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Mars: War Logs – Test / Review

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Veröffentlicht 17. November 2013 | 15:19 Uhr von Erzgebirgskind

Letzte Änderung 19. November 2013

Mars War Logs - Logo

Story – „Ich geh mal kurz den Mars retten …“.
Mars: War Logs ist ein actionbasiertes Rollenspiel und die Geschichte des Roy Temperance, einem Abenteurer, den es knapp ein Jahrhundert nach einer großen Katastrophe auf den Mars verschlagen hat. Roy gerät zwischen die verschiedenen Fronten die um das auf dem Mars begehrteste Gut Wasser kämpfen. Es herrschen Chaos und Gewalt, nur der Stärkste überlebt. Umgeben von all diesem Wahnsinn hat Roy die Chance dem Mars und seiner Kolonie wieder zu friedlichen Zuständen zurück zu helfen. Kann er diesem hohen Ziel gerecht werden?

Gameplay und Steuerung

Gleich zu Beginn werden wir zum Beschützer und verhindern eine Vergewaltigung. Als Konsequenz haben wir sofort einen Begleiter, der an unserer Seite kämpft und mit uns von nun an durch die Gebiete zieht.

Wir stürzen uns ins Abenteuer und erhalten auch sofort einen roten Faden anhand von Questaufträgen, an denen wir uns für Erste entlang hangeln. Später unterteilen sich die Aufträge in  einen Hauptqueststrang und alternativ zu erfüllenden Nebenaufträgen.

Der Start ist gut durchdacht und bringt uns sofort ins Spiel rein. Wir durchlaufen erste kleinere Gebiete, schauen uns hier und dort mit unserem jungen Begleiter um und lernen die Kampfsteuerung kennen, die aus Angriff, Block, Ausweichen durch Rollen und einem Alternativmanöver besteht. Damit kommt eine gewisse Abwechslung in die Kämpfe. Die verschiedenen Optionen sollten auch fleißig genutzt werden, da man sonst auch auf „leicht“ schneller down geht als einem lieb ist.

mars-war-logs-screenshot-06

 

Überall ist Loot in Form von Kisten und Dreckhaufen zu finden, welches wir natürlich gleich an uns reißen. Nach kurzer Spielzeit und den ersten erledigten Quests haben wir unsere ersten Levelpunkte verdient. Um diese Einzusetzen werfen wir einen ersten Blick ins Menü und treffen auf eine aufgeräumte und trotzdem detaillierte Übersicht. Wir können Charaktereigenschaften leveln und haben einen dreigeteilten Skillbaum der bedient werden will. Unsere Handwaffe und unseren Anzug können wir upgraden und nutzen unseren gefundenen Loot dazu. Später im Spiel können wir auch Sachen wieder auseinanderbauen und die erhaltenen Materialen wieder neu verwenden.

Das Ganze sieht für Jäger, Sammler und Tüftler nach einem großen Spaß aus und verleitet gleich dazu verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. Des Weiteren verfügt das Menü noch über eine Kartenübersicht und eine Auflistung der aktuellen und abgeschlossenen Haupt- und Nebenquests.

Die Steuerung ist eingängig und kann bei Bedarf in den Optionen nachgeschaut werden. Sprachausgabe ist englisch mit optionalen deutschen Untertiteln.

mars-war-logs-screenshot-02

 

Grafik und Sound

Die Grafik ist leider auch für ein Arcadespiel ziemlich durchwachsen. Die Figuren wirken seltsam in die Welt hineingesetzt und verwaschen. Auch die Gesichter sind teilweise ziemlich verschwommen. Eventuell hat man einen für meinen Geschmack zu hohen Tribut an den von den Entwicklern beworbenen Cyberpunkstil gezahlt. Nach einer Stunde habe ich mich jedenfalls erst mal satt gesehen und brauche ne dringende grafische Abwechslung.

Die Spielemusik fällt nicht auf und wirkt an den richtigen Stellen. Der Spielesound ist solide Arbeit und trägt zum Aufbau der Atmosphäre bei. Die Dialoge beinhalten meist mehrere Auswahloptionen, sind aber so aufgestellt, dass man eigentlich nichts Spielrelevantes oder Wichtiges verpasst. Es lohnt sich auch zuzuhören, teilweise sind die Dialoge wirklich ironisch und witzig gestaltet („Du musst ihnen klarmachen dass Du der beste Elektriker weit und breit bist! Ja, Ich werde ihnen sagen, dass ich mit einer Glühbirne im Mund geboren wurde!“)

Unser Fazit

72 %

Ein solides RPG-Spiel im Arcadebereich. Die Story beginnt schlüssig und entwickelt sich im ersten Kapitel. Jagen und Sammeln macht in diesem Spiel Spaß, wird jedoch nach einer Stunde doch ermüdend wenn man zum x-ten Mal durch das selbe Areal rennt um eine letzte blöde Kiste für einen Nebenquest zu finden. Die durchwachsene Grafik trägt leider nicht unbedingt dazu bei, länger auf dem Mars zu verweilen. Das Kampfsystem ist sehr gut durchdacht, bietet Abwechslung und drei frei belegbare Tasten die somit eine hohe Individualisierung ermöglichen. Es ist schön auf dem Mars. Es hätte aber, zumindest optisch, noch viel schöner sein können.

Pro

  • + Ausgereiftes Kampfsystem
  • + Gute Dialoge
  • + Gelungene Story

Kontra

  • - Lineare Questgestaltung
  • - Grafik
  • - Nur englische Sprachausgabe

Unsere Bewertung

Grafik
 
50 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
80 %

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