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L.A. Noire – Der Test

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Veröffentlicht 27. Mai 2011 | 0:03 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 29. Februar 2012

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Wer an die Entwickler von Rockstar Games denkt, denkt als erstes wohl an die modernen 3D-GTA Versionen oder an das vor einem Jahr erschienene Red Dead Redemption. Nun steht das neuste Spiel in den Regalen welches unter der Schirmherrschaft von Rockstar entstanden und mit produziert worden ist. Für die eigentliche Entwicklung ist jedoch das australische Team Bondi verantwortlich, welche auf die jahrelange Erfahrung und das umfangreiche Know-How von Rockstar zurückgreifen konnten.

Die Rede ist natürlich von L.A. Noire, ein Spiel in dem man in das Los Angeles der 50er Jahre eintauchen kann um als Detective des LAPD Kriminalfälle zu lösen. Bei L.A. Noire verschwimmen die Grenzen zwischen Film und Videospiel. Ist es eher ein interaktiver Film oder ein filmisches Spiel? Kann diese Art von Game sowohl Film-Freaks als auch Hardcore Zocker gleichermassen überzeugen? Wir haben unsere besten Anzüge ausgepackt, die Fedoras entstaubt und uns in der XBox 360 Version nach Los Angeles gewagt!

Die Stadt der (gefallenen) Engel

Cole Phelps ist ein dekorierter Kriegsheld der im 2. Weltkrieg als Offizier gegen die Japaner gekämpft hat. Als er zurück kam wollte er weiterhin Gutes tun, weshalb er sich für den Polizeidienst entschied. Logischerweise fängt man eine solche Karriere ganz unten an, denn auch Cole muss als niederer Verkehrspolizist anfangen. Doch schnell zeigt sich, dass er ein echtes Naturtalent ist was die Spurensicherung und die Aufklärung von kniffligen Kriminalfällen angeht. Er folgt seiner Berufung und wird schnell ins Verkehrsdezernat befördert. Dort erwarten ihn die ersten richtigen Fälle. Als geborener Mann des Gesetzes bleibt es jedoch nicht dabei, denn der gute Detective Phelps arbeitet sich im Spielverlauf durch mehrere Stationen innerhalb der Polizei. Nach dem Verkehrsdezernat geht es noch zur Mordkommission, zum Sittendezernat und zur Brandermittlung. Doch trotz den wechselnden Stationen und Partnern bleibt das Ziel immer dasselbe: all die Mörder, Serienkiller, Betrüger, Kinderschänder und Vergewaltiger gehören hinter Schloss und Riegel.

L.A. Noire bietet insgesamt 21 Fälle mit einer Länge von jeweils 15 bis 60 Minuten, wodurch die Spielzeit für die Hauptmissionen bei etwa 11 bis 13 Stunden liegt. Während die Geschichte der einzelnen Fälle spannend erzählt und gut inszeniert wird, lahmt die übergreifende Hintergrundgeschichte besonders in den ersten zwei Dritteln des Spiels ziemlich stark. Erst gegen Ende des Spiels kommt die Story um Cole Phelps richtig in Schwung. Das wiederum bedeutet dass gerade die Hauptfigur lange blass daherkommt. Cole erfährt dabei viel weniger Beachtung als die verschiedenen Nebenfiguren. So erfährt man z.B. ganz beiläufig dass er verheiratet ist und Kinder hat. Zwar kriegt man immer wieder Rückblenden von Cole im Krieg zu sehen aber auch diese wirken bis zum letzten Spieldrittel sinn- und zusammenhanglos. Der Grossteil des restlichen Aufgebots an Figuren ist jedoch grösstenteils gut gelungen. Das Highlight sind ganz klar die Cops des LAPD. Da gäbe es Captain James Donnely, Coles Vorgesetzter in der Mordkommission. Dieser Mann des Glaubens nutzt gerne biblische Sprüche, so bezeichnet er seine Detectives als „Kreuzritter“ und droht Verdächtigen gerne „Gottes gerechten Zorn“ an. Ein anderes Prachtstück von L.A. Noire Ensemble ist einer der Partner von Phelps, Finbar „Rusty“ Galloway. Rusty ist ein Cop der alten Schule, trinkt während der Arbeitszeit gerne mal 1-2 Kurze und ist mit jeder Verhaftung zufrieden, solange ein Ganove dafür im Gefängnis landet. Ob es dieser nun auch war oder nicht ist nebensächlich solange die Strasse vom Abschaum gesäubert wird. Doch auch die Bösewichte werden oft überzeugend dargestellt. Ob es ein psychisch verwirrter Kinderschänder oder ein Kriegsveteran der nie wirklich zu Hause angekommen ist. Es gibt jedoch auch Figuren die nicht so überzeugen können wie andere. Teilweise reagieren die Personen merkwürdig auf verschiedene Situationen, allen voran Cole zu dem man kaum eine persönliche Verbindung aufbauen kann bevor es aufs grosse Finale zu geht.

Neben den überzeugenden Figuren, ist es der der 50er Jahre und die Stadt Los Angeles selbst die beeindruckend umgesetzt wurden. Dazu wurde der Versuch gestartet das Original Los Angeles originalgetreu nachzubilden. Doch nicht nur die Stadt wurde der Zeit angepasst, auch die Fahrzeuge, Schaufenster und der Kleiderstil passen logischerweise zurzeit. In den Schaufenstern werden unglaubliche und fantastische Staubsauger angepriesen, Männer laufen im geschniegelten Anzug und Filzhut herum, Damen flanieren in langen Kleidern über die Gehsteige. Zudem wird überall geraucht was das Zeug hält, selbst im Krankenhaus packen die Leute gerne mal eine dicke Zigarre aus und qualmen munter drauf los. Auch wird schnell klar dass die Polizei, dein Freund und Helfer, nicht ganz so sauber ist wie sie sich gerne in der Presse gibt. Viele Polizisten kämpfen mit Alkohol- und Korruptionsproblemen. So steckt sich ein Cop gerne mal eine Kiste mit feinstem Scotch an einem Tatort ein wenn gerade niemand zu schaut. Der Alkohol und illegale Drogen spielen sowieso eine wichtige Rolle. Während die Probleme in der Öffentlichkeit immer herunter gespielt werden, zeigt sich schnell die Schattenseite von L.A. Vom Jazzmusiker bis zum Richter ziehen sich alle gerne ein wenig Morphium rein um die Nerven zu beruhigen. Der Polizei ist das bewusst, aber schlussendlich ist eine ruhig gestellte Bevölkerung auch eine friedliche Bevölkerung oder etwa nicht? Das aufblühende Hollywood zieht neben merkwürdigen Personen aber auch junge, naive Mädchen an. Wenn dann ein grosser Filmproduzent daher kommt, geht es nicht mehr lange bis das minderjährige Mädchen auf der privaten „Besetzungscouch“ des Produzenten landet. Doch auch hier gilt: jeder hat seine eigenen Vorlieben und da kann man doch auch mal ein Auge zudrücken wenn genug Geld im Spiel ist oder?

Fahr schon mal den Wagen vor

Den Grossteil des Spiels verbringt man damit normale Polizeiarbeit zu machen. Man sammelt am Tatort Beweise, verhört Zeugen und Verdächtige bevor man den Fall abschliessen und jemand ins Gefängnis stecken kann. Hört sich jetzt ziemlich trocken an, entpuppt sich aber als deutlich spannender als beschrieben. Jeder Fall startet in der Regel auf dem Revier, wo man von seinem Vorgesetzten informiert wird was heute auf dem Arbeitsplan ansteht. So kommt man an die Adresse des Tatortes und macht sich auf den Weg dorthin. Am Tatort angekommen, gilt es Hinweise und Spuren zu finden um dem möglichen Täter auf die Schliche zu kommen. So spricht man mit dem Gerichtsmediziner der einem einen Überblick über die Todesart und den Zeitpunkt des Todes gibt. Danach hat man die Möglichkeit die Leiche genauer zu untersuchen oder die Umgebung nach Spuren abzuklappern. Mit den normalen Spieleinstellungen geht das jedoch viel zu einfach. Sobald man in die Nähe einer potentiellen Spur kommt, fängt der Controller an zu vibrieren. Das weist einen darauf hin, dass es hier ein potentiell interessantes Objekt zu finden gibt. Je nach dem ist dieses Objekt für den Fall relevant oder eben nicht. Falls man einen Gegenstand findet der nichts mit dem Fall zu tun hat, gibt Cole auch gleich einen Kommentar ab das es keine Spur sein kann. Ähnlich verhält es sich mit den Leichen. Diese kann man nicht frei untersuchen, denn man hat immer nur die gleichen Punkte am Körper die man untersuchen kann. Dazu gehören der Kopf, die Arme und  der Torso der Leiche. Falls man einen Hinweis mal nicht entdeckt, weist einen das dezente Vibrieren darauf hin das es noch mehr zu finden gibt. Hat man einem Tatort alle Hinweise entdeckt, ändert sich die bisher mysteriöse Hintergrundmusik und man merkt akustisch das es hier nichts mehr zu finden gibt. Glücklicherweise lassen sich all diese Hilfestellungen optional auch abschalten, was für alle empfehlenswert ist die sich nicht gerne an der Hand nehmen lassen.

Nach der ersten Untersuchung am Tatort, hat man meistens eine oder mehrere Möglichkeiten den Fall weiterzuverfolgen. Ein Notizbuch sammelt dabei alle gefundenen Hinweise, wichtigen Personen und Orte kompakt an einem Ort. In der Regel findet man immer ohne Probleme die nächste Anlaufstation. In der Regel ist das ein Ehepartner oder ein anderes Familienmitglied. Teilweise findet man direkt die richtige Adresse oder muss zuerst per Telefon auf dem Revier nachfragen. Dazu sucht man sich ein Telefon und der Rest läuft automatisch ab. Hat man die Adresse, begibt man sich zum entsprechenden Grundstück.

Dort gilt es dann die anwesenden Personen zu verhören. Zum Beginn eines Verhörs schaut man sich sein Notizbuch an, in welchem einige wichtige Fragen notiert sind. Wählt man diese aus, versucht Cole seinem Gegenüber wichtige Informationen zu entlocken. Nach der Antwort der anderen Person, hat man drei verschiedene Möglichkeiten um darauf zu reagieren. Entweder glaubt man der Person dass sie die Wahrheit sagt, man zweifelt an der Aussage oder man entlarvt das die Antwort gelogen ist. Um herauszufinden wie ehrlich die andere Person ist, muss man versuchen aus deren Gesicht abzulesen ob sie etwas zu verbergen hat oder nicht. Eine verdächtige Person schaut bei einer Lüge beispielsweise hektisch in verschiedene Richtungen, setzt ein süffisantes Lächeln auf oder verzieht das Gesicht vor Wut. Will man einer Person eine Lüge anhängen, muss man diese auch mit einem Beweis untermauern können. Wer vorher ein gutes Gespür für das Auffinden von Beweisen zeigt, ist hier klar im Vorteil. Oft muss man nämlich nicht sämtliche Beweise finden um weiterzukommen. Fehlt einem im Verhör dann aber der entsprechende Beweis, kann man die Lüge nicht beweisen. Zu Beginn des Spiels ist es noch einfach sein Gegenüber zu lesen. Die Anzeichen von Lug und Trug sind sehr offensichtlich und die mögliche Liste an Beweisen kurz. Je weiter man im Spiel vorankommt, desto schwieriger wird es jedoch Gesichter zu lesen und passende Beweise zuzuordnen. Ein Verdächtiger der unter starkem Drogeneinfluss steht oder ein geübter Schauspieler ist, ist schwerer zu entziffern als ein dämlicher Mörder der im Affekt gehandelt hat.

Im groben Ablauf ähneln sich alle Fälle sehr. Untersuchung des Tatorts, erstes Verhör mit möglichen Tätern, Untersuchung eines Hotelzimmers, eines Wohnzimmers oder einem anderen Ort, die Festnahme eines oder mehreren Verdächtigens, Verurteilung des hoffentlich richtigen Verdächtigen. Durch die fehlende Hintergrundgeschichte, kommt man so schnell in einen gewohnten Trott. Man arbeitet einfach alle Positionen im aktuellen Fall ab, ohne sich darüber allzu grosse Gedanken zu machen. Es fehlt einfach der grosse Zusammenhang, weshalb die einzelnen Fälle nicht komplett auftrumpfen können.

LAPD! Waffe fallen lassen und die Hände nach oben!

Der normale Polizeialltag wird immer wieder durch verschiedene Actionsequenzen aufgelockert. So geht man zu Fuss oder in einem Auto auf die Verfolgungsjagd von flüchtenden Personen. Ist man zu Fuss unterwegs, rennt man durch enge Gassen oder springt über die Dächer von L.A. um die Person zu erwischen. Wenn man dabei den Gegner lange genug im Fadenkreuz seiner Waffe halten kann, kann man ihn mit einem Warnschuss stoppen. Alternativ kann man auch versuchen sein Gegenüber einzuholen, um ihn zu Boden zu reissen. Schafft man keine der beiden Möglichkeiten, muss man jedoch nicht verzweifeln. In der Regel ist der eigene Partner zur Stelle und schneidet dem Gegner den Weg ab. Ist man im Auto an einer Verfolgungsjagd beteiligt, gestaltet sich das Ganze ziemlich ähnlich. Entweder drängt man die verfolgte Person ganz einfach ab. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass der eigene Partner versucht die Reifen des anderen Fahrzeugs zu zerschiessen. Dazu muss man versuchen so ruhig wie möglich an der Seite des anderen Fahrzeugs zu fahren, damit dieser einen präzisen Schuss ansetzten kann. Falls man es hier nicht schafft die Person zu stellen, so endet deren Flucht meist in einer Strassensperre oder einer Hauswand wodurch man sie trotzdem schnappt. Als Detective gilt es ebenfalls bestimmte Personen entweder zu Fuss oder im Auto zu beschatten. Hier gilt es jeweils keine Aufmerksamkeit zu erregen. Sitzt man im Auto bedeutet das, dass man keine anderen Fahrzeuge rammen oder über Bürgersteige fahren sollte. Zu Fuss muss man die gegebenen Deckung nutzen oder sich auf Parkbänke setzten um sich ganz klassisch hinter einer Zeitung zu verstecken. Zu guter Letzt dürfen auch Schusswechsel nicht fehlen. Je nach dem kämpft man in einer solchen Situation gegen Gangster die sich in einer Bank verschanzt haben oder gegen Killerkommandos die einen Zeugen jagen. Wie auch bei den anderen Actionsequenzen ist auch hier der Schwierigkeitsgrad ziemlich niedrig angesetzt. Das automatische Zielsystem nimmt einem eigentlich jegliche Arbeit ab, denn die Feinde werden selbst aus grösserer Distanz sauber ins Visier genommen sobald man mit der Waffe anlegt. Obwohl der Schwierigkeitsgrad dieser Sequenzen sehr tief angesetzt ist, hat man nach drei Maligem Scheitern die Möglichkeit die Sequenz ganz einfach zu überspringen. Hier merkt man ganz deutlich dass L.A. Noire nicht für Hardcore-Gamer entwickelt wurde, sondern für ein weites Publikum das nicht zwangsläufig allzu viel Erfahrung im Videospielbereich hat. Während das die echten Gamer stören mag, werden eher unerfahrene Spieler wohl glücklich sein mit allen möglich (optional eben auch deaktivierbaren) Hilfestellungen.

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Team Bondi und Rockstar haben für L.A. Noire ein ganz besonderes Verfahren genutzt, um die Gesichter von echten Schauspielern ins Spiel einfliessen zu lassen. Wie wäre es sonst möglich jemandem anzusehen ob er nun lügt oder nicht? Das bedeutet, dass man im Spielverlauf ständig auf Gesichter trifft, die man doch irgendwo her aus Film und Fernsehen kennt. Wer sich regelmässig bekannte Serien wie CSI, Bones, The Mentalist oder Mad Men ansieht, wird wohl in jedem der 21 Fälle bekannte Gesichter vorfinden. Vorzeigemodell ist natürlich Aaron Staton der durch Mad Men bekannt ist. Natürlich haben die Schauspieler den Spielfiguren nicht nur ihre Gesichter geliehen, sondern auch ihre Stimmen. Gerade die (nur auf Englisch verfügbare) Sprachausgabe ist genial ausgefallen. Doch so toll die Gesichtanimationen auch gelungen sind, der Rest der Technik ist nicht wirklich beeindruckend. Die Charaktermodelle wirken teilweise etwas holprig, Explosionen haben keinen wirklich beeindruckenden Effekt und von Grafikfehlern wird das Open-World Spiel auch nicht verschont. So schweben Leichen gerne mal in der Luft herum, Passanten bleiben an Bordsteinkanten hängen oder Fahrzeuge verhaken sich auf die komischste Weise in Laternen.

Die Tatsache dass L.A. Noire ein Open-World Spiel ist, wird leider auch nicht wirklich genutzt. Auch wenn die Welt authentisch gestaltet wurde, lebendig wirkt sie zu keinem Zeitpunkt. So hat man einfach viel zu wenig Möglichkeit mit der Umgebung zu interagieren, Nebentätigkeiten nachzugehen oder einfach die Welt zu geniessen. Die umhergehenden Passanten wiederholen immer wieder die gleichen Sätze wenn sie einen sehen (Oh, das ist doch der Cop aus der Zeitung!). Die Nebenaufgaben sind langweilig gestaltet und stören den Fluss der Hauptmissionen ungemein. Ansonsten gibt es nur ein paar Sammelaufgaben bei welchen man die echten Wahrzeichen von L.A. abklappern oder Filmrollen suchen kann. Wem das nicht zusagt, der wird vor Allem nach dem Durchspielen der Geschichte kaum mehr einen Grund finden ins Los Angeles der 50er Jahre zurückzukehren. Obwohl der Titel des Spiels Vermuten lässt das sich das Spiel an Film Noir Grössen orientiert, fehlt genau dieser Genre-Einschlag zum grössten Teil. Es fehlt einfach das Mysteriöse, das Unerklärbare das dieses Genre so spannend macht.

Unser Fazit

86 %

L.A. Noire ist weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein. Dazu fehlt die passende Hintergrundgeschichte, eine lebendige Spielwelt, spannende Nebenaufgaben, ein richtiges Film Noir Feeling oder ein ordentliches System in den Actionszenen. Dennoch hat L.A. Noire seine Momente und verbindet geschickt die Besten Elemente von Film und Videospiel. Echte Zocker stören sich wohl am zu einfachen Gameplay und dem niedrigen Schwierigkeitsgrad. Dennoch wurden die Fälle toll gestaltet und die letzte 2-3 Stunden des Spiels ziehen nochmal gewaltig an der Spannungsschraube. Es ist schwer dieses Spiel einem speziellen Publikum zu empfehlen, denn es ist weder Fisch noch Fleisch. Deshalb sollte man am besten versuchen sich selbst einen Eindruck vom Spiel verschaffen zu können, indem man das Spiel mal ausleiht oder bei einem Bekannten anspielt.

Pro

  • Toller Mix aus Film und Spiel
  • Bekanntes Schauspieler Ensemble
  • Faszinierende Gesichtsanimationen
  • Interessante Fälle die auf der Realität beruhen
  • Geniale englische Sprachausgabe
  • Ordentliche Spielzeit
  • Auch für Casual Zocker perfekt geeignet
  • Geniales Flair der 50er Jahre
  • Authentisches Los Angeles
  • Viele Optionsmöglichkeiten wie deaktivierbare Tipps und aktivierbarer Schwarz-Weiss Modus

Kontra

  • Lahme und wenig einnehmende Hintergrundgeschichte
  • Blasse Hauptfigur
  • Durchschnittliche Grafik ausser den Gesichtern
  • Einige Grafik-Bugs
  • Leblose offene Spielwelt
  • Viel ungenutztes Potential
  • Zu einfacher Schwierigkeitsgrad (Rätsel, Actionsequenzen)
  • Monotone Nebenmissionen
  • Fehlende Langzeitmotivation
  • Wenig ausgereiftes Erfahrungspunkte- und Rangsystem

Unsere Bewertung

Grafik
 
85 %
Sound
 
94 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
80 %

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