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The Last of Us – Left Behind DLC Test / Review

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Veröffentlicht 5. März 2014 | 11:35 Uhr von Ricky

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Der erste und einzige Story-DLC zu The Last of Us namens Left Behind erzählt die Geschichte von Ellie vor ihrem Treffen mit Joel, bei weitem aber nicht die gesamte. Bereits im Hauptspiel hat sich die 14-Jährige als taffes Mädel bewiesen und dies ist auch im DLC zu sehen. Wie sich ein Mädchen in einer postapokalyptischen Welt unterhält, wie sich das ganze spielt, erfahrt ihr in unserem Review zu The Last of Us: Left Behind.

The Last of Us war ohne Zweifel eines der besten Spiele des letzten Jahres, nicht zuletzt dank den glaubhaften und ausgezeichnet geschriebenen Charakteren. Ellie, das 14-jährige Mädchen, welches Joel begleitet, hatte das Potenzial, zu einem klischeehaften, nervigen Gör zu werden, dass niemand mag. Doch Naughty Dog hat mit Ellie eine Figur geschaffen, die man einfach gernhaben muss. Ihre Story ist es auch, die den Spieler in Left Behind beschäftigt.

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Zwei Zeiten vereint

In Left Behind wird nicht nur Ellies Geschichte vor dem Treffen mit Joel behandelt, sondern auch ihr Kampf um sein Leben aus der Hauptstory. Diese beiden Geschichten werden parallel geführt und wechseln sich immer wieder ab. Während im einen Strang Joel im Sterben liegt und Ellie ihn wieder zu Kräften verhelfen soll, wird im anderen ihre Beziehung zu Riley erklärt. Riley wird im Hauptspiel nur ganz kurz aufgegriffen, wobei auch ihr Schicksal zu erfahren ist.
Im Gegenwartsteil des DLCs fühlt sich Ellie ein bisschen wie Joel light an, was aber nicht weiter stört. Ansonsten schließt dieser einfach die kleine Lücke zwischen den Abschnitten Herbst und Winter im Hauptspiel. Wesentlich interessanter und viel storylastiger ist der Teil in der Vergangenheit. Hier wird der Fokus weniger aufs Gameplay gelegt, sondern vielmehr auf die Beziehung zwischen Riley und Ellie.

Mädchen der Apokalypse

Bevor Ellie auf Joel traf, lebte sie in einer Quarantänezone, in welcher sie auch Militärtraining erhielt. Auf diese Abschnitte aus Ellies Leben wird aber gezielt verzichtet und der Fokus wird gekonnt auf die kurzweilige Beziehung zwischen ihr und ihrer Freundin gelegt. Dieser zeigt wunderschön, wie sich zwei Teenie-Mädchen in einer Apokalypse bei Laune halten. Masken im Karnevalsladen anprobieren, Karussell fahren oder Autoscheiben zertrümmern gehören zum Repertoire der beiden Mädchen. In ihrer kleinen Reise durch ein ausgestorbenes Einkaufszentrum erleben die zwei einige für ihre Verhältnisse spektakuläre Dinge. Beispielsweise setzen sie sich in einen Photobooth und machen Fotos zusammen. Als dieser Vorgang abgeschlossen ist, werden sie gefragt, ob sie die Fotos auf Facebook teilen wollen. Ellie und RIley schauen sich fragend an: “Was ist ein Facebook?”. Diese und einige weitere lustige Anekdoten werden im Spiel aufgegriffen.

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Noch mehr Film als Spiel

Bereits das Hauptspiel war ein sehr cineastisch inszeniertes Spiel, Left Behind setzt da noch einen drauf. Die Geschichte um Riley und Ellie hätte gut und gerne in einer langen Cutscene oder einem Kurzfilm erzählt werden können. Dank einigen witzigen Nebenaktivitäten wie das Befragen eines Schädels, der die Zukunft voraussagen soll, oder das Lesen aus einem Wortspielbüchlein wird das Spiel aber doch noch zu einem solchen. Nach etwas weniger als zwei Stunden endet der DLC auch schon – und zwar an der perfekten Stelle. Da vorausgesetzt wird, dass das Hauptspiel zuerst gespielt wird, ist das Ende ideal und lässt den Spieler in einer ziemlich bedrückten Stimmung zurück.

Herzlichen Dank an FreeZZa für diesen Test.

Unser Fazit

93 %

The Last of Us war zwar in sich eine runde und abgeschlossene Story, dieser DLC erweitert die Geschichte von Ellie um einige schöne Details und weckt erneut die Gefühlt in den Spielern. Während der Gegenwartsteil etwas zusammengeschustert wirkt, ist der Vergangenheitsteil eine wunderschöne Erweiterung und einen Blick durchaus wert.

Pro

  • + starke Erweiterung der Story
  • + gefühlvolle Inszenierung
  • + perfektes Ende
  • + immer noch toller Sound
  • + immer noch tolle Grafik

Kontra

  • - etwas kurz
  • - Gegenwartsteil wirkt etwas zusammengeschustert

Unsere Bewertung

Grafik
 
95 %
Sound
 
95 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
95 %

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