einen Riesen.

Comic-Held

Zu Beginn eines jeden Kapitels müsst ihr einige teils lustige, teils verrückte Posen nachstellen und werdet dabei fotografiert, so dass ihr euch dann im Anschluss selbst in der Geschichte wiederfindet. Das Ganze wird, wie schon erwähnt, im Comic-Stil erzählt und hält einige Überraschungen bereit. Die Story ist ziemlich abgefahren, am lustigsten wird es vor allem, wenn ihr euch dann selbst in den Comics an unerwarteter Stelle entdeckt.

Nach den Comic-Einblendungen verschlägt es euch dann jedes Mal an eine andere Örtlichkeit, an der ihr gegen Dämonen, Untote, Riesen oder Drachen ankämpfen müsst. Zwischendrin erwartet euch dann noch der ein oder andere Boss, der versucht euch das Leben schwer zu machen. Insgesamt ist der Story-Modus sehr unterhaltsam, fällt aber etwas kurz aus. Den Epilog habt ihr bestimmt schon nach spätestens 5 Stunden erreicht.

Neben dem Story-Modus gibt es dann noch den Survival-Modus, in dem ihr in mehreren Runden ums Überleben kämpft. Zusätzlich gibt es die Kampfplanung, in der ihr euch eigene Herausforderungen zusammenstellen könnt und einen Multiplayer-Modus, in dem ihr mit Kinect gegen bis zu vier Spieler mit Controller antreten könnt.

Unser Fazit

80 %

Kung-Fu High Impact macht vieles richtig und zeigt deutlich, was alles aus Kinect rausgeholt werden kann, wenn man nur genug kreative Ideen hat. Der Story-Modus ist etwas kurz ausgefallen, was aber durch den Survival- und Multiplayer-Modus fast wieder wettgemacht wird. Wer also mit Beat ‘Em Ups etwas anfangen kann und schon immer auf ein innovatives Kinect-Spiel gewartet hat, kann bedenkenlos zugreifen.

Pro

  • Tolle Steuerung
  • Lustige Comic-Sequenzen
  • Verrückte Story
  • Verschiedene Superkräfte

Kontra

  • Kurze Spieldauer
  • Gegen Ende etwas eintönig

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
88 %
Gameplay
 
82 %
Multiplayer
 
71 %
Spielspaß
 
80 %

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