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Kung Fu Panda 2 – Der Test

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Veröffentlicht 2. August 2011 | 16:44 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. Februar 2012

Kung Fu Panda 2 Screenshot (1)

Po ist wieder zurück und stürzt sich in eine neue, abenteuerlustige Reise unter dem gleichnamigen Kinofilm „Kung Fu Panda 2“. Da darf die passende Kinofilm-Umsetzung nicht fehlen. So hat sich Publisher THQ die interessante Lizenz geschnappt, um ein auf Kinect basierendes Spiel zu entwickeln. Für Kinect-Spieler wird sogar mit zusätzlichen Minispielen geworben. Ob das gut geht? Unser Test zu „Kung Fu Panda 2“ weiss es.

Im Erstling, hat Po den bösen Tai Lung besiegt und stieg dadurch zum Kung Fu Meister auf. Er erfüllte sich damit seinen grössten Lebenstraum, was für den korpulenten Panda eine kleine Sensation ist. Wie sagt man so schön? „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“ und so geht auch diese Story weiter. Nachdem Tai Lung besiegt wurde, haben sich seine treuen Anhänger aus der Dunkelheit erhoben und starten eine Revolution gegen die Bewohner. Angst, Schrecken und das blanke Chaos regiert. Po kann das nicht tolerieren und versucht dem Chaos ein Ende zu bereiten.

Die Story von „Kung Fu Panda 2“ bietet für Kinder genügend Stoff für eine gute Unterhaltung, doch leider ist die Synchronisation nicht das nonplusultra, was der tollen Atmosphäre aus dem Erstling erste Abstriche tut. Viele Gags die im Kino für gute Lacher sorgen würden gehen leider flöten. Der erste Teil war wirklich gelungen und hatte viele Spieler begeistert. Es scheint aber so als hätte THQ den zweiten Teil lieblos dahingeklatscht. Die Entwickler haben sich nicht die Mühe gemacht um jeden Charakter aus dem Kinofilm ins Spiel zu portieren. Neben unserem Helden Po trifft man nur auf Shifu, die furiosen Fünf und zahlreiche Wölfe, was mager und enttäuschend ist.

Träge, aber spassig!

Werfen wir einen Blick auf die Bewegungsteuerung: Dank Kinect werden auch Couch-Pantoffeln zur Bewegung animiert. Wer in „Kung Fu Panda 2“ seine Feinde in aller Kung Fu Kunst vermöbeln will, muss wie ein wilder Ninja um sich schlagen und kicken. Ein kleiner Tipp am Rande: Stellt Tische, Stühle und was sonst noch so im Weg herumstehen kann weit, weit weg. Auch wenn das jetzt nach purer Action klingt, die Realität sieht anders aus. Die Gegner lassen sich zwar mit verschiedenen Schlägen und Tritten ins Jenseits befördern, aber richtiges Kung Fu Flair springt nicht auf den Spieler über.

Das liegt sicher ein Stück weit daran, dass nicht alle Bewegungen sauber und korrekt vom Kinect-Sensor interpretiert werden. Zu allem Unglück wird einem erkundungsfreudigen Spieler nur wenig Freiheiten gewährt und geboten. Immerhin lockern verschiedene Minispiele das trockene, einseitige Spielgeschehen auf. Dazu zählen unter anderem Nudeln servieren, typische Moorhuhn Schiessereien und wilde Rikschafahrten. Trotzdem kommt das Spiel nicht über eine Spielzeit von mehr als vier Stunden, was angesichts der Tatsache, dass THQ den vollen Preis für das Spiel will, eine Frechheit ist. Erfolge und Trophäen Sammler weichen lieber auf einen Verleih oder borgen sich das Spiel bei einem guten Freund aus.

Pfui!

Kann wenigstens die Technik etwas reissen, wenn der Spielspass schon nicht auf Touren kommt? Leider nein! Grafisch dürft ihr keinen Meilenstein erwarten. Po und seinen Gegnern fehlt es an Liebe zum Detail und interessanter Abwechslung. Immerhin sind die Zwischensequenzen optisch noch ansprechend. Warum es trotzdem zu gelegentlichen Rucklern kommt bleibt schleierhaft. Vor allem ist das für einen Kinect Spieler noch weit aus nerviger als für einen Spieler der mit Controller spielt.
Was nichts ist, kann nichts werden. So verhält sich das auch mit den Soundeffekten und der musikalischen Begleitung. Die musikalische Begleitung stammt nicht aus dem Film und versorgt die Ohren nicht mit bombastischen, wohltuenden Sound. Ganz geschweige von der Anfangs erwähnten miesen Synchronisation. Die Gags sind emotionslos und völlig lahm gesprochen. Schade um die gute Filmlizenz.

Unser Fazit

55 %

Die Erwartungen an „Kung Fu Panda 2“ sind sicherlich gross gewesen, zumal der Erstling ein gelungener und erfolgreicher Wurf war. Leider versagt das Lizenz Spiel in so ziemlich jeder erdenklichen Kategorie. Der Kinect Sensor interpretiert oftmals eine falsche Bewegung, was auf Dauer ziemlich nervig ist. Die Technik auf dem Bildschirm ist allerhöchstens Mittelmass. Der Supergau ist der magere Umfang. „Kung Fu Panda 2“ bietet vier Stunden Beschäftigung und das für einen Vollpreistitel. Schade, denn ich hatte grosse Hoffnung in das Spiel gesteckt. Zumal ich total auf Pandas abfahre und der Kinect Technologie viel Gutes abgewinnen kann. Immerhin sind die Erfolge und Trophäen derart einfach, dass in wenigen Stunden die Platin Trophäe und die vollen 1000 Gamerscore auf eurem Konto landen können.

Pro

  • Panda
  • einfache Erfolge / Trophäen

Kontra

  • fehlende Abwechlsung
  • miese Optik
  • emtionlose Synchronisation
  • nach 4 Stunden durchgespielt

Unsere Bewertung

Grafik
 
50 %
Sound
 
40 %
Steuerung
 
50 %
Gameplay
 
50 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
45 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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