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Madden NFL 12 – Review

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Veröffentlicht 15. September 2011 | 14:59 Uhr von Kevin

Letzte Änderung 16. Januar 2013

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Nachdem die Football-Reihe mit Madden NFL 11 letztes Jahr eine Pause in Europa einlegte, kehrt es nun mit Madden NFL 12 auf die europäischen Fernsehgeräte zurück. Schon beim ersten Blick in die Spielehülle wird sich bei vielen Spielern eine kleine Enttäuschung breit machen, denn dem Spiel liegt keinerlei Anleitung bei. Gerade bei einem Spiel mit einer solch komplexen Steuerung wie Madden NFL wäre es sehr wünschenswert gewesen während des Spiels mal schnell ins Handbuch schauen zu könen. Wenigstens ist die Anleitung nicht komplett gestrichen, denn sie ist sehr umfangreich ins Spiel digitalisiert worden.

Wenn man an andere Sportspiele aus dem Hause EA denkt, dann ist man den hohen Luxus aktueller Kader gewohnt, denn alles andere wäre enttäuschend.  Legt man aber nun die Madden Disc in das Laufwerk seiner Konsole, dann sind noch veraltete Kader aus dem Lockout im Februar vorzufinden. Höchstwahrscheinlich liegt das daran das die Spieler dieses Jahr gestreikt haben, denn dadurch wurden die Transfers erst sehr spät bekannt gegeben. Also ist es sehr von Vorteil wenn man einen Online-Pass hat um sich die aktuellen Kader zu downloaden damit man ein realistischeres Spielerlebnis hat. Ähnlich wie bei FIFA 12 ist die größte Neuerung des Spiels die „Player Impact Engine“. Diese von EA eigens entwickelte Engine ermöglicht eine in Echtzeit durchgeführte Errechnung der Kollisionen wodurch sich jedes Tackling vom anderen unterscheidet. Wirkten die Kämpfe um den Ball die letzten Jahre noch steril, so gehört dies nun der Vergangenheit an und die Tacklings sehen um einiges realistischer und flüssiger aus.

Auch überarbeitet wurde das „GameFlow“-System. Dieses Feature wurde im letzten Jahr eingeführt und bewirkt, dass zu jedem Zeitpunkt direkt eine passende Formation gewählt wird. Die Neuerung bezieht sich hierbei auf 2 Dinge: Benutzt man GameFlow in der Offense dann kann man nun wählen ob man einen Pass oder einen Run wagt. Gleiches gilt für die Defense in der man wählt ob sich die Mannschaft eher zurückgezogen oder aggresiv aufstellen soll. Während alteingesessene Madden-Kenner mit Sicherheit wieder ihr Spielzüge aus dem Playbook wählen, ist GameFlow gerade für Neulinge im Spiel sehr praktisch. Auch die aktuellen Regeländerungen, wie der Kick-Off von der 35 Yard Linie, wurden selbstverständlich übernommen. Eine weitere große Verbesserung ist die tolle TV-Präsentation. Wie auch mittlerweile in FIFA, sieht man die Teams zusammen mit ihren Maskottchen ins Stadion marschieren. Danach entscheidet die Münze wer den Ball zuerst bekommt. In den Anfangsminuten werden viele Spieler per Einblendung einer Grafik mit Name und Statistik vorgestellt. Einer der größten Minuspunkte im Spiel ist die Tatsache das die Kommentatoren sehr lahm sind. Die meisten Spieler haben keine Vertonung für ihre Namen, und so werden sie immer nur via Rückennummer und Position erwähnt. Auch sind viele Sprüche der Kommentatoren einfach aus dem Vorjahr übernommen. Grafisch wurden ebenfalls viele Dinge verbessert. So wurden  unter anderem Details an den Spielern verbessert.

Was die Spielmodi betrifft gibt es nicht viel Neues zu verkünden. Neben Ultimate Team und dem Franchise Mode gibt es auch wieder die Madden Moments im Spiel. Ultimate Team stellt ein Sammelkarten Spiel nach, der Franchise Mode ist der Karrieremodus des Spiels und in Madden Moments könnt ihr 5 wichtige Momente des letztes Jahres spielen und eigentlich schon verloren geglaubte Spiele zum guten wenden. Zu wünschen wäre natürlich auch das noch weitere Momente seitens EA aus der aktuellen Saison hinzugefügt werden, denn 5 Momente sind ein recht magerer Umfang. Im Ultimate Team Modus kann man nun Karten tauschen, dies wurde von der Community schon lange gefordert. Auch im Franchsie Mode gibt es Besserungen. So gibt es jetzt eine Pre Season in der man 85 Spieler testet und Woche für Woche schlechte Spieler herauspickt und feuert. Auch kann man jetzt unter anderem Stammplatzgarantien und weiteres geben, was sich dann positiv oder eben negativ auf das Team auswirkt. Die größte Änderung im Franchise Mode ist die Dynamic Player Performance welche die Leistungen der Spieler in den letzten Spielen zusammenfasst und so können Formtiefs und Ähnliches entstehen. Fängt ein Receiver zum Beispiel mehrere Bälle nicht dann kann sich das negativ auf dessen Selbstvertrauen auswirken.

Unser Fazit

78 %

Madden NFL 12 hat viele kleine Verbesserungen und Ergänzungen. Gerade Neueinsteiger werden dank dem verbesserten GameFlow System ihren Spaß haben. Auch kommt die neue Player Impact Engine sehr gut zur Geltung, denn Tacklings, Sacks und Zusammenstöße der Spieler sehen nun sehr realistisch aus und wirken nicht mehr so steif wie noch zuvor. Fans des Spiels werden sowieso zugreifen, allerdings sollten Neulinge auf einen etwas günstigeren Preis warten, denn das Spiel hat auch einige negative Aspekte. Zum einen wäre da das teilweise schon nervige Kommentatoreteam. Vielleicht können sich Neueinstiger auch an der fehlenden Anleitung stören. Insgesamt ist das Spiel solide und Fans können beruhigt zugreifen.

Pro

  • verbsserter GameFlow
  • komplette NFL Lizenzen
  • bessere Defense
  • realistische Kollisionen
  • dynamische Bewertung der Spieler im Franchise Mode

Kontra

  • Soundbugs
  • wenige Verbesserungen
  • öde Kommentatoren
  • kleine Grafikfehler
  • keine Innovationen

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
10 %

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